100 Jahre Waldorfschule 2019:
Staatlich anerkannte Reinkarnation
Foto: © "schulle54", Flickr, (CC BY-NC 2.0)
Mit einem skurril anmutenden Dialog beginnt ein Artikel, in dem der Autor klarstellt, wie abwegig die Glaubenslehren sind, nach denen in Waldorfschulen gelehrt wird. Umso unverständlicher, dass diese Schulen staatlich unterstützt werden.
"Warum liest man ein Märchen von 'Novalis', dem Romantiker?", frage ich.
Achselzucken.
"Weil 'Novalis' eine Reinkarnation von 'Johannes dem Täufer' ist, wie 'Raffael', der Maler. Die Inkarnationsfolge ist, in der Kurzfassung, an die lange Version erinnere ich mich gerade nicht: Johannes der Täufer, Raffael, Novalis." 1
"Woher weiß er das?!", fragt mein Freund.
"Er hat einen direkten Draht zur 'Geistigen Welt'", antworte ich.
Sprachloses Fragezeichen.
"Als Einziger. Nur er kann in der 'Akasha-Chronik' 2 lesen, einem geistigen Weltengedächtnis in der 'Ätherwelt', in dem alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten sind."
"Was ist das denn? Kann man das glauben? Auf sowas reinfallen?!", bricht er hervor.
"'Glauben' kann man viel. Aber dass das 'staatlich anerkannt' ist, ist der entscheidende Punkt: dass jemand im Hinterhof eine obskure 'Privatuniversität' gründet, läßt sich kaum verhindern, aber eine 'staatliche Anerkennung' ist etwas anderes …"
"Er" ist der erfolgreichste Hellseher der Neuzeit, Rudolf Steiner (1861–1925), und Novalis wurde an der staatlich anerkannten, anthroposophischen "Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft" gelesen, bei einem der "Thementage Menschenkunde", die ich – allgemein – am 29. Mai 2018 beim Humanistischen Pressedienst vorstellte.
Mittlerweile ist in der "Erziehungskunst", Zeitschrift des "Bundes der Freien Waldorfschulen", ein "Tagungs"-Bericht einer Teilnehmerin3 erschienen, Zitat:
"Die Professoren Jost Schieren (Leiter des 'Instituts für Schulpädagogik und Lehrerbildung’ im Fachbereich Bildungswissenschaft) und Wolf-Ulrich Klünker gestalten die Tage, halten die Vorträge und Einleitungen und leiten die Gespräche (…) und zeigen dabei, wie authentisches spirituelles Leben mit aktuellem Realitätsbezug aussehen kann."
Beim Thementag "Reinkarnation und Schicksal" am 21. April 2018 wurde Novalis gelesen, "Die Geschichte von Hyazinth und Rosenblütchen". Dieses Märchen kann als die Quintessenz von Novalis’ Romanfragment "Die Lehrlinge zu Sais" angesehen werden, es zeigt das "romantische Triadenmuster": Ausgangspunkt ist ein alter, einfacher Naturzustand, in dem die Natur noch verständlich war. Darauf folgt ein Zeitalter der Entfremdung von Mensch und Natur. Der dritte Teil ist die mögliche Wiederkehr eines "Goldenen Zeitalters", die Wiederherstellung des Urzustandes auf einem höheren Niveau. Es wird somit eine Spiralbewegung vollzogen. Eine gute Inhaltsangabe findet sich bei Wikipedia, für die ganz "spezielle" Atmosphäre empfiehlt sich der kurze Originaltext.
Im Tagungsbericht der Teilnehmerin liest sich das fast noch "blumiger" als im Novalis-Original, nicht erwähnt wird bei ihr aber Hyazinths traumhafte Initiation im "Tempel der Isis" – Isis, die mit Rosenblütchen eins wird …
Dafür kommt, was bei einer Anthroposophin kommen muss, Zitat Teilnehmerin:
"Wodurch kann eine neue Verbindung mit der Welt und mit dem anderen Menschen errungen werden? Dies ist eine Frage für den einzelnen Menschen wie auch für die Menschheit in unserer Zeit – es ist gleichzeitig die entscheidende Frage der Anthroposophie: 'Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltall führen möchte', so schreibt Rudolf Steiner 1924 im ersten anthroposophischen Leitsatz.
Welche Wege führen zu diesem Ziel?
Steiner zeigt bereits in seiner "Philosophie der Freiheit" von 1894, wie das Denken in der Lage ist, sich so zu erkraften, dass es unmittelbar Geistiges erkennen und erfahren kann. Dadurch wird die Verbindung meines individuellen Selbstes mit der Welt wieder hergestellt. Je mehr das Denken sich mit Gefühl und Willen durchdringt, je mehr wird es zur Weltenkraft, die fähig ist, den Menschen auch in die Dimension von Reinkarnation und Karma hineinzuführen."
Steiner ist als "Philosoph"4 so gut wie als "Hellseher" – man muss nur dran glauben, und das fällt doch gleich viel leichter, wenn es "staatlich anerkannt" ist.
- Pinehas – Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis – Herman Grimm
Diese Inkarnationsfolge wird angegeben in: Rudolf Steiner, "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge", Erster bis fünfter Band (GA 235–239), Rudolf Steiner Verlag, Dornach ↩
- ein Artikel über das gleichnamige Buch: "Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: Aus der Akasha-Chronik", Humanistischer Pressedienst, 5.1.2015, https://hpd.de/artikel/10883 ↩︎
- "Thementage Menschenkunde" an der Alanus Hochschule in Alfter“ – https://www.erziehungskunst.de/artikel/waldorf-weltweit/thementage-menschenkunde-an-der-alanus-hochschule-in-alfter/ – Abruf am 6.8.2018 ↩︎
- "Rudolf Steiner, 'Philosoph'?", Ratgeber-News-Blog, 1.12.2014, https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/01/rudolf-steiner-philosoph/ ↩︎
Kommentare (156)
Netiquette für Kommentare
Die Bürger sollten ihren
Die Bürger sollten ihren Staat endlich auffordern, das GG (Art. 7 IV 3 u. Art. 3) und die Rechtsprechungen* zu beachten.
Dann gäbe es ganz bestimmt sehr viel weniger Ersatzschulen (insbes. Waldorfschulen, Bekenntnisschulen, ...), an denen für die Gesellschaft kritische Überzeugungen (Ablehnen v. Impfungen, ...) oder längst wissenschaftlich widerlegte Überzeugungen (Schöpfungsgeschichte) verbreitet werden.
Letztlich würden sich nur noch diejenigen für solche priv. Ersatz-Schulen entscheiden, die bereits überzeugte Anhänger entsprechender Ideologien, Lehren ... sind, und davon auch mit guten Gegenargumenten nicht abbringen lassen.
Allen anderen müsste der Staat, wegen seiner Pflicht, nach bestem Gewissen für das Bildungswesen seiner Bürger zu sorgen, GUTE Alternativen bieten.
Das wäre finanziell ein leichtes, da der Staat dann auch nur noch diejenigen mit Finanzhilfen unterstützt, die sich ihren PRIVATEN Wunsch auf Waldorfpädagogik, Religöse Erziehung etc. ... NICHT aus eigenen Mitteln finanzieren können.
Meine Güte - was wird bei uns
Meine Güte - was wird bei uns nicht alles staatlich unterstützt...
@ Hans Trutnau
@ Hans Trutnau
… soll ich Ihnen sagen, von wem Sie eine Reinkarnation sind?
Sie glauben mir dann nicht? Aber wenn mir das Bildungsministerium das "staatlich anerkennt", dann doch sicher?!?
Ich glaube eh nicht, Andreas
Ich glaube eh nicht, Andreas Lichte; wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass bei uns alles Mögliche (und Unmögliche!) staatlich unterstützt wird.
Ich bitte darum, diesen
Ich bitte darum, diesen Beitrag zu überarbeiten! Es wird über irgendetwas Skurriles berichtet, das selbst aber skurril erscheint, weil nicht klar ist, über was gesprochen wird. In diesem Artikel heißt es: „Mit einem skurril anmutenden Dialog beginnt ein Artikel, in dem der Autor klarstellt, wie abwegig die Glaubenslehren sind, nach denen in Waldorfschulen gelehrt wird.“
Welcher Artikel von welchem Autor? Sie beginnen dann selbst diesen Artikel hier mit einem skurrilen Dialog, der nicht in Anführungszeichen gesetzt ist und dessen Quelle nicht korrekt angegeben wird. „"Warum liest man ein Märchen von 'Novalis', dem Romantiker?", frage ich.“ Das fragt also der Autor dieses hpd-Artikels Thomas Lichte?
Dann wird aus der Zeitschrift „Erziehungskunst“ zitiert, jedoch ohne korrekte Quellenangabe - warum, damit man den Kontext nicht einorden kann?
Der Titel von Lichtes Artikel lautet „Staatlich anerkannte Reinkarnation“: wo und wie wird der Zusammenhang hergestellt? Dass in einer Zeitschrift eines Bundes Freier Waldorfschulen irgendein Unsinn geschrieben wird? Sind nicht die meisten Waldorfschulen eigenständige Privatschulen? Wo genau ist der Zusammenhang zum Titel?
Meinem Kenntnisstand nach wird bei den Waldorfschulen nach Waldorfpädagogik gelehrt. Diese hier genannten Aussagen von Steiner dürften aber kaum zur Pädagogik zählen. In welchem Fach sollte denn soetwas unterrichtet werden (Hellseherei und Reinkartnation)? Wird das überhaupt unterrichtet oder ist das nur Smalltalk unter Pädagogen? Es gibt an den meisten Waldorfschulen Religionsunterricht verschiedenster Coleur, den man für sich genommen kritisieren kann. Die Waldorfpädagogik kann man auch kritisieren - nur erfolgt das hier gar nicht!
Nicht zuletzt: wenn man schon etwas skurrile Aussagen Steiners heranzieht, müsste allem voran der damit von Steiner behauptete Realitätsgehalt solcher Aussagen korrekt dargestellt werden, womit wohl meiner Einschätzung nach selbst gestandene Waldorfpädagogen durchaus ihre Schwierigkeiten haben. Denn wie kann es sein, dass Steiner als Nietzsche-Anhänger (und das hat er auch in späteren Jahren noch ausdrücklich erwähnt) derartigen Unsinn verzapft, an anderer Stelle auch mit Aura-Gefasel und so weiter? Könnte es vielleicht sein, dass solche Aussagen als emotional-gefühlte Interpretation der Welt durch Steiner zu verstehen sind und gerade nicht als Aussagen über die objektiv-reale Beschaffenheit der Welt? Diese Frage sollte bei aller Kritik zuerst geklärt werden und könnte manchem Aberglauben unter den „Antroprosophen“ das Wasser abgraben.
@ HFRudolph
@ HFRudolph
Sie schreiben: "Das fragt also der Autor dieses hpd-Artikels Thomas Lichte?"
Ich bin eine Reinkarnation von THOMAS von Aquin, oder was wollen Sie sagen? Ich heisse "Andreas Lichte". Ihr Kommentar ist wirres Zeug. Versuchen Sie es noch mal.
Auch die Antwort ist im
Auch die Antwort ist im Grunde nur als Dadaismus zu verstehen, wenn man nicht unterstellen will, dass entweder Anführungszeichen vergessen wurden oder Lichte den Konjunktiv nicht beherrscht. Wenn Lichte tatsächlich Waldorf-Lehrer war(?), spricht das nicht gerade für die Qualität der betroffenen Waldorfschule. Oder wodurch wurde das Arbeitsverhältnis beendet?
Guten Tag, Herr Lichte!
Guten Tag, Herr Lichte!
Ihr Artikel enthält die üblichen Verleumdungen der Anthroposophie und Rudolf Steiners.
Ich möchte hier nur eine Sache bemerken:
Nach der Bibel gibt es bei der Sünde gegen den Heiligen Geist keine Vergebung. Für solch eine Sünde halte ich Ihren Artikel.
Jemand, der leider kein Waldorfschüler ist.
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
erklären Sie den Lesern des Humanistischen Pressedienstes, wo im Artikel eine "Verleumdung" ist.
Bei Ihrem Artikel ist sehr
Bei Ihrem Artikel ist sehr schnell zu merken, dass hier ein Gegner der Anthroposophie schreibt (schon in der Überschrift). Wenn man ein Anhänger dieser Weltanschauung ist, dann erlebt man beim Lesen, dass hier Verleumdungen ausgesprochen werden; Verleumdungen in diesem Sinne abgeleitet von dem Wort verleumden = schlechtmachen.
Die Anthroposophie könnte eben auch wahr sein, in der Kirche würde man sagen, „vom Heiligen Geist kommen“. Wenn jemand nur für sich sagt, dass Anthroposophie nicht das Richtige für ihn ist, dann halte ich das für nicht so schlimm; anders ist es schon, wenn andere Menschen durch – scharf ausgedrückt – Agitation von der Wahrheit abgehalten werden.
Soviel nur als meine persönliche Meinung, ich bin ja kein Richter.
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
Sie schreiben: "Die Anthroposophie könnte eben auch wahr sein"
Werden wir doch mal konkret: Halten Sie es für "wahr", dass "Herman Grimm" eine Reinkarnation von "Johannes dem Täufer" ist? Oder hat Rudolf Steiner "Herman Grimm" nur in seine "Inkarnationsfolge" aufgenommen, weil Grimm Steiner Chef war? Siehe: https://anthrowiki.at/Herman_Grimm#Zusammenarbeit_mit_Rudolf_Steiner
Nein, das halte ich nicht für
Nein, das halte ich nicht für wahr. Ich habe es auch sonst noch nie gehört, und Rudolf Steiner gibt diese Inkarnationsreihe meines Wissens nach nur bis Novalis an. Aus Ihrem angegebenen Weblink ist darüber nichts zu entnehmen.
Ich glaube sicher, dass Rudolf Steiner Herman Grimm nur in die Inkarnationsreihe aufgenommen hätte, wenn sich ihm dies seiner Geistesforschung ergeben hätte. Alles andere wäre nicht seriös.
Aber warum hat das für Sie überhaupt eine Bedeutung? Sie glauben doch nicht, dass an der anthroposophischen Reinkarnationslehre etwas Wahres ist!?
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
die "Inkarnationsfolge", siehe "Fussnote 1" des Artikels:
Pinehas – Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis – Herman Grimm
Diese Inkarnationsfolge wird angegeben in: Rudolf Steiner, "Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhänge", Erster bis fünfter Band (GA 235–239), Rudolf Steiner Verlag, Dornach
Herr Lichte, Sie sind der
Herr Lichte, Sie sind der Steiner-Kenner: Ist dieser Reinkarnationsunfug nun Aussage zur objektiv-realen Beschaffenheit der Welt oder geht es um irgendeine intuitiv-gefühlte Interpretation?
@ HFRudolph
@ HFRudolph
... vielleicht ist der "Reinkarnationsunfug" ein weiterer Beleg dafür, dass Rudolf Steiner ein Hochstapler ist?
was meinen Sie?
Mir stellt sich die Frage, ob
Mir stellt sich die Frage, ob es sich bei Steiner um Reinkarnationsaberglauben in Form des „primitiven Animismus“ (Freud) handelt oder ob das anders zu verstehen ist. Wenn jemand zum Beispiel mit dem Begriff der „Aura“ seine subjektive Empfindung einer Stimmung wiedergibt, sich dabei aber vollauf bewusst ist, dass es sich um eine rein gefühlte Interpretation der Welt handelt, andererseits aber die objektive Beschaffenheit der Welt durchaus strikt kritisch-rational betrachtet, dann könnte ich damit ggf. noch leben, wenn eine solche Sichtweise im Waldorfschulbereich zumindest akzeptiert ist. Unzweifelhaft propagiert Steiner eine andere Erkenntnismethode, die mit der strikt wissenschaftlichen Erkenntnismethode nichts zu tun hat, die aber auch nicht das Ziel hat, die objektiv-reale Beschaffenheit der Welt zu ermitteln, sondern den Blickwinkel auf die sinnlich-künstlerische Erfahrung der Welt zu richten: was ich ansich nicht schlecht finde – nur geht es natürlich nicht an, damit das rationale Weltbild zu schrotten, und genau die Befürchtung besteht ja bei Steiner. Gerade wir Naturalisten haben ja manchmal Schwierigkeiten, den Fokus auf Stimmungen, Emotionen und Befindlichkeiten zu richten und das in Worte zu fassen, weil sich das jenseits der Auseinandersetzung um die objektive Beschaffenheit der Welt bewegt.
Andererseits hatte ich gehofft, dass gerade einer der Steiner-Anhänger dazu mal etwas schreiben kann, denn bei dem Glauben an eine körperunabhängige Seele als Voraussetzung des weiteren Sahnehäubchens des Inkarnationsglaubens bekomme ich arge Magenschmerzen, wie man das noch mit der intuitiven Deutung der Welt, also der schlichten Empfindung in Einklang bringen soll: auf mich macht das den Eindruck, als ob Steiner hier schlicht verrückt geworden ist. Wahnsinnig. Es ergibt auch keinen Sinn, solch metaphysischen Humbug zu verbreiten, wenn es sich NUR um einen Ausdruck der empfundenen, gefühlten Wahrnehmung handelt.
