Wissenschaft

Wissenschaftliche Skepsis versus Wissenschaftsleugnung

Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass möglichst schnell etwas gegen den menschengemachten Klimawandel unternommen werden muss. Andere hingegen bezweifeln die Notwendigkeit schnellen Handelns oder dass es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt. Ist ihre Skepsis berechtigt oder leugnen sie schlicht Fakten? Wie kann man überhaupt herausfinden, ob eigene Zweifel und Überzeugungen eine objektive Grundlage haben oder ob man sie nur hat, weil man vom eigenen Hirn an der Nase herumgeführt wird? 

Horst Groschopp

Humanistische Zwischenrufe

Im Alibri Verlag erschien gerade in der von Horst Groschopp herausgegebenen Reihe "Humanismusperspektiven" (Band 6) ein Sammelband mit Texten von Ursula Neumann mit dem Titel "Tätiger Humanismus". Darin befindet sich auch ein Nachwort der Autorin mit der bezeichnenden Überschrift "Komprimierte Bilanz". Wir sprachen mit dem Herausgeber.

Straße in Pompeji

Renaissance 2.0: Wie Wissenschaftler die letzte antike Bibliothek entziffern wollen

Vor genau 1.940 Jahren begrub der Vesuv die antiken Städte Pompeji und Herculaneum unter einer viele Meter dicken Schicht aus Asche und Gestein. Die Tragödie ist ein archäologischer Glücksfall, denn so wurde vieles konserviert, was andernorts verloren gegangen ist. So auch die Schriftensammlung einer Villa, die man mit einem neuartigen Verfahren unter Einsatz künstlicher Intelligenz nun lesbar machen will.

Eine Anleitung zur zivilisierten Gesprächsführung

Der Philosoph Peter Boghossian und der Mathematiker James Lindsey legen mit "How to Have Impossible Conversations: A Very Practical Guide" eine interessante und nützliche Anleitung zur Gesprächsführung vor. Die Autoren bieten 36 Konversationstechniken mit guten Beispielen und Ratschlägen, um "unmögliche Gespräche" in diesem gesellschaftlichen Klima zu führen.

Skeptiker 3/2019 erschienen

Eine Fläche fast so groß wie das Bundesland Niedersachsen, vollgestellt mit Windrädern, wäre nötig, um den Energiebedarf Deutschlands zur Hälfte durch Windenergie zu decken. Nicht wesentlich besser schneidet die Solarenergie ab. Beide Technologien gelten als Hoffnungsträger für die Energiewende, den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe. Doch sie benötigen enorm große Flächen.

Klimawissenschaftler schlagen Alarm

Der Weltklimarat IPCC zeichnet in seinem gestern veröffentlichten Sonderbericht über den Einfluss des Klimawandels auf Meeres- und Eisregionen ein düsteres Bild der Zukunft. Zeitgleich beschäftigten sich in Deutschland Wissenschaftler auf dem K3-Kongress mit der Frage, wie Politik und Gesellschaft dazu bewegt werden können, sich effektiver für den Klimaschutz einzusetzen.

Weniger Gene für ein Leben im Wasser

Vor etwa 50 Millionen Jahren haben sich Wale und Delfine aus landlebenden Vorfahren entwickelt. Heute verbringen die luftatmenden Säugetiere ihr ganzes Leben im Meer. Dieser Wechsel vom Land zum Wasser war von tiefgreifenden Anpassungen an das Leben im Wasser begleitet. Welche Veränderungen in der DNA diesen Anpassungen zugrunde liegen, ist aber noch weitgehend ungeklärt.

"Es gibt keine Menschenrassen"

Die Einteilung von Menschen in Rassen wird von der modernen Genetik widerlegt. Gegen falsche biologistische Vorstellungen aus unrühmlichen Zeiten der Wissenschaft haben sich deshalb nun explizit deutsche Wissenschaftler in der "Jenaer Erklärung" ausgesprochen.