Richard Dawkins: "Forscher aus Leidenschaft"

Prophet und unerbittlicher Wächter der Vernunft

Richard Dawkins
Richard Dawkins

"Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden" (S. 17) – mit diesen Worten beschreibt einer der wichtigsten Denker unserer Zeit die Ziele seines Lebens. Der 1941 geborene britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins gehört zu den bekanntesten Verfechtern von Wissenschaft und Aufklärung; seine zahlreichen Bücher, Aufsätze, Vorträge etc. finden weltweit ein begeistertes Publikum, stoßen wegen ihrer z. T. atheistischen und religionskritischen Inhalte aber auch auf heftige Ablehnung.

Das vorliegende Buch enthält 41 – davon 20 bislang unveröffentlichte – Beispiele aus Dawkins Essays, Vorträgen und journalistischen Schriften der letzten drei Jahrzehnte, die er zusammen mit der Herausgeberin Gillian Somerscales ausgewählt, thematisch gruppiert und mit hilfreichen Kommentaren und aktualisierenden Nachworten versehen, präsentiert.

Die Beiträge behandeln neben naturwissenschaftlichen Themen Überlegungen zum Wert von Wissenschaft, Ausführungen zur Geschichte und Rolle der Wissenschaft sowie übergreifende Themen der Philosophie, Religion und Politik; oftmals mit Humor und feiner Ironie, aber auch mit persönlicher Betroffenheit gewürzt. Alle Abschnitte beginnen mit informativen Einleitungen durch Gillian Somerscales, die die Hintergründe der Texte und Denkweisen des Autors offen legen:

"Richard Dawkins ist nicht nur ein Prophet der Vernunft, er ist auch ihr unermüdlicher Wächter, seine Prinzipien sind dabei durch und durch von Mitgefühl, Großzügigkeit und Freundlichkeit durchtränkt …. Er will komplexe Wissenschaft nicht nur zugänglich, sondern begreiflich machen, und das ohne 'verdummende Vereinfachung'. Immer besteht er auf Klarheit und Richtigkeit, und dabei dient ihm die Sprache als Präzisionswerkzeug, als chirurgisches Instrument." (S. 23 ff.)

Es würde den Umfang dieser Besprechung bei weitem sprengen, auf allef oder auch nur auf viele der behandelten Themen einzugehen. Acht große Teilbereiche mit 41 Unterkapiteln, ergänzt durch einen umfangreichen Anmerkungsteil mit Quellen- und Literaturverzeichnis, vermitteln ein weit umfassendes Panorama an Wissen mit tiefgründigen weiterführenden Gedanken und Analysen; hervorzuheben ist dabei auch die (hervorragend übersetzte) klare und schöne Prosa der Texte, die laut Gillian Somerscales alle 13 Bücher und Schriften Dawkins auszeichnet.

Wie kann man das Buch lesen? In einem Zug, oder wie ein Nachschlagewerk, Kapitel für Kapitel, mal vorne, mal hinten: So hat es sich dem Rezensenten erschlossen, der noch oft und mit Begeisterung darin "schmökern" wird. Aus der Vielzahl der ihm besonders bemerkenswert erscheinenden Themen sei – ohne inhaltliche Gewichtung – eine kleine Auswahl vorgestellt:

Cover von Dawkins' jüngst auf Deutsch erschienenem Buch "Forscher aus Leidenschaft".
Cover von Dawkins' jüngst auf Deutsch erschienenem Buch "Forscher aus Leidenschaft".

Teil I, "Wert(e) der Wissenschaft", behandelt in vier großen Aufsätzen den Kern von Wissenschaft: Was ist sie, was macht sie, wie betreibt man sie am besten. Ein offener Brief an Prinz Charles (S. 78 ff.), in dem er dessen Wissenschaftsfeindlichkeit und Sammelsurium widersprüchlicher Alternativen beklagt ("Am meisten betrübt mich, Sir, dass Ihnen so Vieles entgeht, wenn Sie der Wissenschaft den Rücken kehren") verdeutlicht Dawkins Anliegen. In einem aktuellen Nachwort zu diesem Brief analysiert und kritisiert er außerdem sehr scharfsinnig das Referendum über die britische Mitgliedschaft in der EU: "Konnte es eine Frage geben, die sich weniger für ein einziges Plebiszit eignete? … Um des kurzfristigen politischen Manövers in seiner eigenen Partei willen spielte David Cameron russisches Roulette mit der langfristigen Zukunft seines Landes, Europas und sogar der ganzen Welt" (S. 84 f.).

