Säkulare Buskampagne 2019

Buskampagne wirbt für weltanschaulich-neutralen Staat

Der Bus fährt durch Berlin
Der Kampagnen-Bus fährt durch Berlin. Hier am Potsdamer Platz.
Man kennt das: Die Polizei versuchte, dem Bus die Zufahrt zum genehmigten Standort zu verweigern.
Man kennt das: Die Polizei versuchte, dem Bus die Zufahrt zum genehmigten Standort zu verweigern.
So stand der Bus zuerst am Rande des Potsdamer Platzes.
So stand der Bus zuerst am Rande des Potsdamer Platzes.
Auf dem Potsdamer Platz durften jedoch Sikhs bei einem "Turban-Tag" für ihre Religion werben.
Auf dem Potsdamer Platz durften jedoch Sikhs bei einem "Turban-Tag" für ihre Religion werben.
Über Nebenstraßen durfte der Bus dann doch noch zum (nicht auf den) Potsdamer Platz fahren.
Über Nebenstraßen durfte der Bus dann doch noch zum (nicht: auf den) Potsdamer Platz fahren.
Und dann stand er endlich am Potsdamer Platz.
Und dann stand er endlich am Potsdamer Platz.
Diese Haltestelle und den Bus wird man in den kommenden Woche in ganz Deutschland sehen können.
Diese Haltestelle und den Bus wird man in den kommenden Woche in ganz Deutschland sehen können.

Mit einer Pressekonferenz im "Großen Roten" begann am Samstag die Säkulare Buskampagne. Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), Michael Schmidt-Salomon, erklärte dabei die Ziele der Kampagne.

Säkulare Buskampagne 2019

Vor 10 Jahren startete die erste Buskampagne. Seinerzeit hätte wohl kaum jemand damit gerechnet, welch einen Erfolg diese Aktion zeitigen würde. Nicht allein durch – aber sicherlich auch wegen der Buskampagne im Jahr 2009 – werden heute die Stimmen der Konfessionsfreien deutlicher wahrgenommen.

Damals ging es vor allem darum, zu zeigen, dass man als kirchenkritischer, säkularer Mensch nicht allein ist. Heute können aus diesem Wissen Forderungen gestellt werden. Denn immerhin stellen die Konfessionsfreien ein gutes Drittel der Bevölkerung. Das jedoch zeigte sich in den vergangenen 10 Jahren nur selten in der Politik und Gesetzgebung. Als Beispiel mögen der unwürdige "Kompromiss" zum Paragraphen 219a oder – noch gravierender – der gegen die große Mehrheit der Bevölkerung verabschiedete Paragraph 217 StGB hier genannt werden.

"Bei der ersten Buskampagne ging es darum, dass es keinen Gottesglauben braucht. Diese Nachricht ist mittlerweile angekommen. Aber an den politischen Verhältnissen hat sich leider wenig geändert", sagte Schmidt-Salomon.

Deshalb wird die diesjährige Buskampagne Fragen stellen, die von Politik und Gesellschaft beantwortet werden müssen. Und sie erhebt grundlegende politische Forderungen, die umgesetzt werden müssten, um das Verfassungsgebot des weltanschaulich neutralen Staates zu verwirklichen.

Michael Schmidt-Salomon bei der Pressekonferenz im Kampagnenbus, Foto: © Frank Nicolai
Michael Schmidt-Salomon bei der Pressekonferenz im Kampagnenbus, Foto: © Frank Nicolai

Michael Schmidt-Salomon wies darauf hin, dass sich "diese Kampagne (…) nicht gegen Religionen" richtet, sondern für einen weltanschaulich-neutralen Staat wirbt. Deshalb sei das auch keine "atheistische Buskampagne", sondern eine, die "ein politischen Ziel hat. Nämlich das, die Weltanschauungsfreiheit und die Religionsfreiheit für alle Menschen hier in Deutschland zu gewährleisten."

