Kommentar
100 Jahre Waldorfschule: Rudolf Steiners ‘survival of the whitest’
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"Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse" ist ein Ausspruch Rudolf Steiners, der die vom Begründer der Waldorfschulen behauptete Überlegenheit der "Weißen" zusammenfaßt. Der Erziehungswissenschaftler Prof. Heiner Ullrich behauptet dagegen in der Wochenzeitung "Die Zeit": "Rassentheorien spielen meiner Einschätzung nach aber in der heutigen Waldorf-Pädagogik keine Rolle." Passt das zusammen?
"Wer heute Rudolf Steiner sät, wird Neurechte ernten", sagt Caroline Sommerfeld, Autorin und Aktivistin der "Neuen Rechten" und der "Identitären Bewegung". Auf die Frage, ob sich ein Engagement bei der "Neuen Rechten" mit der Waldorfschule vereinen lässt, führt Sommerfeld aus: "Steiners Grundgedanken sind ziemlich deckungsgleich mit dem, was Identitären 'Ethnopluralismus' nennen, mit dem, was die bewusste Verwurzelung in der Tradition, im Volk, in Europa ausmacht, mit christlichem Selbstverständnis und auch einem bewahrenden Naturverständnis. Außerdem natürlich ist Waldorfpädagogik, gerade, weil sie nicht 'mit der Zeit geht', sondern manchmal ziemlich anachronistisch ist, was Handwerk und Handarbeit, Lehrerautorität, Auswendiglernen, klassische Bildungsinhalte usw. betrifft, viel 'rechter', als sie selber momentan sein will."
Die Dachorganisation der Waldorfschulen, der Bund der Freien Waldorfschulen, sah sich in der Vergangenheit immer wieder gezwungen, sich von "Rechten" zu distanzieren. Doch die eigentliche Ursache des Problems bleibt: Rudolf Steiner.
Der notwendige Schritt, sich von Rudolf Steiner zu trennen, fällt naturgemäß schwer, bedeutete er für die Waldorfschulen doch einen enormen Image-Schaden und wäre ein "technisches Problem": Alles, was in der Waldorfschule passiert, basiert letztlich auf der "Anthroposophie" Rudolf Steiners – der Erziehungswissenschaftler Prof. Klaus Prange bezeichnet die Waldorfschule als "Bekenntnisschule".
Auch der Geschichtsunterricht der Waldorfschule ist Anthroposophie. Hier stellt sich die Frage, ob der Erziehungswissenschaftler Heiner Ullrich wirklich nicht weiß, was in der Waldorfschule als "Geschichte" unterrichtet wird, wenn er behauptet: "Rassentheorien spielen meiner Einschätzung nach aber in der heutigen Waldorf-Pädagogik keine Rolle."
Die in der Waldorfschule unterrichtete anthroposophische "Kulturepochenlehre" beschreibt eine fiktive Völkerwanderung auserwählter Menschen von "Atlantis" nach (die "Kulturepochen" in chronologischer Reihenfolge): 1. Urindische Kultur, 2. Urpersische Kultur, 3. Ägyptisch-Chaldäische Kultur, 4. Griechisch-Lateinische Kultur, 5. Germanisch-Angelsächsische Kulturepoche (1413–3573 n. Chr., unsere gegenwärtige Epoche).
Diese fiktive Völkerwanderung nach Rudolf Steiner steht im Widerspruch zum heutigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und ist – eine rein weiße Menschheitsgeschichte. Herr Ullrich, wie würden Sie das nennen? "Eurozentrismus"? Oder vielleicht doch deutlicher "Rassismus"? Falls Sie noch im Zweifel sind, lesen Sie doch einmal die Details nach, schauen Sie sich an, was so alles in den "Geschichtsepochenheften" der Waldorfschüler*innen zu finden ist, siehe: "Geschichte in der Waldorfschule: 'Atlantis' und die ‚Rassen’".
Steiners "Menschheitsentwicklung", die sich im Geschichtsunterricht der Waldorfschule spiegelt, lässt sich als eine esoterische Variante des Sozialdarwinismus – "survival of the fittest" – lesen, als: "survival of the whitest". Dazu Prof. Helmut Zander, Autor des Standardwerkes "Anthroposophie in Deutschland – Theosophische Weltanschauung und gesellschaftliche Praxis 1884–1945", Zitat Seite 636:
"Steiner formulierte mit seinem theosophischen Sozialdarwinismus eine Ethnologie, in der die Rede von 'degenerierten’', 'zurückgebliebenen' oder 'zukünftigen' Rassen keine 'Unfälle', sondern das Ergebnis einer konsequent durchgedachten Evolutionslehre waren. Ich sehe im Gegensatz zu vielen Anthroposophen keine Möglichkeit, diese Konsequenz zu bestreiten."
Steiners "Evolutionslehre" ist im Fach Geschichte am augenfälligsten, findet sich aber auch in anderen Fächern. Der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan T. Hopmann sagt im Interview:
"(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Rudolf Steiner zu einer eigenen Weltanschauung ["Anthroposophie"] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein 'bisschen' Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (…)".
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"schleichendes Gift" - also
"schleichendes Gift" - also Obacht.
Was mich als Biologen an den
Was mich als Biologen an den Deutungen immer so stört ist diese unselige Bennenungsverwirrung:
Die Begriffe "Sozialdarwinismus" oder "Evolutionslehre" werden im Zusammenhang mit Anthroposophie so völlig verschieden vom Sinngehalt in der Biologie verwendet. Manchmal mit dem Ergebnis, dass dieser Wissenschaftsrichtung unterstellt wird, sie sei rassistisch. Oder die Evolutionslehre sei gar falsch, weil ihr ein Zweck zugeordnet werde.