Teil II, "All ihre gnadenlose Pracht", beschreibt, wie Wissenschaft betrieben wird. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung der Evolutionstheorie, die heute als wissenschaftliche Tatsache voll anerkannt ist; in vier Kapiteln werden besonders wichtige Aspekte (Aufsätze von Darwin und Wallace, Universeller Darwinismus, Ökologie der Replikatoren, 12 Missverständnisse der Verwandtenselektion) behandelt.

Teil III, "Bedingte Zukunft", bilden Aufsätze zum Internet, zur Frage nach intelligenten Außerirdischen, zur Suche nach außerirdischem Leben sowie auch Gedanken "zur Seele" (S. 233 ff.):

Die "Seele-1", als spiritueller Teil des Menschen, von dem man glaubt, dass er nach dem Tod weiterlebt, wird von der Wissenschaft nach und nach zerstört; eine "Seele-2" als "Erschaudern vor dem Schönen, als intellektuelle oder spirituelle Kraft", wie sie z. B. von Einstein, Carl Sagan und Dawkins selbst ("Der entzauberte Regenbogen") beschrieben wurde, steht im Zusammenhang mit subjektivem Bewusstsein; "… nach meiner Überzeugung werden wir es verstehen, und zwar irgendwann vor 2057." (S. 237)

Teil IV: "Denkverbote, dummes Zeug und Durcheinander": Sieben Kapitel bieten u. a. brillante Widerlegungen des Kreationismus und untersuchen nüchtern, umfassend, nachdenklich das Phänomen Religion sowie das "Warum" von Glauben und Glaubenspraxis.

Eine der Kernfragen dazu lautet: "Welchen Überlebenswert hatte in der Vergangenheit unserer wilden Vorfahren ein Gehirn, dessen Disposition sich in der kulturellen Gegenwart als Religion manifestiert?" Eine von mehreren Antworten liegt in der natürlichen Selektion von Kindergehirnen zur Neigung, alles zu glauben, was Eltern und Stammesälteste sagen (S. 290/291).

Ein Unterkapitel führt die Behauptung, "Glaube" an die Naturwissenschaft sei selbst eine Form von Religion, ad absurdum: "Zwischen einem Glauben, den man verteidigen kann, indem man sich auf Belege und Logik beruft, und einem Glauben, der durch nichts anderes gestützt wird als durch Tradition, Autorität oder Offenbarung, liegen Welten." (S. 305)

In einem offenen Brief "Frohe Weihnachten, Herr Premierminister" an David Cameron (S. 273) bekennt sich Dawkins zum Wert religiöser Traditionen, legt dabei aber auch dar, weshalb Unterricht von und über Religionen handeln soll und nicht Religionen indoktrinieren darf. Konfessionelle Etikettierungen von Kindern (katholisch, protestantisch, muslimisch usw.) führen zu einem "Ethos der Spaltung" und ebnen "zumindest an Orten wie Belfast und Glasgow den Weg für lebenslange Diskriminierung und Vorurteile." (S. 274)

Teil V, "Leben in der Wirklichkeit", widmet sich in mehreren Unterkapiteln dem Engagement und nüchternen Zutrauen zur Fähigkeit der objektiven Vernunft, "vielleicht nicht immer Lösungen, stets aber positive Wege in die Wirklichkeit aufzuzeigen."

In "Die tote Hand Platons" beschreibt Dawkins die "Tyrannei des diskontinuierlichen Geistes": Platons "Essentialismus" ist "eine der heimtückischsten Ideen der gesamten Geistesgeschichte." (S. 321)

Eine Abrechnung mit dem Lamarckismus und Plädoyers gegen Gläubigkeit an Übernatürliches sowie für Engagement zu Vernunft, Logik, Wissenschaft und evidenzbasierter Wahrheit bilden weitere Ausführungen, denen auch ein leidenschaftlicher Aufruf gegen oft verdrängtes Tierleid beigeschlossen ist.

Teil VI, "Die heilige Wahrheit der Natur" und Teil VII, "Lachen über lebende Drachen", erläutern einerseits die "Arbeitsweise" "natürlicher Evolutionswerkstätten" (Galapagos-Inseln) am Beispiel der komplexen Evolution von Riesenschildkröten und ironisieren, persiflieren andererseits religiöses Spendensammeln und religiöse Ansichten zur Abstammung des Menschen. Dawkins versteht sich dabei auf geistreiches Spotten und widerlegt damit einmal mehr die Behauptung, er sei ein humorloser Atheist.

