Wissenschaft

Mensch bleiben im Maschinenraum

Ob autonom fahrende Autos, Pflegeroboter, Sprachassistenten auf dem Smartphone oder Social Bots – Künstliche Intelligenz ist keine Science-Fiction, sondern übt schon jetzt großen Einfluss auf unser Leben aus. Beim "Stuttgarter Zukunftssymposium" wurden Risiken und Chancen der Zukunftstechnologie ausgelotet.

NASA-"Maulwurf" landet auf dem Mars

Der Roboter InSight der NASA landete gestern auf dem Mars, um dort Grabungen bis zu fünf Meter Tiefe vorzunehmen. Dadurch soll unter anderem in Erfahrung gebracht werden, woraus der Kern des Mars besteht und wie sich terrestrische Planeten vor über 4 Milliarden Jahren formten.

Genveränderte Babys

Einen Tag vor dem internationalen "Human Genome Editing"-Gipfel ließ der Wissenschaftler He Jiankui in China verkünden, zwei von ihm mittels "Genschere" veränderte Zwillingsmädchen seien geboren worden und dabei so gesund wie andere Babys. Die Genveränderung habe sie gegen HIV immunisieren sollen. Die Nachricht wirft nicht nur wissenschaftliche, sondern auch ethische Fragen auf.

Franz Josef Wetz

"Ein vitales Selbst wird sich schwer mit dem Tod abfinden"

Der Wunsch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, findet sich zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Die meisten Religionen reagieren auf die menschliche Furcht vor dem Ende mit dem Angebot eines ewigen Lebens. Doch wie geht der moderne Mensch, für den Gott längst tot ist, mit der Unausweichlichkeit des eigenen Todes und dem Ableben seiner Nächsten um? Der Philosoph Franz Josef Wetz geht in seinem neuen Buch "Tot ohne Gott" diesen Fragen nach. Der hpd sprach mit ihm über Selbsterhaltung, Tod und Trost.

Richard Dawkins

Forscher aus Leidenschaft

Das vorliegende Buch ist eines über die Ein- und Ansichten eines Vernunftmenschen und Forschers aus Leidenschaft. Die Rede ist von Richard Dawkins – Evolutionsbiologe, Aufklärer und Religionskritiker.

Richard Dawkins

"Wissenschaft ist die Poesie der Wirklichkeit"

Der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins gehört zu den bekanntesten Verfechtern von Wissenschaft und Atheismus und gilt als einer der wichtigsten Denker weltweit. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg hat Dawkins während der Säkularen Woche der Menschenrechte auf eine einsame Insel entführt und mit ihm über das Leben, das Universum und den ganzen Rest gesprochen.

Warum Menschen merkwürdige Dinge glauben

Michael Shermer ist Psychologe, Wissenschaftshistoriker und Gründer der US-amerikanischen Skeptics Society. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg traf Shermer am Rande der Säkularen Woche der Menschenrechte in Berlin und sprach mit ihm über die Notwendigkeit von skeptischem Denken sowie sein jüngst auf Deutsch erschienenes Buch "Der moralische Fortschritt".

Räumliche Ordnung

Wie wir unsere Gedanken navigieren

Sie ist eine der fundamentalsten Fragen überhaupt: Wie funktioniert das menschliche Denken? Bisher gibt es darauf keine schlüssige Antwort. Wissenschaftler in Leipzig und in Trondheim (Norwegen), darunter auch Nobelpreisträger Edvard I. Moser, haben nun die bislang vorhandenen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengesetzt und schlagen einen neuen Ansatz vor: Unser Denken funktioniert über das Navigationssystem unseres Gehirns.

Membranfreie Mikrotröpfchen (Koazervate) unter dem Mikroskop.

Wie lebende Systeme aus toter Materie entstanden

Die Entstehung des Lebens bleibt eines der größten (noch) unbeantworteten Rätsel der Wissenschaft. Wie konnten sich die notwendigen chemischen Bausteine unter den Bedingungen der frühen Erde bilden und wie konnten sie sich zu einer ersten "lebenden" Protozelle verbinden? Der Chemie kommt bei der Beantwortung dieser Frage eine Schlüsselrolle zu und hier konnten in den letzten 20 Jahren aufregende Erfolge erzielt werden: Ein Rückblick.