Missverständnisse, die vermeidbar wären, wenn die Geisteswissenschaften sich nicht des naturwissenschaftlichen Sprachgebrauches bemächtigen würden!
Sozialdarwinismus hat mit Darwinismus nichts zu tun. Es ist eine falsche Folgerung aus Unverständnis dessen, was Darwin (Selektionstheorie) ausgedrückt hat: 'survival of the fittest' wurde derart fehlinterpretiert, als es bedeuten sollte 'der Stärkste setzt sich durch' - während es in Wahrheit bedeutet 'die beste Anpassung an die Notwendigkeit der Umgebung, des Lebensraumes, hat die größte Chance des Überlebens und der Fortpflanzung'. Das muss eben gerade nicht 'der Stärkste' sein, sondern der Bestangepasste.
Der Begriff "Evolutionslehre" sollte besser der Biologie überlassen werden. Wenn damit eine fortschreitende Entwicklung auf ein Ziel hin ("Herrenrasse", wie Steiner sie fälschlicherweise entgegen aller anderen historischen Abhandlungen annimmt) gemeint sein soll, dann ist das Wort sogar völlig falsch benutzt - die Biologie versteht darunter doch eine zweck- und zielfreie, stetige Veränderung der belebten Umwelt die dem Zufall unterworfen ist.
Also bitte, liebe Geisteswissenschaftler, lernt doch endlich einmal eigene Termini zu entwickeln und nicht bereits belegte aus anderen Wissenschaften falsch einzusetzen. Danke.
Zu den Waldorfschulen habe ich schon früher im Zusammenhang mit dem Thema "Privatschulen" ein paar Zeilen geschrieben und dort →https://www.re-actio.com/wordpress/?p=93745 darauf hingewiesen, dass dieser Schultyp der Vetternwirtschaft und Bestechung in unserem Land Vorschub leistet - und schon deswegen abgelehnt gehört.
@ Wolfgang von Sulecki Das
@ Wolfgang von Sulecki Das von Ihnen beschriebene Problem ist mir bewußt, im Artikel setze ich in Anführungszeichen, Zitat: «Steiners "Evolutionslehre" ist im Fach Geschichte am augenfälligsten». Natürlich hat Steiners "Menschheitsentwicklungs"-Blödsinn gar nichts mit der wissenschaftlichen "Evolutionslehre" zu tun.
Nachtrag
Nachtrag
Hier nochmal ein Zitat [https://www.socialnet.de/rezensionen/20023.php] aus einer Rezension zu Ullŕichs Standpunkt und Interpretation der Steiner'schen Grundannahmen:
".. Ullrich bezieht die Konzepte zu Evolution, Seelen- und Rassenlehre weitgehend aus Steiners theosophischer Phase vor 1910 und übersieht damit, dass in den folgenden Jahren mit Schriften wie „Von Seelenrätseln“ (Steiner 1983) noch ganz eigene anthropologische Aspekte hinzukamen, die für die holistische Romantik der Waldorf-‚Menschenkunde‘ stärker zu berücksichtigen wären. Steiners Kultur- und Rassenlehre verkürzt Ullrich ebenfalls auf die theosophische Evolutionsmetaphysik der ‚Wurzelrassen‘. Der Umstand, dass Steiner ihr gegenüber schließlich zu einer vor-evolutionären Rassentypologie des 18. Jahrhunderts zurückkehrte, die auch mit der ‚funktionellen Dreigliederung‘ des Organismus zusammenhängt, bleibt ungenannt .."
Die hier angeführte "Evolution" hat - wie aus dem Zusammenhang zu erkennen ist - mit dem Begriffsinhalt der Biologie nicht gemein.
Lichte, Zander, Ullrich... -
Lichte, Zander, Ullrich... - ein Festival der Ahnungslosen.
@ Heinrich Schuld Wer hat
@ Heinrich Schuld Wer hat denn "Ahnung"? Vielleicht Rudolf Steiner? Steiner kann ja wie kein anderer in der "Akasha-Chronik lesen" ... siehe:
"Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’
Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die “Akasha-Chronik”, ein geistiges Weltengedächtnis in der “Ätherwelt”, zu haben. Über diese “Chronik”, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch “Aus der Akasha-Chronik” (...)", https://hpd.de/artikel/10883
Ich finde dieser Artikel gibt
Ich finde dieser Artikel gibt vor die Wahrheit zu sagen. Es ist aber nicht die Wahrheit. Es ist nicht so schwer diese heraus zu finden. Es gibt zahlreiche Literatur, die sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Und zwar von allen Seiten.
Es ist vielleicht schwer auszuhalten, dass man einen Menschen nicht so salopp beurteilen kann und hier viel genauer gucken muss. Es ist nicht so einfach. Sondern etwas Zeit braucht man, um wirklich einen etwas ehrlicheren Ausblick zu bekommen, als das was hier verbreitet wird.
So aus dem Zusammenhang gerissen machen diese Zitate den Eindruck, der hier vermittelt wird. Aber man kann schon wissen, dass Steiner zwar Kind seiner Zeit Sätze gesagt hat, die jetzt so beschrieben werden können. Aber es ist relativ klar, dass die Weltanschauung der Anthroposophie eine durchweg weltoffene liebevolle Weltanschauung ist. Steiner hat deutlichst jeden Nationalismus als tief verkehrt beurteilt.
Er hat als jüngerer Mensch Else Lasker Schüler lauthals verteidigt, als sie antisemitisch beschimpft wurde. Er ist der Autor der Philosophie der Freiheit. Und es gehört mindestens zur vollen Wahrheit dazu die ganze Spannbreite darzustellen. So einfach ist es nicht!