Teil VIII, "Der Mensch ist keine Insel", ist als letzter Teil Menschen gewidmet, die Dawkins besonders schätzt und verehrt. Neben Lies und Niko Tinbergen sowie seinem Vater John Dawkins und Onkel A. F. "Bill" Dawkins ist es vor allem Christopher Hitchens, den er würdigend in eine Reihe mit Bertrand Russel, Robert Ingersoll, Thomas Paine und David Hume stellt: "[Hitchens] Charakter selbst ist zu einem herausragenden, unverkennbaren Symbol für die Ehrlichkeit und Würde des Atheismus geworden, aber auch für den Wert und die Würde des Menschen, der nicht durch das infantile Geplapper der Religion herabgewürdigt wird." (S. 459)

Die Herausgeberin Gillian Somerscales vermerkt zu dieser Rede Dawkins anlässlich einer Preisverleihung an Hitchens: "Es ist eine eigenartige, aber durchaus passende Ironie des Schicksals, dass vieles von dem Lob, das [Dawkins] Hitchens zollt, mit ebenso großer Rechtfertigung auch ihm selbst gezollt werden könnte: 'der führende Kopf und Gelehrte unserer atheistisch/säkularen Bewegung', ein 'sanft ermutigender Freund der Jungen, der Zaghaften', gleichermaßen fähig zu 'durchdringender Logik', 'schneidendem Witz' und 'Mutig-Unkonventionellem'. Kein Wunder, dass sie Seelenverwandte waren." (S. 433 f.)

Ein Buch, aus dem nicht nur Dawkins-Anhänger, sondern alle unvoreingenommen einschlägig Interessierten Gewinn ziehen werden. Es bietet reichen Erkenntnisgewinn bei hohem Lesegenuss und wird dem Anliegen, "das Absperrseil zwischen begründeter Fantasie und unbegründeter Spekulation aufzuspannen, das Undenkbare zu denken und es damit denkbar zu machen" (S. 202), voll gerecht. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Richard Dawkins: Forscher aus Leidenschaft – Gedanken eines Vernunftmenschen. Ullstein Verlag Berlin, 2018, 524 S., ISBN-13 9783550050268, 26,00 Euro

Siehe auch das Interview mit Richard Dawkins, das der hpd exklusiv mit Richard Dawkins führen durfte und die Rezension von Uwe Lehnert zum gleichen Buch.

Kommentare (39)

David See (nicht überprüft)

Fr. 18 Jan 2019 - 11:44

jemanden so zu überhöhen ist nicht gut, wenn der Richard versucht Richard zu sein ist das schon viel als mensch, wenn man versucht groß zu sein macht man nur kaputt

Richard Dawkins ist ein bescheidener, ehrlicher und engagierter Mann, der sich nicht selbst überhöht. Er gehört aber zu jenen Menschen, die mit ihrem Wirken der gesamten Menschheit unermesslichen Nutzen gebracht haben. Da erübrigen sich Kommentare wie der Ihre.

Thomas Waschke (nicht überprüft)

So. 20 Jan 2019 - 06:23

Antwort auf von Bernhard Zaugg (nicht überprüft)

@Bernhard Zaugg:
als ich den ersten Teil seiner Autobiographie las, war ich deiner Meinung. Nach der Lektüre des zweiten Teils sehe ich das nicht mehr.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

So. 20 Jan 2019 - 17:40

Antwort auf von Thomas Waschke (nicht überprüft)

Thomas, ist mit "Autobiographie" das hier besprochene Buch gemeint?
Und was inwiefern nach dem zweiten Teil "nicht mehr"?

Thomas Waschke (nicht überprüft)

Mo. 21 Jan 2019 - 15:35

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

@Hans Truntnau
nein, es ging um 'An Appetite for Wonder' und 'A Brief Candle in the Dark'.

Das Buch, um das es hier geht, habe ich mir aufgrund der Rezension von Uwe Lehnert gekauft, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen. Nach dem zu urteilen, was Gerfried Pongratz geschrieben hat, ist es auf jeden Fall interessant, ich freue mich schon auf die Lektüre.

Ich habe die meisten Bücher von Dawkins kurz nach deren Erscheinen gelesen. Die ersten ('The Selfish Gene' ist mit Sicherheit eins der besten populärwissenschaftlichen Bücher, die je geschrieben wurden, 'The Blind Watchmaker' enthält schon alles an Religionskritik was wichtig ist und ist eines der wichtigsten Plädoyers für Gradualismus, das ich kenne, obwohl man immer bedenken muss, dass Dawkins *Adaptation* meint, wenn er 'Evolution' schreibt) noch mit 'heißen Ohren', aber je mehr ich von Evolutionsbiologie verstand, desto klarer wurde mir, dass Dawkins eine Außenseiter-Position ('Ultra-Darwinismus') vertritt und in der fachwissenschaftlichen Diskussion keine große Rolle spielt.

