Humanes Sterben

DIGNITAS startet Aufklärungskampagne zur Sterbehilfe

BERLIN. (hpd/ots) Am kommenden Montag beginnt in Berlin eine Kampagne des Vereins "DIGNITAS - Menschenwürdig leben - Menschenwürdig sterben". Sie macht auf den Skandal aufmerksam, der darin besteht, dass die deutsche Politik vorgibt, Leben schützen zu wollen, aber gleichzeitig völlig darüber hinweg sieht, dass sich in Deutschland Jahr für Jahr etwa 10.000 Menschen das Leben nehmen und etwa 200.000 Menschen bei einem Suizidversuch mit oft schwerwiegenden Folgen scheitern.

Am Ende ein Fest

BERLIN. (hpd) Ab dem 21. September wird vorab in ausgewählten deutschen Kinos der Film "Am Ende ein Fest" zu sehen sein. Der israelische Film thematisiert Sterbehilfe auf berührende Art und Weise.

Erwin Kress

Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende nicht verbieten, sondern stärken

BERLIN. (hpd/hvd) "Suizidbeihilfe muss wie bisher straffrei bleiben. Die Bundestagsabgeordneten sollten den Willen der Bevölkerungsmehrheit endlich ernst zunehmen beginnen, anstatt das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende durch dilettantische Gesetze zu untergraben." Dies sagte der Vizepräsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands und Sprecher zum Thema Autonomie am Lebensende, Erwin Kress, am Mittwochvormittag mit Blick auf ein aktuelles Rechtsgutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags.

Dieter Birnbacher

Sterbefasten – eine ethische Bewertung

BERLIN. (hpd) Im aktuellen Heft der Zeitschrift “Humanes Leben Humanes Sterben” wurde ein Artikel von Prof. Dr. Dr. Dieter Birnbacher veröffentlicht, der sich mit der ethischen Komponente des Sterbefastens befasst. Diesen Artikel veröffentlicht der hpd ebenfalls.

Kirche und Moschee

Keine Sterbehilfe zulassen!

BERLIN. (hpd) Nahezu identische Positionen zur Sterbe­hilfe vertreten, weit­gehend unbemerkt von der Öffentlichkeit, in Deutschland die katholischen Bischöfe und der Zentral­rat der Muslime. Für beide sind ein fiktiv angenommener Wille Gottes und die göttlichen Erwartungen an das Ver­halten der Menschen allein maß­geblich.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Ein Signal von Nikolaus Schneider

BERLIN. (hpd) Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Nikolaus Schneider hat durch seine spektakulären Äußerungen in einem Stern- und einem ZEIT-Interview der Sterbehilfe-Debatte neue Impulse verliehen. Schneider sagte darin, dass er bereit sei, seine Frau Anne zur Sterbehilfe in die Schweiz zu begleiten, wenn sie dies wünsche.

Gröhe und die Sterbehilfe

Der Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will ein Verbot von organisierter Beihilfe zum Suizid gesetzlich festschreiben lassen.

Die Mauer der Psychiatrie

Der Wille des Einzelnen in einer psychiatrisierten Gesellschaft

BERLIN. (hpd/dghs) Suizid ist ein Grundrecht. Suizid ist auch ein Menschenrecht. Es lässt sich auf europäischer Ebene aus Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) herleiten. Sie schützt neben dem Familien- ganz allgemein das Privatleben eines Menschen in all seinen Facetten. Auch das Ende des menschlichen Lebens fällt somit unter diesen Schutz.