WIEN. (hpd) Die österreichische Öffentlichkeit schreit auf gegen Gewalt als legitimes Erziehungsmittel. Ausgelöst hat die breite Debatte ausgerechnet ein Artikel in der konservativen Tageszeitung “Die Presse”, in der milde Gewalt als legitimes Mittel präsentiert worden war.
BERLIN. (hpd) Frieder Otto Wolf, Philosoph und Politikwissenschaftler, Präsident des HVD, hat vor wenigen Tagen in einem Beitrag für die diesseits “Thesen zur geistigen Krise der Zeit und zur Krise des säkularen Humanismus” veröffentlicht.
BERLIN. (hpd) Eine jüngst veröffentlichte Umfrage der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) führte zum Ergebnis, dass rund drei Viertel der antwortenden Ärztinnen und Ärzte ärztliche Suizidhilfe grundsätzlich vertretbar finden. Nur gut ein Fünftel lehnt diese in jedem Fall ab.
HAMBURG. (hpd) Am Wochenende tagten die Bundesdelegierten von Bündnis 90/Die Grünen in Hamburg. Über viele der dort behandelten Themen haben bereits andere Medien berichtet. Dabei ging völlig unter, dass es auch einen Antrag zur Sterbehilfe gab, dessen Entscheidung jedoch von der Parteispitze trickreich in die Zukunft verschoben wurde.
In der Jüdischen Allgemeinen fordern Eyal Arnon und Rabbiner Andrew Aryeh Steiman, nicht nur über Sterbehilfe zu debattieren, sondern auch an das Leben zu denken.
TRIER. (hpd) Gestern hat sich der Bundestag in einer ersten Orientierungsdebatte mit dem Thema Sterbehilfe befasst. Mehr als vier Stunden lang wurde kontrovers debattiert. Dabei wurde auch klar, dass es vielen Abgeordneten an Sachkenntnis fehlt.
In der Debatte um die Sterbehilfe taucht immer wieder das Argument auf, dass man mit dem Tod Geschäfte machen könnte. Das jedoch ist schon längst der Fall.
BERLIN. (hpd) In dieser Woche haben vierzehn Bundestagsabgeordnete ein Positionspapier veröffentlicht, dass sich deutlich gegen eine Kriminalisierung von Sterbehilfe durch Angehörige, nahestehende Personen, Ärzte und Sterbehilfevereine ausspricht. Die Abgeordneten fordern die Beibehaltung der jetzigen Gesetzeslage, wonach Beihilfe zum Suizid straffrei ist.
BERLIN. (hpd) Die gestrige Orientierungs-Debatte im Bundestag über die Sterbehilfe zeigte die zum Teil sehr voneinander abweichenden Positionen der Abgeordneten quer durch alle Fraktionen auf. Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), Elke Baezner, warnte wiederholt vor einer Verschärfung des Strafrechts.
Auch in Österreich wird über die Sterbehilfe debattiert. Auch dort versuchen die Gegner, mit den immer gleichen Argumenten den Menschen ihr Recht auf Selbstbestimmung abzusprechen.