Eins aber kann er hervorragend: Popularisieren. Genau das, was sein Lehrstuhl als Titel trug. Er ist ein aufrechter Agnostiker und hat eine Fangemeinde, die vermutlich nicht so viel von Evolutionsbiologie versteht, um zu bemerken, dass Dawkins nicht der Maßstab der Forschung ist. Und die wenigsten werden so viel von Philosophie und Theologie verstehen, um zu bemerken, welche Blößen Dawkins sich auf diesen Feldern gibt. 'The God Delusion' ist auf jeden Fall ein Buch, das er besser nicht geschrieben hätte oder sich zumindest jemanden hätte suchen sollen, der ihm 'unter die Arme greift'.

Bernhard Zaugg (nicht überprüft)

So. 20 Jan 2019 - 21:08

Antwort auf von Thomas Waschke (nicht überprüft)

@Thomas Waschke:
Du meinst wohl "Die Poesie der Naturwissenschaften"? Ich bin momentan am Lesen des ersten Teils. Kannst du mir spoilern, was mich denn so Grausames im zweiten Teil erwartet?

Thomas Waschke (nicht überprüft)

Mo. 21 Jan 2019 - 15:24

Antwort auf von Bernhard Zaugg (nicht überprüft)

@Bernhard Zaugg:
da wird oft berichtet, mit wem Dawkins wo gegessen hat, welche Ehrungen er erhielt, mit welchen Leuten er zusammen war und so weiter. Im Vergleich zum ersten Teil, in dem es viel um Wissenschaft ging (damals war Dawkins ja noch als Forscher aktiv) und auch etliche persönliche Hintergründe geschildert wurden (beispielsweise, wie sein 'erstes Mal' verlief ...), war der zweite eher 'aalglatt'.

Uli (nicht überprüft)

Fr. 18 Jan 2019 - 12:21

"Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden."
Ich bin begeistert! Als überzeugter Katholik freut es mich immer, eine Stimme zu hören, die frei ist von relativistischer Vernebelung. Letztlich kann man hierzu die von den Nazis umgebrachte Heilige Edit Stein OCD zitieren: "Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht."

Haha, der Kommentar wurde freigeschaltet, während ich meinen (s.u.) schrieb und gegen 14:40 abschickte; so viel dazu, Uli Katholik...

Warum sollte man sich auf der Suche nach der Wahrheit ausgerechnet in den eng gesetzten Grenzen der Vorstellungskraft von bronzezeitlicher Nomaden bewegen, für die, auf Grund ihres beschränkten Wissens, nur das Wirken eines metaphysischen Wesen für das Sein verantwortlich sein kann? Dass die Wissenschaft den Glauben entzaubert hat, ist doch heute eine Binsenweisheit.
Wenn man schon dem Glauben verhaftet ist: Warum sollte man sich bei der Suche nach Wahrheit ausgerechnet auf der Suche nach der katholischen Variante der abrahamitischen Gottheit befinden und nicht auf der Suche nach einer der restlichen 500.000 heute weltweit geglaubten Gottheiten?

Bruno Kaufmann (nicht überprüft)

Fr. 18 Jan 2019 - 15:59

Antwort auf von Uli (nicht überprüft)

Lieber Uli, weil wir 2019 haben, bin ich so frei und wandle Frau Steins Zitat in die heutige Zeit: «Wer Gott sucht, der sucht die Wahrheit, ob es ihm klar ist oder nicht." In meinem Umfeld gibt es zu viele Gottessucher, die nicht richtig fündig werden, und so dauernd ihre Vorstellung von «Gott» anpassen. Dennoch, den Frieden mit sich selbst, der Umwelt, der Natur – also der Wahrheit – hat noch keiner gefunden. Ich kann also nur davon abraten, die Wahrheit über den Umweg «Gott» finden zu wollen. Herzlich Bruno

Bernd Kammermeier (nicht überprüft)

Fr. 18 Jan 2019 - 16:22

Antwort auf von Uli (nicht überprüft)

Ich schütte ungern Weihwasser in Ihren Messwein. Aber von einem wie auch immer gearteten "Gott" hat Richard Dawkins nichts geschrieben. Er geht von einer naturalistischen Welt ohne Geister und Spukgestalten aus. Er durchsucht also die Welt auf dem Boden der Tatsachen. Ihm ist dabei absolut klar, dass er keinen "biblischen Gott" oder ähnlich Übernatürliches finden wird.

Die Aussage von Frau Stein, ob sie von den Nazis umgebracht wurde oder nicht, ist und bleibt in diesem Sinn falsch. Strenggenommen suchen ja nicht mal dogmatisierte Katholiken nach der Wahrheit, weil sie im Wahn leben, diese in der Bibel schon gefunden zu haben.

