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Werbeunterbrechung für Waldorfschulen in den Tagesthemen
Foto: "Wladyslaw", Wikimedia CC BY-SA 3.0
Öffentlich-rechtliche Berichterstattung sollte ausgewogen sein und bei strittigen Themen stets alle Seiten zeigen. Doch genau dies geschah in einem völlig kritikfreien Beitrag über Waldorfschulen, der gestern von den ARD-Tagesthemen ausgestrahlt wurde, nicht. Ob es daran liegen könnte, dass die Journalistin, die den Beitrag erstellt hat, selbst eng mit der Waldorfschul-Welt verbunden ist?
"Wir unterbrechen die Tagesthemen für eine Werbesendung der Waldorfschulen", wäre meine Anmoderation für den Beitrag "100 Jahre Waldorfschule" in den Tagesthemen vom 3. September 2019 gewesen – Caren Miosga sagt aber (ab 0:23:40):
"Ich könnte jetzt einfach mal die Klappe halten und stattdessen wie hier (Caren Miosga zeigt auf die Tagesthemen-Studio-Videowand, auf der sie das Wort "TAGESTHEMEN" eurythmisch darstellt – Anm. d. A.) ein paar Verrenkungen machen und sie könnten trotzdem verstehen, in welcher Sendung Sie sich befinden und mit wem Sie es zu tun haben. Ich tanze hier nämlich unseren Namen, beziehungsweise ich hab' ihn wahrscheinlich im übertragenen Sinn leicht genuschelt, denn keine Ahnung, ob das alles so stimmt. Das hier ist weder Akrobatik noch Cheerleading, sondern schlicht das ABC, so wie es die Waldorfpädagogik lehrt. Diese buchstäblich andere Schule der Kindererziehung wird jetzt 100 Jahre alt und Esther Saoub – selbst einst eine Waldorfschülerin – erklärt, warum diese Art zu lernen auch heute noch viele Schüler und deren Eltern bewegt."
Es folgt die Werbesendung für die Waldorfschule – aufgenommen von Esther Saoub in der "Interkulturellen Waldorfschule Mannheim". Kritik an der Waldorfschule? Fehlanzeige. Dabei gäbe es bekanntlich einiges Kritisches über das Waldorf-Konzept und seinen Gründer Rudolf Steiner zu sagen. In einem ausgewogenen Beitrag, wie man ihn von öffentlich-rechtlichen Medien erwarten darf und muss, hätte diese Kritik wenigstens Erwähnung finden müssen.
Dass dies nicht der Fall ist, liegt möglicherweise daran, dass die Journalistin Esther Saoub nicht nur Waldorfschülerin war, sondern auch Vorstandsmitglied des Schulvereins der "Freien Waldorfschule Uhlandshöhe" ist. Darüber hinaus tritt sie auf Podien von Waldorfschul-Feierlichkeiten auf und sie moderiert sogar die große Festveranstaltung "100 Jahre Waldorfschule" (unter anderem mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann) am 7. September in der Liederhalle Stuttgart.
Nun ist es grundsätzlich zu begrüßen, wenn Journalistinnen und Journalisten sich in dem Themenfeld, über das sie berichten, auskennen. Wer allerdings, wie Esther Saoub, so eng mit der Waldorfbewegung verbunden ist, den sollte sein eigenes journalistisches Berufsethos davon abhalten, Berichte über das Thema für öffentlich-rechtliche Medien zu gestalten. Sollte das eigene Berufsethos versagen, so wäre es Aufgabe der Tagesthemen-Redaktion, entsprechende Interessenkonflikte aufzuspüren und von einer Beauftragung abzusehen. Dass beides nicht geschehen ist, ist traurig.
Nun bleibt abzuwarten, ob es Frau Saoub gelungen ist, in ihrer 45-minütigen Dokumentation "Waldorf global: Eine Schule geht um die Welt", die am 5. September 2019 im SWR ausgestrahlt wird, eine ausgewogenere Darstellung des Waldorf-Konzepts zu erstellen. Ich persönlich erwarte mindestens etwas wie: "Ladies and Gentlemen: The greatest school on earth!"
Kommentare (102)
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Kann es nicht einmal einfach
Kann es nicht einmal einfach ohne intellektueller Krittel-Kritik einen Bericht geben? Die Zuhörer*innen sind doch nicht blöd, jeder weiß doch, dass egal wo, egal um was es geht, auch Schattenseiten gibt. Immer diese moralin-saure Belehrungen. Uff!
@ Marietta Blaue Welcher
@ Marietta Blaue Welcher uninformierte Zuschauer der Tagesthemen "weiß doch“ – beispielsweise – folgendes: "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse" ist ein Ausspruch Rudolf Steiners, der die vom Begründer der Waldorfschulen behauptete Überlegenheit der "Weißen" zusammenfaßt (...) weiter bei "Rudolf Steiners ‘survival of the whitest’", https://hpd.de/artikel/100-jahre-waldorfschule-rudolf-steiners-survival-of-the-whitest-16893
Aus aktuellem Anlass (Mugabes
Aus aktuellem Anlass (Mugabes Tod) fiel der Blick ja heute auf Simbabwe und da brach die Landwirtschaft zusammen, nachdem man die weißen Farmer vertrieben hatte. Das zeigt zumindest, dass eine vernünftige Kooperation besser gewesen wäre.
Dann informieren Sie sich
Dann informieren Sie sich doch mal, was ein Graf Coudenhove-Kalergi zum Thema Rasse zu sagen hat. Immerhin ist dieser Herr einer der entscheidenden Vordenker für das Konstrukt Europäische Union und für das, was wir an "demographischer Veränderung" mit voller Wucht aktuell durchleben. Nur dass er die weiße Rasse nicht bevorzugt, sondern sie verschwunden und die europäischen Völker zu einer braunen Mischrasse, angeblich "der altägypsichen ähnlich" sehen will, die von einem gewissen "Geist-Adel" beherrscht werden müsse. Unsere vielgeliebte Bundeskanzlerin hat ja von seiner Stiftung einen Preis erhalten für ihre tolle Europapolitik im Sinne Coudenhove-Kalergis.
"Kann es nicht einmal einfach
"Kann es nicht einmal einfach ohne intellektueller Krittel-Kritik einen Bericht geben?"
Nein. Und das ist gut so.
Marietta Blaue, Ihre fast
Marietta Blaue, Ihre fast sympathische Naivität ist hoffentlich nur gespielt. Nein, die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer wissen nichts über die esoterisch-völkische Ideologie Rudolf Steiners und nichts über Waldorf-"Pädagogik". Was hielten Sie davon, wenn ein aktiver SPD-Politiker eine Dokumentation über die SPD machte? Oder ein NPD-Politiker über die NPD? "Die Zuhörer*innen sind doch nicht blöd..."
Immer diese klischeehaft
Immer diese klischeehaft negativen Etikettierungen ("intellektuell Krittel-Kritik"), wenn lediglich mehr gefragt ist als Gefälligkeits-Gutachten.
Die Zuhörer sind meist nicht blöd, aber meistens auch ziemlich uninformiert über solche komplexen Themen wie Anthroposophie und Waldorf-Pädagogik.
Deshalb hätte zumindest bei einem 4-Min.-Beitrag in einem Satz von der höchst umstrittenen Esoterik-Weltanschauung Steiners die Rede sein müssen.
So aber war es reine Hofberichtserstattung. Die Anthroposophen-Lobby hat sich sicher schon bedankt. Auch in den Redaktionen der Tagruesschau/Tagesthemen ist man wohl schon vor dem militanten Druck dieser Bildungs-Sektierer eingeknickt.
Na..na..nur mal nicht so
Na..na..nur mal nicht so kleinlich....jede Waldorfschule ist pädagogisch gesehen besser als jede öffentliche Schule...ich kenne keinen, in Worten "KEINEN" der gerne auf eine öffentliche Schule gegangen ist...
@ Florian Heidelberger Können
@ Florian Heidelberger Können Sie begründen, warum Waldorfschulen besser sein sollen, als öffentliche Schulen?
"Waldorfschulen erzählen den Mythos einer "Erziehung zur Freiheit". Aber "auch in den musischen und künstlerischen Bereichen besteht nicht wirklich kreative Freiheit, wie ständig propagiert wird", schreibt Volker Kirsch in seinem offenen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine Begegnung mit der "Kunst" der Waldorfschule von Andreas Lichte. (...)", weiter bei: "Die Golems – und wie sie in die Welt kommen", https://hpd.de/artikel/golems-und-sie-welt-kommen-17096
Ich schon!
Ich schon!
"ich kenne keinen, ... der
"ich kenne keinen, ... der gerne auf eine öffentliche Schule gegangen ist"
Ich. Das reicht an Widerlegung.
Leider wird beim Berichten
Leider wird beim Berichten über Waldorfschulen stets die komplette Ideologie ausgeklammert. „Freiheit“ im Sinne von Waldorfschulen bedeutet, dass z.B. nur bestimmte Farben im Kunstunterricht verwendet werden dürfen, die die Seele befreien werden, oder ein bestimmter Gedichtsvers vorgetragen werden muss, der zur Freiheit der Seele beiträgt (kein Scherz). Unterrichtet wird trotzdem autoritär, mit Zwang und ohne besondere pädagogische Konzepte, was zu einer ähnlichen Schulunlust bei den Waldorfschülern führt wie bei Regelschülern.
Das darf nicht wahr sein! Auf
Das darf nicht wahr sein! Auf welchem Planeten leben Sie denn?
Es ist eine höchst zustimmungsfähige und billige Stammtisch-Saga, was sie da über staatliche Schulen behaupten. Kein Mensch bestreitet, dass es auf normalen Schulen auch viele Mängel geben kann, was aber nicht die Regel ist. Wie überall gibt es dort gute und weniger gute Lehrer. Und jeder neue Kultusminister meint, sich durch irgendeine fragwürdig Reform profilieren zu müssen. So war z.B. der Umstieg vom 9-jährigen Gymnasium auf auf das 8-jährige ein kompletter Unsinn. Aber die Lehrer selbst (by the way: ich war selbst Gymnasiallehrer) wurden nie gefragt.