Was mich als Schwarze
Was mich als Schwarze ehemalige Waldorfschülerin wundert ist, dass ich von all den geschichtlichen Inhalten welche sie in ihrem Artikel aufführen nichts mitbekommen habe. Da ich jetzt als Erwachsene selbst mal steinersche Literatur gelesen habe, weiß ich wovon sie hier schreiben. Diese Inhalte kamen zumindest auf meiner Schule vor 30 Jahren, so in der Schule meiner Kinder so nicht vor. Vielmehr erlebe ich gerade in der Schule der Kinder eine große Wertschätzung der verschiedenen Kulturen gegenüber. Was ich viel grausliger finde sind die Darstellungen verschiedener Kulturen in sämtlichen Schulbüchern rennomierter Verlage. Da ließt man auf dem ein oder anderen Arbeitsblatt gerne mal von "Afrika", als Land, von Indianern, Eskimos, Mohrenkindern usw. Oder auf einem Deutschzettel Klasse 2 sollen die Kinder beschreiben welche Körpermerkmale verschiedener Ethnien zuzuschreiben sind. Lehrer spielen in der Grundschule "Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann". Das sind für mich subtile Rassismen denen gerade in ländlichen Gebieten kaum beizukommen ist. Ich würde ihnen dahingehend zustimmen, dass Rassismus auch bei Waldorf nicht auszuschließen ist. Dies ist jedoch kein Problem der Waldorfschulen im speziellen, sondern der gesamten Weißen Mehrheitsgesellschaft in Europa. Was ich an Waldorfschulen schätze ist, dass sie ständig ihren Status Quo neu überdenken. Jeder kann in der Schule mitgestalten. Kritik wird ernst genommen. Das erlebe ich an staatlichen Schulen so nicht!
@ S. Mbosi Müller Der von mir
@ S. Mbosi Müller Der von mir beschriebene "Rassismus" ist ein spezifisches Problem der Waldorfschule. In welcher anderen Schule wird "Atlantis" als historische Tatsache im Zusammenhang mit Rudolf Steiners "Menschheitsentwicklung" unterrichtet?
Ich bezweifle, dass diese Inhalte in Ihrer Waldorfschule nicht vorkamen. Die "Kulturepochenlehre" ist Standard in Waldorfschulen, bis heute.
Sehr geehrter Herr Lichte,
Sehr geehrter Herr Lichte,
sehr schade finde ich, dass sie mir meine persönlichen Erfahrungen absprechen wollen.
Sie stellen damit ihre Ansichten als Weiße Person über meine Erfahrungen als Schwarze Person. Ist das nicht seltsam?
Ich habe 13 Jahre lang die Waldorfschule besucht und habe in dieser Zeit nicht einmal etwas von Atlantis gehört. Ihren Artikel habe ich bevor ich kommentierte zum Anlass genommen meine alten Epochenhefte durch zu gehen...auch dort habe ich nichts über Atlantis gefunden.
Das es an Waldorfschulen Rassismus gibt möchte ich nicht bestreiten. Rassismus erlebe ich aber als "Schwarze Frau" tag täglich überall, auch an staatlichen Schulen (eines meiner Kinder geht auf eine staatliche Schule). An Waldorfschulen, bzw. im Waldorfumfeld gehen die meisten weißen Menschen allerdings nach meinen Erfahrungen bewusster mit ihrem Gegenüber, und ihrer Wortwahl um.
Warum fragen sie nicht mal "People of Colour" an Waldorfschulen wie und ob sie Rassismus an Waldorfschulen erleben?
@ S. Mbosi Müller, Zitat:
@ S. Mbosi Müller, Zitat: "Sie stellen damit ihre Ansichten als Weiße Person über meine Erfahrungen als Schwarze Person." Damit haben Sie sich als Diskussionspartner*in disqualifiziert.
Woher sollen die Leser des Humanistischen Pressedienstes eigentlich wissen, dass Sie "echt" sind, dass Sie keine FAKE-Kommentare schreiben, wie es bei kritischen Artikeln zur Waldorfschule immer wieder passiert, beispielsweise hier: „Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden“, https://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952 Ein Kommentator fasst dort zusammen:
„#125, Erwin Francke, 2. Juni 2016 um 22:37
(…) Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden (…)“
Gerne beweise ich ihnen, dass
Gerne beweise ich ihnen, dass ich echt bin. Ich sende ihnen gleich über das Kontaktformular meinen Facebook-Link, dort können sie ja mein Bild sehen. Falls sie mögen können sie mir eine Freundschaftsanfrage senden. Dann werden sie feststellen (anhand der Gruppen und Kontakte) dass ich mich im Waldorfumfeld bewege. Falls ihnen das immer noch nicht reicht, sende ich ihnen auch gerne ein Foto von meinem Abiturzeugnis an der Waldorfschule oder ein Einschulungsfoto!
@ S. Mbosi Müller Meine Frage
@ S. Mbosi Müller Meine Frage war: "Woher sollen die Leser des Humanistischen Pressedienstes eigentlich wissen, dass Sie "echt" sind?" Ich bin nicht an einer "Freundschaft" mit jemandem interessiert, der so etwas schreibt, Zitat S. Mbosi Müller: "Sie stellen damit ihre Ansichten als Weiße Person über meine Erfahrungen als Schwarze Person."
Wenn einem eine Meinung nicht
Wenn einem eine Meinung nicht passt gleich die "fake news" Karte spielen.
Ich weiss nicht was sie glauben, aber ich was selbst 12 Jahre lang Steinerschüler und ich kann hier Frau Mbosi Müller nur zustimmem; selbst nach Kontrolle meiner Epochen Hefte.
@ Diego Beschweren Sie sich
@ Diego Beschweren Sie sich beim "Bund der Freien Waldorfschulen" über die pro-Waldorf-FAKE-Kommentare – ich schreibe sie nicht.
Sehr geehrter Herr Lichte,
Sehr geehrter Herr Lichte,
schade dass sie hier zu keinem weiteren Austausch bereit sind, und darauf beharren von Fake-Profilen kontaktiert zu werden.
