USA

Akute Verdumpfungsgefahr

Er glaubt, dass Muslime keine Abgeordnete sein dürfen, die Realität lässt ihn sprachlos mit den Augen klimpern: Mit einem bizarren Fernsehinterview ist ein christlicher Sprecher der Republikaner zum Internetstar geworden.

Die Geschichte des Rassismus in den USA

Der US-amerikanische Historiker Ibram X. Kendi legt mit "Gebrandmarkt. Die wahre Geschichte des Rassismus in Amerika" eine neue Darstellung zum Thema vor, wobei sich die historische Beschreibung an einzelnen Persönlichkeiten orientiert. Der Autor nimmt in seinem auch literarisch geprägten Buch dabei einige neue Deutungen vor und wählt auch einen ungewöhnlichen Vermittlungsansatz, wobei beides zu weiteren Reflexionen anregen kann.

"Teuflische" Kampagne gegen das Schlagen von Kindern

Weltweit bestehen konservative Kreise und religiöse Fundamentalisten immer häufiger darauf, ihre Kinder mit Hilfe von körperlicher Züchtigung erziehen zu dürfen. In den USA sind solche Erziehungsmethoden sogar nicht selten in öffentlichen Schulen üblich. Der Satanische Tempel (TST) wendet sich nun mit einer kreativen Kampagne gegen die körperliche Züchtigung von Kindern.

Not afraid of burning in hell

FFRF-Kampagne: "Keine Angst, in der Hölle zu schmoren!"

Passend zum heidnischen Fest Halloween startet die US-amerikanische Atheistenvereinigung Freedom From Religion Foundation (FFRF) eine neue interaktive Medienkampagne: Interessierte Nicht-Gläubige können ihr Foto hochladen in eine von der FFRF gestaltete Online-Werbung mit dem Slogan "Not afraid of burning in hell" – "Keine Angst, in der Hölle zu schmoren".

Das Gefühlsleben der Trump-Wähler

Die Soziologin Arlie Russell Hochschild berichtet in ihrem Buch "Fremd in ihrem Land. Eine Reise ins Herz der amerikanischen Rechten" über die "Tiefengeschichten" vieler Trump-Wähler. Durch Berichte von Gesprächen werden die Binnenwahrnehmung von rechten Konservativen und deren paradoxe Weltsicht deutlich veranschaulicht.

Plakat bei der "Kundgebung für sexuelle Selbstbestimmung"

Verschärfung der Abtreibungsgesetze in den USA geplant

Das US-Abgeordnetenhaus hat eine Gesetzesvorlage zur Verschärfung des Abtreibungsrechts verabschiedet. Danach soll ein Schwangerschaftsabbruch ab der 20. Schwangerschaftswoche unter Strafe gestellt werden, betroffene Frauen jedoch nicht strafrechtlich verfolgt werden. Damit konnten die Abtreibungsgegner in den USA einen wichtigen Teilsieg erringen. Allerdings dürfte das Gesetz im Senat scheitern.