Waldorfschulen sind pädagogisch keinesfalls besser. Auch in den ersten Jahren nicht. Es wird ständig gespielt, gesungen, gemalt, getanzt etc. - Viel Motorik und eine Unterforderung der Kinder, weil deren Inanspruchnahme des Intellekts angeblich "Gedärmkrankheiten" und ähnlich von Steiner Zusammengesponnenes hervorrufen müsse.
Natürlich wird dieser hochesoterische Mumpitz Anthroposophie nicht direkt gelehrt, aber überall indirekt, für viele nicht erkennbar, angewendet.
Eine Schule, die bei vielen Schülern lebenslange Anfälligkeiten für Verschwörungstheorien, rechtes Gedankengut, religiösen Fundamentalismus, Autoritätshörigkeit und jeglichen esoterischen Quark zur Folge hat, nenne ich keine vernünftige Schulen (mit allen ihren Mängeln), sondern eine Ordensschule mit einem geheimen Lehrplan.
Eine ehemalige Waldorflehrerin berichtete, dass sie solchen Schulen Sekten-Charakter bescheinigen müsse.
Außerdem haben die Waldorflehrer sehr häufig keine richtige pädagogische Ausbildung, jedenfalls keine, die für staatliche Schulen vom Kultusministerium anerkannt wird. Und dann sollen sie 8 Jahre lang 8 Fächer unterrichten, von denen sie auf akademischer Basis keine Ahnung haben.
So eine unsinnige, durch nichts begründete Behauptung wie die Ihre, habe ich schon lange nicht mehr gehört.
100 Jahre Waldorfschule und
100 Jahre Waldorfschule und 100 Jahre ideologischer Stagnation. Ok... um fair zu bleiben... 99 Jahre Stagnation.
Ich bin das Waldorfschul
Ich bin das Waldorfschul-bashing ziemlich leid. Die Kritik ist immer die gleiche und sie kommt von häufig von Menschen, die sich damit nicht intensiv auseinandergesetzt haben. Wer liefert eigentlich mal die ausgewogene, an den neuesten Forschungen orientierte Kritik am Staatsschulsystem? Habe ich noch nie gehört. Erst G8, dann lieber doch nicht, Digitalisierung der Grundschulen, grauenvoller Kunst- und Musikunterricht, altbackene Lehrmethoden in Mathematik, die an der Waldorfschule schon immer wesentlich moderner waren etc......Für mich sind die pädagogischen Entscheidungen im Schulsystem wichtig und ich möchte nicht, dass sie durch wirtschaftliche Entscheidungen beeinflusst oder gar verdrängt werden. Man muss halt schon genauer hinschauen.
@ Ulrike Heß Ich bin
@ Ulrike Heß Ich bin ausgebildeter Waldorflehrer. Was sind Sie?
"Ich bin das Waldorfschul
"Ich bin das Waldorfschul-bashing ziemlich leid. Die Kritik ist immer die gleiche und sie kommt von häufig von Menschen, die sich damit nicht intensiv auseinandergesetzt haben."
Bis hierher ging es wenigstens noch um Waldorf-xyz & co, allerdings ohne jedes Argument oder gar Beleg(!), nur Behauptungen ...
Der Rest ist erbärmliches "Aber woanders ist es doch mindestens genauso schlimm, wenn nicht noch schlimmer" - whataboutism at its best!
ESOs, HOMÖOs, aber auch Religioten könnten es nicht besser formulieren.
Dann lesen doch mal bei
Dann lesen doch mal bei Heiner Ullrich, Helmut Zander oder André Sebastiani nach. Vor allem Helmut Zander ist an Ausgewogenheit kaum zu übertreffen. Jetzt ist ein weiteres Buch von ihm erschienen. "Die Anthroposophie: Rudolf Steiners Ideen zwischen Esoterik, Weleda, Demeter und Waldorfpädagogik"
Ein Mangel an Objektivität
Ein Mangel an Objektivität scheint mir auch der Beitrag von Prof. Dr. Heiner Bartz, Düsseldorf, zu sein. Er wird als Pädagogikexperte in die Sendung eingebracht und nimmt - wen wundert das? - positiv zu den Waldorflehren Stellung:
Was nicht erwähnt wurde ist, dass der Professor einst selbst Waldorfschüler war.
Unter dem Titel "Wie populär ist Rudolf Steiner heute noch, Professor Barz?"
Link → https://www.aachener-nachrichten.de/lokales/aachen/wie-populaer-ist-rudolf-steiner-heute-noch-professor-barz_aid-37605677
ist, in einem Satz zusammengefasst, zu lesen:
Was der *ganzheitlich* schwurbelnde Steiner an Übersinnlichem empfing hat auch heute noch Bedeutung in der Waldorfpädagogik.
@ W.v.Sulecki Sehr aufmerksam
@ W.v.Sulecki Sehr aufmerksam! In meinem Artikel "SWR, das ‘SuperWaldorfRadio’?" – https://hpd.de/artikel/swr-superwaldorfradio-16662 – habe ich darüber geschrieben: "(...) Professor Heiner Barz wird nicht vom SWR vorgestellt – seine in Kooperation mit der anthroposophischen "Alanus Hochschule" erstellte Studie "Bildungserfahrungen an Waldorfschulen: Empirische Studie zu Schulqualität und Lernerfahrungen" wurde vom "Bund der Freien Waldorfschulen" und der anthroposophischen "Software AG Stiftung" finanziell gefördert (...)" Auch bekannt als: "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing" ...
Ich hatte nach 13 Jahren
Ich hatte nach 13 Jahren Unterricht als Kunstlehrer wirklich genug von der Selbstbeweihräucherung und des Klüngels in der Waldorfwelt. Die Fassade, die man nach außen aufrecht erhält und schützt ist unerträglich. Ich würde gerne mit Ihnen als Autor dieses Artikels in Austausch treten.
Da gibt es Dinge, die Sie in der 3-jährigen Ausbildung garantiert noch nie gehört haben.
Und zu all den Jubilierern: .....
@ Benjamin Hauer Sie können
@ Benjamin Hauer Sie können für eine Kontaktaufnahme an den Humanistischen Pressedienst schreiben, bzw. dort anrufen, siehe "Impressum", https://hpd.de/impressum Sie sollten sich aber eindeutig identifizieren, sonst antworte ich nicht. Ich hatte schon "Ärger" mit Anthroposophen ...
Auch wenn nicht alles perfekt
Auch wenn nicht alles perfekt war (wo ist es das schon?) Ich habe unterm Strich sehr positive Erfahrungen mit der Waldorfschule gemacht. Eines meiner Kinder war auf einer staatlichen Schule. Dagegen war die Waldorf-Schule (in unserem Fall Landsberg) Gold.
„‘Waldorf hat den Charakter
„‘Waldorf hat den Charakter einer Sekte’“ (…) Nicholas Williams, Jahrgang 1981, kennt die Binnensicht gut. Er war Waldorflehrer in Baden-Württemberg – und hat der Schule inzwischen den Rücken gekehrt. Ein Protokoll. (…)
Was ich da zuletzt erlebt habe, hat mich verstört: Es geht in den Waldorfschulen viel esoterischer zu, als ich mir das früher je gedacht hätte. Waldorf hat den Charakter einer Sekte, und mittlerweile bin ich überzeugt: Waldorf richtet Tag für Tag Schaden an. (…)“
zum vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/bildung/100-jahre-waldorfschule-erfahrung-kritik-1.4588339
Das ist ja schön dass man von
Das ist ja schön dass man von ihnen wieder mal was hört.
Wie ich ihnen schon mal gesagt habe hat man in Ostdeutschland nicht so viel Ahnung von freien Schulen und von der freien gehirnentwicklung das kann ich gut verstehen auch wenn man 30 Jahre Zeit hatte das zu recherchieren
Ich selber habe ein paar Jahre im Osten gelebt und weiß wie schwierig sich das gestaltet
Wie sie ja immerhin schon richtig bemerkt haben ist die waldorfschule tatsächlich ein sehr gut durchdachtes Konzept wo es um das Wohl des Kindes geht und nicht um Schikane und Druck der Beste zu sein
Wenn sie sich wohler fühlen in einem anderen schulsystem gibt es genug für Sie
Und wenn sie es nicht verstehen dann ist das schade für sie und ihre Weiterentwicklung
Aber man kann es ihnen ja auch nicht aufzwingen
Jetzt kommt gleich von ihnen der Satz
Man wird ja wohl noch sagen dürfen
Wenn man keine Ahnung hat von etwas ich habe es ihnen ja schon mal angeboten vorbeizukommen Haba sie schreiben ja lieber unsachliche Berichte als wirklich vorbeizukommen damit diskreditieren sie sich selbst so viel zu dem Thema
Was für ein Geschwafel ...
Was für ein Geschwafel ...
Ich würde gerne den Nuhr empfehlen.
Wenn man einem
Wenn man einem hundertjährigen Menschen zum Geburtstag gratuliert, wird das Wohlwollende auch überwiegen und nicht die Kritik im Vordergrund stehen. Von daher fand ich den Beitrag zum Jubiläum völlig in Ordnung. Man hätte aber auch einmal darauf schauen können, was von Rudolf Steiners Ideen schon in das öffentliche Schulleben übergegangen ist, z.B. schriftliche Beurteilungen und keine Noten in den unteren Jahrgängen, frühes Fremdsprachen lernen, viel Bewegung und Förderung der Motorik, Integration schwächerer Schüler, mehr Lob als Kritik usw. Die Schulerneuerung war außerdem nur eine von vielen Anregungen Steiners. Hätte man seine politischen Impulse vor 100 Jahren aufgegriffen, wäre uns der 2. Weltkrieg erspart geblieben. Das wäre auch einmal eine Untersuchung und Würdigung wert.
