Am 7. November 1980 gründete sich die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS). Das ist Anlass für einen Rückblick und für Gedanken über die programmatische und strategische Ausrichtung der DGHS in den nächsten Jahren.
Die Freidenkenden Schweiz sind dem Trägerverein des Humanistischen Pressedienstes hpd e. V. beigetreten. Ihren Kernanliegen und Aktivitäten soll so mehr internationales Gehör verschafft werden.
Das im Februar gegründete Hans-Albert-Insititut (HAI) hat neue Unterstützer gewonnen. Gleich drei neue Mitglieder wurden in den wissenschaftlichen Beirat des Instituts berufen.
Die Zeit des Versteckspielens ist vorbei − auch für die katholischen Ordensgemeinschaften in Deutschland. Es ist Zeit für eine staatliche Untersuchungskommission. Die Orden müssen sich bereit erklären, an der Aufklärung und Aufarbeitung der dunklen Aspekte ihrer Vergangenheit mitzuwirken. Sollten sie sich einer Aufklärung verweigern, müsste ihnen der Status von Körperschaften öffentlichen Rechts entzogen werden.
Heute hat die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) in Berlin einen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Suizidhilfe vorgestellt. Er umfasst die Aufnahme je eines neuen Paragrafen in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sowie das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Bei Letzterem soll es außerdem diverse Ergänzungen beziehungsweise Modifizierungen bestehender Vorschriften geben.
Wie schaffen wir es, als Einzelne und als Gesellschaft vernunftgeleitet zu entscheiden und zu handeln? Was ist überhaupt Rationalität? Und wie lauten die Kriterien, mit deren Hilfe wir rationale von irrationalen Argumentationen unterscheiden können? Mit diesen und anderen Fragen setzte sich der "Virtual Rationality Congress 2020" des Hans-Albert-Instituts und der Giordano-Bruno-Stiftung auseinander.
Am 8. August fand das jährliche Regionalgruppentreffen der Giordano-Bruno-Stiftung statt; erstmals – der Pandemie geschuldet – digital. Neben dem Rückblick auf vergangene Projekte stellte Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon kommende Vorhaben und das Schwerpunktthema des nächsten Jahres vor.
Volker Panzer, der Erfinder und Moderator des legendären "ZDF-Nachtstudios", ist tot. Der 1947 geborene Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und Herausgeber des Humanistischen Pressedienstes starb am Donnerstagmorgen im Alter von 73 Jahren in seiner Wohnung in Berlin. Michael Schmidt-Salomon erinnert an einen guten Freund und Stiftungskollegen.
Mina Ahadi ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, bekannte Islamkritikerin und kämpft seit langem für Frauen- und Menschenrechte. Dass ein solcher Aktivismus auch Gegenwehr verursachen kann, weiß Ahadi aus Erfahrung selbst am besten, dennoch hat sich die Gefahrenlage für sie in letzter Zeit wieder akut erhöht. Im letzten Monat erhielt sie neun telefonische Morddrohungen.
Mit über 6.200 Mitgliedern ist der Bund für Geistesfreiheit (bfg) Bayern die mitgliederstärkste säkular-humanistische Organisation in Bayern. Die Delegierten aus den neun Ortsgemeinschaften konnten am vergangenen Samstag in München eine überaus positive Bilanz ihrer Aktivitäten ziehen.