Die Buskampagne wurde bewusst im Jahr der "beiden großen Verfassungsjubiläen gestartet: 70 Jahre Grundgesetz und 100 Jahre Weimarer Verfassung. Denn leider sind einige Vorgaben der Verfassung bis heute nicht umgesetzt worden. Seit einhundert Jahren haben die verantwortlichen Politiker es nicht gewagt, die Scheidungspapiere von Staat und Kirche zu unterzeichnen."

Bei der Pressekonferenz erklärte Michael Schmidt-Salomon: "Wir haben zum Start der Buskampagne die Broschüre "Abschied von der Kirchenrepublik" herausgegeben." Darin fordert die GBS die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen, die Abschaffung des 1933 eingeführten Kirchensteuereinzugs über den Arbeitgeber, ein Ende der kirchlichen Diskriminierungsprivilegien im Arbeitsrecht, die konsequente Durchsetzung des für alle geltenden Rechts, die Aufhebung der kirchlichen Dominanz in öffentlichen Institutionen wie Ethikrat oder in den Rundfunkräten, die Einführung "bekenntnisfreier Schulen", "die zwar in der Verfassung stehen – aber tatsächlich gibt es keine einzige bekenntnisfreie Schule in Deutschland", die Aufnahme von expliziten Kinderrechten in die Verfassung sowie eine grundlegende Reform der Gesetze zum Schwangerschaftsabbruch und zur Sterbehilfe.

"All dies werden wir versuchen, in diesem Jahr bzw. in den nächsten drei, vier Wochen in das öffentliche Bewusstsein hineinzutragen", schloss Schmidt-Salomon sein Statement.

Er wies noch darauf hin, dass der Startpunkt der Bustour – in Sichtweite des DB-Towers am Potsdamer Platz in Berlin – bewusst gewählt wurde. "Denn die Deutsche Bahn hat die Werbeplakate für die Buskampagne … in ihren Berliner Bahnhöfen untersagt." Und das, obwohl die DB als Staatskonzern der weltanschaulichen Neutralität verpflichtet sei.

Im Hintergrund: Der Bahntower der DB, Foto: © Frank Nicolai
Im Hintergrund: Der Bahn-Tower, Foto: © Frank Nicolai

Der hpd ist Medienpartner der Säkularen Buskampagne 2019 und berichtet über alle Tage der Tour des Busses durch Deutschland.

Kommentare (43)

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 6 Mai 2019 - 14:14

Wenn sich nicht bald (in den nächsten 10 Jahren) Wahrheit und Wissen in der Politik durchsetzt, sehe ich schwarz für die Zukunft der BRD und damit auch der Erde.
Wir alle, Glaubensfreie und Humanisten werden uns vehement dafür einsetzen, dass die
Vernunft über Geisterglauben siegt.Damit die Welt endlich frei ist und den Ballast des
Glaubens zugunsten des Wissens ablegt.

Petra Pausch (nicht überprüft)

Mo. 6 Mai 2019 - 14:41

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Herr Baierlein, es mag Ihr Ziel und Wunsch sein, Religionen abzuschaffen. Das Ziel der Buskampagne ist das definitiv nicht. Vielleicht sollten Sie den Artikel noch einmal lesen. Es gibt viele Humanisten und Glaubensfreie, die den Gläubigen ihren Glauben lassen wollen. Allerdings deren Einfluss in der Politik einschränken. Und nur darum geht es - so wie ich es verstehe - der GBS und der Kampagne.

Religionsfreiheit bedeutet eben nicht nur, frei von Religion zu sein (ja, das bedeutet es auch). Es heißt auch, dass, wer will, glauben darf.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Di. 7 Mai 2019 - 12:12

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

Hallo Frau Pausch, vielen Dank für Ihre Belehrung, aber ich finde es inkonsequent wenn man erkannt hat, dass etwas falsch ist, sollte man sich davon distanzieren. Natürlich sind viele Menschen seit Ihrer Kindheit derartig Indoktriniert, dass diese gar nicht mehr anders können als krampfhaft an einen Gott zu glauben. Ich möchte auch nicht zur Glaubensfreiheit Missionieren. Natürlich ist dies nur der erste Schritt auf dem Weg zur Gottlosigkeit und Vernunft.