@ HFRudolph
@ HFRudolph
Für Steiner ist das, was er der Welt verkündet, die "Realität", "Wahrheit". Die Anthroposophie müsste schon lange verschwunden sein, weil Steiner ja bis heute der einzige ist, der:
"Steiner behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“ („akasha“, Sanskrit: Äther), zu haben. In dieser „Chronik“ seien alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten, die dem „Geistesforscher“ – also ihm selber – zur Verfügung stünden. Steiner sagt über seine Rolle als „Seher“: „Meinen Schauungen in der geistigen Welt hat man immer wieder entgegengehalten, sie seien veränderte Wiedergaben dessen, was im Laufe älterer Zeit an Vorstellungen der Menschen über die Geist-Welt hervorgetreten ist (…) Meine Erkenntnisse des Geistigen, dessen bin ich mir voll bewusst, sind Ergebnisse eigenen Schauens“(2). Und: „Das müssen wir uns immer wiederum vor die Seele stellen, dass wir nicht aus Urkunden schöpfen, sondern dass wir schöpfen aus der geistigen Forschung selbst und dass wir dasjenige, was aus der Geistesforschung geschöpft wird, in den Urkunden wieder aufsuchen (…) Was heute erforscht werden kann ohne eine historische Urkunde, das ist die Quelle für das anthroposophische Erkennen“(3)."
Quelle: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/01/rudolf-steiner-philosoph/
„... weil Steiner ja bis
„... weil Steiner ja bis heute der einzige ist ...“
Rudolf Steiner dürfte nicht der einzige sein, der Einblick in die Akasha-Chronik hatte; das ergibt sich schon daraus, dass die Evangelienschreiber ja auch daraus geschöpft haben. Weil Rudolf Steiner diese Aussage gemacht hat, ist klar, dass er sich nicht für den einzigen hielt, der das konnte. Sicher aber hatte er besondere Fähigkeiten, das Geschaute in menschlichen Gedanken auszudrücken.
@ Helmut Poremba Und Sie
@ Helmut Poremba Und Sie lesen natürlich auch in der "Akasha-Chronik" ...
Es gibt viele Menschen, die
Es gibt viele Menschen, die sich an ihr voriges Leben erinnern; das ist eine Tatsache, die man wohl hinnehmen muss. – „Reinkarnationsaberglaube"? Das zeigt eben, dass hier Vorurteile vorliegen, die eine Verständigung verhindern.
Ich empfehle, sich Grundbegriffe der übersinnlichen Welterkenntnis anzueignen, z.B. durch Lesen des Buches „Theosophie" von Rudolf Steiner (auch als Taschenbuch). Muss man da sein klares, logisches Denken und den gesunden Menschenverstand aufgeben? Nein, diese werden sogar unbedingt gebraucht und gefördert. Und das rationale naturwissenschaftliche Weltbild? – kein Problem, es wird in schöner und befriedigender Weise ergänzt! Nur die Vorurteile muss man aufgeben, eventuell sich auch von seinem Hochmut verabschieden. Ich habe das alles mitgemacht, das verträgt sich gut. Allerdings, mit dem Reinkarnations-Gedanken hatte ich auch meine Schwierigkeiten, der lag so fern meinem gewohnten Weltbild, dass ich mir das einfach nicht vorstellen konnte, daher habe ich ihn erst einmal beiseite gelassen; mir kamen dann eigene Erlebnisse zu Hilfe, und so konnte ich allmählich ein Verständnis dafür bekommen (war dann sehr froh, diese „Hürde“ genommen zu haben). Übrigens habe ich in meinem ganzen Berufsleben als Ingenieur immer rational denken müssen; richtig verstanden, widerspricht sich da nichts.
Es wird sich ein Chemiker zum Beispiel auch nicht mit jemandem über die Chemie verständigen können, dem die entsprechenden Grundbegriffe fehlen. Ausgerechnet in der Geisteswissenschaft glaubt mancher, das zu können. Gerade hier ist eine diesbezügliche Einführung schon sehr notwendig.
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
Ich habe Rudolf Steiners "Theosophie" gelesen, ich frage mich, was Sie eigentlich gelesen haben ...:
"(...) Selbst in seinem 1904 erschienenem Buch „Theosophie“ (sic!) erweckt Steiner den Eindruck, alleiniger Entdecker seiner „geistigen Welt“ zu sein, und berichtet uns über das „Geisterland“, Zitat Steiner:
„Wie der Schatten eines Gegenstandes an einer Wand sich zum wirklichen Gegenstand verhält, der diesen Schatten wirft, so verhält sich der Gedanke, der durch den menschlichen Kopf erscheint, zu der Wesenheit im «Geisterland», die diesem Gedanken entspricht. Wenn nun der geistige Sinn des Menschen erweckt ist, dann nimmt er diese Gedankenwesenheit wirklich wahr, wie das sinnliche Auge einen Tisch oder einen Stuhl wahrnimmt. Er wandelt in einer Umgebung von Gedankenwesen (…)“(8)
Diese esoterische Abwandlung des „Höhlengleichnisses“ zeigt, dass Steiner die „Ideenlehre“ Platons nicht verstanden hat. Der Fehler Steiners ist so „nahe liegend“, dass der Philosoph Bertrand Russell ihn erklären kann, ohne Steiner überhaupt zu kennen, Russell über die „Ideenlehre“:
„(…) So kommt Platon zu einer übersinnlichen Welt, die wirklicher ist als die gemeine Welt der Sinne, und die allein der Welt der Sinne jenen schwachen Abglanz von Realität verleiht, den man in ihr finden mag. Die wahrhaft wirkliche Welt ist für Platon die Welt der Ideen; denn was auch immer wir auch über die Dinge der Sinnenwelt zu sagen versuchen, es gelingen uns immer nur Aussagen darüber, an welchen Ideen sie teilhaben; und diese Ideen machen ihr Wesen aus. [es folgt die für Steiner gültige Kritik:] Von hier aus noch ein Schritt und wir sind im Mystizismus: dann hoffen wir vielleicht, daß wir die Ideen in mystischer Erleuchtung SEHEN können, so wir wir jetzt die Sinnendinge sehen; und vielleicht bilden wir uns auch ein, dass die Ideen im Himmel existieren. Eine solche mystische Ausartung dieses Gedankens liegt sehr nahe; doch sein Fundament bildet die Logik, und von diesem Fundament aus wollen wir ihn betrachten. (…)“(9)
Steiner SIEHT nicht nur die Ideen, sondern „er WANDELT in einer Umgebung von Gedankenwesen“. Mit Philosophie hat das offensichtlich nichts mehr zu tun (...)"
aus: "Rudolf Steiner, ‘Philosoph’?", https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/01/rudolf-steiner-philosoph/
„... erweckt Steiner den
„... erweckt Steiner den Eindruck, alleiniger Entdecker seiner „geistigen Welt“ zu sein ...“
Rudolf Steiner erweckt nirgends den Eindruck, alleiniger Entdecker der geistigen Welt zu sein, die er beschreibt. Das wäre total vermessen und ist objektiv falsch. Aus dem Zitat aus der „Theosophie“, das Sie dann anführen, ergibt es sich auch überhaupt nicht; eine Unkorrektheit! Er spricht von anderen Geistesforschern und sagt sogar, dass es so etwas wie eine Verbindung mit der geistigen Welt schon immer gab, solange es ein Menschengeschlecht gibt. – Nur verlief diese Verbindung eben früher ganz im Verborgenen (z.B. in den Mysterien, vor deren Niedergang). Er war nur der erste, der die Veröffentlichung im großen Stil unternommen hat, weil er dazu eine Notwendigkeit sah.
Dasselbe Zitat ist auch keine „esoterische Abwandlung des „Höhlengleichnisses““, sondern zeigt in schöner Weise, dass Platon und Rudolf Steiner hier etwas ganz Ähnliches gefunden haben. So ist es mit vielem: Die verschiedenen Geistesforscher stimmen mehr oder weniger überein. – Ein „theologischer“ Autor ging so weit, dass er sagte, was Rudolf Steiner mitteilt, ist alles schon irgendwo veröffentlicht. Er bezeichnet ihn dann kurzerhand als Eklektiker und lässt die vielen wirklich neuen Erkenntnisse einfach unter den Tisch fallen. So sind diese „Qualitäts“-Autoren“: Die eigenen Vorurteile müssen unter die Menschen gebracht werden, mögen sich die Balken noch so sehr biegen. Statt sich um Verständnis zu bemühen, geht man lieber den bequemen Weg: Da kann man schon mal lügen, es dient ja dem „guten Zweck“, Rudolf Steiner zu verunglimpfen.
„Mit Philosophie hat das offensichtlich nichts mehr zu tun“
Das sehe ich auch so. Für Mitteilungen aus der geistigen Welt ist das Überschreiten einer Schwelle notwendig, das ist nicht mehr Philosophie. Hier ist eine Trennlinie zu ziehen; diese beachtet Rudolf Steiner: In seinem philosophischen Werk erfolgt dieser Schwellenübertritt deshalb nicht, da bleibt er noch in den reinen Gedanken.
Manchmal sträuben sich einem schon die Haare: Wenn ich da lese, Rudolf Steiner habe Platon nicht verstanden. Darauf soll hier nicht weiter eingegangen werden, nur soviel sei gesagt: Ich glaube er hat ihn und die anderen bedeutenden Philosophen besser verstanden, als irgendein anderer moderner Mensch.
@ Helmut Poremba „... erweckt
@ Helmut Poremba „... erweckt Steiner den Eindruck, alleiniger Entdecker seiner „geistigen Welt“ zu sein ...“
Lesen Sie den vollständigen Artikel, den ich angegeben hatte. Vorher heißt es:
"(...) Und was sieht Steiner? Zunächst einmal das, was er bei der Theosophin Helena Petrovna Blavatsky abgeschaut hat. Blavatskys Theosophie versteckt Steiner dann hinter einer dicken Schicht „wild gewordener Phantastik“(4), mit der er beispielsweise die Details seines Buches „Aus der Akasha Chronik“(5) ausmalt. Das Ergebnis ist so etwas wie rassistische Science-Fiction(6), „Fantasy“.
Steiner verschweigt regelmäßig seine Quellen, und seine anthroposophischen Anhänger unterstützen ihn bis heute dabei: In dem seinen Büchern beigefügten „Chronologischen Lebensabriß“ wird Rudolf Steiners Funktion als Generalsekretär der „Deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft“ (ab 1902) gar nicht erwähnt, statt dessen heißt es für die Jahre 1902–1912: „Aufbau der Anthroposophie. Regelmäßig öffentliche Vortragstätigkeit in Berlin und ausgedehnte Vortragsreisen in ganz Europa. Marie von Sievers (ab 1914 Marie Steiner) wird seine ständige Mitarbeiterin“. Für 1913 ist dann eingetragen: „Trennung von der Theosophischen und Begründung der Anthroposophischen Gesellschaft“(7). Dass Steiner ab 1904 Landesleiter der „Esoterischen Schule“ der Deutschen Sektion der „Theosophischen Gesellschaft“ war, wird ebenfalls verheimlicht.
Selbst in seinem 1904 erschienenem Buch „Theosophie“ (sic!) erweckt Steiner den Eindruck, alleiniger Entdecker seiner „geistigen Welt“ zu sein, und berichtet uns über das „Geisterland“, Zitat Steiner: (...)"
Auszug aus: "Rudolf Steiner, ‘Philosoph’?", https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/01/rudolf-steiner-philosoph/
„... erweckt Steiner den
„... erweckt Steiner den Eindruck, alleiniger Entdecker seiner „geistigen Welt“ zu sein ...“
Diese Behauptung von Ihnen hatte ich schon in meinen Beitrag vom 03.09.2018 widerlegt. Jetzt widerlegen Sie ihre eigene Behauptung auch noch selbst, indem Sie schreiben, dass Rudolf Steiner bei Helena Petrovna Blavatsky etwas abgeschaut hätte; da müssen bei ihr ja wohl auch geistige Entdeckungen vorhanden gewesen sein.
„Lesen Sie den vollständigen Artikel, den ich angegeben hatte.“
Ich bitte um Verständnis, dass ich Ihren Artikel nicht vollständig lesen werde; denn er enthält außer dem genannten Widerspruch weitere Fehler, Verdrehungen u. dgl. Auf diesen Artikel möchte ich mich möglichst gar nicht weiter einlassen.
@ Helmut Poremba Steiner hat
@ Helmut Poremba Steiner hat bei Blavatsky "abgeschaut", so wie "abgeschrieben" in der Schule. Man kann auch falsch abschreiben, wenn der andere auch nichts weiß.
Mal eine kleine Abschweifung:
Mal eine kleine Abschweifung: Oh ja, mit dem Abschreiben, das ist eine interessante Sache! Ich erinnere mich noch gut an meine Schulzeit. Indem Fehler abgeschrieben wurden, kam das Abschreiben heraus. – Und jetzt sage ich etwas, was furchtbar eingebildet klingt, es soll ein Spaß sein: Bei mir hatten es die Lehrer mit dem Erkennen des Abschreibens aber nicht so leicht, denn von mir wurde im allgemeinen nichts Falsches abgeschrieben (das gab es kaum). Da wunderten sie sich dann allerdings, dass nur in meinem Umkreis bei den neben mir Sitzenden so viel Richtiges aufgetaucht ist, was auch verräterisch war (habe ich z.B. im Chemieunterricht wirklich so erlebt).
Aber zurück zu Rudolf Steiner und Blavatsky: Ich glaube, er war der fähigere Geistesforscher, brauchte also nicht abzuschreiben und konnte sie sogar korrigieren.
Haben Sie inzwischen,verstanden, dass Ihre Behauptung „... erweckt Steiner den Eindruck, alleiniger Entdecker seiner „geistigen Welt“ zu sein ...“ unhaltbar ist? Das Beste wäre es wirklich, Sie ziehen den gesamten betreffenden Artikel zurück; denn er enthält, wie schon am 03.09. und 09.09.2018 von mir erwähnt, viele schlimme Aussagen.
@ Helmut Poremba / alle "(...
@ Helmut Poremba / alle "(...) denn er [der Artikel] enthält (...) viele schlimme Aussagen." Stimmt. Für jemand, der Rudolf Steiner als "erleuchtet" anbetet, muss der Artikel fürchterlich sein ... dieser Artikel: "Rudolf Steiner, ‘Philosoph’?", https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/01/rudolf-steiner-philosoph/
„... muss dieser Artikel
„... muss dieser Artikel fürchterlich sein …"
Sie können ganz beruhigt sein, diese Furcht hält sich bei mir sehr in Grenzen, denn ich sehe ja, von wem der Artikel kommt. Beunruhigt sollten allerdings Sie über sich sein, denn Sie treffen nicht mich, sondern sich selbst. Aber dafür wird jetzt kein Verständnis bei Ihnen vorhanden sein. Es ist schon so wie im Märchen: Solange Sie so schreiben, werden Sie immer mehr zur Pechmarie; nur merken Sie es nicht. – Wie wäre es, wenn Sie sich einmal den Betrag von Michael C. vom 01.09.2018 – 18:45, hier auf dieser Seite, zu Herzen nehmen würden? Aber ich „fürchte", das wird jetzt wohl nicht möglich sein.
Wie ich früher schon geschrieben habe, dass Sie wohl nicht ahnen, wem Sie „nachplappern" (Ihr Ausdruck), so wenig wissen sie jetzt, wen (oder was) Sie „anbeten" (wieder Ihr Ausdruck). Es könnte etwas sein, was mindestens so schlimm ist wie das goldene Kalb im Alten Testament. Daher empfehle ich Ihnen dringend, in sich zu gehen und zu schauen, ob Sie Ihr Herz finden können.
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
Zum Anthroposophen "Michael C.": https://blog.psiram.com/2011/07/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/#comment-92370
Es gibt viele Menschen, die
Es gibt viele Menschen, die VORGEBEN, sich an ihr voriges Leben erinnern; das ist eine Tatsache, die man wohl hinnehmen muss. Es gibt nicht einen einzigen Fall, der unabhängig bstätigt wurde.
Wieso glauben Sie Dinge, die ihnen irgend jemand einfach mal so erzählt?
Glaubn Sie mir auch, dass ich Ihnen letztes Jahr 5 Mio € geliehen habe und Sie versprochen haben, die zum 1. Oktober zurückzuzahlen? Und jetzt sagen Sie nicht, davon wüßten Sie nichts. Ich würde das doch nicht behaupten, wenn es nicht wahr wäre. ODER?
Nein, sondern in diesen
Nein, sondern in diesen Vorträgen (GA 235 – 239) steht für Herman Grimm nur diese Inkarnationsfolge (in GA 236, Vortrag vom 23.04.1924):
Jüngerer Plinius – Markgräfin Beatrix – Herman Grimm.
Das heißt Herman Grimm kommt in der anderen Inkarnationsfolge mit Novalis nicht vor.
In GA 238 (in der Ansprache vom 28.09.1924) ist dann noch etwas über das Verhältnis von Herman Grimm zu Raffael zu lesen (keine Inkarnationsfolge).
Aber Sie haben mir noch nicht verraten, was das für eine Bedeutung für Sie hat, wenn Sie an die Reinkarnationslehre doch nicht glauben!?
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
"In Hinsicht auf die Novalis-Seelen ist es wichtig zu wissen, dass Rudolf Steiner in seinen späten Karma-Zyklen folgende Inkarnationsfolge vortrug: Pinehas - Elias - Johannes der Täufer - Raffael - Novalis - Herman Grimm."
https://anthrowiki.at/Karmische_Gruppen_innerhalb_der_Anthroposophie
Johannes der Täufer ist aber
Johannes der Täufer ist aber doch ohnehin keine real existierende Person, wie etwa Rafael…?