@ Gerhard Bär Eine "Idee" von
@ Gerhard Bär Eine "Idee" von Rudolf Steiner, GA 349, Zitat: “(…) So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn. (…)”
Der Bund der Freien
Der Bund der Freien Waldorfschulen hat sich bereits 2007 in einer öffentlichen Stellungnahme, der sogenannten "Stuttgarter Erklärung", von derartigen Aussagen Steiners ausdrücklich distanziert, und betont, er sehe "alle Menschen als frei und gleich an Würde und Rechten an, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung".
https://www.waldorfschule.de/service/infomaterial/broschuerenerklaerungen/stuttgarter-erklaerung/
@ Franziska Draier Der "Bund
@ Franziska Draier Der "Bund der Freien Waldorfschulen" hat sich NICHT eindeutig von Rudolf Steiner distanziert:
In der "Stuttgarter Erklärung" heißt es, Zitat: "(...) Die Freien Waldorfschulen sind sich bewusst, dass vereinzelte Formulierungen im Gesamtwerk Rudolf Steiners nach dem heutigen Verständnis nicht dieser Grundrichtung entsprechen und diskriminierend wirken. (...)" "Wirken", nicht "sind". Und natürlich nur "vereinzelte Formulierungen".
Na klar, aus rein
Na klar, aus rein existentiellen Gründen! Intern hat sich gar nichts geändert - Steiner und seine kruden Lehren sind nach wie vor maßgeblich und unantastbar!
Hier hat jemand Wut im Bauch.
Hier hat jemand Wut im Bauch. Und sollte doch klar darstellen , was er für Kritiken hat und nicht nur labern! Das wäre Berufsehtos.
@ Ralf Richter Im Artikel,
@ Ralf Richter Im Artikel, oben, geht es ausschliesslich um die unsaubere journalistische Arbeit der ARD-Tagesthemen und deren Autorin Esther Saoub. Für eine Kritik der Waldorfpädagogik gibt es andere Artikel, Sie haben die Wahl: https://hpd.de/autor/andreas-lichte
Ahh, der Waldorf-Autor
Ahh, der Waldorf-Autor schreibt ein neues Meisterwerk
Es ist nicht alles Gold, was
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. So ist es auch mit der Waldorfschule. Es gibt sehr viel Positives, aber leider auch genauso viele Kritikpunkte....100 Jahre kann nicht heißen, es bleibt alles so wie es ist....
Warum nicht mal akzeptieren
Warum nicht mal akzeptieren wenn etwas keiner Kritik bedarf??Gibt es nichts wichtigeres zu berichten??Und ja,ich war Waldorf Schüler
Warum akzeptieren, wenn etwas
Warum akzeptieren, wenn etwas Kritik bedarf?
Und wichtigeres zu berichten gibt es je nach Geschmack immer, oder auch gar nicht. Was ist denn "wichtiger" als etwas anderes "wichtiges"? Und wer legt das fest? Sie etwa?
"Und ja,ich war Waldorf Schüler"
Naja, dann ist ja alles klar ...
Ja
Ja
@Simon - Angesichts der
@Simon - Angesichts der Tatsache, dass sich esoterischer Bullshit wie eine Pest verbreitet, kann man gar nicht oft und deutlich genug im Sinne von Aufklärung und (Erziehungs-)Wissenschaft) dagegen angehen. Vor allem dann, wenn Esoterik, in welcher Form auch immer, durch Leitmedien wie das Fernsehen auch noch unkritisch und einseitig zur Sprache kommt. Das ist schlichtweg ein Skandal, der j e d e s m a l deutlich angeprangert werden muss.
Und wenn sie sagen, dass Waldorf-Pädagogik "keiner Kritik bedarf", obwohl sie selbst Waldorf-Schüler waren, so offenbaren sie damit, dass die Steinersche Gehirnwäsche, die u.a. auch Autoritätshörigkeit produziert, immer wieder gut zu funktionieren scheint.
Guten Morgen, ich muss mich
Guten Morgen, ich muss mich doch stark wundern das man so negativ auf ein Thema eingeht OHNE sich vorher mit den Pros und Contras auseinander gesetzt zu haben!!!! Es ist einfach jemanden für seine Begeisterung zu kritisieren, selbst jedoch keine Gründe dafür zu nennen. Wer das stattliche Schulsystem und dessen Zerstörungsausmass der kindlichen Psyche kennen gelernt hat, ob am eigenen Leib oder zusätzlich durch seine Kinder, der wird nie das System von Waldorf- und Montessorischule schlecht reden. Denn was lernt man denn in der staatlichen Schule? Das nur ein Weg der richtige ist? Das man bloß nicht nachdenken soll? Das man sich der Mehrheit in ihrer Meinung anschließen und mental /sozial verdummen soll? Das es falsch ist Thesen anderer in Frage zu stellen? Das es richtig ist mit einer Greta Thunberg zu demonstrieren ohne zu verstehen wofür man es tut? Das uns das Fernsehen bildet und immer die Wahrheit sagt? Nun, wenn man nicht gelernt hat sich seine EIGENE MEINUNG zu bilden, weil es einem seit der Kindheit aberzogen wurde, dann JA - dann ist das Konzept von Waldorf und Montessori nur Quatsch. Wenn man jedoch glückliche und gesunde Kinderseelen sieht, die über Ihre Handlungen nachdenken, die sich ihre eigene Meinung bilden können, die LEBEN und nicht vor dem Computer. Smartphone und Fernseher dahin vegetieren, dann sollte man evtl auch daran glauben das Diskounter gesunde Lebensmittel verkauften und nicht nur Füllmittel, damit wir alle für wenig Geld sattgefressen sind und daß Maul halten! Dabei bin ich kein Vorstandsmitglied, ich habe mich jedoch genau informiert und bewußt wahrgenommen!!!
@ E. Heil
@ E. Heil
Steiner scheint selbst anders darüber gedacht zu haben:
".. So wie Steiner die Geburt des Ätherleibes an den Zahnwechsel koppelt, hängt für ihn die Geburt des Astralleibes mit der Geschlechtsreife zusammen. Erst jetzt darf der Waldorfunterricht wissenschaftlichen Charakter haben. „Kulturkritik“ ist aber laut Steiner nicht statthaft. Man könnte auch von einem Verbot kritischen Denkens sprechen, denn zur Kultur zählt alles vom Menschen Geschaffene, wie Wissenschaft, Kunst, Musik, Pädagogik, Politik, Wirtschaft, Technik, gesellschaftliches Zusammenleben, usw. (vgl. Giese 2008, S. 68)
In diesen Vorstellungen über kindliche Entwicklungsstufen liegt der eigentliche Grund für die stark musisch/künstlerische Ausrichtung des Waldorfunterrichts, die häufig mit der Waldorfpädagogik assoziiert wird. Sie stellt den Versuch dar, Verstand und Kritikfähigkeit der Kinder möglichst wenig anzusprechen, um ihnen in ihrer Entwicklung keinen Schaden zuzufügen.
Betrachtet man die Ausführungen bis hierher, so scheinen die Fundamente der Waldorfpädagogik auf Treibsand gebaut. Alle grundlegenden anthroposophischen Konzepte sind wissenschaftlich widerlegt, viele waren es schon bei ihrer Formulierung durch Steiner .."
[zitiert nach https://www.gwup.org/141-wurzel/neuigkeiten/1156-versteinerte-erziehung]
Wenn es etwas Positives zu berichten gäbe - da Sie doch ein 'pro-und-kontra' fordern - hätte es der Autor des Ausgangsartikels bestimmt erwähnt. Ich selbst sehe nur mit Schrecken das Ergebnis einer Waldorferziehung durch Menschen, die an Geister und Dämonen glauben. Zudem kenne ich im staatlichen System an Examina gescheiterte 'Lehrer:innen', die dann bei Waldorfschulen Anstellung fanden.
Und wissen Sie, was mich an der ganzen Angelegenheit am meisten stort? Es ist dieses Vertuschen der Wurzeln in der Steiner'schen Lehre, der Anthroposophie. Wenn es eine so tolle Grundlage ist, warum muss es dann verborgen bleiben?
Zunächst ist Waldorfpädagogik
Zunächst ist Waldorfpädagogik nicht mit der Montessoripädagogik vergleichbar. Das sind zwei höchst unterschiedliche Konzepte mit unterschiedlichen Zielen und Methoden. Zum anderen ist kritisches Denken nichts was in einer Waldorfschulen gefördert oder gelehrt wird. Ganz im Gegenteil, Waldorfschulen sind sehr autoritär. Z.B. darf im Kunstunterricht nur das vorgegebene Bild mit vorgegeben Farben erstellt werden, damit die „Seele durch das Bild befreit wird“. Die Schüler sollen gerade ohne Widerspruch und Hinterfragen den Anweisungen der Lehrkräfte folgen, da die vorgegebenen Handlungen zur Befreiung der Seele führen sollen. Mit wirklicher Freiheit oder kritischem Denken hat das nichts zu tun.
Steiner hat neben "Waldorf"
Steiner hat neben "Waldorf"-Pädagogik (inhärenter Euphemismus) auch die "Neue Germanische Medizin" erdacht. Wer im Kreis kotzen mag, der kann ja mal danach googlen.
