Internationales

Warschau, 11. November 2017: Blockade des Marsches der Faschisten

National(isten)feiertag in Polen

Über die Ereignisse in Polen am 11. November, dem Nationalfeiertag, haben die Medien weltweit berichtet. Man zeigte die in Warschau beim sog. "Unabhängigkeitsmarsch" marschierenden Neofaschisten, ihre rassistische, xeno- und homophobe Banner und hassvolle Parolen. Es gab aber am 11. November in Warschau auch Gegenveranstaltungen.

Die Geschichte des Rassismus in den USA

Der US-amerikanische Historiker Ibram X. Kendi legt mit "Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika" eine neue Darstellung zum Thema vor, wobei sich die historische Beschreibung an einzelnen Persönlichkeiten orientiert. Der Autor nimmt in seinem auch literarisch geprägten Buch dabei einige neue Deutungen vor und wählt auch einen ungewöhnlichen Vermittlungsansatz, wobei beides zu weiteren Reflexionen anregen kann.

Einseitigkeiten gegen andere Einseitigkeiten

Der Psychologe Rolf Verleger, früher Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland, kritisiert in seinem Buch "Hundert Jahre Heimatland? Judentum und Israel zwischen Nächstenliebe und Nationalismus" eine angeblich unkritische Sicht auf die Politik des israelischen Staates. Das Buch selbst wirkt etwas fragmentarisch und unstrukturiert, sowohl in Form und Inhalt, und setzt der Einseitigkeit einer kritiklosen Sicht auf die Politik der israelischen Regierung seine eigene Einseitigkeit der Ignoranz gegenüber den politischen Kontexten entgegen.

Realitätsverlust oder religiöse Verflechtungen beim SRF?

Der Verein Dignitas – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben hinterfragt den Entscheid von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, die Fernsehspots von Exit (Deutsche Schweiz) mit Anita Fetz, Peach Weber und weiteren nicht auszustrahlen. Die Behauptung des SRF, Freitodbegleitungen seien "nicht nur politisch, sondern auch gesellschaftlich stark umstritten" zeigt, dass das SRF entweder die Realität nicht kennt oder wegen politisch-religiöser Angst eine von Gegnern der Selbstbestimmung im Leben und Lebensende gerne missbrauchte falsche Behauptung kopiert.

"Teuflische" Kampagne gegen das Schlagen von Kindern

Weltweit bestehen konservative Kreise und religiöse Fundamentalisten immer häufiger darauf, ihre Kinder mit Hilfe von körperlicher Züchtigung erziehen zu dürfen. In den USA sind solche Erziehungsmethoden sogar nicht selten in öffentlichen Schulen üblich. Der Satanische Tempel (TST) wendet sich nun mit einer kreativen Kampagne gegen die körperliche Züchtigung von Kindern.