Pinehas und Elias sind
Pinehas und Elias sind ebenfalls nur Märchenfiguren aus der "Bibel" genannten Schriftensammlung. Hat das jemals irgend einen Geistgläubigen gestört?
Hier liegt meiner Ansicht
Hier liegt meiner Ansicht nach ein Fehler bei anthrowiki.at vor. Ich kann in den späten Karma-Zyklen für die Inkarnationsfolge von Herman Grimm nur finden, was ich in meinem Beitrag vom 22.08.2018 geschrieben habe.
Ich will schauen, was zu unternehmen ist, damit der Fehler bei anthrowiki.at korrigiert wird.
"Nach der Bibel gibt es bei
"Nach der Bibel gibt es bei der Sünde gegen den Heiligen Geist keine Vergebung. Für solch eine Sünde halte ich Ihren Artikel."
Entspricht das Ihrem Denken? Da können wir alle ja von Glück reden, dass es keine heiligen Geister und keine Sünde gibt - und entsprechend von niemandem Vergebung heischen müssen...
Jemand, der glücklicherweise kein Waldorfschüler war.
Zunächst erkenne ich an, dass
Zunächst erkenne ich an, dass Ihr letzter Satz eine originelle Erwiderung auf meinen letzten Satz ist.
Ja, was ich geschrieben habe, entspricht meinem Denken. Kein Heiliger Geist und keine Sünde? Das gibt es für mich schon. Hier steht Aussage gegen Aussage, und einer von uns beiden wird Recht haben. Ich fühle mich da eben in der christlichen Kultur des Abendlandes drinnenstehend.
"in der christlichen Kultur
"in der christlichen Kultur des Abendlandes drinnenstehend" - ja, knietief im Blut.
Aber mal im Ernst, nein, es wird der christlichen Reconquista nicht gelingen, den hpd zu drehen.
Ihre erste Bemerkung hat ja
Ihre erste Bemerkung hat ja vielleicht auch eine gewisse Berechtigung. Wir leben nun einmal in der Kultur des Abendlandes (bzw. in dem, was inzwischen daraus geworden ist) und haben möglicherweise mit allem Guten und eben auch Schlimmen, was da geschehen ist, irgendwie zu tun. Insofern ist das schon auch ernst. – Auf jeden Fall will ich nicht etwas „drehen“, sondern es geht mir darum, Gedanken, die ich für wahr und wichtig halte, zu äußern; egal wie sie aufgenommen werden. Eventuell kann das Folgende weiterhelfen.
In aller Kürze: Man kann nicht sagen: Christentum = Kirche; das ist zweierlei. Kann ja sein, dass die Kirchen immer bedeutungsloser werden, das Christentum wird es nicht. Und es kann auch sein, dass das echte Christentum manchmal durch die Kirchen sogar verhindert wurde. – In dem, was die Anthroposophie über das Christentum mitteilt, kann man empfinden, dass hier die Wahrheit verkündet wird (in Übereinstimmung mit der Bibel), was einen dann sehr froh machen kann. Da findet man, was viele in den Kirchen schmerzlich vermissen.
Nein, das hilft leider auch
Nein, das hilft leider auch nicht weiter.
Vielleicht klären Sie uns mal kurz darüber auf, was "das echte Christentum" ausmacht?
Lapidar ausgedrückt, kann man
Lapidar ausgedrückt, kann man sagen, das echte Christentum ist so, wie es der Christus selbst wollte und will. Dazu gehört sicher die Nächstenliebe und auch die anderen Lehren, von denen man das sichere Gefühl haben kann, dass sie von dem Christus kommen. Und es ist leicht einzusehen, dass zunächst alles aus dem praktizierten Christentum zu entfernen ist, was dem Humanismus widerspricht. Schon am Anfang wurde der Imperialismus des Römischen Reiches hereingenommen; das führte dann z.B. zu Zwangs-„Bekehrungen“, zur Inquisition usw.
Schwieriger ist es, die wahren Verkündiger zu erkennen, die ja zum Christentum dazugehören. Hier muss man wohl allmählich eine Sicherheit im Beurteilen gewinnen. – Aus der Bibel kann man sehr viel entnehmen, jedoch ist mit einigen fehlerhaften Stellen zu rechnen, etwa durch mangelhafte Übersetzung.
Das Christentum ist ja für den einzelnen Menschen auch immer eine ganz persönliche Angelegenheit; und so kann ich für mich sagen, dass ich großes Vertrauen zu den Mitteilungen Rudolf Steiners habe. Da finden sich unter anderem Erläuterungen zu den Evangelien, die dem modernen Menschen eine große Hilfe sein können.
Diesem modernen Menschen liegen ja Berichte der Bibel oft sehr fern; die Auferstehung z.B. kann er als eine Zumutung für heutiges Denken empfinden – und doch es ist möglich, dass durch die erwähnten Mitteilungen Rudolf Steiners nicht nur ein Glaube, sondern auch ein Verständnis dieser Dinge erreicht wird, wenn nur keine Vorurteile dies verhindern. Hier von Gehirnwäsche zu sprechen, wäre unsinnig, denn man behält jederzeit seine völlige Freiheit.
@ Helmut Poremba / alle
@ Helmut Poremba / alle
... der Hellseher Steiner sieht das "echte Christentum" einfach besser ...:
„Laut Steiner gab es nicht nur einen Jesus, sondern zwei, die beide um die Zeitenwende geboren wurden – einer in Bethlehem, der andere in Nazareth. Die Eltern hiessen in beiden Fällen Maria und Joseph. Der eine Jesus war eine Reinkarnation des alt-iranischen Religionsstifters Zarathustra, der andere stand mit Buddha in Verbindung. Mit 12 Jahren verliess die «Ichheit» des Zarathustra-Jesus seinen Körper und drang in den anderen Jesus ein. Dieses Wissen will Steiner dem geistigen Weltgedächtnis, der Akasha-Chronik, entnommen haben. Er formuliert ein 5. Evangelium, das die vier biblischen ergänzt, sie in ihrer Bedeutung laut Steiner aber übertrifft, weil er als Hellseher unmittelbare Erkenntnis beansprucht. Die biblischen Evangelien stammten zwar auch aus der Akasha-Chronik, seien durch fehlerhafte Abschriften aber verfälscht worden.“3
Quelle: "Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‘Rassen’", https://www.ruhrbarone.de/geschichte-in-der-waldorfschule-atlantis-und-die-rassen/49644
Zwei Jesus-Knaben: Sich aus
Zwei Jesus-Knaben: Sich aus der sehr umfangreichen Christologie Rudolf Steiners eine Sache herauszupicken, die den meisten Leuten, die kein spezielles Wissen haben, abstrus vorkommen muss, halte ich für keine Methode, die fair und in Ordnung ist. Es ist ja bekannt, dass etwas, was aus dem Zusammenhang gerissen wird, leicht zu Missverständnissen führen kann.
Nun, in den Evangelien (Matthäus und Lukas) sind zwei unterschiedliche Geburtsgeschichten zu erkennen. Das kann besonders deutlich werden, wenn man bemerkt, das jeweils verschiedene Stammbäume angegeben werden.
@ Helmut Poremba Mit welchem
@ Helmut Poremba Mit welchem "speziellen Wissen" sollte einem Steiners Mär von den "Zwei Jesus-Knaben" nicht abstrus vorkommen?
Dieses „spezielles Wissen“
Dieses „spezielles Wissen“ ist die Kenntnis der erwähnten Christologie. Damit soll nicht gesagt sein, dass das Bekanntwerden mit dieser Lehre automatisch zu einer Zustimmung führt; man kann selbstverständlich eine Sache immer so oder so aufnehmen (man denke auch an das Gleichnis vom Sämann im Evangelium). Tatsache ist aber, dass sehr viele Menschen das angenommen haben.
Und dann sind da noch die von mir genannten zwei Geburtsgeschichten in den Evangelien, die manchem Theologen Kopfzerbrechen bereiten dürften. (Die Evangelien sind ja berechtigterweise für die Christenheit ganz besonders wichtig.)
Es kann einleuchten: Wenn ein höchster Gott auf die Erde kommt (sofern man denn daran glauben kann), und dazu noch alle Menschen erlösen will, dass dann besondere Maßnahmen notwendig sind; das ist eben etwas anderes, als wenn irgendwo ein kleines Fritzchen geboren wird.
Also Vorsicht mit zu schnellem Urteilen: „Mär“ könnte ein Vorurteil sein!
@ Helmut Poremba
@ Helmut Poremba
Dieses "spezielle Wissen" ist, was Sie Rudolf Steiner nachplappern.
Um in Ihrem Jargon zu bleiben
Um in Ihrem Jargon zu bleiben:
Wem „plappern" Sie wohl nach? Ich vermute, Sie ahnen es nicht einmal. – Allerdings, auf diesem Niveau möchte ich nicht weiterdiskutieren.
Sind Ihnen die Argumente ausgegangen, dass Sie in die Unsachlichkeit und Unhöflichkeit fallen?
@ Helmut Poremba Dass Sie
@ Helmut Poremba Dass Sie Steiner "nachplappern" IST das Argument: Sie haben doch keine einzige "Erkenntnis" aus der "geistigen Welt" selber gewonnen, sondern geben nur wieder, was Ihnen Rudolf Steiner sagt ... gefällt ist es Ihnen wie folgt formuliert besser: "... wie stellt man ‘Intersubjektivität’ bei einem Hellseher her? ...", siehe: https://hpd.de/artikel/jeder-mensch-wissenschaftler-13429
Wir sind hier auf einer
Wir sind hier auf einer humanistischen Seite, da sollte ein gewisses Mindestmaß an Menschenachtung vorhanden sein.
Sie aber „plappern“ immer noch weiter, deshalb hier kein Kommentar von mir (siehe auch oben: mein Beitrag vom 30. August 2018).
Lapidar ausgedrückt, ist das
Lapidar ausgedrückt, ist das leider auch nix anderes als Rosineklauberei.
Hatte ich mir schon fast gedacht.
„ ... was "das echte
„ ... was "das echte Christentum" ausmacht?“ Die Beantwortung dieser Frage (mit einfachen Worten) hatte ich mir zunächst leicht vorgestellt. Dann merkte ich aber, dass ich mich doch anstrengen muss. Schließlich hat sogar meine Frau noch etwas geholfen. Nun, es ist wohl trotzdem nichts Besonderes herausgekommen – zumindest in Ihren Augen. Das muss man dann eben hinnehmen.
Ihren Ausdruck „Rosineklauberei“ verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht – ist aber wohl auch nicht so wichtig.
„Hatte ich mir schon fast gedacht.“ Diese Bemerkung von Ihnen deutet auf Vorurteile hin. Besser ist es doch, erst einmal versuchen zu verstehen, was der andere ausdrücken will (dabei sollte das eigene Innere schweigen), und erst dann, sofern es noch erforderlich scheint, zu kritisieren.
"Kein Heiliger Geist und
"Kein Heiliger Geist und keine Sünde? Das gibt es für mich schon. Hier steht Aussage gegen Aussage, und einer von uns beiden wird Recht haben."
Nein, hier steht nicht Aussage gegen Aussage, sondern Behauptung gegen die Bestreitung einer Behauptung. Sie behaupten, es gäbe einen "heiligen Geist" und eine "Sünde". Nun, dann ist es an Ihnen mir dies hieb- und stichfest zu beweisen. Und kommen Sie mir nicht mit weiteren Behauptungen. Behauptungen können Behauptungen nicht belegen, sondern produzieren Zirkelschlüsse.
Ich hingegen behaupte gar nichts, schon gar nicht, dass es den "heiligen Geist" und die "Sünde" nicht gäbe. Ich glaube also nicht, dass es den "heiligen Geist" und die "Sünde" nicht gibt, sondern ich glaube nicht, dass ein "heiliger Geist" oder eine "Sünde" existieren.
Sie haben also eine ganz einfache Plattform, von der aus Sie meine Überzeugung starten können: Beweisen Sie mir, dass mein Glaube falsch und Ihrer richtig ist. Viel Spaß dabei...
Auf diesen „Spaß“ muss ich
Auf diesen „Spaß“ muss ich wohl verzichten; denn es liegt in der Natur der Sache, dass geistige Dinge nicht so bewiesen werden können, wie man etwa die Existenz eines Elefanten beweist, oder dass es einmal Dinosaurier gab. Wenn man nur gelten lässt, was durch solche Beweise nachgewiesen wird, dann wird man an geistige Dinge nicht glauben können, vielleicht jeglichen Geist ablehnen. Möglicherweise muss man das zunächst so stehenlassen.
Ich hoffe nun, dass ich nicht wieder eine Sie störende „Behauptung“ ausgesprochen habe; man kann ja nicht immer alles, was man so sagt, beweisen. Auf jeden Fall möchte ich nicht durch Behauptungen irgendwelche Rechthaberei betreiben oder meinem Diskussionspartner die eigene Meinung aufzwingen. Ich kann es gut ertragen, wenn jemand eine andere Meinung hat, und wünsche mir dies umgekehrt ebenso.
Aber zurück zum „Heiligen Geist“. Weil ich hier, wie oben gesagt, nicht beweisen kann, möchte ich kurz beschreiben, wie ich dazu kam. Da war einmal die evangelische Erziehung, und dann habe ich durch die Anthroposophie manches erfahren. Was ich da so hörte, machte mir keine Probleme, ich konnte es für wahr halten, ohne äußere Beweise. Das Gehörte klingt plausibel, widerspricht für mich nicht dem Leben, erklärt es sogar. So existiert der Heiligen Geist also zumindest in meinen Gedanken, aber ich bin davon überzeugt, dass dem auch eine Realität entspricht. – In diesem Absatz ist wohl die einzige möglicherweise störende Behauptung, dass das Leben erklärt werden soll; aber darauf hier noch einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen.
Wenn Sie nicht behaupten, dass es den „heiligen Geist“ nicht gäbe, kann das ja früher oder später weiterhelfen ...
Lieber Herr Poremba,
Lieber Herr Poremba,
etwas ohne Beweis(möglichkeit) für wahr halten, nennt man glauben. Der Glaube arbeitet aber ausschließlich mit Behauptungen, denn er kann keine einzige seiner "Wahrheiten" beweisen.
(Dies sei auch eine Antwort
(Dies sei auch eine Antwort auf Ihren Beitrag vom 27.08.18 - 17:57 Uhr.)
Lieber Herr Büchner!
Was Sie schreiben, kann ich sehr gut nachvollziehen und verstehen. Das Thema „Wahrheit“ ist ja schwierig, und ich möchte versuchen, meine persönliche Meinung dazu in einigen Gedanken darzustellen; andere mögen ähnlich denken. Schwierig ist es auch mit „Beweis(möglichkeiten)“ in geistigen Dingen. Hier aber nur von „Behauptungen“ zu sprechen, greift doch wohl zu kurz. – Vorangeschickt sei: Es wird einem kaum gelingen, einem Blinden zu beweisen, dass man nachts am Himmel Sterne sieht. Wenn dieser Blinde aber einen Menschen hat, zu dem er großes Vertrauen hat, dann wird er es von ihm annehmen können und für wahr halten.
Wenn man sich in der Welt umsieht, kann man zu der Überzeugung kommen, dass es irgendetwas Höheres geben muss; man kann natürlich auch sagen, dass alles durch Zufall oder Ähnliches entstanden ist. In der Antike hatte man keinen Zweifel an der der Existenz des Göttlichen, das war alltägliches Denken; man wäre sonst wahrscheinlich als nicht normal angesehen worden. Ich möchte sagen, es war einfach Erlebnis der Menschen, darüber brauchte man nicht zu diskutieren (es galt als selbsrverständliche Wahrheit!). Im Fortschreiten der Menschheit kamen dann die Zweifel, und man hat es mit „Gottesbeweisen“ versucht (s. auch bei „anthrowiki.at“ unter diesem Stichwort).
Ein anderer Ansatz wäre, sich zu fragen, ob man nicht ein inneres Wahrheitsgefühl hat, wie man ein Gefühl für gut und böse hat (Gewissen). Der Mensch kann auch die geistige Welt als seine eigentliche Heimat ansehen. Wenn er dann von geistigen Dingen hört, sind das heimatliche Gedanken, die ihm einleuchten können. Hier kann wohl von keinem Zirkelschluss sprechen.
Wenn jemand z.B. Ebbe und Flut nicht versteht, kann er sich die entsprechenden Erkenntnisse aneignen und wird dann darüber befriedigt sein. Ganz ähnlich ist es auch mit Angelegenheiten, die Geistiges berühren; so konnte ich mir schon als etwa Zwölfjähriger auf der Dorfschule die großen Unterschiede bei den Kindern nicht erklären; die verschiedenen Elternhäuser (Vererbung) gaben mir keine befriedigende Antwort; die kam erst viel später, als ich mich mit dem Wiederverkörperungsgedanken auseinandersetzte.
Vielleicht wird einem dieses Beispiel nicht so einfach eingehen. Aber entscheidend ist, dass die Welt erklärlich wird durch die Annahme geistiger Erkenntnisse; es bleiben sonst viele Fragen offen. Man lebt in einem Gebäude, wo alles evident erscheint; man fühlt sich wohl darinnen. Im eigenen Erleben gibt es dann kaum mehr einen Unterschied zu den Dingen, die man von der sinnlichen oder der übersinnlichen Welt weiß.