Toll, wenn man selber über
Toll, wenn man selber über alles erhaben ist und andere Kollegen kritisieren kann. Welch eine Befriedigung. Wieder so ein Redakteur, der alle seine Berichte absolut objektiv schreibt. Bravo! Welch ein Gutmensch! Steiner war nicht ohne Fehl und Tadel? Welch eine Erkenntnis! DUH, Grüne und Ökostrom auch nicht, oder? Klar, da muß man gleich mal reinhaken, wenn mal ein Bericht über die Waldorfschulen kommt. Kann man sich ja schön drüber lächerlich machen. Vor allem mit den eingestaubten Witz darüber seinen Namen zu tanzen. Ist doch auch nicht ganz schlecht, wenn ein Bericht von einer Fachfrau erstellt wird und nicht wie bei Ihnen von einem, der sich schnell mal was anließt und dann nach Schema "F" schnell einen Bericht in den PC hakt. Danke für weitere Ressourcenverschwendungen. Wenn der Staat sich mal wieder einer fortschrittlichen Ausbildung unserer Kinder entzieht, müssen es mal wieder die Privaten machen.
@ Matthias Osterloh Das
@ Matthias Osterloh Das "Namentanzen" war eine Idee der Tagesthemen. Habe ich nun wirklich nicht zu verantworten. Können Sie "dumm" tanzen? Ich denke, Sie schaffen das!
Ich weiß nicht was Sie über
Ich weiß nicht was Sie über Waldorfschulen wissen, aber dort läuft einiges verkehrt. Dies wird aber selten in der Öffentlichkeit angesprochen, da die Öffentlichkeit Waldorfschulen als „nette kleine Alternativschule“ betrachten und sich nie mit der dahinterstehenden Ideologie beschäftigen. Daher sind Kritiker von Waldorfschulen so unnachgiebig, weil es unfassbar ist dass sich niemand für die skandalösen Zustände zu interessieren scheint.
@Matthias Osterloh - 1.
@Matthias Osterloh - 1. Anlässlich des Jubiläums "100 Jahre Waldorf" wurden sehr viele Gefälligkeitsberichte gebracht. Kritische Gegenstimmen sind angesichts der Übermacht der Anthroposophen-Lobby, die offensichtlich bis in die Qualitätsmedien reicht, bitter notwendig. Abgesehen davon, dass in solchen Medien wie dem Humanistischen Pressedienst eh nur von einer kleinen Minderheit wahrgenommen werden.
2. Kritiker der Waldorfpädagogik und des auf ihr gründenden Okkultismus eines Geistersehers sind keine "Gutmenschen". Im Gegenteil, wir sind doch "böse Intellektuelle", die bei der nächsten Inkarnation sicher mit einem Buckel bestraft werden.
3. Der "von einer Fachfrau erstellte" Bericht - Bei der Waldorfpädagogik geht es bekanntlich nicht um Pädagogik, sondern um eine auf Esoterik basierende und sehr befremdliche Weltanschauung.
4. Und wenn Sie schon von "Erhabenheit" sprechen, sollten Sie sich vergegenwärtigen, dass kaum jemand so überheblich daherkommt wie ein "eingeweihter" Anthroposoph, der meistens meint, man sei als Kritiker nur zu bedauern, weil man noch nicht die Erkenntnisstufen eines Herrn Steiner erreicht hat. Wenn sich hier jemand lächerlich macht, dann sind es solche "Erleuchteten", die meinen, auf die "armen Rationalisten und an Äußerlichkeiten klebenden Materialisten" herabschauen zu können.
5. Ihr Deutsch ist fast schon so gut wie das von Steiner.
Die Anthroposophen werben mit
Die Anthroposophen werben mit den ARD-Tagesthemen – der anthroposophische newsletter „Info3-Bewegungsmelder“ schreibt, Zitat:
"ARD/Tagesthemen, 03.09.2019
Erfolgreiche Alternative: Die Waldorfschule wird 100
Ein sehr wertschätzender Bericht auch in den Tagesthemen: Gedreht wurde in der Interkulturellen Waldorfschule in Mannheim, auch der Bildungsforscher Heiner Barz kommt zu Wort. Und Moderatorin Caren Miosga hat für eine passende Studio-Deko sogar extra den Titel der Sendung eurythmisch buchstabiert. Verantwortlich für den Beitrag ist auch hier Esther Saoub, eine ehemalige Waldorfschülerin. (4:14 Min., Video verfügbar nur bis 10.09.2019)"
Was halten Sie von Hinweisen
Was halten Sie von Hinweisen bei kirchlichen Beiträgen und Sendungen, z.B. gesponsert durch Kirchensteuern und allen Steuerzahlern?
Es geht hier um Steiner,
Es geht hier um Steiner, Anthroposophie, Waldorf-blabla bei den ÖR und deren unverhohlene Werbung dafür - und nicht um "kirchlichen Beiträgen und Sendungen".
Bitte bleiben Sie bei der Sache!
Das ist natürlich auch ein
Das ist natürlich auch ein zimmerwährender Skandal. Wussten Sie nicht, dass wir in einer Kirchenrepublik leben. Alleine die sonntäglichen Gottesdienst-Übertragungen, die ca. 100.000 € pro Sendung kosten, stellen eine kostenlose Werbung für institutionalisierte Esoterik, sprich Religion, dar.
Lesen dazu bitte auch Carsten Frerk, Kirchenrepublik Deutschland - Hier ein Vortrag von ihm: https://www.youtube.com/watch?v=JASHaYnojwI
Die Welt & die Menschen, die
Die Welt & die Menschen, die Tiere, die Pflanzen wären erheblich besser dran, wenn mehr auf Gutes, menschenwürdiges und lebenserhaltendes geblickt und gelten gelassen würde!!! Die ewige Kritik und das Auseinander pflücken von allem in jedem hat Faust schon versucht, um zu finden, was das Innerste zusammenhält. Und das ist nicht Kritik sondern Liebe :zu etwas, jemandem, zu Lebewesen!! Toleranz, Akzeptanz und Achtung von dem Andersartigen solange es Leben unterstützt, statt zu vernichten!!!!!
pfffff ...
pfffff ...
Vielleicht meinen sie diese Art von Vorurteils-freiem Humanismus?:
Zitat Stefan Grosse, aktuell Vorstandsmitglied im "Bund der freien Waldorschulen" und Waldorflehrer in der Waldorfschule in Esslingen:
"Was uns im Zahngebiet entgegen kommt, sind ganz offensichtlich die Äußerungen von Bildekräften ganz differenzierter Natur; es lässt sich daher von den Zähnen auf die Bildekräfte selbst zurückschließen. (zitiert nach Prange 2008, S. 94)"
Beispielsweise schreibt Grosse über einen leistungsschwachen Schüler:
"Die Zähne sind gelblich-bräunlich, die Schneidezähne schief gestellt und stark gezackt, die Zahnbildung kümmerlich, im Gaumenfeld des Oberkiefers sowie auf der Innenseite des Unterkiefers wachsen außerhalb der Zahnbögen einige Zähne in sich. Der kariöse Zustand ist schrecklich. Der Gesamteindruck ist chaotisch, schwächlich, der Aufbau fundamental gestört (ebd.)" (https://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-versteinerte-erziehung/50441)
Nach Steiner geben die Zähne Aufschluss über kognitive Fähigkeiten und Veranlagungen … heute bei den Waldis noch aktuell!
Info: https://anthrowiki.at/Bildekräfte
Arroganz ersetzt kein Wissen
Arroganz ersetzt kein Wissen ! Bevor man andere zusammenfaltet, verächtlich auf sie herab blickt, sollte man mal in den Spiegel gucken + sich an die eigene Nase fassen. Sie würde ich nicht als Lehrer haben wollen und auch nicht auf Kinder loslassen ! Regeln Sie die Klimakatastrophe, bringen Sie alle Menschen in Brot + Arbeit. Retten Sie die Tier-&Pflanzenwelt. Wenn Sie das geschafft haben,können Sie mal wieder kritische Bemerkungen machen!
"Sie würde ich nicht als
"Sie würde ich nicht als Lehrer haben wollen und auch nicht auf Kinder loslassen !"
Sie urteilen ohne mich zu kennen?!
Zum Rest: Ich geb Bescheid, wenn ich die Welt gerettet habe, um mich dann wieder zu äußern.
Das klingt jetzt vielleicht auch wieder arrogant, aber ich habe ein Antwort auf diesem Niveau schon fast erwartet.
Das öffentlich rechtliche ist
Das öffentlich rechtliche ist meiner Meinung nach sehr oft nicht kritisch zb in innenpolitischen fragen oder aber nur kritisch wenn es um den riesen oder Iran oder sonst einen,, schurkenstaat" geht.
Ich war tatsächlich auch
Ich war tatsächlich auch entsetzt, als ich den Beitrag live in der ARD verfolgt habe. Zumindest eine grundsätzliche Einordnung, dass bestimmte "philosophische" Grundannahmen weder mit dem modernen wissenschaftlichen Weltbild noch mit unserer Vorstellung von einer freien und gleichberechtigten Gesellschaft in Einklang zu bringen sind, hätte ich erwartet.