Kay Krause (nicht überprüft)

Di. 7 Mai 2019 - 12:55

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

Liebe Frau Pausch: um etwas Neues, möglicherweise Sinnvolleres als das Althergebrachte zu kreieren und zum Lebensmittelpunkt (oder sprechen wir von "Werten) werden zu lassen, muß man sich leider manchmal von alten Zöpfen trennen. In diesem Fall wären das statt Religion - Glaube - Kirche : Vernunft, Realitätssinn, und die ständige Suche nach Wahrheit,
und zwar nicht nach "deiner" oder "meiner" (also einer individuellen) Wahrheit, sondern nach einer belegbaren, für jeden nachvollziehbaren und gültigen Wahrheit, welche eben auch durch neuere Erkenntnisse veränderbar ist, so, wie auch der gesamte Kosmos und unser Leben sich ständig verändern und kein Stillstand existiert. Lediglich die Kirche will das nicht akzeptieren! wobei (das gebe ich gerne zu) das Abschaffen dieser geld-und machtgierigen Institution gar kein schlechter Gedanke ist!
Darum geht es - wenn Sie erlauben, Herrn Baierlein, mir und vielen anderen. Dass dabei Die Kirche mit ihrer stahlbetonartigen Doktrin in's Hintertreffen gerät, geschieht wohl zwangsläufig und läßt sich nicht vermeiden.

Lieber Kay, ich vermisse Ihre Gedichte und Kommentare, ich hoffe Sie haben sich nicht aus dem Forum des hpd zurückgezogen wegen einer rhetorischen Schelte von einem anderen
Kommentatoren.
Dazu ist die Sache zu wichtig.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mi. 8 Mai 2019 - 15:23

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

Hr. B. wird das Motiv der Buskampagne nicht sehen können oder anerkennen wollen, Petra Pausch. Er ist hier vor ca. 1 Jahr mit dem erklärten Ziel aufgeschlagen, Religionen zu verbieten (relativiert dies auf Nachfrage meist halbherzig - 'ja, aber...'), meint, dafür im hpd das passende Forum gefunden zu haben, und kommentiert seitdem gefühlt fast jeden Artikel (manchmal auch 2 x) mit stereotypen Texten, die nicht selten (wie hier) ohne Bezug zum Artikel sind. Das Schlimme ist, er kommt damit bei der nachsichtigen hpd-Moderation durch und versaut damit wiederholt die Diskussionskultur. Ich persönlich hätte ihn zwecks Verwarnung schon lange einmal für 2 Wochen gesperrt.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Do. 9 Mai 2019 - 13:22

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Jetzt, nachdem ich Ihren Kommentar nochmals gelesen habe, muss ich Ihnen doch selbst Antworten.
1. Die Religionen "verbieten" liegt nicht in meiner Macht und will ich auch nicht, also was soll das.
2. meine Art zu schreiben derartig abzukanzeln, nur weil Ihnen die Zusammenhänge nicht
klar sind finde ich nicht in Ordnung.
3. dass ich die Diskussionskultur versauen würde, ist einzig Ihre Meinung.

4. möchte ich Ihnen empfehlen, lesen Sie doch bitte einmal Richard Dawkins Buch
<Der Gottes Wahn> vielleicht wird Ihnen dann klar, dass Religionen "abgeschafft" werden sollten.
5. zum Glück bestimmen Sie NICHT wer hier im Forum was schreiben soll o. darf.

Was die Buskampagne betrifft, so stehe ich voll dahinter und verteile seit langen die Broschüren der gbs damit deren Ziel, die Trennung von Staat und Kirche primär erreicht wird.
Wenn dies einmal erreicht werden sollte, dann kann man ins Auge fassen Aufklärung gegen den Gotteswahn zu betreiben.
Als langjähriges Mitglied beim bfg agiere ich schon immer in diese Richtung, da ich erkannt habe, dass der Weg des Glaubens in eine Sackgasse führt.

