Ein Tabubruch?

Wirbel um SPD-Wahlwerbespot

Nathanael Liminski, Staatskanzleichef von Armin Laschet, auf einer Matroschka-Puppe im umstrittenen Wahlwerbespot.

Ein Wahlkampfvideo der SPD thematisiert die konservativ-katholische Einstellung von Armin Laschets Staatskanzleichef. Nach massiver Kritik hat die SPD den Film nun zurückgezogen, doch dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist das nicht genug.

"Wer Armin Laschet und die CDU wählt, wählt eine Politik, die Reiche reicher und Arme ärmer macht. Kandidierende, die die CDU an den rechten Rand rücken. Erzkatholische Laschet-Vertraute, für die Sex vor der Ehe ein Tabu ist."

So beginnt ein umstrittener Wahlwerbespot der SPD. Parallel zum gesprochenen Text wird eine Matroschka-Puppe immer weiter auseinandergebaut, die zunächst das Konterfei des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, danach jenes von Friedrich Merz trägt, der bei der anstehenden Bundestagswahl im Hochsauerlandkreis für einen Sitz im Parlament kandidiert; es folgt Hans-Georg Maaßens Gesicht, der sich durch vielkritisierte Aussagen in AfD-Nähe begab und für die CDU in Südthüringen antritt. Und dann ist da das Gesicht von Laschets Staatskanzleichef Nathanael Liminski. Über den ultrakonservativen Sohn eines Opus-Dei-Vaters und Mitgründer von "Generation Benedikt" hat der hpd bereits berichtet. Liminski äußerte sich in den 2000ern öffentlich gegen Schwangerschaftsabbrüche, für die "natürliche Form der Ehe und Familie" und kritisch gegenüber Sex ohne Fortpflanzungsabsicht. Die Rhein-Neckar-Zeitung spricht von Laschets rechter Hand als dessen "Verbindung ins katholisch-konservative Milieu".

Diese Haltung Liminskis im Wahlwerbespot der SPD zu thematisieren, nannte der Tagesspiegel einen "Tabubruch". Bislang seien Regierungsparteien in Deutschland davor zurückgescheut, die religiöse Überzeugung von Gegnern im Wahlkampf zu thematisieren. Ein befragter Parteienforscher sprach von "Negative Campaigning", das an amerikanische Vorbilder erinnere. Der ebenfalls hinzugezogene Staats- und Kirchenrechtler Hans Michael Heinig sagte der Zeitung, der Vorgang sei politisch einschneidend. "Denn seit dem Godesberger Programm sei die SPD bemüht gewesen, ihr positives Verhältnis zu den Kirchen herauszustellen." – Ein Umstand, der von säkularer Seite immer wieder kritisiert wird.

Nachdem auch die CDU zum Verzicht auf den Film aufgerufen hatte, da er "ein religiöses Bekenntnis dazu [missbrauche], um Wahlkampf gegen andere zu machen" (CDU- Generalsekretär Paul Ziemiak), folgte Anfang letzter Woche dann die Rolle rückwärts: Die SPD zog den Wahlwerbespot zurück. Er werde nicht genutzt, erklärte ihr Kanzlerkandidat Olaf Scholz gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. die SPD trete immer für eine offene und tolerante Gesellschaft ein. Scholz wies die Frage, warum seine Partei vor einem Christen wegen seines Glaubens warnen würde, zurück und versicherte stattdessen: "Unser Land und auch ich sind vom christlichen Glauben geprägt."

Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), reicht das nicht. Laut BR24 fordert er eine Entschuldigung des SPD-Kandidaten. Doch es gibt auch andere Stimmen: In einem weiteren Beitrag des Tagesspiegels zum Thema verteidigte die Bundesvorsitzende der Jusos Jessica Rosenthal das Wahlkampf-Video: "Es ist völlig richtig, die Rolle von Herrn Liminski massiv zu kritisieren", sagte sie der Zeitung. Es gehe nicht um seine Religionszugehörigkeit, sondern um das freiheitsgefährdende Weltbild, das er vertrete. "Jede und jeder sollte wissen, von wem sich der Kanzlerkandidat der Union beraten lässt."

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Kommentare (16)

Andreas P. (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 10:58

Es ist schade, dass die SPD hier eingenkickt ist. Aber was man mit Genugtuung beobachten kann: Die Autorität der Kirche ist mittlerweile so gering, dass man solche Spots bringen kann. Die Erosion geht weiter.

Wie das auf katholisch.de letztens so schön formuliert wurde: Bremen und das Saarland sind ausgetreten. Hervorragend.