Schade, von richtiger Kritik
Schade, von richtiger Kritik erwartet man eigentlich auch, dass sie die Fehler belegt und aufzeigt. Dies fehlt hier leider komplett und ist eher ein Schießen gegen eine Person aus unüberlegter, unreflektierter Wut. Leider geht aus diesem Beitrag -auch wenn er "nur" ein Kommentar ist - keineswegs hervor, welche Kritikpunkte dem Schreiber nun wichtig sind. Tatsache hält sich der Schreiber dermaßen bedeckt, was die Gründe für diese Kritik angeht, dass er es einfach darauf schiebt, dass etwas gefehlt hat. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass es sich hierbei um einen Kommentar handelt, bei dem das nicht so arg wichtig ist. Dennoch wäre dies bei einem dermaßen reißerisch gewählten Text wünschenswert
@ Benedikt Ringelhann Im
@ Benedikt Ringelhann Im Artikel, oben, geht es ausschliesslich um die unsaubere journalistische Arbeit der ARD-Tagesthemen und deren Autorin Esther Saoub. Für eine Kritik der Waldorfpädagogik gibt es andere Artikel, Sie haben die Wahl: https://hpd.de/autor/andreas-lichte
Ich finde es ok, es sind
Ich finde es ok, es sind nicht die Zeugen Jehovas und vieles wird mit anderen Worten in den Schulen und Kindergärten auch schon umgesetzt sogar noch verbessert, da sie nicht so ein Druck haben es muss Waldi perfekt sein. Ich finde es wichtig das die waldorf, mehr raus kommen aus ihrer Waldi Welt und sich nicht mehr verstecken noch als elite für gutverdiener bleiben. Rudolf hat viele Menschen inspiriert und jetzt wird es 100.lass die waldis doch sich mal zeigen, nächste Zeit hat irgendwas anderes Geburtstag, Jubiläum, etc. Die Menschen füttern schnell Informationen. Sollte doch auch eine Journalist mal Begeisterung zeigen, wie die fußball Journalisten, ich glaube nicht das wir eine Waldi, filzträger invasion auslösen. Mfg Katja Louis Vallejo
@ Katja Louis Prof. Dr.
@ Katja Louis Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien, im Interview über die Waldorfschule, ein Auszug: "(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Rudolf Steiner zu einer eigenen Weltanschauung ["Anthroposophie"] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein 'bisschen' Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (…)" mehr hier: „Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein“, https://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117
Katja, Sie nennen den Gründer
Katja, Sie nennen den Gründer der Steiner-Sekte "Rudolf" als sei es Ihr Kumpel? Ernsthaft?
Ich verstehe Ihre Kritik
Ich verstehe Ihre Kritik nicht so ganz... Es ist schade, dass Sie quasi gar nicht auf den Inhalt der Reportage eingehen, sondern sich nur daran aufhalten, dass nicht NUR Kritik an dem Konzept ausgeübt wird, sondern zur Abwechslung mal vermehrt die guten Seiten gezeigt werden. Außerdem kamen die Bedenken die von vielen Menschen geteilt werden in dem Bericht doch ganz deutlich rüber oder nicht? Viel mehr Zeit blieb doch gar nicht. Die Reportage ist vielleicht etwas mehr auf der positiven Seite in dem Sinn, dass sie nicht alles schlecht macht, aber ich sehe da keine Verherrlichung des Konzepts. Ich verstehe, dass das Waldorf Konzept für manche befremdlich ist, aber ich habe einfach schon zu oft die Erfahrung gemacht, dass jeder gleich seine Vorurteile auspackt sobald „Waldorf“ erwähnt wird und dann aufhört zuzuhören. Da ist so eine Reportage erfrischend, vor allem wenn es um die 100 Jahre Feier geht. Egal was Sie von Waldorf halte, so furchtbar, dass man IMMER ALLE negativen Seiten aufzählen muss, ist das Konzept auch wieder nicht. Dafür hat es zu vielen Menschen Gutes getan.
@ Sarah Ich habe keine
@ Sarah Ich habe keine "Vorurteile", ich "urteile": ich bin ausgebildeter Waldorflehrer. Einige meiner Artikel zur Waldorfpädagogik finden Sie hier: https://hpd.de/autor/andreas-lichte
Die wesentlichen Bedenken
Die wesentlichen Bedenken kamen im Tagesthemenbericht eben nicht zur Sprache. Da wurde nur eine leicht verunsicherte Mutter gezeigt, die völlig unkonkrete Befürchtungen äußerte, denen dann vom Experten Bartz widersprochen wurde. So macht man das auch bei der Waschmittelwerbung.
Da wird nichts über die Lehrerausbildung gesagt. Nur an einer Waldorfschule kann man ohne Staatsexamen lehren! Die Ergänzungen im künstlerischen Bereich sind nicht das Problem, sondern die völlig an den Haaren herbeigezogene "Lehre" der Mensch habe bis zum 7. Lebensjahr nur den physischen Leib, dann bis zum 14. Lebensjahr den Ätherleib, dann erst den Astralleib, der zu logischem Denken befähige. Laut Steiners Lehre sollen die Kinder bis dahin den Lehrer als Autorität anerkennen und primär durch Nachahmung lernen. Ich weiß nicht wie das heute in den Waldorfschulen gelebt wird, aber eine wissenschaftsfeindliche Grundhaltung der Waldorfpädagogik scheint mir mit Händen zu greifen. Wird in Waldorfschulen wirklich kritisches Denken gelehrt? Warum müssen die Kinder am Anfang der Stunde irgendwelche seltsamen Sprüche aufsagen? Was passiert, wenn das ein Kind nicht will? Wird hier eine Erziehung zur Rationalität nur durch zusätzliche Komponenten ergänzt, oder wird sie (als arimanisch) verteufelt. Steiner war vor allen Dingen ein gescheiterter Akademiker, der seine Promotion mit der schlechtest möglichen Note (Rite) abschloss. Hat dieser Mann seine Minderwertigkeitskomplexe vielleicht dadurch kompensiert, dass er behauptet, tiefere Einsichten einfach hellsichtig erspüren zu können. Entspricht das nicht den Bedürfnissen vieler? In einer komplizierten Welt tiefere Einsichten einfach erspüren zu können? Steiner argumentiert wie ein Sektenführer. Da gibt es Wahrheiten die vermeintlich wichtiger sind, als die Ergebnisse, der ach so kalten Rationalität? Geschwafel von einer Ganzheitlichkeit auf Basis bizarrer Fantastereien Steiners? Wissenschaftlich ist an den Texten Steiners jedenfalls nichts. Es ist problematisch darauf ein Erziehungskonzept zu gründen das sich gegen jede Reform durch empirische Erkenntnisse sperren muss, weil die Lehren des Gründers letztlich als unfehlbar gelten.
Der Beitrag ist eine Art
Der Beitrag ist eine Art kurze Statusmeldung zur Waldorf-Werbung der ARD und keine Analyse der Waldorf-Pädagogik. Wie auch. Ich lese heraus, dass hier wahrscheinlich eine detailliertere Analyse der angekündigten Dokumentation noch folgen wird. Und ich hatte erwartet, dass hier, auf einem dezidiert humanistischen Portal, mehr Bewusstsein für die Problematik der Anthroposophie vorhanden ist.
Was ich nicht verstehe, ist die teils brüske Zurückweisung des kritischen Einwurfs hier in den Kommentaren. Diese Seite ist doch ein kritisches Forum, oder habe ich da was falsch verstanden? Wenn dann auch noch Whataboutism dazukommt (... aber die staatlichen Schulen ...) dann fühle ich mich irgendwie falsch verortet.
Ganz offensichtlich fehlt es an Informationen dazu, in welchem Maße die Steinersche Welt und insbesondere die Waldorfpädagogik humanistische Grundsätze tangiert. Vielleicht machen sich die Zweifel und Kritik-Kritiker hier einmal die Mühe, den frei zugänglichen Artikel von André Sebastiani zur Waldorf-Pädagogik zu lesen:
https://www.gwup.org/141-wurzel/neuigkeiten/1156-versteinerte-erziehung
Anthroposophie fußt auf einer
Anthroposophie fußt auf einer Rassenlehre. Insbesondere Höcke von der AfD bedient sich regelmäßig der Rhetorik Steiners, wenn er etwa vom "europäischen Platzhaltertyp" oder dem "afrikanischen Ausbreitungstyp" spricht. Schließlich redet auch Steiner schon vom "triebgesteuerten Neger".
Darüberhinaus sind Anthroposophen Impfgegner und mitverantwortlich für die zunehmende Ausbreitung der Masern (nahezu alle Masernausbrüche ereignen sich an Waldorfschulen oder -kindergärten).
Diese zwei Argumente reichen mir aus, um mir meine Meinung zu dieser Bewegung zu bilden.
Dass diese Ideologie mit staatlichen Geldern gefördert wird ist mir unbegreiflich.
Ich habe selber 12 Jahre eine
Ich habe selber 12 Jahre eine Waldorfschule besucht und danach einen direkten Vergleich mit einer staatlichen Schule erleben dürfen und bin dankbar für die liebevolle, menschliche, ganzheitliche und fachkompetente Betreuung die ich auf der Waldorfschule erfahren durfte.
Bitte Informiert ich euch richtig, betrachtet es aus anderen Blickwinkel, und lasst euch nicht täuschen von schlecht und oberflächlich recherchierten Artikeln! LOVE AND PEACE !
@ Justine Haben Sie –
@ Justine Haben Sie – irgendwelche – Belege für Ihren "LOVE AND PEACE"-Kommentar? Oder sollen die Leser des Humanistischen Pressedienstes Ihnen einfach mal glauben?
Bei kritischen Artikeln zur Waldorfschule werden immer wieder FAKE-Kommentare geschrieben, beispielsweise hier: „Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden“, https://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952 Ein Kommentator fasst dort zusammen:
„#125, Erwin Francke, 2. Juni 2016 um 22:37
(…) Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden (…)“
"LOVE AND PEACE !"
"LOVE AND PEACE !"
Na, der ESO-Spruch schlechthin.
Und wie sieht es nach -evtl bis oft berechtigter- Kritik aus?
Meiner (und vieler anderer hier) Erfahrung nach wird dann sofort in einen gehässigen, geifernden, schaum- und schleimtriefenden Modus gewechselt.
Warum?
Weil internalisierte Weltbilder auch nur berührt oder gar angegriffen werden.
Pure Glaubenswelten.
Die Antwort auf die letzte
Die Antwort auf die letzte Frage ist nein. Ich war von Waldorf global geschockt und empört und habe mich beim Sender beschwert, wegen des Propaganda-Films.