Nur Güte, Humanismus, Wissen, Redlichkeit, Verständnis und der "Glaube" an die Vernunft der
Menschheit, lässt mich auf eine Zukunft der selben hoffen.

Auch wenn Ihnen mein Schreibstil zu stereotyp ist versuche ich für jedermann verständlich zu schreiben.
Das mancher Artikel 2x gesendet wurde war nicht meine Absicht und ist eventuell auf Grund meiner Erkrankung passiert.

Mit freigeistigen Gruß
Gerhard Baierlein

Ute Soltau (nicht überprüft)

Mi. 26 Jun 2019 - 20:35

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Ich vermute und befürchte, dass u. a. Herr Trutnau aber zu denen gehört, die, zumindest im eigenen! Interesse, entscheiden, welche! Kommentare veröffentlicht werden und welche nicht.
Zumindest ist es mir aufgefallen, im Zusammenhang mit der Plattform 'Metaphysik,"da habe ich mich auch zumindest in der Form geäußert, dass es nicht unbedingt unter anderem, Herrn Trutnau gefallen hätte, und meine Kommentare zu diesem Thema wurden zum Schluß einfach nicht veröffentlicht, sondern ignoriert. Das finde ich nicht fair, denn man kann sich ja nicht dagegen wehren.
Mit Sachlichkeit und Netiquette hatte das absolut nichts zu tun.

Es ist eben, leider! in jeder! Organisation so, daß gewisse Leute das Sagen haben und man sie auch nicht kritisieren darf.
Leider.
Für eine frei. geistige Denkfabrik.. allerdings nicht wirklich wahrhaftig
. und sehr sehr schade.

Aufrechte Grüße!

Da müssen Sie nix befürchten, werte Frau Soltau. Ich entscheide nix, was hier im hpd an Kommentaren veröffentlicht wird. Ich gehöre weder zur Redaktion noch zur Moderation des hpd...

Dei "Plattform 'Metaphysik," sagt mir auch nix. Macht aber nix.
Und ob dann irgendwelche Ihrer Kommentare irgendwo nicht veröffentlicht werden, ist dann auch irgendwie Ihr Bier.

Wirklich schon mal beruhigend.( Das haben Sie dabei vielleicht denn auch der werten Frau Petra Pausch zu verdanken, daß Sie da in eine solch besondere Position gesetzt wurden).
Eines ist jedenfalls dabei sehr deutlich geworden, Kritik kann eben nicht jeder gleich gut vertragen.
Vielleicht ist es aber in Zukunft Ihrerseitig wohl möglich, mit Teilnehmern wie Herrn Baierlein, angemessen und respektvoll und in einem rhetorisch guten Stil, umzugehen.
(Was für ein Bier meinen Sie denn noch zuletzt?
(Ich erwarte dazu selbstverständlich keine ernsthaften Informationen.)
Nichts für Ungut, Herr Trutnau und
freundliche Grüße.

@Herrn Trutnau

Zu Ihrer Kenntnis und Erinnerung :

Es war die Plattform "Metaphysik der Wissenschaft, Mahner."
Sie haben genau ein Drittel , der dort vorliegenden Kommentare, geschrieben.
Dass Sie dabei leider das letzte Wort behielten, daran sind sie dann aber unbeteiligt.

Freundliche Grüße.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 12 Jul 2019 - 00:03

Antwort auf von Ute Soltau (nicht überprüft)

Oh, 5 von 15 Kommentaren.
Jetzt zählen Sie einfach weiter...
Wie ich schon schrieb - jetzt ist es ja gut.

Ute Soltau (nicht überprüft)

So. 14 Jul 2019 - 22:26

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Wollt doch nur Ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen..
Lassen wir 's dann- einfach - mal gut sein?

Friedlichen Gruß!

