KÖLN. (hpd) Nachdem nun die Parteimitglieder der SPD dem Koalitionsvertrag zugestimmt haben und damit die große Koalition zustande kommt, lohnt es sich, den Koalitionsvertrag auch in Hinblick auf die Kirchen und die Religionsgemeinschaften etwas genauer anzusehen. Was da steht ist geradezu erschreckend rückwärts gerichtet.
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BERLIN. (hpd) Der hpd hat bereits ausführlich über die jüngsten öffentlichen Stellungnahmen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten berichtet. Einer der Sprecher des "Bundesweiten Arbeitskreises Säkularer Grüner" kommentiert die Aussagen des ebenfalls Grünen Winfried Kretschmann.
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ODERNHEIM. (hpd) In Klerikerkreisen recht bekannt ist eine mittelalterliche Anekdote: Ein einfacher, naiver Mönch kommt voller Demut, Unterwürfigkeit und Ergebenheit zum Papst und sagt ihm, wie sehr er ihn bewundere, weil doch auf seinen Schultern die ganze Last der Weltregierung ruhe. Ach, antwortet der Papst, da machst du dir ganz falsche Vorstellungen und viel zu viel Sorgen. Die Machtausübung über die Welt ist gar nicht kompliziert, denn "die Welt will betrogen werden".
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BERLIN. (hpd) 2003 hielt die „Tätervolk-Rede“ Deutschland wochenlang in Atem. Die Worte des Politikers Martin Hohmann stießen auf heftigen Widerspruch, teils jedoch auf Zustimmung. Schnell fand die Karriere des Hardliners ein Ende. Der letzte große Antisemitismus-Skandal Deutschlands (Antizionismus einmal ausgeklammert) verdient eine abschließende Betrachtung.
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HAMM. (hpd) Bereits am 30. August hat das Oberlandesgericht Hamm in II. Instanz (rechtskräftig) einer Mutter untersagt, ihren sechsjährigen Sohn beschneiden zu lassen. Das OLG hat damit eine vorhergehende Entscheidung des Familiengerichts Dortmund bestätigt. Der Mutter wurde vorläufig die elterliche Befugnis entzogen, in die nichtmedizinisch indizierte Beschneidung des Kindes rechtlich wirksam einzuwilligen.
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USA. (hpd/AAA) Dave Muscato, der Public Relations Director der American Atheist Association, beantwortet die Frage „Warum hassen Religiöse uns so sehr?“ mit einem ausführlichen Hinweis auf die möglichen Verluste von gesellschaftlichen und kulturellen Privilegierungen von Religiösen in den USA. Die Parallelen zu Deutschland sind in vielen Aspekten unübersehbar.
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BERLIN. (hpd) Bei warmen Spätsommerwetter trafen sich am Samstag etwa 2.500 Menschen in Berlin, um für ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu demonstrieren. Unter dem Motto "Grundeinkommen ist ein Menschenrecht!" zog ein fröhlicher Zug vom Alexanderplatz zum Bundeskanzleramt.
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(hpd) Die beiden Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. September 2013 sind richtig. Sie bringen zum Ausdruck, dass in einer pluralistischen Gesellschaft nicht jegliche Indoktrination von Kindern aufgrund religiöser elterlicher Vorstellungen akzeptiert werden muss – und (im Interesse der Kinder) nicht akzeptiert werden darf.
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MÜNCHEN. (hpd) Die Süddeutsche Zeitung lässt sich von kirchlichen Darstellungen blenden, in denen in den Angaben zum Diözesanhaushalt vermeintlich nur die kircheneigenen Einnahmen (Kirchensteuer, Spenden, Zinserträge, etc.) ausgewiesen werden. Darin sind jedoch auch die staatlichen Finanzierungen enthalten.
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MÜNSTER. (hpd/exc) Die Arabischen Revolutionen sind aus islamwissenschaftlicher Sicht trotz Rückschlagen in Ägypten und Tunesien noch nicht verloren. „Wer schon jetzt, gut zwei Jahre nach Beginn der Umwälzungen, von Misserfolgen oder einem ,Arabischen Winter‘ spricht, verkennt die Komplexität der Lage“, sagt der Islamwissenschaftler Dr. Jörn Thielmann.
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WIEN. (hpd) Der Konflikt in der Türkei ist in Österreich angekommen. Nicht nur, dass Anhänger des türkischen Premiers Erdogan auf die Straße gehen wollen. Auch in der heimischen Politik ist ein Streit entbrannt, wie man es mit Anhängern von Erdogans Partei AKP halten soll. Ausgerechnet in der Partei, in der man es am wenigsten erwartet hätte.
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DRESDEN. (hpd) Nach emotionsgeladener Debatte haben die Delegierten des Bundesparteitages der Partei DIE LINKE einen klaren Punkt zum Laizismus in das Wahlprogramm für die Bundestagswahl aufgenommen. Initiator war die Bundesarbeitsgemeinschaft Laizismus, deren Antrag vom Landesverband NRW mitgetragen wurde.
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WIEN. (hpd) Unmittelbar nachdem es der katholischen Kirche gelungen ist, in die Reform des Gleichbehandlungsgesetzes einzugreifen, plädiert ein Bischof für die Beibehaltung der familienrechtlichen Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Zu diesem Zweck missbraucht er den Begriff „Kindeswohl“ – eine Errungenschaft der säkularen Gesellschaft.
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BERLIN. (hpd) Aus verschiedenen Parteigliederungen der politischen Parteien – mit Ausnahme der CDU/CSU – sind in den vergangenen zwei Wochen Überlegungen laut geworden, die Kirchensteuererhebung und die Staatsleistungen an die Kirche zu überprüfen und beides neu sowie anders zu gestalten. Eine Chronik und Bestandsaufnahme.
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NEUKIERITZSCH. (hpd) Auf dem Landesparteitag der FDP in Sachsen legten die Liberalen einen Beschluss zur Überprüfung der Aktualität und Zeitmäßigkeit der Staatsleistungen an die Kirchen vor. Sie sprachen sich dafür aus, die bisherigen Zahlungen, die auf Verträgen von 1803 beruhen, zu hinterfragen.
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