Bei der gestrigen Festveranstaltung wurde ein Video uraufgeführt, das die 10 Jahre des Humanistischen Pressedienstes darstellt. Ricarda Hinz hat in dem 7-minütigen Film die Entwicklung des hpd der vergangenen 10 Jahre in Bilder umgesetzt; Ralf König lieferte die Comiczeichnungen am Anfang und am Ende des Filmes. Das Script schrieb Michael Schmidt-Salomon gemeinsam mit der Redaktion und dem Trägerverein des hpd. Die hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg spricht im Off den Text zum Video.
Es sind viele, sicher Tausende. Wie viele genau? Niemand kann es sagen. Sie stehen nicht in den Schlagzeilen. Sie laufen weit unter dem Radar der Hilfsorganisationen: Flüchtlinge in den Unterkünften für vor Krieg Geflohene, die aber nicht (nur) vor Krieg geflohen sind, sondern vor einem blutrünstigen politischen Islam.
Während Pastafari – die Anhänger des Fliegenden Spaghettimonsters – in Deutschland oft nicht ganz für voll genommen werden, hat eine christliche Zeitschrift in den USA nun den Einfluss insbesondere der deutschen Pastafari mit Sorge zur Kenntnis genommen.
Gerhard Wimberger ist tot. Der österreichische Komponist ("Passion Giordano Bruno"), der zwei Jahrzehnte lang mit Herbert von Karajan die Salzburger Festspiele leitete, ist am vergangenen Donnerstag im Alter von 93 Jahren gestorben. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.
Baden-Württembergs stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl hat in einer Talkshow Atheisten in die unmittelbare Nähe zur "Gedankenwelt" der AfD gerückt. Das wollten Atheistinnen und Atheisten aus Karlsruhe und Umgebung nicht unwidersprochen hinnehmen. Am heutigen Tage wird deshalb an Herr Stobl ein Offener Brief und eine Videobotschaft übermittelt.
Das im vergangenen Jahr vom Deutschen Bundestag beschlossene "Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung" (§ 217 StGB) ist "weder geeignet, noch erforderlich noch verhältnismäßig, um die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu schützen", heißt es in einer Stellungnahme, die die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) vergangene Woche beim Bundesverfassungsgericht eingereicht und am heutigen Dienstag auf ihrer Website veröffentlicht hat. Deshalb seien die "massiven Eingriffe in die Grundrechte, die mit der neuen Strafnorm einhergehen, in keiner Weise zu rechtfertigen".
Der Augsburger Bund für Geistesfreiheit nahm seinen 90. Jahrestag im Jahr 2001 zum Anlass, Ludwig Feuerbach zu Ehren einen Preis einzurichten. Aktuell fand die Ehrung in fünfter Folge statt und wurde Ingrid Matthäus-Maier verliehen. Akteure dieser Preisverleihung waren (in der Reihenfolge des Auftritts) Gerhard Rampp, Dr. Michael Schmidt-Salomon und Siegfried Krebs. Vokal und instrumental begleitet wurde die Preisverleihung von Attila Tapolczai, einem Gitarristen, Singer und Songwriter aus Budapest mit Bluegrass, Irish und International Folk.
Die Aktion 3.Welt Saar unterstützt die jetzt veröffentlichte Freiburger Deklaration säkularer Muslime. Darin plädieren liberale Muslime aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für einen humanistischen, mit den Menschenrechten zu vereinbarenden Islam.
Der Humanistische Verband Deutschlands reicht seine Stellungnahme zum im Dezember 2015 eingeführten Strafrechtsparagraphen 217 "Geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung" ein und weist darin die Verfassungswidrigkeit des Suizidhilfeverbots nach.
Am vergangenen Wochenende trafen sich die Beiräte der Giordano Bruno Stiftung (GBS) zu ihrem jährlichen Beiratstreffen. Es wurde Bilanz gezogen und Aktionen für das kommende Jahr geplant.
Am vergangenen Sonntag wurde in Frankfurt/M. der hessische Landesverband der Partei der Humanisten (PdH) gegründet. Damit gibt es neben Berlin nun in einem weiteren Land eine Struktur der jungen Partei.
Auch in der Schweiz werden die Kirchen vom Staat kräftig alimentiert. Der hpd berichtete jüngst über das Ergebnis einer Umfrage, nach der eine verschwindende Minderheit im schweizerischen Bern die sozialen Angebote der Kirchen in Anspruch nimmt. Über diesen Widerspruch sprach der hpd mit Valentin Abgottspon und Jorgo Ananiadis von den Freidenkern.
Die zwölf Kalenderblätter zeigen Fotos sowie drei Aquarelle, kurze Sentenzen und längere Texte dazu geben Anlass, nachzudenken, sich zu erinnern, auch daran zu erinnern, dass der Kampf um eine gerechte Welt erst begonnen hat.
Eine Initiative zustande bringen in 48 Stunden? Kein Problem! Nur zwei Tage nach der Lancierung reichte Sentience Politics die städtische Volksinitiative "Nachhaltige und faire Ernährung" ein. Darin fordert die Denkfabrik eine Ausweitung des pflanzlichen, regional produzierten Ernährungsangebots in öffentlichen Kantinen der Stadt Luzern. Ähnliche Initiativen hatte sie bereits letztes Jahr in Basel und Zürich eingereicht.
Den zehnten Jahrestag ihrer Gründung beging die "Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V." mit zweitägigen Feierlichkeiten im ostwestfälisch-lippischen Detmold. Neben dem Blick in die Vergangenheit der Kirche gab es auch einen Ausblick auf die Zukunft: pastafarianische Lobbyarbeit.