Habe sie hier anders eingeschätzt. Auf mein Angebot meine wahre Identität offen zu legen sind sie nicht eingegangen. Lieber tröten sie lustig weiter in ihr "Fake-Profil" Horn.
Schade!
@ S. Mbosi Müller Sie können
@ S. Mbosi Müller Sie können Ihre "wahre Identität" selber offenlegen, "für die Leser des Humanistischen Pressedienstes". Niemand hindert Sie daran.
"Neulich bin ich in Basel in
"Neulich bin ich in Basel in eine Buchhandlung gekommen, da fand ich das neueste Programm dessen, was gedruckt wird: ein Negerroman, wie überhaupt jetzt Neger allmählich in die Zivilisation von Europa hineinkommen! Es werden überall Negertänze aufgeführt, Negertänze gehüpft. Aber wir haben ja sogar schon diesen Negerroman. Er ist urlangweilig, greulich langweilig, aber die Leute verschlingen ihn. Ja, ich bin meinerseits davon überzeugt, wenn wir noch eine Anzahl Negerromane kriegen und geben diese den schwangeren Frauen zu lesen, in der ersten Zeit der Schwangerschaft namentlich, wo sie heute ja gerade solche Gelüste manchmal entwickeln können - wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen, da braucht gar nicht dafür gesorgt werden, dass Neger nach Europa kommen, damit Mulatten entstehen; da entsteht durch rein geistigs Lesen von Negerromanen eine ganze Anzahl von Kindern in Europa, die ganz grau sind, Mulattenhaare haben, die mulattenähnlich aussehen werden." - Rudolf Steiner (GA 348), S. 185
“(…) So daß also ein
“(…) So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…)” - Rudolf Steiner (GA 349)
Sehr geehrter Herr Lichte,
Sehr geehrter Herr Lichte,
die von ihnen zitierten Passagen kenne ich. Ehrlich gesagt wundert es mich, dass sie die Passagen hier auf ihrem Blog wörtlich zitieren, denn damit tun sie genau das was nach meinen persönlichen Erfahrungen die Waldorfschulen nicht tun: "Sie reproduzieren Rassismen". Die Waldorfschulen distanzieren sich ganz klar von dieser Art der Weltanschauung. Theoretisch ist dies für sie vielleicht schwer nach vollziehbar, in der Praxis erlebe ich es aber so. Warum wollen sie mir das absprechen? Die von ihnen zitierten Zitate habe ich erst als Erwachsene gelesen. An meiner Schule wurde nie über "Menschen-Rassen" oder Atlantis gelehrt.
@ S. Mbosi Müller Die
@ S. Mbosi Müller Die Waldorfschulen distanzieren sich eben NICHT "ganz klar von dieser Art der Weltanschauung". In der "Stuttgarter Erklärung" des "Bundes der Freien Waldorfschulen" heißt es, Zitat: "(...) Die Freien Waldorfschulen sind sich bewusst, dass vereinzelte Formulierungen im Gesamtwerk Rudolf Steiners nach dem heutigen Verständnis nicht dieser Grundrichtung entsprechen und diskriminierend wirken. (...)" "Wirken", nicht "sind". Und natürlich nur "vereinzelte Formulierungen". Warum verteidigen Sie so etwas? Sind Sie nicht stark genug, sich von Ihrer Waldorfvergangenheit zu lösen, sich zu BEFREIEN?
@ S. Mbosi Müller Die
@ S. Mbosi Müller Die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien"("BPjM") entschied am 6. September 2007, dass Bücher Rudolf Steiners "zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen" sind, siehe: https://www.ruhrbarone.de/3-jahre-rudolf-steiner-ist-zum-rassenhass-anreizend-bzw-als-rassen-diskriminierend-anzusehen/16511
Noch nie so viel Unsinn in
Noch nie so viel Unsinn in einem Artikel gelesen. Informiert euch mal richtig, ehe ihr solchen Unsinn verallgemeinert. Hauptsache euer Artikel wird von möglichst vielen angeklickt, aber der Inhalt ist nur Wärme Luft. Lächerlich
@ Harper Wie ist es denn
@ Harper Wie ist es denn "richtig"? Haben Sie auch etwas zu sagen? Wie wäre es mit "Inhalt"?
Was für eine Hetze über die
Was für eine Hetze über die Waldorfschulen. Das menschliche, nicht oberflächliche, das freie, nicht zwanghaft hineinpaukende schulische Leben, wofür die Waldorfschulen heutzutage stehen, wird gern kaputt gemacht. Diejenigen, die in ihrem Erwachsenendasein gut funktional, oftmals maschinell im Leben stehen, sind die guten Arbeiter des Staates, herangezüchtet von staatlichen Schulen. Toll
@ Diana Daether Was soll in
@ Diana Daether Was soll in Waldorfschulen "frei" sein? Beschreiben Sie das doch mal ... aber geben Sie sich Mühe: ich kenne viele Waldorfschulen "von innen", bin ausgebildeter Waldorflehrer, siehe: "Waldorflehrer werden! – am «Seminar für Waldorfpädagogik Berlin»", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Es wird Zeit, dass die
Es wird Zeit, dass die Waldorfschule sich von Rudolf Steiner distanziert.