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 11:38

Soll jetzt schon wieder (mal) die Wahrheit aus dem Verkehr gezogen werden? Liminski kann jede Religionszugehörigkeit - inklusive keiner - haben, die er haben will. Der Wahlwerbespot thematisiert dies gar nicht, sondern rückt seine gegen geltendes Recht verstoßenden Aussagen in den Mittelpunkt der Kritik.

Wäre diese Art der Darstellung ein Problem, kann könnte man der SPD - bzw. den Machern des hervorragenden Spots - auch den Vorwurf machen, sie kritisierten die Parteizugehörigkeit der anderen Kandidaten. Doch darum, das begreifen auch Doofe, geht es in dem Spot nicht. Man soll ja nicht SPD und nicht CDU wählen, weil deren Kandidaten Mitglieder in der CDU, der Kirche oder dem Schwimmverein sind, sondern weil sie als Kandidaten ein rückwärtsgewandtes, unsoziales Programm propagieren.

Schade, das Shitstorms heutzutage die Vernunft immer mehr vertreiben. Den Spot zu senden sehe ich als Grund, die SPD zu wählen. Ihn kleinlaut zurückzuziehen ist das exakte Gegenteil...

Udo Endruscheit (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 13:40

Der Spot war Müll.
Das Anliegen richtig und legitim. Die Kirchennähe politischer Akteure IST ein hochrelevantes politisches Thema, das kann nicht in Frage stehen.

Aber es ist bezeichnend, dass der Retract seitens der SPD gleich wieder ein regelrechter Kotau sein musste, einschließlich expliziter Unterwerfungserklärung ...

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 13:54

Da hat endlich mal einer den Mut zu sagen was Sache ist, und schon wird auf Ihn eingedroschen.
Ich kann der SPD nur empfehlen, zeigt Rückgrat und bleibt bei eurer Meinung, dies ist die einzig richtige Sicht auf die Verblödung der Menschen durch Religionen aller Couleur.
Erst wenn die gesamte Menschheit von diesem überflüssigen Ballast befreit ist, öffnet sich ein Weg in eine friedlich Zukunft.
Bleibt am Ball!

Klaus Bernd (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 14:33

Da muss ich mich doch nochmal zu Wort melden und der Juso-Vorsitzenden den Rücken stärken. Hoffen wir, dass die SPD noch mehr Mitglieder mit Rückgrat und Realitätssinn hat. Dabei ist es nur ein recht harmloser Vorwurf, der in dem Spot an die religiösen Wurzeln von Laschet/Liminski gerichtet wird.
Grundsätzlich das Thema der religiösen Befindlichkeit eines Politikers aus dem Wahlkampf herauszuhalten, kann ja nicht angehen. Und von Olaf Scholz wird auch gleich wieder dagegen verstoßen, wenn er sich zum Christentum bekennt.
Einige Gretchenfragen an einen Kanzlerkandidaten müssen einfach erlaubt sein:
- ist er ein Fundamentalist oder ein Ultraorthodoxer ?
- stellt er die Forderungen seiner Religionsführer über das Grundgesetz und die säkulare Rechtsordnung (Stichwort: man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen !) ?
- zieht er esoterische Offenbarungs-“Erkenntnis“ der weltweit anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnis vor ?
Müsste man einen muslimischen Kanzler-Kandidaten nicht fragen dürfen, ob er die Scharia für eine Rechtsnorm hält, die man in einem Staat akzeptieren oder gar durchsetzen sollte ?
Müsste man einen jüdischen Kanzler-Kandidaten nicht fragen dürfen, ob er die Sabbat-Ruhe nach dem Muster der ultraorthodoxen Viertel israelischer Großstädte einführen will ?
Muss man H. Laschet nicht fragen dürfen, ob er den §218 nach polnischem oder brasilianischen Muster verschärfen will ? Hat ihm dies der Papst, der Abtreibung als Mord und Auftragsmord bezeichnet, nicht bei seinen Privataudienzen als Auftrag mitgegeben ?
Muss man H. Laschet nicht fragen dürfen, ob er sich an die folgende Anweisung Ratzingers (als Großinquisitor) an die Politiker gebunden fühlt ?
„IV. VERHALTENSWEISEN DER KATHOLISCHEN
POLITIKER IN BEZUG AUF GESETZGEBUNGEN
ZU GUNSTEN
HOMOSEXUELLER LEBENSGEMEINSCHAFTEN (!)
Wenn sie mit Gesetzesvorlagen zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften konfrontiert werden, sind folgende ethische Anweisungen zu beachten. (!)
Wird der gesetzgebenden Versammlung zum ersten Mal ein Gesetzesentwurf zu Gunsten der rechtlichen Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften vorgelegt, hat der katholische Parlamentarier die sittliche Pflicht, klar und öffentlich seinen Widerspruch zu äußern und gegen den Gesetzesentwurf zu votieren. Die eigene Stimme einem für das Gemeinwohl der Gesellschaft so schädlichen (!) Gesetzestext zu geben, ist eine schwerwiegend unsittliche Handlung.“
Muss man H. Laschet nicht fragen dürfen, ob er glaubt – wie es der Katechismus der katholischen Kirche fordert – dass das Alte Testament mit all den Brutalitäten, die Gott seinem Auserwählten Volk befiehlt, „von der göttlichen Erziehungskunst der heilschaffenden Liebe Gottes“ zeugt ?
Muss man H. Laschet nicht auch fragen dürfen, ob er das im Dom zu Aachen verehrte Stück Stoff tatsächlich für die/eine Windel Jesu hält ?
Muss man H. Laschet nicht fragen dürfen ob er sich verpflichtet fühlt – wie es das kanonische Recht fordert – seinen „Hirten“ - also z.B. den Herren Woelki, Puff und Schwaderlapp – mit Ehrfurcht und ggf. mit Gehorsam zu begegnen ?
Nach seinen Positionen zu Staatsleistungen, Kirchensteuer, kirchliches Arbeitsrecht … braucht man ja gar nicht erst zu fragen.
Wenn man sich so massiv in Staatsangelegenheiten einmischt, wie es die Großkonzerne des Esoterik-Business in Deutschland tun, muss es einfach erlaubt sein, Politikern, die sich zu ihnen bekennen und/oder mit ihrem Bekenntnis auf Stimmenfang gehen, die Frage zu stellen:
Wie hältst Du’s mit der Religion ?