Nach Art. 4 GG haben wir sogar höchst offiziell die "Erlaubnis" nicht nach dem christlichen Gott westlicher Lesart und katholischer Prägung zu suchen - auch nach keinem anderen - weil wir das Recht zur negativen Religionsfreiheit haben. Frau Stein wusste das noch nicht, obwohl die Weimarer Verfassung bereits die Trennung von Staat und Kirche vollzogen hatte. Aber die Altvorderen aus den religiösen Restbeständen brauchen halt immer ein wenig länger, bis sie die Realität akzeptieren...

Uli beweist es wieder einmal mehr: Ein religiös Gläubiger kann jedes Wort, jeden Satz, jede Aussage zu einer Verkündung der"Wahrheit"(?) Gottes ummünzen. Zugegeben, es ist eine bewunderungswürdige, rhetorische Kunst! Am Ende steckt jedoch immerMissionierung dahinter

Thomas B. Reichert (nicht überprüft)

Sa. 19 Jan 2019 - 10:58

Antwort auf von Uli (nicht überprüft)

Monogötter sind Personifikation der Lichtenergie und damit kann der Theologe natürlich alles sagen und somit dem Volk ein kollektives Ueber-Ich einreden.

Andreas Scholz (nicht überprüft)

Sa. 19 Jan 2019 - 10:59

Antwort auf von Uli (nicht überprüft)

"Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht."

Also wenn ich die Wahrheit suche, warum am Ende des Geldes immer noch soviel Monat übrig ist, suche ich in Wirklichkeit Gott?

Wahnsinn. Aber wenn ich dann Gott auch wirklich gefunden habe, kann ich dann mit Gott beim Bäcker bezahlen?

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Di. 22 Jan 2019 - 10:56

Antwort auf von Uli (nicht überprüft)

Uli, haben Sie eine Ahnung wieviele Millionen von ermordeten Menschen weltweit auf das Konto der Christen gehen, welche bei der Verbreitung ihres Glaubens und als Ketzer oder Hexen auf den Scheiterhaufen bei lebendigen Leib verbrannt wurden. Wie ist da Ihre Meinung

Emmerich Lakatha (nicht überprüft)

Do. 24 Jan 2019 - 06:53

Antwort auf von Uli (nicht überprüft)

@ Uli
Sie zitieren:
"Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht."
Welche rationale Grundlage besteht für diese manipulative Behauptung? Ihr Katholizismus ist Einer, der mich abstößt. Zu Ihrer Information: Auch ich bin Katholik! Warum? Weil ich eine Gemeinschaft suche und keine Feindschaften.
Obwohl man bei der Evolution keine Voraussagen treffen kann, ist davon auszugehen, dass es einmal ein postreligiöses Zeitalter geben wird. Ich bin 86 Jahre alt und werde dieses mit Sicherheit nicht mehr erleben. Da ich mit meinen Mitmenschen nicht ständig in Feindschaft leben möchte, sehne ich mich nach Harmonie. Doch gerade Katholiken, die immer und überall von Gott sprechen, machen diese Harmonie unmöglich. Wer aber offen nach Wahrheit sucht, kommt früher oder später zu einem monistischen Weltbild. Dessen ungeachtet haben wir alle gemeinsame Bedürfnisse. Ich, z. B., kann ohne Gemeinschaft nicht leben. Die gemeinschaftsbildende Kraft der Religionen ist derzeit stärker als die von atheistischen Bewegungen. Die Betonung liegt aber auf "derzeit"! Darum meine Bitte: Anerkennen Sie, dass es für Wahrheitssuchende keineswegs selbstverständlich ist, dass ihre Suche zu Gott führt. Bei mir war das jedenfalls nicht der Fall. Oder wollen Sie leugnen, dass Dawkins ein Wahrheitssuchender ist?

Ich bin seit über 70 Jahren auf der Suche nach mir selbst. Habe keine Zeit, Uli's "Wahrheit zu suchen! Anmerkung für Uli: das soll Satire sein!

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Fr. 18 Jan 2019 - 14:42

Große Arbeit von Gerfried Pongratz; ich stolperte schon nach Uwe Lehnerts Rezension über das Buch, habe es aber immer noch nicht...
Aber zum ersten Satz ("Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden") - eher, sie zu suchen; denn wie können wir wissen, dass\ob wir sie gefunden haben? Hans Albert würde das lapidar so kommentieren: "Es gibt kein Wahrheitskriterium."
Und was gibt es sich "zum Wert religiöser Traditionen" zu bekennen? Ohne Wert für mich. Hitchens' Schreibe ist da konsequenter und eindeutig. Oder liegt's an der Übersetzung?

Gerfried Pongratz (nicht überprüft)

Sa. 19 Jan 2019 - 15:05

Antwort auf von Hans Trutnau (nicht überprüft)

Danke fürs Kompliment!

