Frauen

Hype um Maria 2.0

Einigen Frauen in der katholischen Kirche reicht es. Sie fordern offen einen anderen Umgang mit dem Thema Missbrauch sowie die Priesterweihe für Frauen. Die Medien stürzen sich auf diese katholische Graswurzel-Bewegung. Doch der Hype um Maria 2.0 ist ebenso hoffnungslos übertrieben wie die Aussichten der Initiative, die katholische Kirche tatsächlich zu ändern.

Unterwerft Euch, Frauen!

Die Bibel vertritt ein klares Frauenbild: Das Weib hat sich dem Manne unterzuordnen. Diese und andere Peinlichkeiten versuchen Theologen gern wegzudeuten, sobald sie dem Zeitgeist widersprechen. Die christliche Jung-Youtuberin Jana geht einen anderen Weg: Sie findet es total okay, dass die Frau sich dem Mann unterordnet.

Frauen verdienen weniger als Männer – immer noch

Frauen verdienen in Deutschland 21 Prozent weniger Geld als Männer. Auch in diesem Jahr machen Aktionen zum sogenannten "Equal Pay Day" wieder darauf aufmerksam. Der Equal Pay Day, der in Deutschland in diesem Jahr am 18. März begangen wird, markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer schon ab Jahresbeginn für ihre Arbeit bezahlt werden.

Katholische Kirche nimmt Stellung zur Entfernung des Uterus

Katholische Kirche nimmt Stellung zur Entfernung des Uterus

Die katholische Kirche hat nach 25 Jahren wieder Stellung zur Entfernung von Gebärmüttern genommen. Üblicherweise als unzulässig, da sterilisierend eingestuft, wird die Entfernung durch die Kongregation für die Glaubenslehre und Papst Franziskus nun als moralisch erlaubt eingestuft, wenn sich der Uterus in einem unveränderbaren Zustand befindet, der keine Fortpflanzung mehr erlaubt. 

Der Mob hütet den Götterpenis

Kürzlich haben zwei Frauen im indischen Bundesstaat Kerala ein altes Gebäude betreten und sich dort ein bisschen umgesehen. Die Frauen haben nichts beschädigt, niemanden verletzt oder beleidigt. Dann sind sie wieder gegangen. Die Folge: Landesweite Proteste, Aufruhr, Verletzte, hunderte Festnahmen, Versammlungsverbote, mindestens ein Brandanschlag auf das Zuhause eines Politikers – und eine überwältigende Gegendemonstration.

100 Jahre Frauenwahlrecht

Heute vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Wahlrecht für Frauen gesetzlich verankert. Der Einführung des Frauenwahlrechts war weltweit ein langer Kampf vorausgegangen. Ein noch längerer für die Gleichberechtigung sollte folgen. Und verdächtig oft spielte – und spielt – in all diesen Kämpfen um Frauenrechte der weibliche Unterleib eine wichtige Rolle.

Diktatur und Kirche brauch(t)en Frauen möglichst fügsam und ungebildet

Spanien hatte noch bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts eine Diktatur. Diese als Franquismus bezeichnete Diktatur zeichnete sich nicht nur durch mörderische Grausamkeit gegen politisch unbequeme Menschen aus, sondern auch dadurch, dass sie Hand in Hand mit der Kirche versuchte, die EinwohnerInnen möglichst fügsam und zu großen Teilen ungebildet zu halten. Für die Rolle der katholischen Kirche gibt es eine eigene Beschreibung, den Nationalkatholizismus.

Ayatollah verbietet Frauen das Radfahren

Der höchste Führer der Mullahs im Iran, Ayatollah Ali Khamenei, hat in einer Fatwa den Frauen des Landes verboten, "in der Öffentlichkeit und vor Fremden" mit dem Fahrrad zu fahren. Denn das liefe der Keuschheit der Frauen zuwider und zöge Männer an.

#metoo, weil es langsam reicht

Schaut man in seinen Facebookfeed oder auf Twitter, ist er immer wieder zu sehen: der Hashtag #metoo, zu Deutsch "ich auch". Frauen erzählen damit, dass auch sie bereits Opfer sexueller Belästigung wurden. Manche erzählen detailliert, wie und wo es zu den Vorfällen kam. Ein erschreckendes Zeichen dafür, wie viele Frauen, auch aus meinem Freundeskreis, Opfer sexueller Gewalt geworden sind.