Eine Frau mit rechtem
Eine Frau mit rechtem Gedankengut wird gebeten die Schule zu verlassen. Wie üblich bei den Rechten, schlägt sie um sich, das alle zu Ihr unfair seien. Und sie schreiben in Ihren unglaublich "gut"recherchiertem Artikel die Waldorfschule sei rechts. ALSO was jetzt? Es ist sehr auffällig aus welchem Gedankengut diese Seite entstanden ist und das man in der DDR keine Waldorfschule kannte. Aber gerade dann, wenn Ihnen die Fakten wichtig wären, könnten Sie einfach mal zu einem Gespräch vorbeikommen. Die Waldorfschule ist eine offene international weltweit organisierte Schule, in der alle Länder vertreten sind, egal welche Hautfarbe. Das ist einzigartig ... die liebe zu den Kindern und ihre individuelle Entwicklung steht an oberster Stelle, ganz anders als bei den Staats Schulen, wo manche Lehrer heute noch die Kinder demotivieren und erniedrigen weil sie überfordert sind. Das ist der wahre Skandal!
@ Kerstin Philipp Sie
@ Kerstin Philipp Sie schreiben: "Aber gerade dann, wenn Ihnen die Fakten wichtig wären, könnten Sie einfach mal zu einem Gespräch vorbeikommen." Ein Gespräch ... wie wäre es denn damit, wenn ich mir ohne Voranmeldung den Unterricht anschauen könnte? Einfach mitten hineinplatzen, wenn gerade "Atlantis" von der Tafel abgezeichnet wird ...
Ich kenne viele Waldorfschulen "von innen", bin ausgebildeter Waldorflehrer, siehe: "Waldorflehrer werden! – am «Seminar für Waldorfpädagogik Berlin»", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Dieser Kommentar ist ein
Dieser Kommentar ist ein typisches Beispiel von reiner Theorie ohne jede empirische Grundlage. Diese Vorgehensweise hielt ich bislang seit der Scholastik für ausgestorben.
Als Geschichtslehrer an einer Waldorfschule mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung erlaube ich mir diese empirisch belegte Bemerkung.
Nebenbei: Den Satz mit "säen" und "ernten" sagte Frau Sommerfeld nicht, sondern sie zitierte ihn.
Das ist unter Umständen ein sehr großer Unterschied!
@ Thomas Scheppel Sie
@ Thomas Scheppel Sie unterrichten für die "Sekte" Anthroposophie? Dann wissen Sie ja, dass Rudolf Steiners "Erkenntnisse", die sie vermitteln, alle "empirisch" abgesichert sind ... das war "Sarkasmus", schreibe ich besser mal dazu, bei einem "Waldorflehrer".
Sehr geehrter Herr Lichte,
Sehr geehrter Herr Lichte, ihre Antwort zeigt einmal mehr Ihre Ahnungslosigkeit von diesem Thema.
Ich habe in über 30 Jahren an einer Waldorfschule noch kein einziges Mal anthroposophische Erkenntnisse vermittelt. Das ist nicht nur nicht die Aufgabe des Lehrers , sondern ein Tabu für jeden Lehrer an dieser Schule. Anthroposophie finden sie nicht als Lehrinhalt, sondern ausschließlich als Hintergrund für pädagogische Methoden, die im übrigen von der fortschreitenden Neurologie ständig bestätigt werden.
@ Scheppele-Weinheimer, Zitat
@ Scheppele-Weinheimer, Zitat: "... pädagogische Methoden, die im übrigen von der fortschreitenden Neurologie ständig bestätigt werden.". Das ist dummdreiste, anthroposophische Propaganda, siehe den Artikel: "SWR, das ‘SuperWaldorfRadio’?", https://hpd.de/artikel/swr-superwaldorfradio-16662
Wieso werden Sie denn
Wieso werden Sie denn beleidigend, wenn Sie doch die vermeintliche Wahrheit auf Ihrer Seite haben? Rätselhaft...
Inwiefern (und wem gegenüber)
Inwiefern (und wem gegenüber) wurde Herr Lichte denn da beleidigend? Rätselhaft...
Naja, Deine Verteidigung des
Naja, Deine Verteidigung des Autors ist ja liebenswürdig, aber wenn wir ehrlich sind, gibt es hier schon sichtbare Beispiele, an denen Andreas Lichte nicht wirklich sachlich bleibt und durchaus beleidigend wird! Er könnte geschickter und unangreifbarer kontern, mit seinem vorgeblichen Erfahrungsschatz.
@ Denise Adam "Rätselhaft"
@ Denise Adam "Rätselhaft" finde ich nur eins: Wie man die Waldorfschule verteidigen kann. Für Sie ein Beispiel, wie man sich deutlich von der Waldorfschule distanziert: Harry Rowohlt wurde immer wieder öffentlich als “prominenter Waldorfschüler” genannt. Er hat aber nie eine Waldorfschule besucht. Sondern die “Walddörfer Schule” in Hamburg, was er in einem pointierten Leserbrief an die “taz” klar stellte. Bernd Durstewitz befragt Harry Rowohlt dazu in einem Telefoninterview.
Durstewitz: “Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?”
Rowohlt: “Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!”
Was hat Harry Rowohlt da nur gelesen? Das …: https://hpd.de/artikel/10216
Ich als ehemaliger
Ich als ehemaliger Steinerschüler weiss aus Erfahrung, dass durchaus Menschen (wenn auch in kleiner Zahl) mit diesem Gedankengut in der Waldorfschule ein und aus gehen. Nichtsdestotrotz waren meine Lehrer, Mitschüler und Unterrichtsinhalte IMMER frei von jedem Rassismus oder Rassendiskriminierung. Die Struktur des Geschichtsunterrichtes lässt sich auch anders erklären, denn die verschiedenen Hochkulturen spiegeln z.B. die Entwicklung eines jeden Menschen in seinem Leben wieder. Also gibt es diese Struktur heute nicht um irgendwelche menschenverachtende Dogmen zu Lehren. Die Nächstenliebe und Toleranz gegenüber jedem Menschen steht dabei im Zentrum.
Auch wenn ich meine Probleme mit dem ganzen Konstrukt der Philosophie habe, schätze ich mich glücklich, nicht in einer 'normalen' Schule gewesen zu sein, denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass öffentliche Schulen deutlich mehr Probleme mit Mobbing, Rassismus oder Ausländerhass haben.