Ute Soltau

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Sa. 11 Mai 2019 - 10:56

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Werter Herr Trutnau, durch meine Basisarbeit bei der gbs versuche ich, die wichtigen Themen
im hpd Forum möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.
Wenn Sie in hpd lediglich einen Spielplatz für elitäre Akademiker sehen, welche sich gegenseitig bekunden wie klug sie sind und was für eine Diskussionskultur sie haben, dann ist das eben Ihre Sicht der Dinge.
Mich erinnert Ihre Art des Umgangs mit diesem Forum an Monty Phytons Film <das Leben des Brian> in dem die Volksfront von Judäa nur debattiert, aber nicht gehandelt hat, sodass
das unvermeidliche geschehen ist.
Ich versuche mit meiner Arbeit etwas zu bewegen und für jeden verständlich auf die Probleme aufmerksam zu machen und die Menschen zu sensibilisieren.
Dass Sie mich bei anderen Kommentatoren in beleidigender Art und Weise angreifen, zeugt ja nicht gerade von Diskussionskultur. Sie haben sich damit selbst disqualifiziert.

Petra Pausch (nicht überprüft)

Mo. 13 Mai 2019 - 11:26

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Ach Herr Baierlein... Ihre Arbeit für die GBS in allen Ehren; aber vielleicht sollten Sie sich mal genauer anschauen, wen Sie hier beleidigen. Herr Trutnau ist einer von denen, die den hpd mitfinanzieren. Es wäre wünschenswert, wenn Sie sich mal etwas zurückhalten würden und nicht zu Allem und Jedem einen Kommentar abgeben. Zumal diese sich selten auf das Thema des Artikels beziehen sondern immer nur die selbe alte Leier bringen.

Ein Hinweis: Sie sind weniger wichtig als Sie sich nehmen.

Ute Soltau (nicht überprüft)

Sa. 22 Jun 2019 - 21:03

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

Ja, eben!
Obwohl ich auch schon mit Herrn Baierlein aneinander geraten bin, habe ich mich letztendlich aufgrund soziologischer Fähigkeiten und dem kooperativem Umgang mit anderen Menschen, menschlich verständigen können, ohne dass mir dabei ein Zacken aus der Krone gefallen wäre.
Ich nehme Herrn Baierlein hier mal in Schutz, denn ich finde hier einige Leute, gerade die von Ihnen genannten, reichlich überheblich und unfreundlich im Umgang mit den anderen.
Nehmen Sie sich ein Beispiel an Michael Schmidt - Salomon, der bleibt immer respektvoll.
Da ist mir Meister Baierlein aber wirklich ehrlich gesagt viel sympathischer.
Atheismus schützt, wie ich schon mehrfach geschrieben habe, nicht vor Dummheit und Überheblichkeit.
Ein bisschen mehr Selbstreflexion täte auch wissenschaftlichen Überfliegern wie Herrn Trutnau und Co. ganz gut.

Schöne Grüße!

U. S.

G.B. (nicht überprüft)

So. 23 Jun 2019 - 16:32

Antwort auf von Ute Soltau (nicht überprüft)

Liebe Ute Soltau, vielen Dank für Ihre Unterstützung, ich habe schon an mir selbst gezweifelt
durch den für mich etwas verwirrenden Disput mit Herrn Trutnau.
Bei meiner Arbeit an der Basis für die gbs treffe ich überwiegend auf Menschen die nicht studiert haben, aber dennoch ein offenes Ohr für die Themen Säkularisation und Kirchenprivilegien zeigen. Glauben Sie mir, das verteilen von Broschüren ist kein leichter Job
aber dennoch macht er mir Spass, da ich dadurch mit vielen Menschen in Kontakt komme
und auch viele Meinungen höre. Ich sehe meine Tätigkeit nicht als Missionierung, sondern als Aufklärung über die Missstände im Lande.

P.S.
ich vermisse die Gedichte und Kommentare von Kay Krause, ich hoffe er hat sich von Herrn
Trutnau nicht ins Bockshorn jagen lassen.

