Internationales

Symbolbild

Achtjähriger der Blasphemie beschuldigt – Anschuldigungen nach Protesten fallengelassen

Einem achtjährigen hinduistischen Jungen aus der Region Punjab wurde vorgeworfen, mit Absicht auf einen Teppich in der Bibliothek einer Islamschule uriniert zu haben. Diese Handlung legten die Behörden als Blasphemie aus, welche sogar mit dem Tod bestraft werden kann. Ein hinduistischer Tempel wurde von einem wütenden Mob zerstört. Der Junge kam in Schutzhaft, seine Familie ist untergetaucht. Gestern wurden die Anschuldigungen fallengelassen.

Humanismus in Zeiten der Krise

Am morgigen Samstag findet die "2021 Humanism Conference" der Organisation "Humanists International" online statt. Mit dabei ist unter anderem der Harvard-Professor und bekannte Wissenschaftsautor Steven Pinker.

Zahl der Hinrichtungen in Saudi-Arabien steigt sprunghaft an

Unter der Regentschaft von Kronprinz Mohammed bin Salman bemüht sich Saudi-Arabien seit Jahren um eine Modernisierung des eigenen Images. Progressiv und weltoffen, so will die Golfmonarchie gelesen werden. Einen faden Beigeschmack liefert nun ein aktueller Report der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, demzufolge die Zahl der Exekutionen im Vergleich zum letzten Jahr stark angestiegen ist. Saudi-Arabien richtete im vergangenen Jahr den G20-Gipfel aus.

Feier am ersten satanistischen Monument auf öffentlichem Boden

Obwohl in den USA Staat und Kirche getrennt sein sollen, werden zahlreiche christliche Monumente nicht nur öffentlich aufgestellt, sondern auch ihr Erhalt und ihre Pflege von Gemeindegeldern gezahlt. Seit Jahren kämpft daher der Satanic Temple für die Aufstellung einer Baphomet-Statue auf öffentlichem Grund. Bisher vergebens. Dass im Juli jedoch eine Temple-Feier am satanischen Friedenskreuz in Bladensburg, Maryland stattfinden konnte, ist einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten zu verdanken.

Hexenverfolgungen sind noch immer ein gewaltiges Problem

Wer an Verfolgungen wegen Hexerei denkt, hat meist Europa zu Zeiten des christlich geprägten Mittelalters im Sinn. Doch auch heute noch gibt es Regionen, in denen Frauen aufgrund vermeintlich magischer Fähigkeiten verfolgt, gefoltert oder umgebracht werden. Unter anderem in Ghana und Nigeria ist diese Handhabung noch immer weit verbreitet. Nun begehren Teile der Politik, Wissenschaft und Gesellschaft jedoch auf, um dieses grausame Relikt aus der Vergangenheit einzudämmen. Bislang allerdings mit bescheidenem Erfolg.