Ich habe den Bericht und auch
Ich habe den Bericht und auch die Art Caren Miosgas, ihn anzumoderieren (mit dem Waldorf-Alphabet), sehr genossen. Dass Rudolf Steiner Äußerungen über "Rassen" getätigt hat, ist unbestritten und für jeden nachlesbar. Aber Andreas Lichte vergisst zu erwähnen, dass diese "unseligen" Äußerungen für die praktische pädagogische Tätigkeit in einer zeitgemäßen Waldorfschule zurecht keinerlei Relevanz haben. Deswegen ist es Esther Saoub auch nicht anzulasten, dass kein Hinweis auf diese Äußerungen geliefert wurden. Viel wichtiger war in der Sendung nach meinem Dafürhalten, dass der Beweis für die positive Wirksamkeit der Waldorfpädagogik gleich en passant mitgeliefert wurde. Denn es war einfach wunderbar zu beobachten, wie im Anschluss an die Berichterstattung Karsten Schwanke versuchte, den "roten Faden" aufzugreifen und erklärte, wie eine Kaltfront "zu tanzen" sei. Das war einfach großartig. So etwas sieht man beim Wetterbericht nicht alle Tage! Und ich würde mir wünschen, dass Herr Schwanke - vielleicht als Nebentätigkeit - so etwas in den Geographie-Unterricht an Waldorfschulen einbrächte. Aber darüber findet sich in Andreas Lichtes Kritik kein einziges Wort. Schade! Mal wieder jemand, der am Wesentlichen vorbeigeredet hat!
@ Uwe Depping Die "praktische
@ Uwe Depping Die "praktische Relevanz" von Rudolf Steiners Rassismus für den Unterricht der Waldorfschule finden Sie in diesem Artikel: "100 Jahre Waldorfschule: Rudolf Steiners ‘survival of the whitest’
"Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse" ist ein Ausspruch Rudolf Steiners, der die vom Begründer der Waldorfschulen behauptete Überlegenheit der "Weißen" zusammenfaßt. Der Erziehungswissenschaftler Prof. Heiner Ullrich behauptet dagegen in der Wochenzeitung "Die Zeit": "Rassentheorien spielen meiner Einschätzung nach aber in der heutigen Waldorf-Pädagogik keine Rolle." Passt das zusammen? (…)" weiter hier: https://hpd.de/artikel/100-jahre-waldorfschule-rudolf-steiners-survival-of-the-whitest-16893
Ach Herr Lichte ... ich kenne
Ach Herr Lichte ... ich kenne sehr sehr viele Waldorfschüler und auch Waldorflehrer ... und niemand konnte mir je davon berichten, dass eine Rassenlehre, so wie Sie sie hier den Waldorfschulen andichten, Unterrichtsinhalt gewesen wäre. Und ich kenne weder Waldorflehrer, die rassistisches Gedankengut hegen, noch Schüler, die durch den Unterricht zu Rassisten erzogen worden wären. Und die Nazis haben ja eben nicht Beifall geklatscht, als sie Steiners Äußerungen über die "weiße Rasse" wahrgenommen haben. Sie haben die Schulen schlichtweg verboten. Wie passt das denn zusammen? Vielleicht wäre es ja hilfreicher, wenn Sie einmal offen darüber schreiben würden, was Ihnen ganz persönlich die Waldorfpädagogik "angetan" hat. Denn durch Hetzkampagnen werden Sie Ihren Schmerz und Zorn nicht los. Entspannt zurücklehnen, durchatmen ... und dann mal schauen, was eigentlich tatsächlich hinter Ihren Artikeln verborgen ist! Einen Versuch wäre es doch wert, oder? :-)
@ Uwe Depping Nur zu Ihrer
@ Uwe Depping Nur zu Ihrer falschen Darstellung von "Nazis & Waldorfschule": „Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’“, https://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449
„… Aber Andreas Lichte
„… Aber Andreas Lichte vergisst zu erwähnen, dass diese "unseligen" Äußerungen für die praktische pädagogische Tätigkeit in einer zeitgemäßen Waldorfschule zurecht keinerlei Relevanz haben….“
Ohne Andreas Lichte als Angesprochener vorgreifen zu wollen, aber das ist schlichtweg falsch. Diese „"unseligen" Äußerungen“ sind bis heute sehr wohl relevant und bilden die Grundlage der anthroposophischen(!) Waldorfschulen. Beispiel gefällig? Atlantis im Geschichtsunterricht der fünften Klasse (mehrfach in Epochenheften gesehen, Grundlage Steiner: https://anthrowiki.at/Atlantis ) … oder Evolution: Steiner sowie auch heutige Anthroposophen leugnen die Evolution bzw. haben ihre eigene Entstehungsgeschichte der Lebewesen einschließlich des Menschen. Für den Unterricht bedeutet dies als Beispiel: https://www.erziehungskunst.de/artikel/tier-wir/der-mensch-stammt-nicht-vom-affen-ab-zoologie-in-der-oberstufe/ … Im Unterricht wird nichts explizit ausgesprochen, aber auf suggestive Weise mit Bildern gearbeitet, wie dieser Beitrag wohl deutlich erkennen lässt .... Ich könnte unzählige Beispiele nennen, das zieht sich durch wie ein Roter Faden! Für mich ein Rätsel, dass es dafür noch staatliche Unterstützung und kein klares Verbot gibt.
Lieber Andreas, das hier in
Lieber Andreas, das hier in diesem Forum praktizierte Spiel "ich hab' recht!" ... "nein, ich hab' recht!!!" ist irgendwie langweilig und führt zu nichts. Ich verweise noch einmal auf das Wesentliche meines Beitrags: der geniale Übergang vom Bericht über die Waldorfschule zum sich anschließenden Wetterbericht mit der "getanzten Kaltfront" von Karsten Schwanke, der ja vermutlich in dieser Position ein handfestes Studium nachweisen kann und nicht von irgendeinem Anthro-Wettergott ausgebildet wurde! In diesem Sinne versuchen Sie doch einmal, die "Evolution nach Darwin" und anschließend "Biologie-Unterricht in der Waldorf-Oberstufe" zu tanzen. Und Sie werden spüren, dass das so gut harmoniert, dass sogar Waldorfschüler Biologie als Abitur-Prüfungsfach belegen können ... und dann auch noch das Abitur bestehen!!! Viel Erfolg dabei! :-)
Lieber Uwe Depping, es geht
Lieber Uwe Depping, es geht hier um mangelnde Kritik und Einseitigkeit bei der Darstellung und Wahrnehmung der Waldorfschulen in dem Beitrag des ZDF (und wohl auch allgemein in der Öffentlichkeit). Ob ihnen das Tanzen oder die Vorstellung davon gefällt oder nicht ist irrelevant. Ich bin auf ihren Satz eingegangen "dass diese "unseligen" Äußerungen für die praktische pädagogische Tätigkeit in einer zeitgemäßen Waldorfschule zurecht keinerlei Relevanz haben."
Ich habe Beispiele genannt, die durchaus die Relevanz für Waldorfschulen belegen. Ich vermute mal, sie haben sich nicht mal die Mühe gemacht meinen Links zu folgen, denn sie gehen wie die restlichen Waldorf-Anhänger hier im Forum auch, mit keiner Silbe auf konkrete Kritik ein sondern lenken ab. Holen Sie das doch bitte nach und äußern sie sich z.B. zum Vorwurf der Evolutionsleugnung oder weshalb Atlantis im Geschichtsunterricht eine Rolle spielt, wenn Anthroposophie und ihre Auswüchse für Waldorfschulen keine Relevanz haben soll. Ihnen auch viel Erfolg dabei! ;-)
@Uwe Depping - Dass der
@Uwe Depping - Dass der Wetterfrosch Karsten Schwanke auch noch diese verblasene Seelen-Tänzerei zu imitieren versuchte, empfand ich nur als peinlich und lächerlich. Damit zeigt er doch nur, dass er vom ideologischen Hintergrund dieser Traumtänzerei nicht die geringste Ahnung hat. (Caren Miosga natürlich auch nicht!)
Mit Eurythmie können angeblich schlechte Augen, Verstopfungen und vor allem Triebhaftes im weitesten Sinne kuriert werden. Überhaupt: neben der ständigen Feindseligkeit gegenüber allem, was man als intellektuell bezeichnen könnte - diese penetrante Verteufelung der Sexualität! Steines Zielvorstellung war ja, dass sich die Menschen zu Engelwesen entwickeln sollten.
Auch bei Lese- und Schreibschwäche und bei schwacher Begabung im Rechnen wird Eurythmie empfohlen. Hat aber, wenn man so die Texte von ehemaligen Waldorfschülern liest (u.a. auch hier), wohl wieder nix genützt.
Die armen Schüler! Eurythmie ist von der 1. bis zur 13. Klasse in Waldorf-Kinderaufbewahrungsstätten das wichtigste Fach und immer Pflicht! Wichtiger als Englisch. Da reichen sechs Jahre, meint der Rudi.
Wer E. nicht mitmacht, wird aus der Schule ausgeschlossen, dekretierte der Alles-Besser-Wisser. Trotzdem ist es das Fach, das von den Schülern am meisten gehasst und boykottiert wird.
Und dann gehen die Tagesthemen her und zelebrieren vor allem diesen Aspekt als Markenzeichen der Waldorfpädagogik. Wie peinlich!
Ja, es gibt sogar eine Kindergarten-Eurythmie mit trippelnden Zwergen, stampfenden Riesen und huschenden Mäuschen.
Mit Rhythmus hat Eurythmie übrigens n i c h t s zu tun. In Waldorfkreisen heißt sie deshalb auch "durchgeistigte Gymnastik". O-Ton Steiners Rudi: "Der Mensch hebt sich also vom schwebenden Boden hinauf in die Region, wo geistig-göttliche Wesen ihre Mitteilung gießen in die besondere Art und Weise, die eben ihnen eigen ist (...) wo sich die Bewegung loslöst und ganz peripher in dem Kosmisch-Freien schwingen will."
