Initiativen

Regierungsgebäude von Liechtenstein

Initiative strebt Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Fürstentum Liechtenstein an

Die Initiative "Fristenlösung für Liechtenstein" strebt einen straffreien Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Woche und die Aufhebung des Informationsverbots an, um Selbstbestimmung und medizinische Versorgung zu stärken. Davon betroffen wären 20 Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr. Sollte die Initiative erfolgreich sein, müssen noch das Parlament und das Fürstenhaus zustimmen.

Banner bei der Demo für sexuelle Selbstbestimmung

Abtreibung: EU soll Frauen helfen

Inwieweit ein Schwangerschaftsabbruch illegal ist und strafrechtlich verfolgt wird, das ist innerhalb der Europäischen Union (EU) Sache der einzelnen Staaten. Und so reicht die Bandbreite von einer eher liberalen Rechtslage in den Niederlanden oder in Frankreich bis zu einer besonders strengen Regelung in Polen. Trotz dieser Nicht-Zuständigkeit der EU laufen derzeit aber zwei Vorstöße, dies zu ändern. Eine kommt aus dem EU-Parlament, eine andere von einer Bürgerinitiative.

Fritz Bauers Vermächtnis – die Entnazifizierung des Rechts

BERLIN. In vielen Paragrafen versteckt sich bis heute altes Nazi-Recht, das in unseren Gesetzen fortwirkt. Dagegen wendet sich die "Initiative für nazifreies Recht", für die Michael Schmidt-Salomon einen Artikel mit dem Titel "Fritz Bauers Vermächtnis: Die Entnazifizierung des Rechts" geschrieben hat, den der hpd hier mit freundlicher Genehmigung des Verfassers veröffentlicht.

Diskussionen um Bekenntnisschulen

BONN. (hpd) Die NRW-Regierungspartei Bündnis90/Grünen hat am vorletzten Wochenende auf einem Parteitag einen Fahrplan zum Ausstieg aus den Öffentlichen Bekenntnisschulen verabschiedet. Im Parteitagsbeschluss wird auf eine Änderung des Schulgesetzes orientiert: die Umwandlung von Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen soll durch eine Herabsetzung des Elternquorums und durch ein Kommunales Initiativrecht erleichtert werden.

Humanisten kritisieren Bildungsgegner scharf

KONSTANZ. (hpd/habo) Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) kritisiert die Gegner des neuen baden-württembergischen Bildungsplans scharf. Diese haben eine Petition gegen die Pläne der Landesregierung gestartet, sexuelle Vielfalt in der Schule zu thematisieren. In einer Pressemitteilung wirft ihnen die HABO vor, mit Halbwahrheiten zu argumentieren und Hysterie zu schüren.

Schutz der Rechte von Missbrauchsopfern

BERLIN. (hpd) "Künstler für den Schutz der Rechte von Missbrauchsopfern!" Unter diesem Titel fand am 18. Dezember 2012 eine Benefiz-Gala statt. Die Bundesinitiative Betroffener von Sexualisierter Gewalt und Missbrauch e.V., kurz BI genannt und die Peter Bringmann-Henselder-Stiftung (PBH) luden als Veranstalter ein.

Kostenlose Umarmung

BERLIN. (hpd) Zwei Frauen spazieren ruhig auf dem Wittenbergplatz und tragen ein Schild „Kostenlose Umarmung“ die eine und“ Free Hug“ die andere. Wollen Sie etwas verkaufen, ist es eine Werbeaktion und falls ja, für wen oder was? Verteilen sie Prospekte? Nein es ist nichts von alledem, es geht nur um ein Lächeln.

Humanistischer Kulturverein sucht Rückenwind

GERETSRIED. (hpd) Seit vier Jahren betreibt Assunta Tammelleo die Kulturbühne Hinterhalt im bayerischen Oberland. Die engagierte Humanistin will so die Kultur im bayerischen Oberland pflegen und erhalten. Ein aktuelles Gewinnspiel könnte nun bis zu 10.000 Euro in die Kasse des jungen Vereins spülen – vorausgesetzt, dass genug Leserinnen und Leser ihre Stimme für die Kulturbühne abgeben.

Goethe und Schiller zum Hören

WEIMAR. (hpd) Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe: Sie gelten als prägende Persönlichkeiten der Aufklärung in Europa. In späteren Lebensjahren soll beide eine tiefe Freundschaft verbunden haben. Diese einzigartige Freundschaft steht nun im Mittelpunkt eines ambitionierten Hörbuch-Projekts.