Vielleicht kann man diese Übereinstimmung der geistigen Erkenntnisse mit dem Leben als Beweis ansehen, wie er für geistige Dinge eben möglich ist; solange die eigene Anschauung fehlt.
Lieber Herr Poremba,
Lieber Herr Poremba,
"Wenn dieser Blinde aber einen Menschen hat, zu dem er großes Vertrauen hat, dann wird er es von ihm annehmen können und für wahr halten. " Und wenn dieser Mensch, zu dem er großes Vertrauen hat, ein Scharlatan ist und ihm erzählt, nachts stünde die Sonne am Himmel, dann wird er das auch glauben. Genau das ist das Problem. Im Gegensatz dazu, ob jemand blonde, schwarze oder gar keine Haare hat, können Sie nie wissen, ob Sie einem Scharlatan vertrauen oder nicht. Die "Annahme geistiger Erkenntnisse" ist immer eine Glaubensfrage und die evidenzfreie Annahme eines "Wiederverkörperungsgedankens" hat mit den großen Unterschiede bei den Kindern nicht das geringste zu tun.
Die Waldorfschulen und ihre Anhänger täten gut daran, sich an Überprüfbares und mit den Naturgesetzen Übereinstimmendes zu halten, anstatt zu versuchen, durch Erzählen von Märchen die Welt zu erklären. In diesem Universum geht alles mit rechten Dingen zu und nein, bis jetzt wurde noch keine Ausnahme nachgewiesen.
Lieber Herr Büchner,
Lieber Herr Büchner,
sicher gibt es auch Scharlatane und Lügner, und man kann darauf reinfallen. Aber soll man deshalb grundsätzlich zu keinem Menschen Vertrauen haben? Es wäre ganz traurig um die Welt bestellt, wenn es nicht auch Menschen gäbe, die aus Liebe handeln. Ich finde entscheidend, dass man zu anderen Menschen, ohne enttäuscht zu werden, großes Vertrauen haben kann.
Ein gutes Beispiel ist die taubblinde Helen Keller. Zu diesem Mädchen kam die Lehrerin Anne Sullivan. Es entwickelte sich ein starkes Vertrauensverhältnis, und Helen Keller konnte so weit gefördert werden, dass sie sogar eine berühmte Frau wurde. Man kann ein sicheres Gefühl dafür bekommen, ob es ein Mensch ehrlich mit einem meint, und das ist hier doch wohl eingetreten. Wäre sie der Anne Sullivan mit Misstrauen begegnet, so hätte das, was man geradezu als ein Wunder ansehen kann, nie geschehen können. Obwohl es Betrüger gibt, das Leben zeigt in diesem Falle, dass das andere doch auch möglich ist, dass durch Vertrauen Großartiges entstanden ist.
Hier kann man eine schöne Analogie zur Aufnahme der Geisteswissenschaft entdecken. Wir heutigen „Normalmenschen" sind ja in der Regel blind für die geistige Welt, weil wir die entsprechenden höheren Sinnesorgane, obwohl vorhanden, noch nicht genügend ausgebildet haben. Aus meiner Erfahrung in Jahrzehnten kann ich sagen: Durch ein großes Vertrauen zu Rudolf Steiner – und da wir werden nie enttäuscht, denn er ist kein Scharlatan und Lügner, sondern handelt aus Menschenliebe – können auch wir sehr gefördert werden. Das gilt eben nur, wenn dieses Vertrauen denn entstehen kann, jedenfalls ist bei Misstrauen überhaupt nichts möglich.
Zu Weiterem möchte ich nur ganz kurz Stellung nehmen:
„... die evidenzfreie Annahme eines "Wiederverkörperungsgedankens" hat mit den großen Unterschiede bei den Kindern nicht das geringste zu tun.“
Das ist für mein Erleben ganz anders, wie ich schon in meinem Beitrag vom 31.08.2018 darzustellen versuchte. Für andere muss es ja nicht so sein, aber dass ich darüber so denke, wie beschrieben, es für wahr halte, ist eine Tatsache bei mir. Zigtausende sehen das ähnlich, aber das ist natürlich ebenfalls kein Beweis.
„Die Waldorfschulen und ihre Anhänger täten gut daran, sich an Überprüfbares und mit den Naturgesetzen Übereinstimmendes zu halten, ...“
Sie halten sich selbstverständlich daran. Das weiß ich aus eigenem Einblick, ich war selber Waldorf-Vater. Die Waldorfschulen tun gut daran, das zu praktizieren, was ihr Ziel sein muss: Die ursprünglichen Absichten zu verwirklichen, d.h. die Kinder zu deren positiver Entwicklung so zu erziehen, wie es nach der anthroposophischen Menchenkunde richtig ist.
@ Helmut Poremba Sie sind auf
@ Helmut Poremba Sie sind auf den "Betrüger Rudolf Steiner" hereingefallen. Oder ist ihnen "Scharlatan Rudolf Steiner" lieber? "Hochstapler Rudolf Steiner" wäre vielleicht auch ...
Lieber Herr Poremba,
Lieber Herr Poremba,
"Wir heutigen „Normalmenschen" sind ja in der Regel blind für die geistige Welt, weil wir die entsprechenden höheren Sinnesorgane, obwohl vorhanden, noch nicht genügend ausgebildet haben." Wieso müssen esoterische Menschen immer mit solchen evidenzfreien Argumenten kommen, wenn sie in der realen Welt am Ende sind?
Es gibt keine "entsprechenden höheren Sinnesorgane", die angeblich vorhanden sind (obgleich nicht nachweisbar) aber "noch nicht genügend ausgebildet".
Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass Ihre Phantasie Ihnen alles, aber wirklich alles vorgaukeln kann, was sich ein Mensch vorstellen kann? z.B., dass Sie Napoleon oder Caesar seine, dass Sie bereits im Mittelalter oder vor 2000 Jahren schon einmal gelebt hätten, dass ein unsichtbarer und unbeweisbarer Geist Sie von Sünden befreien könnte, die Sie nie begangen haben usw. usw.
Das ist Kopfkino - nichts weiter. Und es ist schön dass wir das haben, aber wir sollten uns jederzeit bewusst sein, dass es sich dabei um Imaginationen handelt, die mit der Realität nicht das Geringste zu tun haben.
Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn wir aufhören daran zu glauben.
Was Ihr Beispiel von Helen Keller sollte, will mir nicht einleuchten. Es gibt Tausende von taubblinden Menschen. Kennen Sie eine zweite Helen Keller? Was sagt uns also ihr Beispiel über Vertrauen oder Liebe aus? NICHTS. Und noch eines: die Entwicklung von Helen Keller hat mit einem Wunder nichts zu tun. Sie war eine intelligente und außergewöhnliche Frau, die das Glück hatte, (nicht nur von Ann Sullivan) gefördert zu werden.
Lieber Herr Büchner!
Lieber Herr Büchner!
„… in der realen Welt am Ende …"
Wer ist hier in der „realen Welt", wie Sie sie nennen, am Ende? Ich jedenfalls nicht ich, ich liebe sie. Diese Welt wird sehr schätzen, wer etwas von der geistigen Welt weiß; und zwar schätzen vom kleinsten Gewürm in der Erde bis zum majestätischen Sternenhimmel; alles andere würde bedeuten, dass man etwas noch nicht richtig verstanden hat.
Lassen Sie uns noch einmal zu den höheren Sinnesorganen kommen, die Sie als „evidenzfreie Argumente" bezeichnen. Neben Ihre Meinung möchte ich die meine stellen. Diese Sinnesorgane nennt man auch „Chakren", und sie sind in den verschiedenen Kulturkreisen bekannt. Man kann wohl sagen: Für Millionen von Menschen waren sie und sind sie eine Wahrheit, die sie aus eigenem Erleben kennen oder im Vertrauen angenommen haben. In einem früheren Beitrag (am 10.09.2018) habe ich hier das Gedankenexperiment mit dem Gefühl der Freude angeführt, um zu zeigen, wie man mit zunächst unbekannten Dingen umgehen kann (das heißt ja nicht, dass man jeden Quatsch für möglich halten soll). Wie das Gefühl der Freude eine Erfahrung ist, so ist es auch mit den Chakren; beide sind seelisches Erleben, das kann ich bestätigen. Über Chakren findet man ja einiges nicht nur bei Anthrowiki sondern auch bei Wikipedia.
@ Helmut Poremba Sie haben
@ Helmut Poremba Sie haben immer noch nicht auf diese Frage geantwortet: "Was steht in Rudolf Steiners Buch "Aus der Akasha-Chronik"? Oder wissen Sie es gar nicht?", siehe: https://hpd.de/comment/38050#comment-38050
Machen Sie uns doch die "Freude", und reden Sie nicht immer nur davon – Sie wissen ja, italienische "höhere Erkenntnis": "Tra il dire e il fare c’è di mezzo il mare"
Hallo Herr Poremba,
Hallo Herr Poremba,
jetzt weiß ich endlich, was Sie mit "höheren Sinnesorganen" meinen, von denen Sie vermutet haben, wir kennten sie noch nicht. Da muss ich Sie aber korrigieren, sie sind seit Jahrtausenden bekannt. Heutzutage ist der Name dafür "Gehirn". Man wusste lange nicht, wofür es gut ist, weil man den Sitz der Emotionen, Vorstellungen und Gefühle im Herzen vermutete, aber heute weiß man es besser.
Ihre "Chakren" von denen wikipedia aus gutem Grund nur im Konjunktiv redet, sind Phantasien Ihres Gehirns, so wie Liebe, Freundschaft, Wut, Hass und was immer sonst Sie sich vorstellen mögen. Geister und Elfen gehören natürlich auch dazu, so wie alles andere, was verschwindet, wenn Sie aufhören daran zu glauben.
Zu: "Für Millionen von Menschen waren sie und sind sie eine Wahrheit, die sie aus eigenem Erleben kennen oder im Vertrauen angenommen haben." kann ich nur wieder sagen, JA, Sie haben das Recht auf Ihre ganz persönliche Wahrheit, aber bringen Sie das bitte nicht mit der Realität durcheinander, denn einen Anspruch auf eigene Fakten haben Sie nicht und Fakten sind keine Frage von Mehrheitsmeinungen.
Was aber dann "das heißt ja nicht, dass man jeden Quatsch für möglich halten soll" bedeuten soll, muss Ihr Geheimnis bleiben. Wer schon "Chakren für möglich hält, sollte auch für ALLES ANDERE offen sein, denn wo ist der Unterschied zwischen Chakren, Geistern, Chemtrails, Reptilienwesen und anderem Quatsch?
Die Frage, "ob man nicht ein
Die Frage, "ob man nicht ein inneres Wahrheitsgefühl hat, wie man ein Gefühl für gut und böse hat" kann man ohne Wenn und Aber verneinen. Wir haben kein Sinnesorgan, das wahr und unwahr unterscheiden kann und erst recht keines, das "gut" und "böse" auseinander hält. Letztere sind moralische Kategorien, die wir mit unserer Sozialisierung verinnerlichen, was Sie schon daran erkennen können, dass christliche Amerikaner den staatlich angeordneten Mord an Straftätern für absolut gerechtfertigt halten - entgegen den angeblichen Worten ihres angeblichen Religionsgründers und entgegen der offiziellen Meinung der protestantischen und mittlerweile auch der katholischen Kirche.
Lieber Herr Büchner,
Lieber Herr Büchner,
es war ja nicht die Rede davon, ob wir ein „Sinnesorgan“ für gut und böse u. dgl. haben. Aber das Gewissen gibt es doch wohl – mehr oder weniger bei den Menschen ausgebildet. Das ist inneres Erlebnis und lässt sich schwer beweisen. Ebenso ist es mit dem Wahrheitsgefühl, wenn es denn so etwas gibt. Bei „wikipedia.org“ steht: „Das Gewissen wird im Allgemeinen als eine besondere Instanz im menschlichen Bewusstsein angesehen, die bestimmt, wie man urteilen soll.“
Ein Gedankenexperiment: Nehmen wir einmal an, ein großer Teil der Menschen würde das Gefühl der Freude nicht kennen. Dann wäre es verkehrt, wenn sie sagten, das gibt es nicht, dafür hat der Mensch kein Sinnesorgan u. dgl. Vielmehr wäre es in Ordnung zu sagen, das kenne ich nicht, das verstehe ich nicht usw.; und schließlich zu fragen, wie kommt man zu solchem Erleben? Natürlich könnte auch gesagt werden, damit will ich nichts zu tun haben. – Nun kennt aber jeder die Freude, und man braucht darüber nicht zu streiten. So ist es allgemein: Man diskutiert über das, was man nicht versteht; z.B. über den Glauben und bis hin zu Gott. Wenn man nicht diskutieren muss, kann man zu fruchtbarer Arbeit vorwärtsschreiten.
Was ich da am 31.08.2018 und auch heute geschrieben habe, war der Versuch, zu einer Verständigung zu kommen. Aber ich glaube, das führt zunächst nicht weiter, vielleicht geht es mit einem anderen Ansatz in einem meiner Beiträge besser.
Hallo Herr Poremba,
Hallo Herr Poremba,
Ihr „wikipedia.org“ Zitat: „Das Gewissen wird im Allgemeinen als eine besondere Instanz im menschlichen Bewusstsein angesehen, die bestimmt, wie man urteilen soll.“ belegt, dass es sich hier um eine (vielleicht mehrheitliche) Meinungsäußerung handelt, keineswegs aber um ein Faktum. "Gewissen" ist eine Vorstellung Ihres Gehirns von "Gemeinschftskonformität" bzw. dem Befolgen oder Widersetzen dagegen. Das ist kein festgelegtes Faktum und erst recht kein naturgegebenes. "Inhalt und Umfang" Ihres Gewissens sind eine Frage Ihrer Sozialisation. Ein Gewissen haben Sie immer, was darin abgebildet ist, kann niemand außer Ihnen selbst wissen.
Falls Sie nicht über Themen diskutieren wollen, die Sie nicht verstehen, würde ich Ihnen empfehlen, einen weiten Bogen um Philosophie und Kunst zu machen und um Religion und Glauben sowieso, denn falls Sie sich zu der Aussage verstiegen, Ihren Glauben zu verstehen, würde ich Sie bitten, mir mal das Konstrukt der Dreifaltigkeit zu erklären. Das konnte nämlich bis heute aus gutem Grund niemand.
Die Beantwortung der
Die Beantwortung der Streitfrage "Gibt es die Sünde und den Heiligen Geist?" ist doch trivial.
Legen Sie einfach unumstößliche Beweise für die Existenz von beiden vor. Ich meine damit, Beweise, die auch der akzeptieren muss, der NICHT DARAN GLAUBT.
Fall Ihnen das (erwartungsgemäß) nicht gelingen sollte, dann nennen Sie Ihre Meinung in Zukunft doch bitte "evidenzfreie Behauptung", denn genau das ist sie.
Und kommen Sie bitte nicht nicht mit dem Argument, die Nichtexistenz von Sünde und heiligem Geist seien auch nicht zu beweisen. Das gilt nämlich für alles, was nicht existiert. Der Versuch, die Nichtexistenz von etwas nicht Existierendem zu beweisen, endet zwangsweise im Zirkelschluss.
@Helmut Poremba,
@Helmut Poremba,
""Jemand, der leider kein Waldorfschüler ist.""
Lassen Sie mich raten: Kreationist?
Ich finde es immer wieder erschreckend, welch einem esoterischen Unfug Menschen im 21. Jhdt. noch aufsitzen können.
„Kreationist?“ Leider – oder
„Kreationist?“ Leider – oder besser gesagt: Gott sei Dank – falsch geraten. Zum Beispiel ist die Evolution für mich Realität, wenn ich als Mensch auch nicht gerade vom Affen abstammen möchte; umgekehrt: ja. An geistige Schöpfermächte glaube ich schon. So halte ich die biblische Schöpfungsgeschichte auch für irgendwie wahr; sie ist eine symbolische Beschreibung für Vorgänge, die sich ein modernes Denken erst klarmachen muss. Aber bitte, ich bin wirklich kein Kreationist im üblichen Sinne.
Mit Ihrer Aussage vom „esoterischen Unfug“ mögen Sie Recht haben. Ich kenne mich in dem, was man heute vielleicht als Esoterik-Szene bezeichnen kann, nicht so aus. Da ist wohl die Bedeutung von „esoterisch“ im abwertenden Sinne von „unverständlich, versponnen“ zumindest teilweise passend. Ursprünglich verstand man ja unter „Esoterik“ etwas Hohes; diese Bedeutung gilt sicher auch heute noch. Allerdings wird Hohes heutzutage ja oft in den Schmutz gezogen. Für mich wäre eine mögliche Definition dieses Wortes: „Himmlisches“.
Lieber Herr Poremba,
Lieber Herr Poremba,
"wenn ich als Mensch auch nicht gerade vom Affen abstammen möchte; umgekehrt: ja".
Wenn Sie die Evolution als Faktum ansehen, sollten Sie wissen, dass sie kein Wunschkonzert ist. Es wäre egal, ob der Mensch vom Affen oder der Affe vom Menschen abstammt. Allerdings ist beides falsch. Wir sind mit den heutigen (Menschen-)Affen eng verwandt und haben gemeinsame Vorfahren. Das können Sie jetzt ganz furchtbar finden, das ändert aber nichts an dieser Tatsache.