Also die Schule als ganzes in einem solchen Licht darzustellen finde ich etwas problematisch. Steiner war ein normaler Mensch, nicht unser gott.
Steiner ein normaler Mensch?
Steiner ein normaler Mensch?
Ein Mann von Jahrtausenden, wie Karl Ballmer schreibt..
Aber das dürfte Ihnen alles fremd sein..
Sei's drum..
@ Heinrich Schuld Franz Kafka
@ Heinrich Schuld Franz Kafka über Rudolf Steiner:
„Mein Besuch bei Dr. Steiner (…) In seinem Zimmer suche ich meine Demut, die ich nicht fühlen kann, durch Aufsuchen eines lächerlichen Platzes für meinen Hut zu zeigen, ich lege ihn auf ein kleines Holzgestell zum Stiefelschnüren. (…) Er hörte äußerst aufmerksam zu, ohne mich offenbar im geringsten zu beobachten, ganz meinen Worten hingegeben. Er nickte von Zeit zu Zeit, was er scheinbar für ein Hilfsmittel einer starken Konzentration hält. Am Anfang störte ihn ein stiller Schnupfen, es rann ihm aus der Nase, immerfort arbeitete er mit dem Taschentuch bis tief in die Nase hinein, einen Finger an jedem Nasenloch.“ Siehe: "Rudolf Steiner kafkaesk", https://www.schiebener.net/wordpress/rudolf-steiner-kafkaesk/
Ich kannte den Text.
Ich kannte den Text.
Wann habe ich Steiner als
Wann habe ich Steiner als normalen Menschen bezeichnet? Sowieso nützen konstruktive Kommentare mehr...
... als Sie am 8. Juni 2019 -
... als Sie am 8. Juni 2019 - 13:44 im letzten Satz Ihres Beitrags schrieben: "Steiner war ein normaler Mensch, nicht unser gott."
Mich würde interessieren ob
Mich würde interessieren ob Sie Andreas Lichte schon einmal die Waldorfschule selbst miterlebt haben. Die Kritik an Rudolf Steiner ist berechtigt, jedoch darauf einen rückschluss auf die gelebte angewandte Schulpädagogik zu ziehen ist realitätsfremd. Sie kritisieren auf sehr theoretischer Ebene, jedoch finden sich im Schulalltag ihre Schilderungen zu Rudolf Steiners Lehre/Weltansichten und zu seiner Person so gut wie gar nicht wider. Eigentlich hat sich die Waldorfschule schon längst von Rudolf Steiner gelöst, diese Entwicklung fand in den Siebziger Jahren statt. Auch wenn sie diesen Akt nicht offiziell vollzogen hat, weil immer noch die Alteingesessenen viel zu sagen haben, hat sich die Schule schon längst von innen heraus reformiert. Es gibt andere Bereiche der Waldorfschule die zutreffender wären kritisiert zu werden, wie die mangende Eignung/Qualifikation mancher Lehrer. Sie zitieren leider die rechte Aktivistin Caroline Sommerfeld mit Äußerungen wie der, dass Lehrerautorität und Auswendiglernen in der Waldorfpädagogik Anklang finden würden. Somit disqualifizieren Sie und Caroline Sommerfeld sich als vermeintliche Experten auf diesem Gebiet, weil genau das Gegenteil im Schulalltag der Fall ist. Ich hätte mir gewünscht, dass Sie sich differenzierter mit dem Thema Waldorfschule auseinandergesetzt hätten, da ihr Bericht sehr einseitig geschrieben ist.
Mit besten Grüßen
Valentin Gesell
@ Valentin Ich kenne viele
@ Valentin Ich kenne viele Waldorfschulen "von innen", bin ausgebildeter Waldorflehrer, siehe: "Waldorflehrer werden! – am «Seminar für Waldorfpädagogik Berlin»", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Ihr Lieben,
Ihr Lieben,
welche zwanghafte Abwertung Steiners und der WS. Viele Waldorf Eltern sehen das ganz überwiegend anders als Sie.
Menschheitsentwicklung:
Nur zur Analogie Kinder sind keine Mini-Erwachsene, es gibt Phasen besonderer Urteils- und Leistungskraft. Daher darf man Kinder aber nicht abwerten. Zu sagen Kinder und Erwachsene wären gleich ist Unfug. Die Griechen waren zu ihrer Zeit eine führende Gesellschaft. Das heisst jedoch nicht, dass Germanen minderwertig waren. Im Altindischen (veden & Co) gabes eine relative Hochkultur. Daswird doch von keinem Wissenschaftler bestritten. So das Altpersische etc. Was reden sie da von Völkerwanderung, Steiner nicht.
Meine beiden Kinder waren auf einer WS. Sie stehen beide kompetent in der Welt. Einzelne sind kein Beweis für nix, nur, ihre Vermutungen auch nicht.
HK
@ Hubert Kögler Lesen Sie
@ Hubert Kögler Lesen Sie erst einmal: "Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‚Rassen’", https://www.ruhrbarone.de/geschichte-in-der-waldorfschule-atlantis-und-die-rassen/49644 – und kommentieren Sie dann noch mal ...