Nehmen Sie sich ganz einfach nicht so wichtig, Herr G.B.; die Welt dreht sich auch ohne Sie weiter.
Und die RKK wird auch nach Ihnen existieren - ob Ihnen das jetzt gefällt oder nicht.
Aber zweifeln Sie bitte immer.
Inhaltsleer, sicher.

Werter Herr Trutnau, was meine Person betrifft, so nehme ich diese nicht wichtig, wichtig sehe ich nur meine Tätigkeit für die gbs und den bfg sowie die Verbreitung deren vernünftige Ziele des Humanismus und Atheismus, für die Zukunft einer besseren Welt, welche ich sicher nicht mehr erleben werde. (falls Sie das irgendwie befriedigt)

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mo. 24 Jun 2019 - 04:10

Antwort auf von Ute Soltau (nicht überprüft)

Ich nehme hier gerne (selbstreflexiv) auch mal Petra Pausch in Schutz und die von ihr angemahnte immer dieselbe "alte Leier" des Herrn Bayerlein - ähm, G.B.

G.B. (nicht überprüft)

Mo. 24 Jun 2019 - 16:08

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Werter Herr Trutnau, nicht nur das Sie (vermutlich absichtlich) meinen Namen immer falsch schreiben, sollten Sie auch bitte mir und den anderen Kommentatoren zuliebe Ihre Inhaltlosen Antwortschreiben unterlassen.

Gruß Gerhard Baierlein

Es erstaunt inzwischen wirklich sehr, daß solcherlei unqualifiziert unterirdischen Kommentare überhaupt noch veröffentlicht werden.
Gerade von Herrn Trutnau hätte ich was anderes erwartet, da kann man mal wieder sehen, wie man sich in Menschen täuschen kann.
Wenigstens wäre es angebracht, nicht inhaltsleer immer wieder in die Offensive zu gehen.
Es ist offensichtlich so : solch Leute müssen wenigstens das letzte Wort haben.
Ich möchte die Redaktion doch bitten, spätestens hier die Netiquette ernsthaft zu beachten, denn die Angriffe gegen Herrn Baierlein sind inzwischen unerträglich und schaden ausserdem dem Niveau des Hpd.

G.B. (nicht überprüft)

Mo. 24 Jun 2019 - 17:40

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Sie nehmen jemanden in Schutz der beleidigt hat, Frau Soltau nimmt jemanden in Schutz der beleidigt wurde, das ist der feine Unterschied.

Ute Soltau (nicht überprüft)

Mi. 26 Jun 2019 - 19:20

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Aber.. Herr Trutnau, selbstreflektiv Frau.. in Schutz nehmen??
Es geht doch zunächst mal ausschließlich um Sie, und Ihre Form der Kommunikation.
Bitte reflektieren Sie doch mal wirklich, ich sehe das quasi als neutrale Beobachtern, mit gebührenden Abstand.
Und nehmen Sie doch auch mal sachliche und konstruktiv Kritik an, auch wenn's nicht leicht fällt..
Und schreiben Sie den Namen von anderen Teilnehmern letztlich einfach richtig, hat auch was mit Respekt zu tun.
Nachdem ich einmal wirklich versehentlich! Herrn Baierlein mit ei geschrieben hatte, habe ich es selbstverständlich sofort korrigiert. Es gibt eben auch sehr sensible Menschen..die auf soetwas Wert legen.
Es wäre schön und von Vorteil für die Sache
- und den Hpd , wenn diese nicht in abwegige unnütze Kleinkram Streitereien ausuferte.

Freundliche Grüße an Sie alle.

U. S.

Hallo Fr. Pausch, ich frage mich wer hier wen Beleidigt hat, ich musste lesen, dass ich die
Diskussions kultur im hpd VERSAUT hätte, ist ja nicht gerade ein Lob. Ist halt der Stil von Herrn Trutnau.

Herr Baierlein (oder soll ich G.B. sagen?). Vielleicht sollten Sie mal schauen, wo Ihre Füße stehen ehe Sie sich darüber beschweren, dass Ihnen Dritte auf die Füße treten.