Wie Sie "die biblische Schöpfungsgeschichte auch für irgendwie wahr" halten können, wenn Sie die Evolution als Faktum anerkennen, ist mir allerdings schleierhaft.
Die Bibel beschreibt physikalische und biologische Fakten, allerdings ohne auch nur ansatzweise die Zusammenhänge zu erkennen. So schöpft der Herr zuerst einmal Licht und zwei Tage später hängt er dann erst die Sonne an den Himmel. Die Reihenfolge in der er angeblich Leben erschaffen hat, hat auch nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Fazit: Die Bibel ist ein Märchenbuch, das leider von erwachsenen Menschen für bare Münze genommen wird. Und weil die Formulierungen ähnlich glasklar wie die verschwurbelten Gedichte des Nostradamus daher kommen, können Sie in beide Beliebiges hineininterpretieren und wieder herauslesen.
@ Karl-Heinz Büchner Der Affe
@ Karl-Heinz Büchner Der Affe stammt vom Menschen ab. Bei Rudolf Steiner:
"(...) L. ahnt dunkel, worauf der Dozent hinaus will: Darwin war gestern, heute ist Steiner. Am Anfang war der Mensch, und aus dem Menschen haben sich die Tiere, gewissermaßen als Abfall, entwickelt. Da heißt es sich abzugrenzen, von den „bösen” Tieren, denen „die Moralität fehlt” (...)"
aus meinem Erlebnisbericht: "Waldorflehrer werden! – am ’Seminar für Waldorfpädagogik Berlin‘", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Damit widerspricht Herr
Damit widerspricht Herr Steiner Mose 1 (Genesis). Warum hat er dann nicht gleich seine eigene Religion aufgemacht? Die Frage sollte man Herrn Poremba stellen, der Steiner ja für einen überzeugten Christen hält.
@ Karl-Heinz Büchner Rudolf
@ Karl-Heinz Büchner Rudolf Steiner hat eine Religion begründet. Er hat sie aus Marketinggründen nur anders genannt: "Geisteswissenschaft" ...
... und die "Geisteswissenschaft" – also die "Anthroposophie" – durchdringt in der Waldorfschule wirklich ALLES – dagegen sind christliche Schulen säkular.
Nun heißt aber
Nun heißt aber "Anthroposophie" nicht "Geisteswissenschaft", sondern Menschen- oder menschliche Wissenschaft. Geisteswissenschaft hat eine andere Bedeutung als das, von dem Steiner redet.
@ Karl-Heinz Büchner
@ Karl-Heinz Büchner "Geisteswissenschaft" in der anthroposophischen Enzyklopädie "AnthroWiki":
"Rudolf Steiner hat die von ihm entwickelte Anthroposophie vielfach auch als anthroposophische Geisteswissenschaft bezeichnet, verwendet diesen Begriff aber anders, als das heute allgemein üblich ist, wo man darunter all jene Wissenschaften versteht, die sich mit den kulturell-geistigen Schöpfungen des Menschen wie Wissenschaft, Kunst, Religion, Staat, Recht usw. befassen (siehe dazu → Geisteswissenschaften). Mit dem Ausdruck Geisteswissenschaft meint Rudolf Steiner die genaue methodisch geleitete empirische Beobachtung und exakte wissenschaftliche Beschreibung des Geistigen, die sich vollgültig neben die Naturwissenschaft hinstellt, die sich ihrerseits die wissenschaftliche Erforschung der Natur zur Aufgabe gemacht hat. Steiner gebraucht für seine Forschungsmethode auch den Ausdruck Initiationswissenschaft, weil sie eine gewisse Initiation in die inneren Zusammenhänge der geistigen Welt voraussetzt, d.h. den Zugang zu dem besonderen Gebiet, auf dem geforscht wird, voraussetzt.
Die Bezeichnung als eine Wissenschaft wollen viele Kritiker nicht gelten lassen, da geisteswissenschaftliche Erkenntnis nicht mit den Mitteln der modernen Wissenschaft errungen werden könne, sondern als Forschungswerkzeug die Geistesschau angibt, die von der äußeren Wissenschaft nicht anerkannt wird. Zudem erfordert die anthroposophische Geisteswissenschaft langjähriges Studium und anstrengende Arbeit an sich selbst und ist damit nur persönlich erlebbar, also nur vom einzelnen Menschen durch unmittelbare Erfahrung zu verifizieren. Diese Punkte erschweren vielen das Verständnis der Anthroposophie.
Rudolf Steiner ließ unter anderem auch Forschung betreiben und gab hierzu in seinen Vorträgen viele Anregungen um seine Wissenschaft praktisch anwendbar zu machen."
Quelle: https://anthrowiki.at/Geisteswissenschaft
[Anm. d. Mod.: Bitte sehen Sie in Zukunft für die Übersichtlichkeit der Diskussion davon ab, in einem Kommentar mehrere Absätze aus einem Link zu zitieren.]
Ja, das ist die Crux mit den
Ja, das ist die Crux mit den Geistes"wissenschaftlern". Herr Steiner definiert seine Anthroposophie als Geiseswissenschaft - und schon ist sie eine. Wenn die Welt nur aus Geisteswissenschaftlern bestünde, lebten wir immer noch auf den Bäumen, aber wir hätten tolle Vorstellungen davon, wie die Welt um uns herum aussehen könnte, wenn mal jemand auf die Idee käme, sie sich anzuschauen.
@ Karl-Heinz Büchner „Der
@ Karl-Heinz Büchner „Der Begründer der anthroposophischen Bewegung war als Dichter ein stümpernder Epigone, als Mystiker ein Hochstapler, als Philosoph eine Null, als Naturforscher ein Scharlatan und nur als SEKTENPRIESTER EIN GENIE.“
Eckhard Henscheid; Gerhard Henschel: „Jahrhundert der Obszönität: Eine Bilanz.“ Alexander Fest Verlag, Berlin, 2000, Seite 141
„Geisteswissenschaft hat eine
„Geisteswissenschaft hat eine andere Bedeutung als das, von dem Steiner redet.“
Geisteswissenschaft hat in der Anthroposophie die Bedeutung, die ihr in dieser Wissenschaft gegeben wird, nicht woanders. Jede Wissenschaft hat das Recht, die Bedeutung der einzelnen Wörter innerhalb dieser Wissenschaft selbst zu bestimmen; z.B. hat das Wort „Rationalisierung“ in der Psychologie eine ganz andere Bedeutung als etwa in der Technik.
Heute mag mancher das Wort „Geisteswissenschaft“ für Anthroposophie noch unpassend finden. Vielleicht hat ja Rudolf Steiner den Namen vorausschauend gewählt: Ich denke zukünftig werden immer mehr Menchen ihn total zutreffend finden.
„Anthroposophie“ heißt wörtlich „Menschenweisheit“, aber es wird auch eine andere Definition gegeben als diese wörtliche Übersetzung.
Sehen Sie, Herr Poremba,
Sehen Sie, Herr Poremba,
das ist das Problem mit der sog. "Geisteswissenschaft". Jeder darf definieren, was ihm in den Kram passt und dann soll sich der Rest der Welt daran halten. Das ist der Unterschied zu den Naturwissenschaften, wo es eine zumindest weitgehende Übereinstimmung zwischen denjenigen geben muss, die einen Begriff definieren wollen, ehe der als Definition durchgeht. Die Tatsache, dass Herr Steiner seine Anthroposophie "Geisteswissenschaft" genannt hat, ist irrelevant. Die Anthroposophie erfüllt kein einziges der Kriterien, die an eine Wissenschaft zu stellen sind, sie ist bestenfalls eine Weltanschauung und dazu noch eine sehr schräge mit "Negern" als minderwertiger "Rasse" usw. Religion wäre sogar eine noch bessere Umschreibung.
Anthroposophie ist dogmatisch, nichtforschend, nicht ergebnisoffen usw. Welche Vorstellungen haben Sie denn eigentlich von Wissenschaft?
Anthroposophie hat mit Wissenschaft soviel zu tun, wie Kunst mit Kunstdünger.
Nachtrag zu meinem Beitrag
Nachtrag zu meinem Beitrag vom 13.09.2008:
So hat auch das Wort Reinkarnation in der Anthroposophie seine ganz bestimmte ihm zugewiesene Bedeutung, diese muss nicht mit gewissen Vorstellungen in anderen (östlichen) Weltanschauungen übereinstimmen.
Dieses Recht, dass jede Wissenschaft sich ihre eigenen Definitionen gibt, ist ja kein Privileg, das man ihr zugesteht, sondern eine Notwendigkeit, damit sich die Vertreter der jeweiligen Wissenschaft verständigen können. Es bringt aber auch mit sich, dass Außenstehende oft nicht verstehen, wovon eine bestimmte Wissenschaft spricht. Das Verständnis kann nur erworben werden, wenn man sich mit der betreffenden Wissenschaft beschäftigt. Das gilt selbstverständlich auch für die Naturwissenschaften, wie an vielen Beispielen gezeigt werden könnte.
Lieber Herr Poremba,
Lieber Herr Poremba,
wenn Wissenschaften Ausdrücke verwenden, die sie nach ihrem Gusto einfach mal so definieren, damit Außenstehende sie nicht verstehen, dann nennt man sie esoterische Zirkel. Das hat mit Wissenschaft ebensowenig zu tun wie Anthroposophie. Und nein, das ist nicht notwendig. Die Naturwissenschften definieren auch nichts ohne Konsens in der Wissenschaftsgemeinde - falls Sie ein Gegenbeispiel haben, bitte ich um Bekanntgabe. Die Philosophie tut übrigens genau dasselbe. Irgendwer läßt sich einen Begriff einfallen, gern auch einen längst anderweitig benutzten Begriff, und dann wird fröhlich drauf los diskutiert, endlos, weil ja keiner weiß, was der andere eigentlich sagen will. Wissenschaft geht anders.
Lieber Herr Büchner,
Lieber Herr Büchner,
mir ist keine Stelle bekannt, wo Rudolf Steiner der Bibel widerspricht; vielmehr weist er auf den großen Wert dieser alten Urkunden hin.
Eine eigene Religion aufzumachen, wäre unsinnig, denn die Anthroposophie versteht sich als christlich; höchstens ist eine neue Konfession oder Kirche denkbar. Aber Rudolf Steiner hat sich das ganz bestimmt sehr gut überlegt und hielt es entsprechend seinen Absichten für angebrachter, eine neue Weltanschauung bekannt zu machen.
Es gibt ja übrigens eine Kirche, die Rudolf Steiners Erkenntnisse berücksichtigt; sie heißt „Die Christengemeinschaft“, Untertitel „Bewegung für religiöse Erneuerung“. Sie wurde aber nicht von ihm gegründet, sondern von Theologen, die sich mit der Bitte um Hilfe an ihn gewandt hatten.
Ich sehe es so:
Wäre die Anthroposophie nur durch eine neue Kirche in die Welt getreten, so würde dies eine Einengung bedeuten, durch welche sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben behindert wäre. Sie will ja alle Lebensgebiete befruchten, wie die Pädagogik, die Landwirtschaft, die Medizin usw. Vor allem will sie alle Menschen (anthropos = Mensch) erreichen: über Glaubensgrenzen hinaus, in allen Religionen und auch solche, denen Religion nichts bedeutet. Und das geschieht auf der ganzen Welt(!), wenn nicht Vorurteile, Hochmut u. dgl. das verhindern. – So tritt die Anthroposophie als Weltanschauung vor die Menschheit und kann die Menschen auf allen Kontinenten verbinden (sie verlangen nach ihr); ich glaube, in Zukunft wird da noch viel geschehen.
"(...) Anthroposophie ist
"(...) Anthroposophie ist eine esoterische Weltanschauung, deren Hauptquelle nicht diskutierbar ist, da sie nur von einem „Eingeweihten“ eingesehen werden kann. Da das Menschenbild ebenso wie das Christus- und das Gottesbild aus dieser Quelle zu sein beanspruchen und nicht biblischen Ursprungs sind, erscheint Anthroposophie mit den Grundlagen aller christlichen Kirchen unvereinbar:
• An die Stelle des in Jesus Mensch gewordenen Gottes tritt eine unhistorische ewige Christus-Wesenheit.
• An die Stelle der Gnade Gottes, die den Schuldigen annimmt und ihm die Schuld abnimmt, tritt die Notwendigkeit, aus eigener Kraft das negative Karma abzuarbeiten.
• An die Stelle der verheißenen Auferstehung tritt Reinkarnation – eine Folge vieler Erdenleben.
• Neben die Bibel tritt als Quelle der Christus-Erkenntnis das „Fünfte Evangelium“ aus der „Akasha-Chronik“. (...)“
Quelle: "Anthroposophie", Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, https://www.ezw-berlin.de/downloads/Flyer_Kompakt-Information_Anthroposophie.pdf
Lieber Herr Büchner,
Lieber Herr Büchner,
„wenn ich als Mensch auch nicht gerade vom Affen abstammen möchte; umgekehrt: ja".
Natürlich ist die Evolution kein Wunschkonzert und die obige Bemerkung bis zu den Wörtern „abstammen möchte" war als Spaß gemeint. Dass Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren haben, liegt ganz auf meiner Linie. Nun sollte man diesen Vorfahren noch als Menschen auf der damaligen Entwicklungsstufe betrachten, dann stimmt die obige Aussage „umgekehrt ja".
„So schöpft der Herr zuerst einmal Licht und zwei Tage später hängt er dann erst die Sonne an den Himmel."
Aus der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners ergibt sich, dass Sonne und Erde am Beginn der Entwicklung noch miteinander verbunden waren; in diesem Weltenkörper war das Licht darinnen. Später erst trat die Trennung der Sonne von der Erde ein („sie wurde an den Himmel gehängt").
So klärt sich vieles auf, wenn man es denn annehmen kann. Rudolf Steiner hat darüber u.a. Vorträge mit dem Titel „Die Geheimnisse der biblischen Schöpfungsgeschichte" gehalten.
„Die Bibel ist ein Märchenbuch …"
Hier mag es Ähnlichkeiten geben. Die Märchen drücken ja auch auf ihrer Art Wahrheiten aus. Man denke an Frau Holle: Da wird in Bildern gezeigt, wie gute Taten belohnt und auch schlechte Dinge wie Bequemlichkeiten ihre Folgen haben – über den Tod hinaus. So beschreibt es auch die Geisteswissenschaft.
Lieber Herr Poremba,
Lieber Herr Poremba,
Ihr Satz "Die Märchen drücken ja auch auf ihrer Art Wahrheiten aus" zeigt mir, dass Sie offensichtlich eine ganz eigene Definition von Wahrheit haben. Wenn Sie so wollen, erzählen Märchen Geschichten, die sich so oder so ähnlich zugetragen haben KÖNNTEN, ohne Anspruch, sich tatsächlich ereignet zu haben. Das tut fast jeder Roman ebenfalls, ohne dass man ihm Wahrheit unterstellt. Märchen sind weit davon entfernt, die Realität abzubilden. Wahrheit bedeutet immer ein nachprüfbares Abbild der Realität zu beschreiben - auch ohne Ausschließlichkeitsanspruch.
Das Geschwurbel von Herrn Steiner über den "verbundenen Weltenkörper" von Sonne und Erde zeigt, dass er vor allem eines hatte: KEINE AHNUNG!
Und falls Sie die Feststellung „Die Bibel ist ein Märchenbuch" einschränken wollen, lassen Sie mich doch bitte wissen, worin sich Märchenbücher und Bibel unterscheiden.
Lieber Herr Büchner!
Lieber Herr Büchner!
Kann ja sein, dass bei jedem Menschen „Wahrheit" ein bisschen was anderes bedeutet; das mag in Ordnung sein, solange es sich nicht um „alternative Fakten" handelt. Ich muss gestehen, dass ich mit Definitionen grundsätzlich sehr vorsichtig bin. Ich pflege zu sagen: Der Sinn eines Wortes ergibt sich aus dem Kontext, da braucht man nicht zu definieren. Da hatte schon Pilatus seine Schwierigkeit, wie seine Frage zeigt: Was ist Wahrheit? – Märchen erzählen Geschichten, die sich sehr oft ganz bestimmt nicht so zugetragen haben können, aber darauf kommt es auch gar nicht an; wichtig ist, dass sie uns durch ihre Bilder Wahrheiten mitteilen, wie ich am Beispiel von „Frau Holle" am 09.08.2018 hier zu zeigen versuchte.
Dass Sie gerade bei den „verbundenen Weltenkörpern" von „KEINE AHNUNG" sprechen, ist mir unverständlich, sind solche Vorstellungen doch, wie ich aus Wikipedia ersehe, der Stand der Wissenschaft. Dort steht: „Die derzeit gängige Theorie zur Entstehung des Sonnensystems basiert auf der Kant’schen Nebularhypothese, nach der die großen Körper etwa zeitgleich aus einer rotierenden Wolke aus Gas und Staub entstanden sind.“ Diese „rotierenden Wolke“ wäre ja wohl der „verbundene Weltkörper“. – Sicherlich kann es einen stutzig machen, dass von „derzeit gängiger Theorie“ die Rede ist. Das heißt doch, in z.B. zehn Jahren kann es eine andere „gängige Theorie“ geben und in weiteren zehn Jahren ebenso. Das ist eben Naturwissenschaft! Wer hier wohl schwurbelt? Ich will natürlich die Naturwissenschaft nicht grundsätzlich schlecht machen; sie ist schon sehr wichtig und hat ihre ganz bestimmte Aufgabe. Manchmal ist allerdings Vorsicht angebracht, nämlich dann, wenn falsche Schlüsse gezogen werden.