Marg69 (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 16:18

Ein inhaltlich richtiger und sehr gut gemachter Wahlkampfspot, der auf breite Zustimmung in der Öffentlichkeit stößt, wird unterwürfig von der SPD zurückgezogen, weil die Bischofskonferenz Kritik übt? Eine Demo vor der Zentralmoschee der DITIB in Köln diese Woche wird nicht genehmigt, weil die Polizei Ausschreitungen vermeiden will, da eventuell Mohammed-Karikaturen gezeigt werden?
Zwei Seiten derselben Medaille und wiederum Zeugnisse der unappetitlichen Einflussnahme der Religiösen jedweder Couleur auf Politik, Behörden, Staat etc.
Ersteres ganz sicherlich Grund, aktuell auch die Charakterfestigkeit eines atheistischen SPD-Kanzlerkandidaten kritisch zu hinterfragen!

A.S. (nicht überprüft)

Mo. 16 Aug 2021 - 23:42

Es ist ja nicht so, dass einzelne Politiker autonom über die Politik bestimmen. Es sind immer Teams und Netzwerke.
Die Netzwerke von führenden Politikern zu durchleuchten ist notwendig. Herr Liminski gehört zu Laschets Netzwerk.

Und was die Religion angeht: Wie viele Politiker werben für sich damit, dass sie öffentlich gut sichtbar zum Papst reisen, in die Kirche gehen, ... ?

Wolfgang von Sulecki (nicht überprüft)

Di. 17 Aug 2021 - 01:24

Der Frau Rosenthal ist zuzustimmen - weil die Einflüsterung bei dem Kandidaten Laschet mangels dessen eigener Ideen sicher auf fruchtbaren Boden fallen wird. Wir brauchen bei mehr als 35% nicht-Christen nicht mehr Kircheneinfluss, sondern weniger!

Wer sich wie Liminski derart exponiert und öffentlich eine solche Lebenshaltung propagiert will damit Einfluss ausüben und es darf an der Neutralität im Amt gezweifelt werden.

Siehe dazu → https://www.re-actio.com/wordpress/?p=110554 [Darf man die Gesinnung von Staatskanzleichef Nathanael Liminski hinterfragen ...?]

Thomas A. (nicht überprüft)

Di. 17 Aug 2021 - 08:48

Dir Kampagne war doch ein voller Erfolg. Die SPD ist es gelungen, mit ihre beeindruckendste Fähigkeit herauszustellen: Auf das kleinste bisschen Druck von rechts her einzuknicken und umzufallen. Die wichtigste Fähigkeit einer Partei, die sich auf Dauer in der Rolle des "kleinen" Koalitionspartners und Mehrheitsbeschaffers eingerichtet hat.