Über "objektive Wahrheit" bin auch ich ein wenig gestolpert, aus anderen Schriften Dawkins meine ich aber zu verstehen, wie er das meint:
Unter der (metaphysischen) Annahme, dass es die Welt gibt, können wir deren Eigenschaften - z.B. die Naturgesetze - mit der Methodik des kritischen Rationalismus (Falsifizierunsvorbehalt!) objektiv - nicht von subjektiven Erfahrungen und religiösen Offenbarungen usw. ausgehend - erforschen und als Wahrheit ("bewährt" im Popperschen Sinne) erkennen. (Dazu hat er als Wissenschaftler sehr viel beigetragen!)

Die Formulierung "zu finden" beinhaltet m.E. auch "zu suchen".

Worin Dawkins den Wert religiöser Traditionen erkennt, beschreibt er im Buch recht schlüssig (z.B. auch Atheisten feiern Feste wie Weihnachten etc.).

Hans Trutnau (nicht überprüft)

So. 20 Jan 2019 - 17:34

Antwort auf von Gerfried Pongratz (nicht überprüft)

Vllt. meinen wir dasselbe, Gerfried?
Entscheidender ist, dass suchen nicht (zumindest nicht immer*) finden beinhaltet. Wir können noch nicht einmal beurteilen, ob eine neue Theorie näher an der Wahrheit ist als eine alte. Zwei Popper-Schüler (u.a. W. Bartley, meine ich) haben das mal versucht nachzuweisen, sind aber grandios gescheitert. Ich halte es da eher und bescheidener, aber m.E. richtiger, mit A. Musgrave (auch Popper-Schüler) oder H. Albert (s.o.). Weniger widersprüchliche Erklärungsmodelle reichen mir, die Wahrheit wird ewig gesucht werden.
"Wer suchet, der findet" - *kann* also irren.

Und manche 'Atheisten' mögen sich noch zu einem Wert religiöser Traditionen bekennen; ich als Atheist mache das nicht mehr mit, habe den Klumpatsch komplett über Bord geworfen, feiere auch Weihnachten nicht mehr. C. Hitchens oder S. Fry sind mir da näher.

Thomas Waschke (nicht überprüft)

So. 20 Jan 2019 - 20:37

Antwort auf von Gerfried Pongratz (nicht überprüft)

Gerfried Pongratz:
"(Dazu hat er als Wissenschaftler sehr viel beigetragen!)"
hmmmm, Dawkins Karriere als (Natur)Wissenschaftler scheint mir recht kurz gewesen zu sein. Er hat lange eine Professur für 'Public Understanding of Science' inne gehabt und war vor allem Popularisator. Publiziert im strengen Sinn hat er seit Jahrzehnten nicht mehr, auch nicht in seiner Zeit als Reader. War ja auch nicht sein Job.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mo. 21 Jan 2019 - 05:38

Antwort auf von Gerfried Pongratz (nicht überprüft)

Das Buch habe ich noch nicht, aber es gibt eine Google Books Vorschau; darin z.B.:
"Die Dinosaurier wurden - mit der bemerkenswerten Ausnahme der Vögel - durch einen masssiven Einschlag aus dem Weltraum ausgelöscht [...]".

Die bemerkenswerte (!) Ausnahme wird aber nicht näher erläutert (gerade für einen Evolutionsbiologen schon äußerst bemerkenswert); aber wichtiger, alternative Erklärungsmodelle, wie z.B. von Gerta Keller (https://de.wikipedia.org/wiki/Gerta_Keller), werden mit keinem Wort erwähnt.
Das fiel mir nicht zuletzt auch in einem Buch von Michael Schmidt-Salomon auf.
Verschweigen von solchen alternativen Erklärungsmodellen, die fraglos begründet sind, wirft ein interessantes Schlaglicht auf die eigene (subjektive!) Perspektive...

Und wohlbemerkt - Kellers Alternative ist nicht irgendeine krude Verschwörungstheorie.

Vllt. hat RD davon einfach nichts gehört? Wohl kaum, denke ich.

So what - nobody's perfect.

@Hans Trutnau
"Vllt. hat RD davon einfach nichts gehört? Wohl kaum, denke ich."
es ist noch komplexer. Dawkins hat immer die neuesten Theorien rezipiert und auch in Arbeiten geschildert. Meist mit seiner unübertrefflichen Formulierungskunst und treffend. Aber, und das ist das größte Problem, ohne zu bedenken, was das für seine eigene Theorie bedeutet. Man fühlt sich fast an Theologen erinnert, die zu Beginn einer Arbeit ein schwer wiegendes Problem darstellen, dann aber nie mehr darauf eingehen und so tun, als sei die Erwähnung eine Widerlegung.