Selten habe ich einen so
Selten habe ich einen so blödsinnigen Artikel gelesen. Ich war selbst 13 Jahre auf einer Waldorfschule und bin definitiv nicht der größte Fan dieser Schule, aber eben aus völlig anderen Gründen. Von den hier aufgeführten Unterrichtsinhalten habe ich noch nie was gehört! Weder bei uns an der Schule noch bei Freunden und Bekannten auf anderen Waldorfschulen. Generell ist der Einfluss von Rudolf Steiner in der heutigen Zeit nur noch sehr sehr gering an den Waldorfschulen zu spüren. Ich halte ebenso einige seiner Ansichten für fragwürdig und defintiv nicht zeitgemäß, man sollte aber nicht vergessen, in welcher Zeit Steiner lebte und was damals völlig normale Weltansichten waren. Damals hat man von "dem Neger" geredet und damit verwundert es auch nicht, dass es so in den Büchern steht, aber an den Schulen wird derartiges 0,0 "vermittelt". Der größte Teil der Waldorfschüler ist "Öko-Links" und das gleiche gilt für die Lehrerschaft.
@ Tobi, Zitat: "Von den hier
@ Tobi, Zitat: "Von den hier aufgeführten Unterrichtsinhalten habe ich noch nie was gehört!" Hast wohl nicht im Unterricht aufgepasst ... oder Du schreibst einen FAKE-Kommentar, so wie es bei kritischen Artikeln zur Waldorfschule immer wieder passiert, beispielsweise hier: „Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden“, https://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952 Ein Kommentator fasst dort zusammen:
„#125, Erwin Francke, 2. Juni 2016 um 22:37
(…) Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden (…)“
Sie haben kein Recht das zu
Sie haben kein Recht das zu sagen haben sie auch nur einen Satz eines Geschichtsheftes eines Waldorfschülers/ einer Waldorfschülerin gelesen? Anscheinend nicht! Und was ist rassistisch daran stricken, häkeln und nähen zu lernen? Nur weil Waldorschulen nicht normal sind heißt es nicht das sie schlecht sind. Und jetzt sind sie es die nicht gerecht sind. Sie haben sich nicht informiert über Waldorfschulen weil glaube mir sie sind alles andere als rassistisch, wenn sie das wären gäbe es nicht so viele farbige dort. Also schreiben sie über etwas wovon sie eine Ahnung habe und nicht über Gerüchte denen sie gerne glauben möchten. Und was können die Schüler und Lehrer dafür daß ihr Gründer in einer Zeit gelebt hat wo man nun mal rassistisch war denkt ihr die Politiker waren damals besser also informieren sie sich, kriegen sie eine Ahnung worüber sie schreiben oder hören sie damit auf!
@ Löttle Haben Sie den
@ Löttle Haben Sie den Artikel gelesen? Zitat Artikel: «Falls Sie noch im Zweifel sind, lesen Sie doch einmal die Details nach, schauen Sie sich an, was so alles in den "Geschichtsepochenheften" der Waldorfschüler*innen zu finden ist, siehe: "Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‚Rassen’"» – link: https://www.ruhrbarone.de/geschichte-in-der-waldorfschule-atlantis-und-die-rassen/49644 Dort finden Sie Wiedergaben der "Geschichtsepochenhefte, die ich gelesen habe ...
2 meiner kinder haben die
2 meiner kinder haben die steiner schule besucht. beide wählen links und grün und sind in keiner weise rassisten bzw. "neurechte" geworden!
informiert euch doch einfach mal was ehemalige waldorfschüler nach der schule tun und was für eine lebenseinstellung sie haben.... gruss aus der schweiz.
@ Marco Weber Hat
@ Marco Weber Hat irgendjemand behauptet, dass jeder Nazi wird, der eine Waldorfschule besucht? Nein. Trotzdem können Sie ja man folgendes lesen und kommentieren: "Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’", https://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449
Das ist - mit Verlaub - das
Das ist - mit Verlaub - das verdrehteste was ich zu diesem Thema je gelesen habe. Man kann die Windungen der Verdrehungen regelrecht spüren, un die sich der Autor bemüht. Um die Waldorfpädagogik glaubwürdig so hinzustellen, da gehört schon ein wenig mehr Geschick dazu, als ein paar aus dem Zusammenhang gerissene Zitate vorzukramen. Jeder, der sich auch nur ein klein wenig selbst konstruktiv mit der Waldorfpädagogik auseinandergesetzt hat, weiß, dass das was hier aufgeführt ist, sich jeglicher Wahrheit entzieht.
@ Denise Adam Ich hätte viel
@ Denise Adam Ich hätte viel mehr schreiben können, viel mehr zitieren können ... ich kenne viele Waldorfschulen "von innen", bin ausgebildeter Waldorflehrer, siehe: "Waldorflehrer werden! – am «Seminar für Waldorfpädagogik Berlin»", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Seit 100Jahren sehen sich die
Seit 100Jahren sehen sich die Waldorfschulen immer wieder aufflammender Hetzkampagnen ausgesetzt, werden als Sekte bezeichnet. Ein Wunder, dass erstens die Zahl der Schulen drastisch steigt und viele wunderbar allseits begeisterte junge Menschen ihren Abschluss in dieser Schule machen und Abiturlehrer den Waldorfschulen für das Selbstbewusstsein und die Eigenständigkeit dieser Schüler viel Anerkennung zollen. Gift, wird vor allem in diesem Artikel verstreut! Wie schade!
@ UMA Waldorfschulen sind
@ UMA Waldorfschulen sind erste Wahl, wenn Besserverdienende eine Schule ohne Kinder aus „sozial schwachen Verhältnissen“ und ohne Ausländer suchen: „Man bleibt gern unter sich“, siehe: "Drei Gründe für die Waldorfschule", https://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/11459
Naja, gegen was soll das hier
Naja, gegen was soll das hier denn stehen, also gegenüber von was? Von der Staatsschule? Ist die deutsche Staatsschule wirklich so toll? Geht es unseren Kindern dort gut? Was wird ihnen da beigebracht? Ist der Mainstream wirklich so nachstrebenswert? Die Waldorfschule mag in vielem seltsam sein, aber sie bietet auch einige wertvolle Alternativen! Die Seelenlosigkeit der Staatsschule und deren verkorkstes materialistisches Weltbild trauen Sie sich nicht, so kiritisch anzuschauen? Wo führt das Kinder hin? Ist das Weltbild der Staatsschulen lebenserhaltend? Ist es freundlich? Ist es ganzheitlich oder nicht vielmehr sehr einseitig kopfgesteuert und quantitativ überladen, ohne Tiefe? Warum schreiben Sie nicht mal darüber? Aber da kennt ja die Toleranz kein Ende, bei der allg. Oberflächlichkeit, nicht wahr??? Die Sekte des Höher-Weiter-Schneller - dieser Sekte gehören Sie an, ich beneide Sie da nicht. Und hier schreibt nur eine Mutter und keine bekennende Anthroposophin.