Interessant ist auch, dass man Naturwissenschaft als elementare Geisteswissenschaft betrachten kann. Ich hoffe, mit solcher Aussage stifte ich nicht zu viel Verwirrung. In der Geisteswissenschaft, wie ich sie hier meine, hat nun einmal alles seinen ihm gebührenden Platz. Man kann sich da einem Verständnis annähern, wenn man bedenkt, dass ja alle Wissenschaft durch Betätigung des menschlichen Geistes entsteht.
Sehen Sie, Herr Poremba,
Sehen Sie, Herr Poremba,
Zitat: " Ich muss gestehen, dass ich mit Definitionen grundsätzlich sehr vorsichtig bin."
würden Sie Definitionen so behandeln, wie die Naturwissenschaften, müssten Sie nicht vorsichtig sein. Hier entscheidet nämlich der Konsens der großen Mehrheit, was eine Definition ist und nicht ein einsamer Herr Poremba.
Mein Zitat über Herrn Steiner: "Das Geschwurbel von Herrn Steiner über den "verbundenen Weltenkörper" von Sonne und Erde zeigt, dass er vor allem eines hatte: KEINE AHNUNG!" bezog sich auf etwas ganz anderes. Für Herrn Steiner sind Sonne, Erde und der Rest unseres Planetensystems "DIE WELT", und das heißt: ER HATTE KEINE AHNUNG!
unser Sonnensystem ist ein unbedeutender Anhang einer unbedeutenden Galaxis dieser Welt. Aber vermutlich hat er "Welt" mal flugs als "unser Sonnensystem" definiert und schon passt es.
Zu Ihrer Aussage: "Interessant ist auch, dass man Naturwissenschaft als elementare Geisteswissenschaft betrachten kann." fällt mir nur ein - NEIN, kann man nicht.
Naturwissenschaft und Geistes"wissenschaft" haben soviel gemeinsam wie Uran und Urin.
Die Naturwissenschaft kann und muss ihre Behauptungen durch Experimente und Befunde belegen, die Geisteswissenschaft haut ihre Behauptungen mal eben so raus und definiert, was dem jeweiligen Definierer mal so eben in den Sinn kommt. Da können auch durchaus anerkennenswerte Bemühungen durch Sir Karl Popper und andere die prinzipielle Diskrepanz nicht überbrücken.
Dass Sie sich bei den Naturwissenschaften an der „derzeit gängiger Theorie“ stören läßt sich schon an Ihrem hartnäckigen Festhalten an der absoluten "Wahrheit" erkennen. Die gibt es aber nicht.
Deshalb ist Naturwissenschaft immer nur der aktuelle Stand des Irrtums, Philosophie eine evidenzfreie Meinungsäußerung und Religion der festbetonierte Stand des Irrtums.
@ Karl-Heinz Büchner
@ Karl-Heinz Büchner
"BERLIN. (hpd) Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die “Akasha-Chronik”, ein geistiges Weltengedächtnis in der “Ätherwelt”, zu haben. Über diese “Chronik”, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch “Aus der Akasha-Chronik”.
Ich versuche, einem Freund den Inhalt zu erklären: “Es ist die Geschichte der Menschheit, wie sie sich dem Eingeweihten zeigt. So eine Art ‘Evolutionsgeschichte’, nur dass der Eingeweihte auch in die Zukunft schauen kann. Die Menschheit entwickelt sich laut Steiner auf sieben Planeten. Von Planet zu Planet steigt das Menschengeschlecht höher in der Entwicklung. Dabei helfen ihm Führer, die selber schon auf einer höheren Entwicklungsstufe stehen. Es geht los auf dem Saturn, dann kommt die Sonne, der Mond und schließlich die Erde …”
“Wieso Sonne und Mond – das sind doch keine Planeten?!”
“Für den Esoteriker Steiner schon. Die Erde formt sich im nächsten Entwicklungsschritt in den Jupiter um, dann kommt die Venus und zuletzt der Vulkan. Sieben Planeten, und auf jedem Planeten durchleben die Menschen sieben mal sieben Entwicklungsstufen … Ja, ich weiß, das klingt nach Science Fiction … ich habe mich an die Perry Rhodan-Hefte erinnert, du weißt schon, diese Groschenromane.” (...)" weiter: https://hpd.de/artikel/10883
Ja, ich weiß,
Ja, ich weiß,
das ist alles ein derartig grotesk-peinliches Geschwurbel, dass man sich kaum traut zuzugeben, es gelesen zu haben.
Aber danke für die Aufklärung, sie wäre nicht nötig gewesen.
@ Karl-Heinz Büchner "das ist
@ Karl-Heinz Büchner "das ist alles ein derartig grotesk-peinliches Geschwurbel, dass man sich kaum traut zuzugeben, es gelesen zu haben" – sehr guter Spruch!
Hallo Herr Büchner,
Hallo Herr Büchner,
da stimme ich Ihnen zu: Diese „Aufklärung" von Herrn Lichte wäre nicht nötig gewesen. Eigentlich könnte man ja aus den geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen viel lernen, aber sie müssten verständlich dargestellt werden. Aber dazu ist der Herr Lichte wohl nicht imstande, er will entstellen. Das ist ja auch viel bequemer, als sein Denken anzustrengen; da kommt dann natürlich nur ein Geschwurbel heraus.
@ Helmut Poremba Was ist an
@ Helmut Poremba Was ist an meiner Zusammenfassung von "Aus der Akasha-Chronik" falsch? Hier: "Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: Aus der Akasha-Chronik", Humanistischer Pressedienst, 5.1.2015, https://hpd.de/artikel/10883
Hallo Herr Poremba,
Hallo Herr Poremba,
da haben Sie mich falsch verstanden. Ich stimme mit Herrn Lichte absolut überein, das Geschwurbel von dem ich sprach, ist das Steinersche Geschwurbel. Dieser Mensch hat vorwiegend Unsinn von sich gegeben, aber das war mir bekannt. Deshalb meine Bemerkung, dass Herrn Lichtes Erklärungen unnötig waren.
Mit freundlichen Grüßen
(dies ist eine Antwort auf
(dies ist eine Antwort auf Ihre beiden heutigen Beiträge)
Hallo Herr Büchner,
ich habe Sie schon vollkommen richtig verstanden, Sie haben sich ja deutlich ausgedrückt, und mir ist klar, dass zwischen uns keine Übereinstimmung herrscht. Ich habe ja geschrieben – ebenso wie Sie – dass diese „Aufklärung“ von Herrn Lichte nicht notwendig war, und mir war dabei bewusst, dass das bei Ihnen aus ganz anderen Gründen ist, als bei mir. Also bitte nichts in meinen Text hineininterpretieren, ich meine nur das, was ich geschrieben habe. In Zukunft bitte genau lesen! Da sollte auch eine kleine Ironie anklingen.
Auch bei Rudolf Steiner gilt, dass er nur das meint, was er aussagt. Wenn schon bei meinem einfachen Text etwas hineininterpretiert wird, was nicht enthalten ist, um wie viel mehr wird das bei den komplizierteren Texten von ihm der Fall sein. Und das wird ja von Leuten gemacht, die suchen und suchen, um nur ja etwas zu finden, was sie ihm anhängen können. Da ist dann keine Objektivität mehr vorhanden, sondern die Vorurteile bringen höchst Fragwürdiges hervor (um es milde auszudrücken). So dürfte es sein, wenn er von Rassen spricht. Dazu muss ich allerdings sagen, dass dies nicht mein Thema ist, und ich hier möglichst nicht weiter dazu Stellung nehmen möchte.
@ Helmut Poremba Sagen Sie
@ Helmut Poremba Sagen Sie Karl-Heinz Büchner, mir, und dem Rest der Welt doch einfach, was "objektiv" in Rudolf Steiners Buch "Aus der Akasha-Chronik" steht.
Ihr "Raunen" hilft keinem, Ihnen am allerwenigsten, Zitat Helmut Poremba:"Und das wird ja von Leuten gemacht, die suchen und suchen, um nur ja etwas zu finden, was sie Rudolf Steiner anhängen können. Da ist dann keine Objektivität mehr vorhanden, sondern die Vorurteile bringen höchst Fragwürdiges hervor (um es milde auszudrücken). So dürfte es sein, wenn er von Rassen spricht."
Hallo Herr Lichte,
Hallo Herr Lichte,
soviel muss man Ihnen zugestehen: Im Entstellen und Verfälschen „leisten" sie einiges. Das machen Sie nicht nur bei Rudolf Steiner so, sondern jetzt sehe ich es auch in meinem eigenen Text hier vom 19.09.18. Sie zitieren einige Sätze eines Absatzes, die aus dem Zusammenhang gerissen sind, und damit ist die Verfälschung da: Ihr zuletzt zitierter Satz von mir („So dürfte es sein, wenn er von Rassen spricht.") bezieht sich ja auch auf den ersten Teil des Absatzes, in dem steht, dass nur das gemeint ist, was tatsächlich ausgesagt wird, und in dem von Hineininterpretieren die Rede ist. Der ganze Absatz bildet eine Einheit. Die wird zerrissen und etwas anderes einfach weggelassen, und schon ist Ihnen wieder eine Entstellung „gelungen". Das hat Methode bei Ihnen. – Aber wie wäre es einmal mit Redlichkeit?
@ Helmut Poremba Was steht in
@ Helmut Poremba Was steht in Rudolf Steiners Buch "Aus der Akasha-Chronik"? Oder wissen Sie es gar nicht?
Hallo Herr Poremba,
Hallo Herr Poremba,
dann will ich Ihnen mal auf Ihren Vorwurf an Herrn Lichte antworten.
Wenn Sie schreiben: "Eigentlich könnte man ja aus den geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen viel lernen, aber sie müssten verständlich dargestellt werden.", dann trifft das doch Herrn Steiner, der Ihrer Meinung nach Wichtiges und Wertvolles sagt, und von Herrn Lichte und mir ungerechtfertigterweise falsch interpretiert wird. Liegt das dann vielleicht daran, dass Herr Steiner nicht in der Lage war, seine komplexen Gedanken so klar auszuformulieren, dass sie nicht missverstanden werden konnten?
Im Übrigen ist aus geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen nur zu lernen, wie derjenige, der sie von sich gab, so gedacht hat. Geisteswissenschaftliche Erkenntnisse sind nämlich Meinungsäußerungen ohne Wahrheitsgehalt, da sie nicht verifizierbar oft aber falsifizierbar sind.
Und was man noch zu Steiners
Und was man noch zu Steiners Unfug bemerken muss: es ist rassistischer Unfug und damit gefährlicher Unfug. Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem "Kind seiner Zeit". Wenn er eines war, dann lassen wir ihn doch bitte auch dort in der Versenkung verschwinden und himmeln ihn nicht 2018 als Heilsbringer an.
Leider ist dieser Artikel
Leider ist dieser Artikel stark voreingenommen, wertend und lässt bezweifeln, dass der Autor sich jemals näher mit dem Unterricht an Waldorfschulen befasst hat.
Selbstverständlich gibt es in jeder Richtung Fanatiker, auch bei den Antroprosophen, sich aber diese rauszupicken und damit gegen eine Gruppe von Menschen zu wettern, gegen die, die meisten eh nur negative Vorurteile haben, anstatt sich zu informieren, verbessert rein garnichts.
Mal ein paar Fakten aus FWS in Dresden:
• In den letzten 9 Jahren ist niemand im Abi durchgefallen
• Der Großteil meiner Klasse war atheistisch
• Niemand wird zu irgendeinem Glauben/Philosophie/Ideologie gezwungen und es wird auch nicht gesondert erklärt oder untertichtet, was von Steiner kommt ist das Lehrkonzept, nicht die Lehre
•Rassistische, antisemitische oder homophobe Einstellungen, hatten bei uns nie einen Platz, nur mal so am Rande
•Wer sich noch immer fragt was "Namen tanzen" sein soll, seid so nett und googelt "Eurythmie" Wikipedia weiß es:)
Nun, ich kann Sie beruhigen:
Nun, ich kann Sie beruhigen: Der Autor weiß sehr genau, was an Waldorfschulen abgeht: War er doch lang genug selbst Lehrer an einer.
Sollte er wirklich Lehrer
Sollte er wirklich Lehrer gewesen sein, hätte ich wohl nur ungerne Unterricht bei ihm gehabt, jedenfalls wenn er genauso undifferenziert und zusammenhangslos an die Tafel geschrieben hätte, wie in diesem Artikel.
@ Ceylon
@ Ceylon
... bei den Schülerinnen und Schülern kam ich gut an:
"Waldorflehrer werden! – am ’Seminar für Waldorfpädagogik Berlin‘
(…) Im Waldorfseminar hat L. [Lichte] nichts gelernt, was ihm bei seinem Praktikum in der Tischlerei der Waldorfschule im Märkischen Viertel Berlin helfen könnte. Aber er hat ja vor langer, langer Zeit einmal eine Tischlerlehre gemacht. Und das Wunder geschieht: Alle – Schüler und Lehrer – sind zufrieden. Und endlich klären ihn die Schüler auf, welche Qualifikation ein Waldorflehrer wirklich mitbringen muss: „Und reicht es nicht zum Straßenkehrer, dann werd’ ich eben Waldorflehrer!” (…)"
zum vollständigen Erfahrungsbericht: https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Soweit ich weiß, hat Herr
Soweit ich weiß, hat Herr Lichte das Waldorflehrerseminar (teilweise?) besucht, aber nicht an einer Schule unterrichtet und schon gar nicht "langjährig"
@ Neuro
@ Neuro
Ich habe die "Ausbildung" zum Waldorflehrer am "Seminar für Waldorfpädagogik Berlin" abgeschlossen. Ich frage mich, was Ihr "teilweise“ soll: wollen Sie den "Bund der Freien Waldorfschulen" nachahmen, der vor Gericht – bei der Verhandlung einer kritischen Sendung des Politmagazins "Frontal21" zur Waldorfschule – unverfroren behauptete, ich habe keinen Abschluss?
Und was ist jetzt nun genau
Und was ist jetzt nun genau der Vorwurf: Haben Waldorflehrer die Reinkarnationslehre außerhalb des Religionsunterrichts zu unterrichten oder gehört das sonst irgendwie zum Unterrichtsstoff. Helfen Sie mir auf die Sprünge.
@ Ceylon
@ Ceylon
was soll Ihre dumpfe Werbung für die Waldorfschule?
Ein Beispiel, Sie schreiben: "In den letzten 9 Jahren ist niemand im Abi durchgefallen"
Kunststück, wenn man in der Waldorfschule nur die Schüler zur Abi-Vorbereitung zulässt, die sicher bestehen werden ... so schönt man Statistiken, macht Propaganda ...
Nun, wenn sie es genau wissen
Nun, wenn sie es genau wissen wollen: Aus meiner Klasse (30 Schüler) haben 20 das Abitur gemacht und sind durchgekommen und 10 Realschulabschluss. Bei der Paralellklasse war das Verhältnis umgekehrt. Das mit dem "zulassen" entspricht auch nur der halben Wahrheit. Uns wurde der Abschluss empfohlen oder davon abgeraten, das ist richtig. Bei uns passiert das halt in der 11. und nicht in der 4.-5. Klasse wie bei Grundschülern. Mir wurde davon abgeraten, gemacht hab ich es trotzdem und bin zufrieden.
Weshalb sollte ich nicht für meine Schule werben sollen? Insgesamt schaue ich sehr gerne auf meine Schulzeit zurück. Ich habe viel gelernt und tolle Unterrichte, Praktikas und Projekte gehabt, die viele Regelschulen nicht haben.
@ Ceylon
@ Ceylon
Sie schreiben: "...tolle Unterrichte, Praktikas und Projekte gehabt, die viele Regelschulen nicht haben."
Wenn man es sich leisten kann:
– „Die teuren Schulen seien für die betreffende Bevölkerungsschicht nur ein Mittel zum Zweck, unter sich zu bleiben.“ „Berliner Privatschulstudie: Freie Schulen sind zu teuer – und zu elitär“, Susanne Vieth-Entus, Tagesspiegel, 13.07.2017 – http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-privatschulstudie-kaum-schueler-aus-armen-familien/20055828.html
– „«Man bleibt gern unter sich» – Besserverdienende wollen eine Schule ohne Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen und ohne Ausländer.“ „Drei Gründe für die Waldorfschule“, Andreas Lichte, Ruhrbarone, 19. Mai 2010 – https://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/11459
Gute Bildung insgesamt kostet
Gute Bildung insgesamt kostet etwas, dem ist nicht zu widersprechen, aber wozu gibt es denn Sozialhilfe? Soweit ich weiß, haben in Deutschland, alle das Recht ihre Kinder so bilden zu lassen, wie sie es wollen, solange es staatlich anerkannt und von der erbrachten Leistung her gleichwertig ist. Aus meiner Klasse fallen mir mehrere ein, deren Eltern Sozialhilfe erhalten haben, und auch viele deren Eltern alleinerziehend waren, also auch von vornherein weniger Geld hatten. Ein "Eliteclub" oder etwas in der Art, war unsere Schule schonmal nicht.
Doch was ist denn ihr Lösungsansatz? Sie wollen also garkeine freien Schulen, da diese ja Zusatzleistungen anbieten die bezahlt werden müssen? Das Recht, seine Kinder nicht nach einem staatlichen Leerplan unterrichten zu lassen, soll also völlig abgeschafft werden?