Es gibt Laut-, Ton-, Heil- und Licht-Eurythmie. Mit dem eurythmischen ABC könne man besser schreiben lernen. Funktioniert wohl aber oft nicht.
Der Geisterseher-Oberboss vergleicht E. mit der "Sprache der Erzengel". Man staune: dazu zählen seiner geschauten Weisheit nach auch Odin, Wotan, Honig und Lödur.
Planeten- und Energietänze sind im Eurythmie-Programm der Waldorfschulen vorgesehen.
E. soll, da sie Steiner aus der Pythagoräischen Schule entlehnt hat, zur Zähmung und zum Wohlverhalten von Dämonen dienen. Wir haben es also mit Weißer Magie zu tun.
Steiner: "Das ist die Fortsetzung des göttlichen Bewegens, des göttlichen Formens des Menschen. (...)" - Wenn "man etwas formt, so bringt man es in seine Gewalt."
Sehr verräterisch, oder? Das nennt sich dann "Erziehungskunst". Aber es ist das Gegenteil von Pädagogik. Es ist Verführung, gepaart mi Indoktrination.
"Rhythmus ersetzt Kraft. Das ist ein wichtiger okkulter Grundsatz" (Steiner), ein anthroposophisches Mantra!
In anthroposophischen Sanatorien wird mit dieser "durchgeistigten Gymnastik" therapiert. Das nennt sich dann Heileurythmie.
Wenn Schulkinder in Waldorfschulen Heileurythmie vom eigenen Schularzt verordnet bekommen, "so ist es eben krank. (...) Da es eine Therapie macht, muss man das Kind aus jeder Stunde herausnehmen können, außer aus dem konfessionellen Religionsunterricht. Versäumt es im Unterricht etwas, so ist es eben sein Karma." Wer hat's gesagt? Natürlich! Der Rudi!
In welcher Ecke des anthroposophischen Irrgartens ist man hier angelangt?
Was Sie hier gerade
Was Sie hier gerade geschildert haben, hat mit der praktizierten Pädagogik an Waldorfschulen nicht das Geringste zu tun. Ihre Ausführungen werfen lediglich die Frage auf, in welchem Irrgarten Sie sich wohl befinden mögen! :-)
@ Uwe Depping Irre im Garten?
@ Uwe Depping Irre im Garten? ... "biodynamische Wirtschaftsweise nach Rudolf Steiner", gelernt in der Waldorfschule, Zitat "bio-markt.info“:
“Der als Pilotprojekt gepflanzte Lavendel der Detmolder Natur Duft Manufaktur (Taoasis) soll von Bioland auf Demeter umgestellt werden. Schüler der örtlichen Waldorfschule helfen mit.
Für die Umstellung mussten Kiesel- und Hornspäne-Präparate noch vor der Ernte ausgebracht werden. Dabei gab es Unterstützung von Klasse 6c der Detmolder Waldorfschule, die bereits durch ihren Lehrplan Einblick in die biodynamische Wirtschaftsweise nach Rudolf Steiner hatte.
Jede Schülerin und jeder Schüler bekam einen Eimer mit den zuvor in Lavendelwasser gelösten Präparaten. Mit einem Handfeger wurde die Lösung über den Lavendel verteilt. Die reinen Naturpräparate wirken auf die Pflanzen wie eine Düngung – nur auf homöopathische Weise. „Sie regen das Pflanzenwachstum an und stärken zugleich die Abwehrkräfte der Lavendelpflanzen“, erläutert Geschäftsführer Axel Meyer das Vorgehen. „Ganz schön anstrengend“, meint einer der Schüler. „Hat aber schon Spaß gemacht zwischen dem Duftlavendel!“”
Quelle: https://bio-markt.info/kurzmeldungen/Taoasis-Demeter-Waldorfschule-Lavendel.html
@Uwe Depping - "Was Sie hier
@Uwe Depping - "Was Sie hier gerade geschildert haben, hat mit der praktizierten Pädagogik an Waldorfschulen nicht das Geringste zu tun."??
Meinen Sie das im Ernst? Ach, kommen Sie! Es mag nicht an allen Waldorfschulen genau so zugehen, wie ich es mithilfe von Insiderwissen und nach ausgiebiger Recherche beschrieben habe. Ich sauge mir das oben Gesagte nicht aus den Fingern! So wie es der Geisterseher-Rudi alleweil getan hat. Wie viele Waldorfschulen kennen Sie denn überhaupt?
Aber im Verschließen der Augen vor den Realitäten sind ja viele Waldorfschüler bestens trainiert, habe ich mir sagen lassen.
Herr Depping ist oder war
Herr Depping ist oder war Lehrer an der Rufolf-Steiner-Schule Hagen. An dieser Schule wurde und vermutlich auch wird den Schülern auch Heileurythmie aufgedrückt. Wie er jetzt behaupten kann, dass wäre alles gar nicht so, verwundert schon sehr!
Distel ... ich habe niemals
Distel ... ich habe niemals an der Rufolf-Steiner-Schule Hagen gearbeitet!!! In eine solche Schule würde ich niemals auch nur einen Fuß setzen. Denn bekanntermaßen war Rufolf Steiner ein unverbesserlicher Rassist und vehementer Evolutions-Leugner. Die Pädagogik Rudolf Steiners ist hingegen Balsam für die menschliche Seele. Sie sollten also schon etwas vorsichtiger sein mit den Dingen, die Sie mir unterstellen!!!
Herr Uwe Depping,
Herr Uwe Depping,
dann muss es sich wohl um eine Verwechslung mit Ihrem Namensvetter handeln und ich entschuldige mich in diesem Falle. Es gibt aber tatsächlich einen Uwe Depping an ebendieser Schule. Die Namensdopplung und ihr anscheinend recht verklärter Blick auf die Waldorfschule und ein Interesse, diese hier zu verteidigen, haben den Schluss mehr als Nahe gelegt, dass Sie ebendieser Lehrer sind. Aber anscheinend gibt dann doch mehr als einen Uwe Depping, das war Ihnen vielleicht bislang auch nicht bewusst ;).
Mein Argument gegen Ihre These bleibt trotzdem. An Waldorfschulen wird natürlich den Kindern Heileurythmie aufgedrückt, wenn sich diese tatsächlich frei und nicht nach dem engen Menschenbild Rudolf Steiners entwickeln.
@Uwe Depping - Es wird ja
@Uwe Depping - Es wird ja immer doller! Die Pädagogik Steiners sei Balsam für die menschliche Seele.
Erstens war Steiner kein schulmäßig ausgebildeter Pädagoge, sondern ein esoterischer Scharlatan und Hochstapler. Der "Balsam" ist in Wirklichkeit sublime und gefährliche Manipulation, wenn nicht gar Hirnwäsche. Und je metaphysischer und und verlogener sie daherkommt, desto mehr wird sie als "Balsam" empfunden. Normalerweise nennt man das, jemandem Honig ums Maul schmieren.
Kinder und Jugendliche können das meist noch nicht durchschauen.
Und noch ein kleiner Nachtrag
Und noch ein kleiner Nachtrag: Ich finde es befremdlich, wenn Sie Waldorfpädagogik als Balsam für die Seele bezeichnen, aber sagen, Sie würden nie im Leben auch nur einen Fuß in eine Waldorfschule setzen. Das scheint mir doch ziemlich inkonsequent.
Waldorfschulen sind
Waldorfschulen sind untrennbar mit den Lehren Rudolf Steiners und dessen Anthroposophie und Menschenkunde verbunden, weshalb diese selbstverständlich – mehr oder weniger subtil - die Pädagogik und Didaktik der Waldorfschulen beeinflussen. Das lässt sich leicht nachweisen, schaut man sich diese Pädagogik, die Lehr- und Lerninhalte und die Didaktik genauer an. Aber dazu wurde hier schon einiges gesagt und der geneigte Leser mag den empfohlenen Links folgen!
Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist allerdings, dass ständig kolportiert wird (so auch in diesem „Werbefilm“), die Waldorfschulen würden sich ganz besonders um die Persönlichkeit eines jeden Schülers kümmern und sie individuell fördern! Und genau das ist nicht der Fall!!! Das liegt u.a. daran, dass Kinder in Wesensglieder eingeteilt werden, in denen festgeschrieben steht, was ein ein Kind/Jugendlicher im jeweiligen Zyklus (7-Jahres-Schritte) kann (können darf) und was nicht. So kommt es, dass Schüler der jeweiligen Entwicklungsstufe den selben Lehr- / Lernmethoden ausgesetzt sind und die gleichen Unterrichtsinhalte haben – da wird überhaupt nicht differenziert! Später, wenn es auf‘s Abi zu geht, wird mit überdurchschnittlich viel Nachhilfe gebüffelt, gebüffelt, gebüffelt…
Die Schwierigkeiten die sich daraus ergeben, kann man gut an der hohen Fluktuation an Schülern ablesen: schwache Schüler werden nicht ausreichend gefördert und besonders gute Schüler sind oft unterfordert. Da bleibt dann oft nur der Wechsel an eine andere Schule - sei es an eine Förderschule oder ein Gymnasium.
Sie scheinen ja einen
Sie scheinen ja einen regelrechten Kreuzzug gegen diese Schule führen zu wollen. Dabei lassen Sie aber offensichtlich Ihre eigenen Maßstäbe außer acht. Oder hab ich Ihre Kritik über katholische Jurnalisten in Tagesschau, Heute & Co, die wohlwollend zu Ostern vom Petersplatz berichten, ohne den Kindesmissbrauch (mal wieder) zu thematisieren genauso verpasst, wie Ihren Artikel zum Weltkirchentag, in dem Sie den fehlenden Hinweis auf die Rolle der evangelischen Kirche im 1. Weltkrieg anprangern?