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Di. 17 Aug 2021 - 10:41

Antwort auf von Thomas A. (nicht überprüft)

Nicht "die SPD", maximal die von heute, repräsentiert durch ihre Führung. Früher, in Zeiten echter Bedrohung des eigenen Lebens, sprach Otto Wels mit Rückgrat den Feinden der Demokratie ins Gesicht: "Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht..." (1933)

klaus Weidenbach (nicht überprüft)

Di. 17 Aug 2021 - 23:47

Selbstverständlich muss das religiöse Umfeld eines Kandidaten durchleuchtet werden können, denn die religiösen und geistigen Beschränkungen dieser Menschen haben einen nicht geringen Einfluss auf das Leben anderer.
Unser derzeitiger, homosexueller und trotzdem stramm - katholischer CDU - Minister für Gesundheit, Jens Spahn, entblödet sich nicht, ein Urteil des höchsten deutschen Gerichts, des Bundesverfassungsgerichts, zu ignorieren. Dieses Gericht urteilte, dass es jedem Menschen zustehen muss, über das Ende seines Lebens selbst zu entscheiden. Der Minister weist aber das Bundesgesundheitsamt als zuständige Behörde an, die Auslieferung für etwa 140 Anträge des tödlichen Schlafmittels Natrium - Pentobarbital zu verweigern. Sein KATHOLISCHER Glaube verbietet es ihm. Das ist eine unglaubliche Zumutung an den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland. Die entsetzliche Macht der Kirchen ist noch nicht vorbei. Solange solche Minister die Republik regieren, muss man sie auf ihr religiöses Umfeld abklopfen. Wenn dann noch Opus Dei - Verbindungen ans Licht kommen, lauert im Hintergrund die mittelalterliche Inquisition.

Jürgen Becker (nicht überprüft)

Do. 19 Aug 2021 - 14:26

Antwort auf von klaus Weidenbach (nicht überprüft)

Sie haben vollkommen recht, Herr Weidenbach, mit der Feststellung, dass das religiöse Umfeld eines Kandidaten für den Bundes- und/oder Landtag durchleuchtet werden muss. Ich werde solche Typen wie Herrn Spahn und seinen Vorgänger nicht wählen und damit auch nicht Herrn Laschet. Dass die SPD eingeknickt ist, macht sie für mich ebenfalls nicht wählbar. Welche Partei hat sich übrigens dazu bekannt, endlich die Trennung von Kirche und Staat durchzusetzen und die horrenden Zahlungen an die Kirchen einzustellen. Da ich dies bisher noch in keinem Wahlprogramm gelesen habe, werde ich auf mein Wahlrecht verzichten.

Petra Pausch (nicht überprüft)

Fr. 20 Aug 2021 - 11:47

Antwort auf von Jürgen Becker (nicht überprüft)

ohe jetzt Werbung für eine Partei machen zu wollen: Die Partei der Humanisten, die Piraten und auch VOLT haben die Trennung von Staat und Kirche im Parteiprogramm.

klaus Weidenbach (nicht überprüft)

Fr. 20 Aug 2021 - 13:17

Antwort auf von Jürgen Becker (nicht überprüft)

Meines Wissens ist "die Linke" die einzige (größere) Partei, die die Trennung von Staat und Kirche im Parteiprogramm hat. Alle anderen anerkennen die "Leistungen" der Kirchen ausdrücklich und vertreten die Auffassung, dass das jetzige System gut sei. Tatsache ist allerdings leider auch, dass keine Partei den Religionsunterricht in allgemeinbildenden Schulen grundsätzlich abschaffen will, weil er im Grundgesetz ausdrücklich als ordentliches Unterrichtsfach erwähnt wird (Art. 7,2 und 7,3). Religionsunterricht wird immer noch von vielen als einziges Schulfach betrachtet, das ethisch - moralische Werte vermittelt. Daher sind auch viele, insbesondere die Kirchen, der Meinung, dass auch die angebliche "Religion des Friedens" aus dem Nahen Osten an allen Schulen unterrichtet werden sollte, denn wenn katholischer, evangelischer, jüdischer etc. Religionsunterricht stattfinden darf, warum dann nicht auch islamischer? (Einladung an die Taliban, sich ein wenig zu mäßigen, dann wird es vielleicht gelingen.)

Gisa Bodenstein

Die Autorin studierte Kulturgeographie mit den Wahlfächern Politische Wissenschaft, English and American Studies und Physische Geographie in Erlangen. Danach war sie für die Erlanger Nachrichten und die Berliner Morgenpost tätig. Seit 2017 arbeitet sie für den hpd und hat im April 2025 den Posten der Chefredakteurin übernommen.

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