USA

Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung am 3. September 2015 in New York

Der unaufhaltsame Aufstieg des Donald Trump

BERLIN. (hpd) Die Medien überbieten sich derzeit mit Analysen über die unerwartete Zunahme an Populismus und Demagogie in den Vereinigten Staaten. John Komlos hält den vollständige Glaubwürdigkeitsverlust des Establishments für ebenso bedeutsam. Dessen Angehörige führen die große Mehrheit ihrer Mitbürger seit über einer Generation an der Nase herum, und nun fällt Abraham Lincolns Warnung, man könne das auf Dauer nicht erfolgreich tun, mit Macht auf sie zurück.

"Ausverkauf der amerikanischen Demokratie" – eine Warnung

BONN. (hpd) Der Publizist Josef Braml macht in seinem Buch "Auf Kosten der Freiheit. Der Ausverkauf der amerikanischen Demokratie und die Folgen für Europa" insbesondere auf den Einfluss der Wirtschaft auf die Politik in den USA aufmerksam. Informativ und sachlich entsteht dabei ein anschauliches Bild von den Erosionsprozesses, die auf eine Ersetzung der Demokratie durch Klientelpolitik hinauslaufen könnten.

Freihandel oder TTIP?

BERLIN. (hpd) Die Kritik an TTIP hat sich mittlerweile herumgesprochen. Beim Freihandel geht es um den Abbau von Handelshemmnissen - bei TTIP vermutlich in recht spezieller Weise. Rechtsprechung am Rechtsstaat vorbei, "Verbraucher"-Schutz als Schutz vor dem "Verbraucher", Datenschutz und Beschäftigtenrechte entsprechend - das sind Themenpakete, die da wohl viel weiter oben stehen als Einfuhrbürokratie und Zölle. Etwas verkürzt geht es um die Handelshemmnisse Staat, Freiheit und Demokratie. Aus Sicht der Wirtschaft ist das verständlich. Aber warum gerade jetzt?

Ingrid Ahrens, Peter Feldmann und Herbert Stelz (v.l.n.r.)

Frankfurts Oberbürgermeister gegen TTIP

FRANKFURT/M. (hpd) Oberbürgermeister Feldmann (SPD) engagiert sich gegen TTIP: das geplante transatlantische Freihandelsabkommen. Frankfurts Club Voltaire platzte aus allen Nähten, als der Oberbürgermeister zum Gespräch mit Ingrid Ahrens (Greenpeace) und Herbert Stelz (Publizist) kam. Eingeladen hatten attac, Business Crime Control, das Frankfurter Bündnis gegen TTIP, CETA und TISA und die KunstGesellschaft.

Logo "The Satanic Temple"

Keine satanischen Verse

BERLIN. (hpd) Seit Jahren versuchten amerikanische Freidenker, die Stadt Phoenix in Arizona davon abzubringen, ihre Ratssitzungen mit einem öffentlichen Gebet zu beginnen. Was die Freidenker nicht schafften, gelang nun Satanisten. Um ein satanisches Gebet vor der Ratssitzung zu verhindern, sprach sich der Stadtrat von Phoenix für die Abschaffung des öffentlichen Gebets aus.

Die Nachwirkungen von "Fighting God"

HEIDELBERG. (hpd/gbs) David Silverman hielt Anfang November in Heidelberg einen Vortrag mit dem Titel "Fighting God”. Mitglieder der GBS-Regionalgruppe "Säkulare Humanisten Rhein-Nekar” konnten vor dem Auftritt von Amerikas "Chefatheisten” ein Interview mit ihm führen, dass jetzt in einer deutschen Übersetzung vorliegt.

Bernie Sanders

Amerika skandinavischer machen

BONN. (hpd) Am Ende eines Jahres entscheiden sich auch die Leser und nicht nur die Redaktion des US-amerikanischen Nachrichtenmagazins "Time" für eine "Person of the Year”: 2015 kam der 74jährige Senator von Vermont Bernie Sanders auf Platz 1. Er bewirbt sich darum, für die Demokraten als Kandidat für die US-Präsidentschaftswahl 2016 nominiert zu werden.

Der Humanist

Geschichte der Migration

BERLIN. (hpd) Die Deutschen bildeten im 19. Jahrhundert die größte Einwanderungsgruppe in den USA. Unter ihnen befanden sich auch Freireligiöse und Freidenker, die aus weltanschaulichen oder politischen Gründen aus Deutschland fliehen mussten. Amerika erschien diesen Dissidenten wie das "gelobte Land”, in dem freie Religionsausübung, die Trennung von Staat und Kirche, aber auch die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit in der Verfassung verankert war.

Ellis Island

Vergessene Flüchtlinge (1)

BERLIN. (hpd) Die Flüchtlingsfrage wird hierzulande das beherrschende politische Thema 2016 und auch in den folgenden Jahren sein. Dabei ist die Flüchtlingskrise geschweige keine deutsche oder europäische Frage. Nur hat die westliche Welt sich seit Jahren weggeduckt und gehofft, mit einigen Millionen Euro humanitärer Hilfe werde sich das Problem schon irgendwie von allein lösen. Diese Politik konnte nicht erfolgreich sein.

Antonin Scalia (r.) mit Präsident Ronald Reagan (1986)

"Gott ist gut zu uns, weil wir ihn ehren"

BERLIN. (hpd) Nach Ansicht von Antonin Scalia, Richter am amerikanischen Supreme Court, lässt sich das Konzept der religiösen Neutralität nicht mit der verfassungsrechtlichen Tradition der Vereinigten Staaten vereinbaren. Dies gelte insbesondere für die Vorstellung, dass sich der Staat zwischen Religion und Nicht-Religion neutral zu verhalten habe. Vielmehr gehe es der Verfassung allein darum, dass keine Glaubensgemeinschaft über eine andere gestellt werde. Selbstverständlich stünde Religion aber immer über Nicht-Religion.