Mir ist das zum Beispiel an Irreduzibler Komplexität aufgefallen. Er hat dieses Konzept (unter dem Begriff 'brittle') schon dargestellt, bevor der Begriff geprägt wurde. Dass derartige Systeme, sollte es sie geben, nach seinem Mechanismus ('Climbing Mount Improbable') nicht generierbar wären, kam ihm aber nicht in den Sinn. Ich kann mir das nur so vorstellen, dass Dawkins, wie er selber einräumte, unter 'Evolution' meist nur Adaptation versteht. So weit hat er Recht.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Di. 22 Jan 2019 - 06:07

Antwort auf von Thomas Waschke (nicht überprüft)

Nee, Thomas; ich meinte, dass er von Gerta Keller wohl kaum *nicht* gehört haben kann.
In diesem Fall also die neuere Theorie gerade nicht rezipiert hat.

Es ist ja an den Grenzen der jeweiligen Wissenschaft häufiger zu konstatieren, dass sich die 'community' der Mehrheitsmeinung anschließt - was nicht unbedingt richtig sein muss...

@Hans Truntau
"Gerta Keller wohl kaum *nicht* gehört haben"
meines Wissens bedeutet rezipieren nur, dass man jemanden zur Kenntnis genommen hat. Ich kenne nicht alle Arbeiten von Dawkins, daher kann ich nicht mit Sicherheit behaupten, wie er zu dieser Theorie steht oder überhaupt was dazu geschrieben hat.

Wenn ich richtig informiert bin, ist die ganze Sache mit dem Aussterben der Dinos noch nicht endgültig geklärt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die Alvarez-These neu in die Diskussion eingebracht wurde. Es gab auch Menschen, die vertraten, dass durch den Meteoriten-Einschlag massiver Vulkanismus ausgelöst wurde.

Es ist halt immer auch ein wenig zufällig, welche neue Theorie sich durchsetzt und muss nicht unbedingt etwas mit deren Stichhaltigkeit zu tun haben. Zudem sind Wissenschaftler meist 'konservativ' und tendieren eher zum Bewährten (aus guten Gründen, denn die große Mehrzahl der als sensationell und neu vorgeschlagenen Theorien entpuppt sich meist als zumindest überzogen). Klar, es ist zudem problematisch, wenn eine Frau diese vorstellt. Denk an Lynn Margulis und was zu der alles gesagt wurde, als sie die Endosymbionten-Theorie vorschlug.

"aber wichtiger, alternative Erklärungsmodelle, wie z.B. von Gerta Keller (https://de.wikipedia.org/wiki/Gerta_Keller), werden mit keinem Wort erwähnt."

Was meinen Sie zu den Fußnoten [6] und [7] bei dem von Ihnen verlinkten Artikel, die sich ja gegen Frau Kellers Hypothese aussprechen?

Och jo, Sven F; tun die Fußnoten das? Werde ich jetzt nicht extra nachsehen.
Denn klar gibt es da Widerspruch (wie auch anders herum); heißt ja nix - gerade an solch 'science edges' (woran auch klar wird, dass Wissenschaft 'lediglich', aber immerhin!, mehr oder weniger fallible Erklärungsmodelle liefert).
Aber darum gings mir ja auch gar nicht, sondern dass ein Wissenschaftler, der seine Wissenschaftlichkeit so klar herausstellt, solche Widersprüche / Alternativen noch nicht einmal erwähnt (und ebenso die bemerkenswerte Ausnahme der Vögel nicht weiter erläutert). Wie ich schon sagte - nobody's perfect.

A.S. (nicht überprüft)

Fr. 18 Jan 2019 - 21:52

Lese gerade selbst das Buch, bin derzeit in Abschnitt III. Lesenswert.
Aber zu Dawkins selbst:
- Interessant fand ich seine Kindheitsreflektion zur Lektüre von Dr. Dolittle. Ich frage mich, welchen Einfluss es auf unser Leben hat, wie wir in jungen Jahren das Denken erlernen. Den Begriff "Denkschule" gibt es für akademische Lehranstalten. Ich vermute, dass die Denkschule, die wir durch Eltern etc. im Kinderalter erhalten, mindestens so prägend ist wie universitäre Denkschulen.
- "Objektive Wahrheit": Ich denke hier eher an Platons Höhlengleichnis: Mehr als ein wissenschaftliches Erahnen (basiert auf systematischer Beobachtung) wird uns Menschen nicht gelingen.

Thomas R. (nicht überprüft)

So. 20 Jan 2019 - 07:23

"Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden."
-
Nicht wirklich. Die Welt existiert und ist teilweise erkennbar, weshalb wir objektive und mehr oder weniger wahre AUSSAGEN über sie treffen können. Dawkins hat sich unschätzbare aufklärerische Verdienste erworben, aber philosophische Genauigkeit lernt man besser von Mario Bunge.

