Christentum

Warum das Christentum stirbt

BERLIN. (hpd) Wenn religions- und kirchenkritische Literatur in den deutschen Zeitungen und im Rundfunk systematisch ignoriert wird, weil sich deren Protagonisten der Religion und Kirche verbunden und verpflichtet fühlen, dann vergessen diese Medien ihren Auftrag, nämlich Wissen und Aufklärung zu verbreiten. Erfreulicherweise gibt es heute das Internet, ein Medium, das sich bisher der Kontrolle der Mächtigen entziehen konnte. Lassen sich dort doch Bücher entdecken, die sehr oft verborgen bleiben, weil ihnen der Zugang zur breiten Öffentlichkeit geflissentlich verwehrt wird.

Über die Beliebigkeit christlicher Moralvorstellungen

BONN. (hpd) Der Philosoph Andreas Edmüller führt in seinem Buch "Die Legende von der christlichen Moral. Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist” die ambivalenten Deutungsmöglichkeit dieser Religion auf das Fehlen von Berechenbarkeit und Stimmigkeit in deren Moralsystem zurück. Der Autor entwickelt diese Argumentation systematisch, wobei er sich aber stark am Alten Testament und der Geschichte orientiert, kann gleichwohl für seine Grundpositionen überzeugende Belege vorbringen.

Analyse der Gewalt in der Religion

BONN. (hpd) Die Erziehungswissenschaftlerin und Theologin Christa Mulack untersucht in ihrem Buch "Gewalt im Namen Gottes. Ursachen und Hintergründe im biblischen Monotheismus” den Zusammenhang einerseits von dem Glauben an nur einen Gott und andererseits von der Gewalt im Namen der Religion. Dabei geht die Autorin ausführlich auf die Frühgeschichte des Judentums mit beachtenswerte Ausführungen zu Detailaspekten ein, driftet aber im Laufe des Textes mit ihrer Frontstellung gegen das religiöse Patriarchat immer mehr in einen mythischen Feminismus ab.

"Wer mehr weiß, glaubt weniger!"

DEIDESHEIM. (hpd) Der Marburger Tectum Verlag präsentierte Uwe Lehnerts Buch "Warum ich kein Christ sein will" in erweiterter Neuauflage. Mit wissenschaftlicher Akribie und doch allgemein verständlich ohne jede Polemik zeichnet der Autor nicht nur seinen persönlichen Weg aus Glaube und Religion nach, sondern stellt auch ein Kompendium für sachliche Kritik am Christentum vor.

Eine Liebeserklärung an Gott

ODERNHEIM. (hpd) Dieses Buch wird vor allem für jene Gläubigen interessant sein, die sich in einem Dilemma befinden, weil sie einerseits sich immer noch an die Kirche gebunden fühlen, andererseits mit dem Verurteilungs-, Verbannungs- und Verdammungsgott, dem Kontroll- und Überwachungsgott, dem letztlich alles Geschehen determinierenden Gott nichts mehr zu tun haben wollen.

Innerweltlicher Irrsinn

BERLIN. (hpd) Nach seiner Uraufführung im November 2013 auf dem Filmfestival in Rom ist er nun zum 03. September 2015 in wenigen Kinos in Deutschland angelaufen. German drehte den Film von 2000 bis 2006. Die Postproduktion dauerte nochmals 7 Jahre. German hat ihr Ende nicht mehr erlebt, er starb 2013 kurz vor der Fertigstellung des Films.

Streit um Gottes Wille!

DEIDESHEIM. (hpd) Die beliebige Interpretierbarkeit von Gottes Willen ist meiner Meinung nach einer der Hauptgründe, warum Monotheismen überwunden werden sollten. Da deren "Gott" weder definiert, noch bewiesen werden kann – was viele Theologen mittlerweile einräumen – ist die "Erforschung seines Willens" - und damit dessen Definition - unmöglich. Die Folge ist ein bereits schwer zu löschender Flächenbrand. Der Autor versucht, einen utopischen Ausweg aufzuzeigen.

Schmerz und Religion

DEIDESHEIM. (hpd) Unsere subjektive Wahrnehmung unterscheidet zwischen Innen- und Außenwelt. Religionen können hier wie dort friedlich, aber auch aggressiv wirken. Dieser Bericht beschäftigt sich ausschließlich mit der Innenwelt im Monotheismus. Wie sollte der Gläubige nach dessen reiner Lehre mit sich selbst umgehen? Selbstbefriedigt oder autoaggressiv?