Interssanterweise, sind allerdings gerade die Sachen die ich meinte, nicht gerade kostenintensiv, und könnten auch problemlos an anderen Schulen umgesetzt werden. 3 von 5 Praktikas die wir gemacht haben, waren außerhalb, ohne Klasse (Landwirschaft 3 Wochen, Sozial 7 Wochen, Betrieb 3 Wochen) und die anderen zwei sehr kostensparend (10 Tage Forst, 10 Tage Vermessung mit Theodoliten), die 12. Klassarbeit, ist auch kaum mit zusätlichen Kosten verbunden, und auch vor unseren Theaterprojekten, sind wir vorher auf Sponsorensuche gegangen. Das teuerste ist natürlich die Kunstfahrt, doch diese wird zum großen Teil aus Einnahmen von Klassenspiel und Eurythmieabschluss bezahlt.
Selbstverständlich, gibt es in DE soziale Ungleichheiten, auch in der Bildung. Doch diese liegt viel weniger an den einzelnen Schulen, als an dem Bildungssystem insgesamt.
@ Ceylon
@ Ceylon
Der ehemalige Waldorfschüler und Anthroposoph Sebastian Gronbach schreibt im anthroposophischen Magazin „info 3“, Zitat:
„Ich konnte vor einigen Tagen erleben, wie die neuen Erstklässler eingeschult wurden. Zwei Schulen, zwei Bilder: Die Grundschule, eine Regelschule, feierte diesen Tag und begrüßte unter den Neuen ein gutes Drittel Kinder, mit dem, was man heute »Migrationshintergrund« nennt. (…)
Der gleiche Tag, wenige Kilometer weiter. Eine Waldorfschule. Auch hier werden die neuen Kinder begrüßt. Das Bild unterscheidet sich kaum von dem in den vergangenen Jahren an dieser Waldorfschule: Kein einziges Kind mit Migrationshintergrund – doch; vor einiger Zeit gab es mal das Kind einer Anwaltsfamilie. Alle Kinder sprechen reines Deutsch. (…)
Heute sind Waldorfschulen Eliteschulen (…)“
Quelle: "Drei Gründe für die Waldorfschule", https://www.ruhrbarone.de/drei-grunde-fur-die-waldorfschule/11459
Es ist doch allmählich
Es ist doch allmählich einfach nur langweilig, diese Kommentare.
Welchen Zusammenhang hat die Karmadeutung Steiners mit der Waldorfschule zu tun?
Ich bin Lehrer an einer Waldorfschule und da werden ganz solide Fächer unterrichtet wie: Deutsch, geschichte, Mathe, Sprachen, Kunst, Handwerk etc. Diese immer wieder sehr damlichen Ansurfe an die Waldorfschulen sind doch nur noch peinlich.
Patrick Maier
@ Maiern
@ Maiern
ALLES in der Waldorfschule ist anthroposophisch geprägt, das wissen Sie.
Wie ich, als ausgebildeter Waldorflehrer – zur Ausbildung der Waldorflehrer ("Steiner-Gehirnwäsche"): "Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Was soll die ganze Clownerie?
Was soll die ganze Clownerie?
"Reinkarnation und Karma in der Erziehung", Verlag am Goetheanum : "... anläßlich e. Tagung f. Waldorflehrer aus aller Welt... (1996,)"*
Seite 48 : ... "Es gibt Bilder,die sich einfach einstellen, wenn wir ein Kind beim Tun zuschauen; zum Beispiel wenn ein Mädchen dasitzt, richtig genießerisch, die Augen halb geschlossen, und so aussieht, als ob es etwas ganz feines und Süßes essen würde, dann sehe ich es möglicherweise auf einem Diwan liegen, in Haremskleidung und so weiter.
Das ist vielleicht noch ein schönes Bild, aber ich muß ganz genau wissen, daß es sich nicht um Bild aus einer früheren Inkarnation handelt, sondern daß ich es mir in meiner eigenen Seele mache."
Pirkko Helakangas, Arbeit an der Schicksalsgemeinschaft in der Unter- und Oberstufe.
Abgesehen vom Nervenarzt läßt Humbert Humbert auch schön grüßen!
Darf ich daran erinnern dass
Darf ich daran erinnern dass Waldorfschule als Privatschule in einer Reihe mit konfessionellen Schulen steht und genauso wie diese staatlich anerkannt ist, die Frage des Glaubens also nichts mit dem angestrebten staatlichen Abschluss zu tun hat.(Anthroposophie basiert auf dem Christentum und ist sehr davon geprägt)Sie wussten bestimmt auch nicht, das Lehren von Rudolf Steiner und auch Schriften von Novalis oder ähnlichem niemals Teil des Waldorf Lehr und Unterichtsplans sind, dafür aber Deutsch, Matte, Geographie usw. Entscheidungen einzelner Lehrer in der Unterichtsgestaltung auch an einer beliebigen Schule hierzulande nicht permanent überwacht werden und das zurecht.
@ Alexandr Kaminski
@ Alexandr Kaminski
Sie schreiben: "Anthroposophie basiert auf dem Christentum und ist sehr davon geprägt"
Rudolf Steiner schreibt ein "Fünftes Evangelium", fragen Sie mal Christen, wie sie das finden (Atheisten lachen hier wohl nur)
Fragen sie mal einen
Fragen sie mal einen Nichtchristen wie er es findet, dass christliche Motive an einer Staatsschule ungefiltert und unkommentiert so um Weihnachten herum,aber nicht nur, in Kinderköpfe gepflanzt werden.
Die Google-Suche nach
Die Google-Suche nach "Andreas Lichte Waldorf Steiner" wirft fast 40.000 Ergebnisse aus. Man sollte wissen, dass Herr Lichte seit Jahren scheinbar täglich Kommentare und Artikel schreibt. Nach seinen eigenen Angaben war er im Waldorflehrerseminar Berlin und ist da auf einige wohl tatsächlich skurrile Persöonlichkeiten gestoßen, das ist bedauerlich.
Ich war selbst auf der Waldorfschule und kenne viele Waldorfschüler. Bei keinem wurde eine Indoktrination versucht, von der er immer spricht. Es ist immer ein Problem, Einzelfälle heranzuziehen, wenn man versucht, etwas zu "beweisen".
Das sollte man einfach als Background wissen.
@ Neuro
@ Neuro
falls Sie ein Waldorfschüler sind, war bei Ihnen die "Gehirnwäsche" erfolgreich.
Falls Sie kein Waldorfschüler sein sollten, dann einer der üblichen FAKE-Kommentare bei kritischen Artikeln zur Waldorfschule, zum Beispiel hier: „Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden", https://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952
Jemand fasst dort zusammen: „… Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte. Schön reden, aber nicht zu konkret werden …“, https://www.ruhrbarone.de/ich-wurde-mein-kind-nie-an-einer-waldorfschule-anmelden“/1952#comment-1089022
Steiner war als Person
Steiner war als Person unmöglich, aber die modernen Anthroposophen sind nicht so wie ihr Gründer. Zumindest die meisten, natürlich ziehen die Waldorfschulen auch einige Spinner an. Auch die immer mehr vorkommenden anthroposophischen Firmen wie der DM Drogeriemarkt oder die GLS Bank sind schöne Beispiele dafür, dass man die positiven Aspekte dieser Ideologie heute benutzen kann ohne selbst vollkommen verbohrt zu sein. Meine Freundin war auf der Waldorfschule und was die vom Mathe- und Naturwissenschaften gelernt hat macht mich neidisch. Vor Allem die Methodik, alles in langen praxisorientierten Projekten und im Block statt im ständigen Wechsel. Hängt aber was man so hört sehr stark von der Schule und den konkreten Lehrern ab. Wenn die irgendwann anfangen auch Informatik zu unterrichten kann ich mir durchaus vorstellen unsere Tochter auf eine (vorher gut geprüfte) Waldorfschule zu schicken.
@ Stefan Grotz
@ Stefan Grotz
Sie schreiben: "Hängt aber was man so hört sehr stark von der Schule und den konkreten Lehrern ab."
Die Standard-Verteidigung von Befürwortern der Waldorfschule ist:
„Waldorfschulen sind nicht alle gleich“
Damit wird jede Kritik zum "bedauerlichen Einzelfall" erklärt.
Natürlich sind nicht alle Waldorfschulen „gleich“, aber gleich ist für alle Waldorfschulen, dass sie zentral vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ gelenkt werden:
„Waldorfschule“ darf sich nur nennen, wer vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ die Zustimmung dazu bekommt. Um sie zubekommen, schickt der „Bund der Freien Waldorfschulen“ einen „Gründungslehrer“, der auf die richtige, anthroposophische Ausrichtung achtet … (fast) alles gleich macht.
Es gibt Informatik an
Es gibt Informatik an Waldorfschulen, durchaus:
www.waldorf-it.de
Steiner war eine der
Steiner war eine der bedeutendesten Personen des 20 Jahrhundrets und alles andere als unmöglich. Es ist doch schizophren zu glauben, dass derart Positives von einem Menschen inaugriert werden könnte, der selbst völlig unmöglich war.
@ Wunderlich Von einer der
@ Wunderlich Von einer der "bedeutendsten Personen des 20igsten Jahrhunderts":
„(…) Was ist die Hirnmasse? Die Hirnmasse ist einfach zu Ende geführte Darmmasse. Verfrühte Gehirnabscheidung geht durch den Darm. Der Darminhalt ist seinen Prozessen nach durchaus verwandt dem Hirninhalt. Wenn ich grotesk rede, würde ich sagen, ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende; aber es ist sachlich durchaus richtig. Der Dung ist es, der durch den eigenen organischen Prozess in die Edelmasse des Gehirns umgesetzt wird und da zur Grundlage für die Ich-Entwickelung wird (…)“
mehr von und über Rudolf Steiner hier: "… ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende …", http://www.schiebener.net/wordpress/ein-fortgeschrittener-dunghaufen-ist-das-im-gehirn-sich-ausbreitende/
@ Anthroposophen
@ Anthroposophen
können Sie mal irgendetwas zum Artikel schreiben?
Zum Beispiel dazu, dass Rudolf Steiner die Inkarnationsfolge "Johannes der Täufer, Raffael, Novalis" aufstellt, bzw. "Pinehas – Elias – Johannes der Täufer – Raffael – Novalis – Herman Grimm". Finden Sie das o.k.?
@ Andreas Lichte
@ Andreas Lichte
Ja das ist O.K. Gott sei Dank leben wir in einem Land, in dem man (noch) seine Erkenntnisse oder seinen Glauben mitteilen darf. Ich möchte nicht in eine Zeit zurückkehren, in denen das verboten war und solche Menschen bekämpft wurden. Wenn Sie bessere Einsichten in die Reinkarnation haben oder Korrekturen abringen wollen, steht Ihnen das doch jederzeit zu.
Wie immer traurig-lächerliche
Wie immer traurig-lächerliche Kommentarversuche der Anhänger.
R.Steiner Waldorfschulkonferenz 25.9.1919:
Die Anthroposophen sind störrig, und es kann gar nichts bei ihnen
durchgesetzt werden; auch nichts, was berechtigt ist!
Copyright Rudolf Steiner Nachlass-Verwaltung Buch: 300a Seite: 81
@ dermeister
@ dermeister
auch beim ersten Artikel zu den "Thementagen Menschenkunde" war es so, hier:
"100 Jahre Waldorfschule 2019: 100 Jahre Pädagogik aus dem Esoterik-Baukasten", https://hpd.de/artikel/100-jahre-paedagogik-dem-esoterik-baukasten-15645
Ist der Autor dieses Artikels
Ist der Autor dieses Artikels eventuell Satiriker?
@ Frank Linnhoff
@ Frank Linnhoff
Rudolf Steiner meint das TODernst, sonst könnte es ja keine Wiedergeburt geben. Da paßt man sich an ...
ich habe es auch – todernst – mit Christian Clement diskutiert: "Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners’ (SKA): Des Steiners neue Kleider", https://hpd.de/artikel/11618
Man weiß es nicht genau.
Man weiß es nicht genau. Jedenfalls schreibt er partiell im Comic-Stil, allerdings ohne die Zeichnungen dazu, was das ganze dadaitisch erscheinen lässt. Er gibt Aussagen in einem Dialog wieder und der Text zwischen der wörtlichen Rede sollen Denkblasen wie im Comic sein. Dann lässt er sich selbst die Steiner-Aussage wörtlich und kritiklos reproduzieren, wobei er in seine comic-artige wörtliche Rede wieder eine Fußnote einbaut. Am Anfang spricht er von sich selbst in dritter Person, dann in erster, meine ich. Nimmt man den Text ernst, ist es sprachlicher Unsinn, einmal ganz abgesehen von den blödsinnigen Steiner-Aussagen, die er sich aber eigentlich gar nicht zu eigen machen will. Das ergibt sich aber erst in dem Zusammenhang mit anderen Artikeln.
Das ganze ist ein dadaistisches Gesamtkunstwerk des HPD. Nur auf welcher Seite ist Lichte jetzt eigentlich wirklich?
@ HFRudolph / alle
@ HFRudolph / alle
andere verstehen meinen Artikel, zum Beispiel "Christian Clement", siehe Clements Facebook-Seite: https://de-de.facebook.com/steinerkritischeausgabe.ska/
Der Humanistische Pressedienst über: "Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners’ (SKA): Des Steiners neue Kleider
BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom "verstörenden" Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der "Frommann-Holzboog Verlag", an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht (…)"
weiter: https://hpd.de/artikel/11618
@Andreas Lichte
@Andreas Lichte
und seine kruden Reinkarnationsvorstellungen.
Bleibt in der Wirklichkeit und ergeht Euch nicht in Fantasiewelten, so erübrigt sich all das sinnlose Getue. Haben Sie jemals auch nur einen lebenswichtigen Stoff, eine lebenswichtige Stoffverbindung mit Hilfe Ihrem "Reinkarnationsgetue" geschaffen? Sollte ihre Antwort JA sein, sind fassbare, wissenschaftlich belegbare, Beweise zu liefern.
@ Dieter Bauer Das sind
@ Dieter Bauer Das sind Rudolf Steiners "krude Reinkarnationsvorstellungen", nicht meine. Formulieren Sie absichtlich so "esoterisch", um die Nachfolge Rudolf Steiners antreten? Leseempfehlung:
Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien: "(...) Wir leben in einer freien Gesellschaft. Also hat jede/r das Recht, jeden Unfug zu glauben. Nur sollten sich Eltern, die ihr Kind einer Waldorfschule anvertrauen, darüber im klaren sein, dass sie dann einer Pädagogik vertrauen, die ein heilloses Gebräu esoterischer Glaubenssätze über Drüsen, Zahnentwicklung, astrologischen Einflüsse und ähnliches ist, das von der modernen Kinderpsychologie und der aktuellen Lehr-Lern-Forschung durchweg als durch nichts begründbarer Unsinn abgelehnt wird. Entschiedene Waldorfianer wird das nicht anfechten: Wie alle Sekten sind sie gegen widersprechende Wissenschaft immun (...)"
Auszug aus dem Interview: "Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein", https://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117
@Andreas Lichte am 27. August
@Andreas Lichte am 27. August 2018
Um Sie zu verstehen, bedarf es eines "besonderen Humors". "Bla,Bla" haben schon bedeutendere Personen von sich gegeben und sind damit bei Rationalisten kläglich gescheitert.
Schöne Grüße!
@ Dieter Bauer Ich habe Ihnen
@ Dieter Bauer Ich habe Ihnen bereits erklärt, dass Sie Selbstgespräche führen, hier: https://hpd.de/comment/37823#comment-37823
Wenn Sie weiter SPAM-Kommentare schreiben, werde ich den Chefredakteur des hpd, Frank Nicolai, bitten, Sie zu sperren. Wir haben schon über Sie gesprochen.
Novalis ist nicht
Novalis ist nicht jugendgefaehrdend, sondern als Bildungsstoff ausgesprochen geeignet. Das duerfte anerkannt sein. Was jemand glaubt oder wozu er sich bekennt, hat den Staat nicht zu interessieren. Bekenntnisse fallen seit Beendigung der Nazizeit unter den Schutz des Staates Art. 4 GG. Es gibt weder staatlich anerkannte Auferstehung des Fleisches noch staatlich anerkannte Reinkarnation. Wenn den Autor das stoert, sollte er seine eigene Sicht einmal kritisch hinterfragen.
@ Wunderlich
@ Wunderlich
"Jugendgefährdend" ist Rudolf Steiner ...:
Bücher Rudolf Steiners sind „zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen“, entschied die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) am 6. September 2007, siehe: https://www.ruhrbarone.de/3-jahre-rudolf-steiner-ist-zum-rassenhass-anreizend-bzw-als-rassen-diskriminierend-anzusehen/16511
@ Andreas Lichte
@ Andreas Lichte
Rudolf Steiner wendet sich in seiner Literatur nicht an Kinder und Jugendliche sondern an Erwachsene. Er wendet sich an aufgekläre erwachsene Leser, die die geistigen Hintergünde der Phänomene in der Welt verstehen wollen. Hierzu sind seine Texte ausgesprochen gut geeignet. Waldorschulen leisten anerkannterweise hervorragende pädagogische Arbeit. Was der jeweilige Lehrer glaubt, ist Sache des jeweiligen Lehrers und nicht Sache des Staates. Das bitte ich Herrn Lichte, auch wenn es ihm schwer fällt, einmal zu respektieren.
