Der "Pastafarische Verein zur Förderung der Gedanken an das Fliegende Spaghettimonster in Österreich" beantragte eine Umbenennung in "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters". Doch der Antrag wurde abgelehnt, weil sich der Verein nicht "Kirche" nennen dürfe. Am Montag wird der Fall am Verwaltungsgericht Wien verhandelt.
Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vor eineinhalb Jahren, dass ein Recht darauf bestehe, Unterstützung beim Freitod in Anspruch zu nehmen, sofern sie freiwillig angeboten wird, haben bereits einige Menschen dieses Recht für sich umgesetzt. Für die Helfenden bedeutet diese Rechtslage aber nicht, dass sie zu einer solchen Hilfe verpflichtet werden können.
61 Verbände, Gewerkschaften, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Einzelpersonen fordern die nächste Bundesregierung auf, Kinderarmut endlich effektiv zu bekämpfen und konkrete Maßnahmen im Koalitionsvertrag festzuhalten.
Am vergangenen Wochenende tagte der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO). Dabei wurde nicht nur eine umfassende Satzungsreform beschlossen, sondern auch, dass die Organisation zukünftig als Zentralrat der Konfessionsfreien auftreten wird. Der hpd sprach mit Dr. Rainer Rosenzweig über die Zukunft der Organisation.
In diesem Jahr fand das Regionalgruppentreffen der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) aus Infektionsschutzgründen wie schon beim letzten Mal per Videokonferenz statt. 29 Personen und mit ihnen 15 Regional- und Hochschulgruppen nahmen an der virtuellen Veranstaltung am 4. September teil, tauschten sich über durchgeführte Projekte aus und planten neue.
Die diesjährige Mitgliederversammlung des IBKA (Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten) fand am 18. September online statt. Neben der Vorstandswahl stand die Vorstellung aktueller Projekte auf der Tagesordnung.
TERRE DES FEMMES – Menschenrechte für die Frau veröffentlicht die Antworten der Parteien Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und CDU/CSU auf die selbst entwickelten Wahlprüfsteine. Die Frauenrechtsorganisation legte die Wahlprüfsteine nicht der AfD vor, weil diese Partei sich allgemein für ein rückwärtsgewandtes Welt- und Frauenbild einsetzt.
Bei einer außerordentlichen Ratsversammlung hat der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO) am gestrigen Sonntag eine umfassende Satzungsreform beschlossen. Die auffälligste Neuerung betrifft den Namen der Organisation, die damit zum Zentralrat der Konfessionsfreien wird.
Die Frauen für Freiheit und die Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung haben die großen demokratischen Parteien befragt, wie sie zu universalen Frauenrechten stehen. Angefragt wurden Bündnis 90/Die Grünen, CDU/CSU, Die Linke, FDP und SPD. Die Ergebnisse der Befragung lesen Sie hier.
Im September 2006 wurde in Templin die "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland" gegründet. Mit ihrem Kampf um das Recht, Nudelmessehinweisschilder aufstellen zu dürfen, war sie nicht nur vor Gericht, sondern auch weltweit in den Medien.
Sie erproben Strategien im Umgang mit Wissenschaftsleugnern, erforschen durch Netzwerkanalyse den verhängnisvollen Weg vom Esoterik-Fan zum Verschwörungsgläubigen oder nehmen eine seltsame Homöopathiestudie auseinander: Skeptische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten stellten auf der GWUP-Konferenz "SkepKon" am vergangenen Wochenende ihre Themen vor. Zum ersten Mal fand die größte deutschsprachige Jahreskonferenz für skeptisches Denken online statt; rund 400 Teilnehmende verfolgten die Vorträge live am Bildschirm und nutzten die Gelegenheit zum Mitdiskutieren.
Ein beträchtlicher Teil der Wahlberechtigten bei der Bundestagswahl am 26. September vertritt eine säkulare oder nichtreligiöse Weltanschauung: Immerhin fast 39 Prozent der Bevölkerung in Deutschland bezeichneten sich 2019 als konfessionsfrei, Tendenz steigend. Doch inwiefern tragen die Parteien mit ihren Plänen den Werten und Anliegen der säkularen Bürgerinnen und Bürger Rechnung? Die offiziellen Wahlprogramme bleiben in diesen Fragen häufig nur vage oder sparen die Themen gänzlich aus.
Die Humanistische Union (HU) verleiht ihren diesjährigen Fritz-Bauer-Preis an das Redaktionsteam von netzpolitik.org. Die Plattform für digitale Freiheitsrechte habe in Deutschland seit vielen Jahren den netzpolitischen Diskurs durch großes Engagement, die Kombination aus technischer und politischer Kompetenz, hohe journalistische Standards und investigative Recherche wesentlich mitgeprägt.
Kommende Woche findet die zweite Etappe des 7. Internationalen Cradle to Cradle Congress "C2CC21" in Mainz statt. Das Online-Event der gemeinnützigen Cradle to Cradle (C2C) NGO bringt Entscheider*innen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in unterschiedlichen Formaten auf eine Bühne. Diesmal dreht sich alles um das Thema Kunststoff und die Frage, wie die Verpackung der Zukunft aussehen wird.
Seit 150 Jahren kämpfen Frauen nun schon gegen das Verbot und damit gegen die Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. Dies schilderte die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Dr. Gisela Notz, eine der drei geladenen Expertinnen, sehr eindrücklich bei der Online-Themenwerkstatt des KORSO am 20. August vor fast 30 Interessierten aus dem säkularen Spektrum.