Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Keine Macht den Doofen!

BERLIN. (hpd) Vor einigen Wochen schrieb Michael Schmidt-Salomon einen Artikel für das Lifestyle-Magazin „Mind“, in dem er neben „Religiotie“ auch „Ökologiotie“ und „Ökonomiotie“ als menschheitsgefährdende Wahnvorstellungen beschrieb. Angesichts der Vorgänge in Fukushima, die zeigen, wie sehr wir die Gefahren der Risikotechnologie „ökologiotisch“ verdrängen, ist der Artikel leider sehr aktuell geworden. Der hpd dokumentiert den Text in Auszügen.

Frauen in der Neonazi-Szene

(hpd) Die beiden Journalisten Andrea Röpke und Andreas Speit berichten in ihrem Buch „Mädelsache“ anhand von Fallbeispielen über die Rolle von Frauen im Rechtsextremismus. Die Stärken des Buches liegen im plastischen Eindruck als Ergebnis von investigativen Recherchen, die Schwächen im Fehlen differenzierter Einschätzungen zur Entwicklung des Frauenanteils in diesem politischen Lager.

Endstation Sehnsucht

WIEN. (hpd) Kreuze in öffentlichen Kindergärten sind keine christlichen Symbole und verstoßen nicht gegen die Religionsfreiheit und die österreichische Bundesverfassung. Dieses Urteil hat gestern der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) bekannt gegeben. Die Kläger, Eltern eines konfessionsfreien Mädchens, hoffen auf die europäische Ebene.

Ein Jugendbuch für neugierige Erwachsene

(hpd) Ich fühle mich selber und sehe auch andere oft ausgeschlossen aus den wirklich wichtigen Debatten dieser Zeit, weil die „Geheimsprache“ der Philosophen vor uns vieles mehr versteckt denn erhellt. Das neue Buch von Michael Schmidt-Salomon „Leibniz war kein Butterkeks“ hilft dem ab.

Österreich: Die Millionen der Heiden

WIEN. (hpd) In Österreich zahlen auch zehntausende Konfessionsfreie Beiträge an die katholische Kirche. Nicht ganz freiwillig. Die katholische Kirche versucht mehr schlecht als recht, das weg zu argumentieren. Ein Bericht von Christoph Baumgarten

Die zentralen Gründe für politische Umbrüche

(hpd) Der Politikwissenschaftler Eckhard Jesse beschreibt und vergleicht in seinem Buch „Systemwechsel in Deutschland. 1918/19 – 1933 – 1945/49 – 1989/90“ die im Titel genannten politischen Umbrüche. Das Werk zeichnet sich durch die konsequente Umsetzung eines Analyseprogramms und eine klare Systematisierung des Stoffs aus.

Fukushima und Berlin

BERLIN. (hpd) In Zeiten großen Unglücks finden oft Menschen zusammen, um gemeinsam zu trauern und sich solidarisch zu zeigen mit den Betroffenen. Manchmal gehen diese Treffen aber noch einen Schritt weiter. So wie heute in Berlin und vielen anderen Städten Europas und weltweit.

Philosophie, die Spaß macht

BESSLICH. (hpd) In dem soeben erschienenen Buch „Leibniz war kein Butterkeks“ gehen Michael Schmidt-Salomon und seine Tochter Lea auf die Suche nach Antworten auf die Frage nach dem Sinn und Unsinn des Lebens. Dem hpd gaben sie dazu ihr erstes gemeinsames Interview.

ReligionsFreie Zone Dresden 2011

DRESDEN. (hpd) In diesem Jahr findet der evangelische Kirchentag in Dresden statt. Im Freistaat Sachsen, wo knapp drei Viertel aller Menschen konfessionsfrei sind, in Dresden, wo 80 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner konfessionsfrei sind. Konfessionsfreie wollen deshalb zeigen, dass der Kirchentag ein Fremdkörper ist. Dafür brauchen sie auch Geld.

Lasst uns was verändern!

BERLIN. (hpd) Die Politikerin Anja Kofbinger (Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, Bündnis 90/Die Grünen) stellt sich zum 100-jährigen Jubiläum des Internationalen Frauentags den Fragen zweier Schulklassen der Richard-Grundschule in Neukölln.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

Termine

12.09.2026

Ideologiekritik & Film 7: Sieben Winter in Teheran

Dokumentarfilm von Steffi Niederzoll im Metropol Kino Düsseldorf (weiter...)

16.09.2026

Wie viel Religion verträgt und braucht die Demokratie?

Streitgespräch zwischen Philipp Möller und Volker Andres in Heilbronn (weiter...)

17.09.2026 - Fr 18.09.2026

»Lösungen für eine bessere Zukunft«

10. Internationaler «Cradle to Cradle-Congress« vom 17. bis 18. September an der TU Berlin (weiter...)

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Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

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Zeit, das Islamgesetz aufzuheben

Das Zurückdrängen des gefährlichen politischen und gesellschaftlichen Einflusses von Religion beginnt mit ihrer Privatisierung: Das Islamgesetz gehört aufgehoben, das Konkordat gekündigt.

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Gottes Gelder für den Wahlkampf: Wie Trumps Kommission die Schranken zwischen Kirche und Politik einreißen will

Ein Entwurf der von Donald Trump eingesetzten Religious Liberty Commission behauptet eine angebliche Beschneidung religiöser Freiheiten in den USA. Neben abstrusen geistesgeschichtlichen Schuldzuweisungen liefert das Papier konkrete Empfehlungen, um die strikte Trennung von Staat und Kirche aufzuweichen. Damit entpuppt sich der Bericht als ideologisches Gefälligkeitsgutachten für die christliche Rechte, das den säkularen Verfassungsstaat gezielt aushöhlen soll.

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

Urania Wien bei Nacht

Ein ORF für alle?

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Der Konflikt innerhalb der Skeptikerbewegung ist zurück. Nachdem sich die Auseinandersetzungen zuletzt beruhigt hatten, entzündete sich der nächste Konflikt an der Marke „Skeptics in the Pub“. Dahinter steht der mutmaßliche Versuch, Deutungshoheit über eine seit Jahrzehnten bestehende Graswurzelbewegung zu gewinnen.

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sieht aktuell die Frauenrechte in Gefahr. Zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat der Verband einen Flyer veröffentlicht. Der soll aufklären, warnen und die Stellschrauben identifizieren, die eine Landesregierung drehen könnte, um antifeministische Politik durchzusetzen. Ines Scheibe vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung erklärt im Interview, wie die Fundamentalisten arbeiten.

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Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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Fremde Feinde

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