Ute Soltau (nicht überprüft)

Mi. 26 Jun 2019 - 19:38

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

Sehr geehrte Frau Plausch!
Ich empfinde Ihre Interpretationsfreudigkeit als Manipulation der Worte des Absenders.
Ich kann hierin keine Beleidigung erkennen.

Fühlt!? sich hier etwa jemand oder mehrere, beleidigt?

Was die Diskussionskultur anbetrifft, so hätten vermutlich Christen zum Beispiel, ihre Freude daran, ob solcher internen und ziemlich kleingeistigen, Streitereien.

Bleiben Sie einfach gelassen.
"Entspannt Euch"
Neues Buch von M. Schmidt - Salomon.

Ute Soltau (nicht überprüft)

Mi. 26 Jun 2019 - 20:45

Antwort auf von Petra Pausch (nicht überprüft)

Wirklich unmöglich!! Unglaublich.
Das kann man so nicht stehen lassen.
Wenn hier jemand beleidigt ist, und gleichzeitig unverschämt, dann ist es ganz sicherlich! nicht!! Herr Baierlein, auch wenn Sie es gerne so hindrehen möchten.
Ich bitte doch um Sachlichkeit.

Freundliche Grüße.

Ute Soltau (nicht überprüft)

Fr. 28 Jun 2019 - 12:03

Antwort auf von Ute Soltau (nicht überprüft)

Damit war natürlich.. die Entgegnung von Fr. P... gegenüber! Herrn Baierlein gemeint..

Doch Frau Pausch, genau das ist letztlich auch Sinn und Zweck der Buskampagne ob Sie das wahrhaben wollen oder nicht: Menschenrechte werden erst dann verwirklicht, wenn es keine
staatlichen Religionen und damit auch keine Staatsreligion mehr gibt, wie es leider in vielen Ländern der Fall ist.

Ich weiß wirklich nicht, wo Sie Ihr vermeintliches Wissen hernehmen. Die Buskampagne ist mit Sicherheit nicht GEGEN die Menschenrechte - und das Ausüben einer Religion gehört nun einmal zu den grundlegenden Menschenrechten. Das können Sie gern in der Europäischen Menschenrechtskonvention https://www.menschenrechtskonvention.eu/ bzw. in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte https://www.menschenrechtserklaerung.de/ nachlesen.

Unbestritten gehört auch das Recht, frei von Religionen zu sein, zu den Menschenrechten. Aber ganz sicherlich ist ein Verbot eines Menschenrechts nicht das, wofür die GBS einsteht.

Ich empfehle Ihnen sehr, sich die Bücher und Artikel des Vorstandssprechers der GBS, Michael Schmidt-Salomon, anzusehen und dann erneut in die Diskussion einzusteigen.

Liebe Frau Pausch, ich habe nichts dagegen wenn jemand sich zu einer Religion bekennt, das ist jedermanns Recht. Wenn Sie genau lesen was ich schreibe so bin ich einzig gegen die Staatsreligionen, jeder kann glauben was immer er will.
Das ich Religionen für einen Anachronismus halte ist meine Private Meinung und diese kann mir niemand verbieten. Ich bin eben der Meinung, dass die Welt eine bessere wäre OHNE Religionen. Was die Bücher von MSS betrifft, so habe ich diese alle gelesen sowie so ziemlich alles zu dem Thema Atheismus ect.

Mit freigeistigen Gruß
Gerhard Baierlein

P.S. ich bin eifach zu faul jedesmal meinen vollen Namen zu schreiben da eh jeder weiß wer G.B. ist, also kein Grund zu spötteln.

Also Frau Pausch, noch einmal in aller Ruhe, ich verteile nicht nur Broschüren von gbs, sondern auch für den Bund für Geistesfreiheit, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Man muss mir also nicht erklären, dass Religionsfreiheit ein verbrieftes Menschenrecht ist.
Leider gibt es Staaten, welche auf Grund ihrer Religion die Menschenrechte mit Füßen treten
und jeder der diese einfordert mit der Todesstrafe bedroht wird.
Aus dieser Perspektive sehe ich Religion als absolut negativ an. Des Weiteren möchte ich sagen, dass unsere Diskussionen auf einem falschen Gleis laufen, was ich sehr bedauere.
Wenn man von jemanden einmal eine falsche Meinung hat, dann dreht man eben alles zu dessen Ungunsten, ich finde das schade und auch verschwendete Zeit und Mühe.
Ich habe sicher bewusst niemanden beleidigt, sondern mich nur gegen Angriffe gewehrt.