@ Wunderlich Dass Rudolf
@ Wunderlich Dass Rudolf Steiner ein notorischer Rassist ist, interessiert Sie gar nicht?
Bücher Rudolf Steiners sind „zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen“, entschied die „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) am 6. September 2007, siehe: https://www.ruhrbarone.de/3-jahre-rudolf-steiner-ist-zum-rassenhass-anreizend-bzw-als-rassen-diskriminierend-anzusehen/16511
@ Andreas Lichte Rudolf
@ Andreas Lichte Rudolf Steiner ist alles andere als eine Rassist. Rassisten sind Menschen die andere Menschen aufgrund ihrer Rasse ablehnen, ausgrenzen, verfolgen, töten, versklaven, erniedrigen etc. Rudolf Steiner beschreibt die geistigen Hintergünde der verschiedenen Ethnien, er lehnt sie nicht ab. Das hat mit Rasissmus nicht das geringste zu tun. Dass heute manche Menschen mit den Grimms Märchen, mit den Büchern von Otfried Preußler, Daniel Defoe u.a. aufgrund der damaligen Begrifflichkeit Probleme haben, kann man verstehen und respektieren. Diese Autoren als Rassisten zu bezeichen zeugt aber doch von schlechtem Urteilsvermögen.
@ Wunderlich Zum Rassismus
@ Wunderlich Zum Rassismus Rudolf Steiners:
"Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie“ [1] ist ein Buch Rudolf Steiners, dem die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" (BPjM) bescheinigte, dass es, Zitat BPjM "als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen" sei.
Die BPjM beanstandete unter anderem die folgende Text-Stelle, die den Inhalt des Buches zusammenfasst, Zitat Rudolf Steiner: "Eine Aufgabe, die besonders der kaukasischen Rasse obliegt, ist die: Sie soll den Weg machen durch die Sinne zum Geistigen, denn sie ist auf die Sinne hin organisiert." [2] "Kaukasische Rasse” gebraucht Steiner synonym für "weiße Rasse", über deren Rolle er an anderer Stelle schreibt: "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse." [3]
Die "weiße Rasse" ist das Ziel von Rudolf Steiners "Menschheitsentwickelung", die der Historiker Peter Staudenmaier so zusammenfasst: "Ausgehend von Blavatskys [4] entwicklungstheoretischem Ansatz baute Steiner eine Evolutionslehre der Völker- und Rassengruppen auf, wonach die menschliche Seele durch aufeinanderfolgende Verkörperungen in immer ‘höheren’ Rassen geistig wie leiblich fortschreitet. Diese Stufenleiter der Rassen steht im Mittelpunkt von Steiners esoterischem Verständnis der Gesamtentwicklung der Menschheit, vom Verhaftetsein in der Materie hin zur geistigen Vervollkommnung." [5]
Innerhalb der "weißen Rasse" haben die "Germanen" eine herausragende Mission, sie sind es, die die "Menschheitsentwickelung" voranbringen. Und genau darum geht es in Steiners "Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie": die "Germanen" – sprich: die "Deutschen" – sind ein auserwähltes Volk.
Quellenangaben und mehr hier: "Ein 'rechter' Waldorflehrer soll gehen – Rudolf Steiner bleibt“, https://hpd.de/artikel/11915
... besser hätte ich nicht
... besser hätte ich nicht sagen können. Und genau aus dem Grund wird die gute Arbeit der Waldorfschulen auch wie andere "bezuschusst".
Hallo Herr Lichte,
Hallo Herr Lichte,
jetzt möchte ich mich dem ganzen Gegenwind, den Sie bereits zu ihrem polemischen Geschreibe erhalten haben, anschließen.
Bereits die Headline Ihres Aufsatzes (ich nenn das jetzt einfach mal wohlwollend so) verrät welchen Geistes Kind Sie sind und mit welchen Methoden sie arbeiten.
"Staatlich anerkannte Reinkarnation"
soll doch zunächst auffordern, zu glauben, dass Reinkarnation Irrsinn ist, und keinesfalls staatlich gefördert hört. Das ist allerdings schon formalljuristisch -Blödsinn!
Sie scheinen übersehen zu haben, dass unser Kulturkreis und somit seit ca. 2000 Jahren christlich geprägt ist. Schon mal etwas "Auferstehung von den Toten" und ähnlichem gehört? Welche Partei regiert die Republik maßgeblich seit beinahe 70 Jahren? Ja genau, die CDU, wobei das C für was steht?
Ganz abgesehen von den Milliarden Menschen, für die Reinkarnation eine Tatsache ist, obwohl man sie nicht anfassen und reinbeissen kann. Sie treten dem allen wie gewohnt borniert, besserwisserisch und intolerant gegenüber.
Mich wundert es wirklich, warum Sie nicht nach Ihrer gescheiterten Walddorflehrer- Karriere kein "richtiges" Lehramtsstudium abgeschlossen haben und somit einen konstruktiveren Beitrag leisten würden als durch Ihr destruktives Geschreibe.
Glück auf!
@ Michael C. Ich wollte nicht
@ Michael C. Ich wollte nicht für die "Sekte" Anthroposophie arbeiten, ein Angebot gab es:
"(...) Im Waldorf-Seminar hört man das Wort „Gehirnwäsche”, aber nicht von L. [L. = Lichte], und das wird belohnt: Aus heiterem Himmel bekommt er ein Stellenangebot. Unter der Hand. Normalerweise werden Stellenangebote für alle sichtbar am Aushang platziert, aber dieses wird ihm exklusiv vom Dozenten überreicht. „Danke! Ich lass’ es mir durch den Kopf gehen”, sagt L. artig, aber er weiß, dass seine Antwort „Nein” ist. Wieso ist sich L. da plötzlich so sicher? Wollte er denn nicht Lehrer werden? Doch, aber jetzt weiß er: nicht bei den Anthroposophen (...)"
Auszug aus: "Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’", https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428
Die Anthroposphie ist keine
Die Anthroposphie ist keine Sekte, genauso wie eine füher als Hexe bezeichnte Frau keine Hexe war. In diesen Kategorien zu arbeiten ist schlechtester Journalismus. https://www.youtube.com/watch?v=mkWIrPjuITc&t=
@ Wunderlich "Sekte" für die
@ Wunderlich "Sekte" für die Anthroposophie – Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien:
"(...) Der Irrglaube scheint zu sein, man könnte in deren Lehren [Lehren umstrittener Pädagogen wie Rudolf Steiner] zwischen Gutem und Schlechtem derart unterscheiden, dass man für letzteres nicht mithaftet. Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Steiner zu einer eigenen Weltanschauung [Anthroposophie] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein „bisschen“ Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (...)."
Auszug aus dem Interview: "Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein", https://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117
@ Michael C. Ein Abschluss
@ Michael C. Ein Abschluss als Waldorflehrer ist völlig wertlos, wird nicht für ein staatliches Lehramtsstudium anerkannt. Und das ist auch gut so:
Dr. Nicole Glocke, die nach mir eine Ausbildung zur Waldorflehrerin am „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ begann, schreibt in einem Kommentar zu meinem Erlebnisbericht "Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’":
"#16 – Dr. Nicole Glocke – 5. März 2011 um 17:22
Mit diesem Beitrag hat Andreas Lichte in anschaulicher Weise meine Erfahrungen im Lehrer-Seminar für Waldorfpädagogik in Berlin bestätigt.
Inmitten von Seminaristen, von denen einige noch nicht einmal ein Studium absolviert hatten, oder an staatlichen Schulen gescheitert waren, lernte ich das kennen, was als „totalitäre Gruppe“ bezeichnet wird:
Die Dozenten des „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ erhoben Rudolf Steiner zum allwissenden Guru, wir Seminaristen mussten nachsprechen, aber nicht widersprechen. Wer das tat wie ich, hatte ein Problem. Am Waldorfseminar musste ich einen Lernprozess durchlaufen, der mir zeigte, wie rasch der Mensch bereit ist, seine Freiheit des Denkens aufzugeben und blindlings den Vorgaben Anderer zu folgen.
Obwohl meine Erlebnisse im Berliner Waldorf-Seminar vier Jahre zurückliegen, entsetzt mich immer noch der Gedanke, dass derart gleichgeschaltete Menschen Kinder für das Leben vorbereiten sollen. Daher werde ich mich zukünftig bei meinen politischen Kontakten dafür einsetzen, dass nicht nur die Scientologen vom Verfassungsschutz beobachtet werden müssen, sondern auch sämtliche Einrichtungen der Steiner-Jünger.
Dr. Nicole Glocke"
Quelle: https://www.ruhrbarone.de/waldorflehrer-werden-–-am-„seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin“/23428#comment-78486
@ A. Lichte
@ A. Lichte
Kennen Sie die 3 Siebe des Sokrates?
Ihre Aussagen sind durch diese Siebe durchgefallen! Probieren Sie es noch einmal mit mehr Redlichkeit und seriösem Journalismus.
Ein Abschluss als Waldorflehrer ist sehr wertvoll, denn er befähigt und bevollmächtigt zur wertvollen Arbeit als Waldorflehrer - und dieses staatlich unterstützt. Sein Brot kann man damit (zwar mehr schlecht als recht) auch verdienen - wird auch vom Staat gezahlt.
Und hier mal die " Betoffenen" selbst:
https://www.youtube.com/watch?v=O1_r8ahCMkI
Insgesamt ist die Waldorfpädagogik durchaus als kleine weltweite Erfolgsgeschichte zu sehen - nicht nur der derzeitige UNO- Generalsekretär war Waldorfschüler, auch der früher maßgeblich Verantwortliche der OECD für die Pisa Studie, Prof. Schleicher......und und und waren Waldorfschüler.
Aber Sie sind ja offensichtlich im "Vorstand der Verschwörungstheoretiker gegen die Anthroposophie" ein "hoher Eingeweihter".
Falls Sie Ihre Kommentare ernst meinen, müsste man schmunzeln falls nicht - ebenso. Gemäß dem Motto: The whole world is a stage an we are merly players. Von wem war dieses Zitat jetzt noch einmal? Könnte aus einer Theateraufführung der 8. lasse einer Walddorfschule stammen.
Ihnen alles Gute und Glück auf!
Bitte noch einmal für mein Verständnis: Man hat Sie zu einer Ausbildung als Waldorflehrer gezwungen ? Dann haben Sie nach 2 Jahren, nach Ihrem erfolgreichen Abschluss, bemerkt, dass dieser nichts wert ist?
Woher kam denn diese "Erleuchtung" und warum erst nach dem erfolgreichen Abschluss? Und warum haben Sie nich ein "wertvolleres" Staatsexamen abgelegt. Ihre Biographie bzw. ihre Motivationsgrundlagen und Ihre Redlichkeit werfen doch einige Fragen auf.
Alles Liebe
Michael C.
@ Michael C. Die
@ Michael C. Die Anthroposophie/Waldorfschule ist die weltweit wertvollste Sekte? War es das, was Sie sagen möchten?
Prof. Dr. Stefan T. Hopmann, Bildungswissenschaftler an der Universität Wien:
"(...) Der Irrglaube scheint zu sein, man könnte in deren Lehren [Lehren umstrittener Pädagogen wie Rudolf Steiner] zwischen Gutem und Schlechtem derart unterscheiden, dass man für letzteres nicht mithaftet. Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Steiner zu einer eigenen Weltanschauung [Anthroposophie] amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein „bisschen“ Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist (...)."
Auszug aus dem Interview: "Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein", https://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-„man-kann-nicht-nur-ein-»bisschen«-waldorf-sein“/30117
@ A. Lichte
@ A. Lichte
offensichtlich können Sie nicht lesen. Was haben Sie denn nicht verstanden?
@ Michael C. „Und reicht es
@ Michael C. „Und reicht es nicht zum Straßenkehrer, dann werd’ ich eben Waldorflehrer!”
Waldorfschüler*innen der "Waldorfschule Märkisches Viertel Berlin" – als Antwort auf Ihr, Zitat Michael C.: "Ein Abschluss als Waldorflehrer ist sehr wertvoll, denn er befähigt und bevollmächtigt zur wertvollen Arbeit als Waldorflehrer"
@ Andreas
@ Andreas
und ist auch sonst das Leben Mist so werd' ich doch ein "Journalist". :-)
Prof. Klaus Prange in der hpd
Prof. Klaus Prange in der hpd-Reihe „100 Jahre Waldorfschule 2019“:
„Die Waldorfschule als Bekenntnisschule
Wenn Anthroposophen bei Artikeln von Andreas Lichte zur Waldorfpädagogik kommentieren, ist sicher, dass sie irgendwann schreiben: „Anthroposophie wird an Waldorfschulen nicht unterrichtet!“ Der Erziehungswissenschaftlers Professor Klaus Prange widerspricht dieser Auffassung (…)“
weiter: https://hpd.de/artikel/waldorfschule-bekenntnisschule-15939
In erster Linie war ich
In erster Linie war ich aufgrund meiner Ausbildung stets der Meinung, dass ein Journalist, so er sich als solcher bezeichnen mag, immer der Objektivität verpflichtet ist und so auch berichten soll - die jeweilige Bewertung oder Schlussfolgerung sollte dem Leser überlassen bleiben. Ansonsten reduziert sich der "Journalist" zum Reporter oder Agitator. Darüber hinaus sollten Meinungsbeiträge, Kommentare, Glossen oder sonstige Meinungsäußerungen als solche gekennzeichnet werden und nicht als Bericht veröffentli8cht werden.
Außerdem erwarte ich von einem Journalisten fundierte Recherche, nicht, wie in obigem Beispiel gezeigt, eine oberflächliche. Das Thema Esoterik oder auch Inhalte alternativer Schulen, die sich pädagogisch anders zeigen, ist sehr viel tiefgründiger, als es in der Skeptikerszene abgehandelt wird. Natürlich hat jeder ein Recht auf seine Sichtweise, allerdings sollte die Diskussion in einer gegenseitigen Wertschätzung erfolgen, andernfalls disqualifizieren sich die Skeptiker und legen lediglich tief liegende Psychoneurosen offen.
Will man über Reinkarnation diskutieren, sollte man sich auch als Skeptiker zunächst über die unterschiedlichen Weltbilder und Sichtweisen kundig machen und vor allen Dingen, durch welche Personen/Qualitäten diese Vertreten werden. In jeder anderen Diskussion bereiten sie sich ja auch entsprechend vor und beleuchten vielleicht auch die möglichen "gegnerischen" Argumente. Oben ist das Thema viel zu trivial abgehandelt und zeugt eigentlich nur von der Dummheit aller daran Beteiligten.
Weil ich gerade von Weltbildern gesprochen habe: n irgends sterben diese so schnell aus wie in der modernen Natur- und Wirtschafts-Wissenschaft, denn entweder werden sie durch immer neue Erkenntnisse überholt (die einen übrigens immer näher mit den Erkenntnissen aus den geistigen und esoterischen Wissenschaften zusammen bringen) oder sie sterben mit ihren Vertretern aus.
In den alten Mysterien halten sich die Weltbilder aber seit vielen Jahrhunderten, ja Jahrtausenden und vergleicht man die Mythen der Völker, wie uns erzählt werden, dann stellen wir immer wieder Parallelen fest, die sich durch die moderne Wissenschaft weder erklären noch beweisen lassen - doch sie führen immer wieder zu einem Kern, der all ihnen gleich ist.
Deshalb bitte ich bei einer Diskussion in diesem Themenbereich um mehr Wertschätzung, auch wenn dies unter manchen Umständen schwer fallen mag, denn unter dem Deckmantel der Esoterik tummelt sich sicher auch einiges, das nicht unbedingt in diesen Kreis gehört.
@ mark Ist das in Ihrem Sinne
@ mark Ist das in Ihrem Sinne "Wertschätzung":
"(...) Doch was bedeutet "Reinkarnation" überhaupt? Und bei Rudolf Steiner?
Weit verbreitet ist die Idee im asiatischen Kulturkreis, im Hinduismus und den verschiedenen Erscheinungsformen des Buddhismus. Gemeinsam ist ihnen, dass das Ziel ist, dem "endlosen Kreislauf der Wiedergeburten" zu entkommen, sich von der Fessel des "Karma" zu befreien.
Helena Petrovna Blavatsky und in ihrer Nachfolge Rudolf Steiner kehren die Idee in ihr Gegenteil um: Der Mensch soll im Kreislauf der Wiedergeburten bleiben, so kann er sich – und damit die Menschheit – perfektionieren. Das bedeutet: Pflichterfüllung. Von "Freiheit" keine Spur (...)" – Auszug aus: "100 Jahre Pädagogik aus dem Esoterik-Baukasten", https://hpd.de/artikel/100-jahre-paedagogik-dem-esoterik-baukasten-15645
Die anthroposophische
Die anthroposophische Heiligsprechung im UNIVERSITÄREN UMFELD – hier: "University of Amsterdam“ – geht weiter … mit den Hauptakteuren Jost Schieren (siehe Artikel oben), und Christian Clement (siehe hpd: „Des Steiners neue Kleider“), der schreibt:
"(…) Steiner developed surprisingly modern approaches to understanding the nature, development, and expression of altered states of consciousness – some of which were remarkably ahead of its time and foreshadow methodologies and findings in contemporary scholarship (…)“
Quelle: http://docs.wixstatic.com/ugd/b7aa4c_2ff4c42c0aa842929534d658a74e24b9.pdf