Gesellschaft

Opfer als Helden

Der Journalist Matthias Lohre erörtert in seinem Buch "Das Opfer ist der neue Held. Warum es heute Macht verleiht, sich machtlos zugeben", dass ein angeblicher oder tatsächlicher Opferstatus auch instrumentalisiert werden kann.

Klimatrollfutter: 16 Antworten auf 16 Fake-Fragen

Soll man Trolle füttern? Die Fraktionen des Bundestages haben guten Grund, dies nicht zu tun. Die 16 Fragen, für die derzeit von Klimawandelleugnern Unterschriften gesammelt werden, sind Fake-Fragen. Sie fußen auf wissentlich falschen Prämissen. Sie zeigen eine solche Renitenz gegenüber dem breiten Konsens zur Klimakrise, dass man mit Recht sagen kann: Wer solche Argumente aufführt, dem ist nicht zu helfen.

Das Inferno im Krefelder Zoo

In der Silvesternacht zum 1. Januar 2020 ereignete sich im Krefelder Zoo eine Brandkatastrophe verheerenden Ausmaßes, in deren Verlauf das sogenannte "Affentropenhaus", ein 2.000 Quadratmeter Innenfläche umfassendes Gebäude, komplett abbrannte. Mehr als dreißig Tiere – in manchen Berichten ist von mehr als fünfzig die Rede – fielen dem Inferno zum Opfer.

Die dunklen Zeiten sind vorbei

Die Freidenkenden Schweiz machen sich mittels Spots in Bussen und Bahnen für die Erweiterung der Rassismusstrafnorm stark - und zwar dort, wo deren Gegnerschaft besonders stark vertreten ist: in den verhältnismässig religiös geprägten Regionen der Schweiz.

Der Antisemitismus in der Mehrheitsgesellschaft besteht weiter

Berichte über antisemitische Übergriffe in Deutschland nehmen immer mehr zu. Einen traurigen Höhepunkt bildete der Anschlag auf die Synagoge in Halle im vergangenen Herbst. Anlässlich des heutigen internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocausts sprach der hpd mit dem Politikwissenschaftler, Soziologen und Antisemitismus-Experten Armin Pfahl-Traughber.

Haftstrafen wegen Mord und Brandstiftung für Frauentrio

Wie ein Thriller lasen sich die Verbrechen eines Frauentrios aus Villach in Kärnten. Manipulationen, Lügen, Mordversuche, Brände und schließlich sogar ein Mord wurde den Frauen zur Last gelegt, die sich teilweise mit der vermeintlichen Ausführung göttlicher Wünsche herauszureden suchten. Am 21. Januar nun erhielten sie Haftstrafen zwischen drei Jahren und lebenslänglich.