Meine Bibliothek beginnt bei Ludwig Feuerbach und endet momentan bei dem Buch EXIT.
Von MSS habe ich alles was er geschrieben hat, auch von Phillip Möller habe ich die meisten Bücher und eines davon ist von ihm signiert, anlässlich eines Vortrages beim bfg in Fürth.
Dazwischen so ziemlich alles was darüber wissenswertes geschrieben wurde. Ich befasse mich seit meinem 14 Lebensjahr (seit meinem Rausschmiss aus dem Konfirmantenunterricht) mit dem Thema Glaube und Religion.
In der Hoffnung das unsere Konversation eine positivere Wendung nimmt, verbleibe ich

G.B.
Gerhard Baierlein

Da bin ich mit Herrn Baierlein sehr d'accord.
Man schau sich diesen Verlauf mal mit Abstand an :
Mit freigeistigem sachlich orientieren Denken und und Respekt gegenüber einem, wie ich finde, sehr vernünftigen Menschen wie Herrn Baierlein, hat das offenbar nur sehr wenig zu tun. Das steht der Idee der Giordano - Bruno - Stiftung und dem Hpd wirklich nicht gut zu Gesicht.
Ich vermisse in dem Zusammenhang weitere dort vorliegende Beiträge und Kommentare zu diesem Thema.. freigeistige Unabhängigkeit..??? Oder ist das etwa eine Art Zensur??
Dort gehe man sehr vorsichtig und zurückhaltend damit um.
Evolutionäre Entwicklung..

Mit kritischen und freundlichen Grüßen!

U. S.

Die Kommentare von Herrn Baierlein haben trotzdem noch mehr Substanz, obwohl es hier nur noch um unglaubliche Abwertungen seiner Person geht.
Was meine Kommentare betrifft, so setzen diese sich zwar nicht mit der Buskampagne auseinander, dafür aber notwendigerweise mit dem soziologischen Miteinander bzw. Gegeneinander, auf diese Weise, auseinander, was ich in Bezug auf diese Form des Umgangs, für genauso wichtig halte.
Ich bin entsetzt, wie hier mit einem engagierten Menschen wie Herrn Baierlein, umgegangen wird, und das von Mitgliedern des Hpd.
Darauf könnte man wirklich gut verzichten.
Zeigt anderseits eine ganze Menge..
Leider schadet es m. E. dem guten Ruf der GBS und dem Hpd.

Soziologische Grüße.

U. S.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 5 Jul 2019 - 04:11

Antwort auf von Ute Soltau (nicht überprüft)

"Die Kommentare von Herrn Baierlein haben trotzdem noch mehr Substanz..."
Ach so.
Freudianische Grüße.

Werter Herr Trutnau, die Ansichten von Frau Soltau teile ich zwar nicht uneingeschränkt, aber ich respektiere sie und spotte nicht darüber wie es Ihre Art zu sein scheint.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 12 Jul 2019 - 00:25

Antwort auf von G.B. (nicht überprüft)

G.B., ich antworte da immer gerne mit der beliebten hpd-Cartoonserie: "Spott sei Dank!"
Ansonsten unterstütze ich nochmals und ausdrücklich Ihre uneigennützige Basisarbeit für die Sache der gbs & Co. - weiter so! Das wird schließlich (in 1 oder 2 Generationen) die RKK & Co. hinwegfegen.

Lieber Herr Baierlein, ich würde derartige Kommentare einfach nur ignorieren.
Mehr kann man damit einfach nicht anfangen. Lassen Sie sich nicht be. irren.
Grüße!

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