@ Uta T., Zitat: "Die
@ Uta T., Zitat: "Die Seelenlosigkeit der Staatsschule und deren verkorkstes materialistisches Weltbild ..." Sie sollten auch noch "Ahriman" erwähnen ...
Schade, dass der Herr Lichte
Schade, dass der Herr Lichte in seinem Artikel nicht über die mittelalterliche Temperamentenlehre berichtet hat, die Waldorflehrer im Rhein/Main-Gebiet meiner Erfahrung nach ihrem Unterricht zu Grunde legen. In einer persönlichen Diskussion hat eine Waldorflehrerin sie mir gegenüber auch vehement als hoch-wirksam und zeitgemäß verteidigt.
Die etwas ältere SWR-Doku "Wie gut sind Waldorfschulen?", die leider immer wieder aus Youtube entfernt wird, berichtet auch, dass Waldorflehrer ihrem Unterricht Reinkarnationsgedanken zu Grunde legen. Behinderungen von Kindern werden dabei als "karmische Schuld" bezeichnet, die das Kind sich in einem früheren Leben durch Lügen aufgelanden habe, und die der Waldorflehrer abzutragen habe. Darüberhinaus, dass dies selbstverständlich völliger Bekenntnis-Unsinn ist, halte ich dies für höchst menschenverachtend.
@ Frank Illenberger Danke für
@ Frank Illenberger Danke für Ihre Ergänzung! Die "Temperamenten-Lehre" ist nach wie vor aktuell, in ALLEN Waldorfschulen, wie ALLES, was Rudolf Steiner gesagt hat. Im Lehrerzimmer oder bei den Schulkonferenzen heißt es immer wieder: "Der Doktor hat gesagt ..." – „Rudolf Steiner hat gesagt …“
@ Frank Illenberger Danke
@ Frank Illenberger Danke auch dafür, dass Sie SWR-Doku "Wie gut sind Waldorfschulen?" vom Grimme-Preisträger Dietrich Krauß aus der SWR-Sendereihe "Betrifft" erwähnen: die beste kritische Gesamtdarstellung der Waldorfschule, die ich kenne. Leider habe ich kein Video im Internet gefunden.
Kritik war früher, heute macht der SWR Werbung für die Waldorfschule, siehe: "SWR, das ‘SuperWaldorfRadio’?", https://hpd.de/artikel/swr-superwaldorfradio-16662
Ich finde es sehr interessant
Ich finde es sehr interessant, wie Andreas Lichte auf keinen Kommentar eine fundierte Antwort hat, sich den Argumenten ehemaliger Steinerschüler verschliesst und höchstens ein paar hämische Worte übeighat. Als 'Beweis', immes dieselben Zeitungsartikel.
Das Zitat: (…) Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden (…)“
Habe ich als Antwort mindestens 5x gelesen.
Mr mini-trump
@ Diego Sie können nicht
@ Diego Sie können nicht richtig lesen und zählen: "2x gelesen". Vielleicht liegt es ja daran, dass Mathe in der Waldorfschule nach Temperamenten unterrichtet wird? Bei Ihnen natürlich nicht: da war alles ganz anders ...
Der Autor erinnert mich doch
Der Autor erinnert mich doch sehr an den Ritter mit der traurigen Gestalt, welcher tapfer gegen Windmühlenflügel kämpfte im Glauben es seien Riesen.
@ Frank Linnhoff Was meinen
@ Frank Linnhoff Was meinen Sie, wie oft ich das schon gelesen habe? Fällt Ihnen denn gar nichts ein? Dieser Kommentar von Ihnen (?) zu Harry Rowohlts "Töne wie aus einer undichten Gummizelle!" ist auch ganz schwach: https://hpd.de/comment/617#comment-617
Ich glaube bei dem Autor
Ich glaube bei dem Autor handelt es um jemanden der die WS schlecht reden will.
Auf jegliche Kommentare die versuchen in den Austausch zu gehen und erzählen, dass auf ihren WS kein Rassismus verbreitet wurde (auch bei mir noch nicht vorgekommen, bin WS Schüler) wird leider nur These "fake news" "fake Profile" reagiert.
(wahscheinlich werde sogar ich mit sowas abgetan) lächerlich.
Lassen sie das was in der Vergangenheit passierte dort. Kommen sie ins Jetzt!
Mit ihren Behauptungen stellen sie die Autorität dieses unbekannten Verlages in Frage.
@ Tobias Wenn Sie sich so
@ Tobias Wenn Sie sich so vorstellen, dass ich sicher weiß, wer Sie sind, könnten wir eventuell diskutieren. Bis dahin gehe ich davon aus, dass Sie ein weiterer pro-Waldorf-FAKE-Kommentator sind: beschweren Sie sich beim "Bund der Freien Waldorfschulen" darüber, der ist dafür verantwortlich.
Bei kritischen Artikeln zur Waldorfschule werden immer FAKE-Kommentare geschrieben, beispielsweise hier: „Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden“, https://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952 Ein Kommentator fasst dort zusammen:
„#125, Erwin Francke, 2. Juni 2016 um 22:37
(…) Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden (…)“