Sterbehilfe

Mein Ende gehört mir!

BERLIN. (hpd/dgpd) Das kürzlich bekannt gewordenen Ermittlungsverfahren wegen angeblichen Totschlags in zwei Fällen gegen Roger Kusch (“Sterbehilfe Deutschland e.V.”) und einen Nervenarzt, der für ihn die Urteilsfähigkeit von suizidwilligen Personen begutachtet, kommentiert DGHS-Präsidentin Elke Baezner.

Notausgang

BERLIN. (hpd) Jeden Freitag veröffentlicht der hpd einen Artikel zu einem Film oder einer Serie, die mit einem “humanistischen Auge” gesehen werden. Heute schreibt Frank Nicolai über den Dokumentationsfilm “Notausgang”, der das selbstbestimmte Sterben thematisiert.

Plädoyer für individuelle Freiheit

DRESDEN. (hpd) Der Autor Martin Winckler (in Algerien als Marc Zaffran geboren) lässt sehr einfühlsam seine Erfahrungen als Mediziner, der Sterbehilfe leistet, in diesen Roman einfließen. In verschiedenen Ebenen lässt er seine Protagonisten zu Wort kommen.

Leidenschaftlich klar

MARBURG. (hpd) Peter Baumanns Buch über die Freiheit zum Sterben ist aus den teilweise als Rechtfertigung abgefassten, schonungslos deutlichen Text “Suizid und Suizidhilfe – Eine neue Sicht” des Schweizer Psychiaters hervorgegangen.

(v.l.n.r. Elke Baezner (DGHS), Uwe-Christian Arnold (GBS), Ingrid Mattäus-Meier, Gita Neumann (HVD), Johann-Albrecht Haupt (HU)

DGHS fordert Gewissensfreiheit für Ärzte

BERLIN. (hpd/dghs) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) begrüßt die Haltung der Ethikrats-Vorsitzenden Christiane Woopen, die sich mehrfach für die eingeschränkte Zulassung des ärztlich assistierten Suizid ausgesprochen hat. Allerdings wünscht sie sich auch weiterhin die Möglichkeit einer organisierten Vermittlung von Sterbewilligen an Mediziner.

Mein Ende gehört mir

BERLIN. (hpd) Heute stellte sich in Berlin das Bündnis “Selbst­bestimmung bis zum Lebens­ende” vor. Die beteiligten Verbände und Organi­sationen fordern, dass auch zukünftig die Suizid­hilfe in Deutsch­land straf­frei bleiben muss - entgegen den Plänen der neuen Bundes­regierung.

"Nein!" zur geplanten Verfassungsmanipulation

WIEN. (hpd/rip) Anders als in Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und der Schweiz, kennt die österreichische Rechtsordnung in Sachen Sterbehilfe nur eines: Verbote. Das Vorhaben der alt-neuen Regierung, ein Verbot der Sterbehilfe nun auch in die Verfassung zu schreiben, soll jetzt diese Thematik dem politischen Diskurs endgültig entziehen.

Das Sterben begleiten

(hpd) Als Humanisten sprechen wir uns wie selbstverständlich auch dafür aus, einem jedem Menschen auch die Entscheidung zu überlassen, ob er sein Leben beenden will. Wir sprechen sowohl von einem selbst­bestimmten Leben als auch von einem ebensolchen Tod. Doch wie fühlt sich jemand, der die Konsequenzen aus dieser Ent­scheidung tragen muss?

"Ärzte sollten nicht richten oder verurteilen..."

BERLIN. (hpd/dghs) Seit 2009 lebt Martin Winckler, bis 2008 als Arzt im Bereich Schwangerschaftsabbruch und Schmerztherapie tätig, im kanadischen Quebec und setzt sich in Essays, Artikeln, Sachbüchern und in belletristischen Werken immer wieder mit medizinethischen Fragen auseinander. In seinem jüngsten Werk "Es wird leicht, Du wirst sehen", das kürzlich auch auf Deutsch erschienen ist, geht es um das Arzt-Patienten-Verhältnis und um Sterbehilfe.

"Verbote kratzen nur an der Oberfläche"

BERLIN. (hpd/dghs) Anlässlich der jüngsten Meinungsbeiträge zur Sterbehilfe betont die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS): "Wer die Verfassung ernst nimmt und für Selbst­bestimmung im Leben plädiert, sollte den wohlüberlegten und unter seriöser Kontrolle geprüften Wunsch eines schwerstkranken Sterbenden respektieren. Verbote kratzen nur an der Oberfläche."