Bei aller aus Ihrer Sicht berechtigten Kritik an Waldorfschulen: "Völlig kritikfrei" ist jedenfalls der SWR-Beitrag nicht und (entgegen Ihrer Behauptung) hat "...diese Kritik wenigstens Erwähnung ..." gefunden, sogar mehrfach in den Aussagen des interviewten Professors.
Tut mir leid, aber mit solch unausgewogenen, einseitigen Berichten und widersprüchlichen Aussagen diskreditieren Sie sich selbst und liefern Vorurteilen gegen die schreibende Zunft Nachschub (Stichwort FakeNews).
@ Christian Wild, Zitat: "...
@ Christian Wild, Zitat: "... Aussagen des interviewten Professors": Professor Heiner Barz wird nicht vom SWR vorgestellt – seine in Kooperation mit der anthroposophischen "Alanus Hochschule" erstellte Studie "Bildungserfahrungen an Waldorfschulen: Empirische Studie zu Schulqualität und Lernerfahrungen" wurde vom "Bund der Freien Waldorfschulen" und der anthroposophischen "Software AG Stiftung" finanziell gefördert. Auch bekannt als: "Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing" …
Sorry, aber schon wieder
Sorry, aber schon wieder unsauber gearbeitet: Ich hab' nirgends behauptet, dass der Prof. vom Sender vorgestellt wurde, sondern lediglich von einem "interviewten Prof" geschrieben.
Und gerade wenn Prof. Barz eine Nähe zur Waldorfschule hat, so ist doch umso bemerkenswerter, dass 1.) er auf Kritik zu den Schulen neutral eingeht und diese explizit zulässt, und 2.) diese Aussage wiederum im bemängelten Beitrag von Frau Saoub Eingang findet.
Sie können also nicht behaupten, vorhandene Kritik an Waldorfschulen sei nicht erwähnt worden. Daran ändert auch Ihr Vorwurf einer Beauftragung durch waldorf-affine Auftraggeber, nix und geht tatsächlich am Thema "Kritik erwähnt oder nicht" vorbei.
Genau diese unsaubere Arbeit ist es doch, die Sie selber dem SWR bzw. der ARD vorwerfen. Also bitte mal an die eigene Nase fassen...
@ Christian Wild In "ZAPP",
@ Christian Wild In "ZAPP", Medienmagazin des NDR, wird Prof. Heiner Barz durch seine Nähe zu den Waldorfschulen eindeutig als ein "Experte mit Interessenkonflikt" eingeordnet – zu sehen im Video bei "SWR-Doku: Nähe der Autorin zu Waldorfschulen", https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/SWR-Doku-Naehe-der-Autorin-zu-Waldorfschulen,waldorfschule126.html
Barz äussert sich NICHT kritisch, ich kenne Barz’ Aussagen.
Lieber Herr Lichte,
Lieber Herr Lichte,
auch hier müssen Sie sich wieder die gleiche Kritik gefallen lassen:
Sie fordern in Ihrem Artikel: "(Zitat)...In einem ausgewogenen Beitrag, wie man ihn von öffentlich-rechtlichen Medien erwarten darf und muss, hätte diese Kritik wenigstens Erwähnung finden müssen."
Genau und NUR auf diesen Sachverhalt habe ich Sie bereits hingewiesen: Prof. Barz WEISST auf die bestehende Kritik hin und lässt diese zu. Und diese Äußerung wird dann auch noch in der Doku gesendet, ergo ERWÄHNT. Damit ist Ihr im Artikel gegen Doku-Macherin und Sender erhobener Vorwurf (s. Zitat) widerlegt und faktisch FALSCH.
Daran ändert auch nichts, dass Sie Prof Barz einen Interessenskonflikt vorwerfen: Er hat (und hier muss ich mich leider selbst wiederholen) die bestehende Kritik ERWÄHNT und damit im Sinne Ihres oben stehenden Artikels eigentlich alle Ihre Forderungen erfüllt, OBWOHL er einen Interessenskonflikt haben soll.
Ich habe in diesem Zusammenhang übrigens nirgends behauptet, der Professor habe sich kritisch geäußert, auch wenn Sie dies mit dem letzten Satz Ihrer Antwort andeuten wollen.
Ich habe insgesamt leider den Eindruck, dass Sie immer dann, wenn Ihre Aussagen sauber und nachvollziehbar widerlegt werden, die eigene Argumentation so weit verbiegen, dass Sie doch noch einen Vorwurf plazieren können: Jetzt soll der Prof SELBST Kritik äußern und ein Interessenskonflikt wird dazugenommen...
Dass Sie dabei offensichtlich immer wieder rekursiv andere Artikel zitieren (ob diese nun zum eigentlichen Thema passen oder nicht) und auf verschiedene Kommentare regelmäßig mit wortgleichen Textblöcken antworten stärkt meinen Eindruck, dass Sie journalistisch nicht sauber arbeiten.
Aber gerade das machen Sie anderen zum Vorwurf. Und genau das bemängele ich an Ihrer Arbeit.
@ Christian Wild Prof. Heiner
@ Christian Wild Prof. Heiner Barz macht Lobbyarbeit für die Waldorfschulen. Barz wehrt Kritik an den Waldorfschulen ab.
Mag sein. Ist und war hier
Mag sein. Ist und war hier aber nicht die Frage, sondern...s.o.
Wir drehen uns hier im Kreis, deshalb beende ich hier mal meinerseits die Diskussion und weise abschließend noch mal darauf hin: Sie arbeiten unsauber und weichen Tatsachen aus, machen anderen aber einen Vorwurf, genau dies zu tun. Vielleicht doch erst mal vor der eigenen Tür kehren?
Gruß
ChF
@ Christian Wild "Kehren" Sie
@ Christian Wild "Kehren" Sie erst einmal Rudolf Steiner aus der Waldorfschule, sonst kommt weiter so etwas: "Waldorfschule? Du meinst die Sekte?!?"
@ Christian Wild "Unsauberer"
@ Christian Wild "Unsauberer" als der "Bund der Freien Waldorfschulen" und sein Sprecher Henning Kullak-Ublick kann man gar nicht arbeiten ... rbb "Kontraste": "Siegeszug einer fragwürdigen Ideologie", https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-26-09-2019/100-jahre-waldorf.html
Also ich finde das
Also ich finde das tatsächlich ziemlich bedenklich.
Ich geb zu ich kenn die
Ich geb zu ich kenn die Schulen nur vom üblichen bashing bzw sich lustig drüber machen. Nicht die genauen Ausrichtungen oder die kurz genannten, schon strangen oder auch "rechten" Gedanken/Ansätze/Grundsätze aus der Gründerzeit. Eventuell ja sogar teilweise bis heute. Wird nicht überall identisch sein. Kommt auch auf die "Pädagogen" oder wie man sich nennt an.
ABER: Hatte im Leben Freundinnen und Affären, die auf Waldorfschulen waren und die waren weder strange, noch verrückt oder "rechts". Eher wild, lebenslustig und sehr sozial. Dazu gut erzogen. Und im Bett haben die auch keine Lieder gesungen oder sich anders, als die anderen Mädels in ihren 20er verhalten.
Aktuell geht der ganze Nachwuchs (4 Kinder/Jugendliche) einer befreundeten Familie schon länger dort hin und auch die sind vollkommen normal. Auch da find ich keine Verschwörungstendenzen oder Ablehnung der Flüchtlingspolitik...oder auffälliges, sonderbares Verhalten. Die leben gut und gesund und haben zuhause alles, was andere auch haben inkl. smartphones, TV, Rechner, Internetz, musikalische Hobbys, jetzt Praktika in ganz normalen Firmen/Betriebe.
Also ich hab bisher von dort "erzogene" Menschen oder 6-17jährige nicht als auffällig, radikal, eingebildet oder minderbemittelt erlebt. Eher sehr selbstständig. Und gesund sind sie auch alle. Von daher könnte die gleichzeitig elterliche/häusliche Erziehung entscheidender sein...?!
@ Marcus „‘Waldorf hat den
@ Marcus „‘Waldorf hat den Charakter einer Sekte’“ (…) Nicholas Williams, Jahrgang 1981, kennt die Binnensicht gut. Er war Waldorflehrer in Baden-Württemberg – und hat der Schule inzwischen den Rücken gekehrt. Ein Protokoll. (…)
Was ich da zuletzt erlebt habe, hat mich verstört: Es geht in den Waldorfschulen viel esoterischer zu, als ich mir das früher je gedacht hätte. Waldorf hat den Charakter einer Sekte, und mittlerweile bin ich überzeugt: Waldorf richtet Tag für Tag Schaden an. (…)“
zum vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/bildung/100-jahre-waldorfschule-erfahrung-kritik-1.4588339
Warum, Andreas Lichte, ist es
Warum, Andreas Lichte, ist es für Sie so relevant, sich hier (und anderswo?) als "ausgebildeter Waldorf-Lehrer" zu präsentieren? Möchten Sie damit darstellen, Sie wüßten mehr zu diesem Thema als andere Menschen?
@ Andrea Pirstinger Wenn Sie
@ Andrea Pirstinger Wenn Sie die Waldorfschule nicht "von innen" kennen, dann kennen Sie sie nicht ...: „‘Waldorf hat den Charakter einer Sekte’“ (…) Nicholas Williams, Jahrgang 1981, kennt die Binnensicht gut. Er war Waldorflehrer in Baden-Württemberg – und hat der Schule inzwischen den Rücken gekehrt. Ein Protokoll. (…)
Was ich da zuletzt erlebt habe, hat mich verstört: Es geht in den Waldorfschulen viel esoterischer zu, als ich mir das früher je gedacht hätte. Waldorf hat den Charakter einer Sekte, und mittlerweile bin ich überzeugt: Waldorf richtet Tag für Tag Schaden an. (…)“
zum vollständigen Artikel der Süddeutschen Zeitung: https://www.sueddeutsche.de/bildung/100-jahre-waldorfschule-erfahrung-kritik-1.4588339