Uli (nicht überprüft)

Mo. 21 Jan 2019 - 08:16

"Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden."
...
"Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht."
Ich glaube, Sie haben mich nicht ganz verstanden: Folgendes:
1. Es gibt eine objektive Wahrheit. D.h. rein logisch, wenn eine Aussage wahr ist, kann das Gegenteil davon nicht gleichzeitig auch wahr sein.
2. Die Wahrheit ist das, was ist.
3. Gott ist die erste Ursache allen Seins. Dass etwas überhaupt ist und nicht nicht-ist, folgt daraus, dass esvon Gott geschaffen ist.
4. Die geschaffenen Dinge verweisen auf ihre Ursache schon allein durch ihr Dasein, was ihre wichtigste Eigenschaft ist.
5. Wer die Natur (oder das Wesen) der geschaffenen Dinge erforscht, gewinnt dabei Einsicht in deren Ursache, d.h. Gott.

Jetzt noch einmal von vorne. Und dann noch einmal. Und dann...
Aber nein - es wird nix nützen.

Uli ist und bleibt Katholik. Auf Teufel komm raus.

"Gott ist die erste Ursache allen Seins. Dass etwas überhaupt ist und nicht nicht-ist, folgt daraus, dass es von Gott geschaffen ist."
"...gewinnt dabei Einsicht in deren Ursache, d.h. Gott"

Das sind erstmal nur wilde Behauptungen. Woher weißt Du das?
Beleg(e)? Nachweis(e)? Zumindest Indizien?
Zitate aus Märchenbüchern zählen nicht!

Rainer (nicht überprüft)

Di. 22 Jan 2019 - 08:06

"Es gibt in der Welt eine objektive Wahrheit, und unsere Aufgabe ist es, sie zu finden"

Das stammt von Richard Dawkins?
Objektiv, aus wessen Sicht? ;-)

Ich empfinde: Eine Aussage, die eines bemerkenswerten Mannes unwürdig ist. Prometheus?

Ich schätze Dawkins dafür, dass er den "Religiösen" und den ideologischen Linken (andere gibt es nicht) stets tüchtig Contra gab. Aber bisweilen habe ich auch einen Eindruck, er leidet auch unter einer gewissen Hybris.

Es gibt keine "Wahrheit". Wahrheit ist ein Begriff verstiegener Religion. Und Wissenschaft sollte sich nicht dazu verführen lassen. Denn dann wird ihre Kritik am Religiösen hinfällig.
Es gibt Realität. Und die ist an Wahrnehmungsfähigkeit und Wahrnehmungsverarbeitung gebunden. Das macht unsere Welt bisweilen schwer erträglich. Aber es bewahrt uns auch vor dem Tod durch Langeweile.

Wie dem auch sei - Dawkins "Selfish gene" war und ist noch ein Meilenstein des populär vermittelten Wissenschaftsgedankens, in bester Darwin-Tradition.

Hans Trutnau (nicht überprüft)

Mi. 23 Jan 2019 - 00:13

Antwort auf von Rainer (nicht überprüft)

Im Original: "There is objective truth out there and it is our business to find it."
"... to search for it" am Ende wäre stimmiger gewesen.

Karl-Heinz Büchner (nicht überprüft)

So. 3 Feb 2019 - 21:43

Antwort auf von Rainer (nicht überprüft)

"Es gibt keine "Wahrheit". Wahrheit ist ein Begriff verstiegener Religion."
Das ist auch nur eine Behauptung. Es kann durchaus eine Wahrheit geben und in einem mathematischen Logikgebäude ist die auch beweisbar. Nur in unserer realen Welt gibt es keine Möglichkeit die Wahrheit zu erkennen. Alles was wir tun können ist, die zugeschriebene Wahrheit zu falsifizieren und damit festzustellen: "Das wars also auch wieder nicht" oder - falls die Falsifizierung nicht gelingt: "Wir haben es nicht falsifizieren können, was nicht bedeutet, dass es wahr ist".

Stefan Evertz (nicht überprüft)

Fr. 8 Feb 2019 - 13:54

Mir fällt es schwer, Dawkins zu lesen. Viele Gedankensprünge, Vergleiche und Übertragungen sind nicht nachzuvollziehen und m.E. unwissenschaftlich. Oft habe ich den Eindruck, "eitles Geschwätz" zu ertragen.
Selbst die überhöhte Darstellung des von Dawkins so geliebten Darwinismus ist nicht zeitgemäß. Wissenschaft geht anders!

Gerfried Pongratz

Der Autor ist promovierter Phytopathologe, Unternehmensberater, Yakzüchter und ehemaliger Manager in der chemischen Industrie mit Wohnsitz auf einem Almbauernhof auf der Koralpe in der Steiermark.

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