Warum Menschen auch ohne Religion gut sein können

Anfang der Woche erschien im Hamburger Abendblatt ein Meinungsbeitrag unter dem Titel "Warum Religion unverzichtbar ist". Darin beschwört der Autor, der sich nach eigenen Angaben ehrenamtlich im interreligiösen Dialog engagiert, etwa bei der Kampagne "Muslime für Frieden", die vermeintlich positiven Effekte religiöser Indoktrination. Eine Gegenrede.

Ein verzweifelter Versuch, den Bedeutungsverlust von Religion in einer immer säkularer werdenden Gesellschaft aufzuhalten? Oder eine Apologie, die ein toxisches Element von Religion als etwas Positives erscheinen lassen will? Asif Malik, Geschäftsmann mit pakistanischen Wurzeln, ist wortgewandt. Man könnte ihm gar ein theologisches Talent attestieren, religiöse Inhalte der eigenen Argumentation anzupassen.

Religion ist paternalistische Gedankenkontrolle. Ein archaisches Machtsystem, geschaffen in einer Zeit, als man noch nicht per Spurensuche den Täter eines Verbrechens ermitteln konnte. Ein Geniestreich, sich eines unsichtbaren Übervaters zu bedienen, der alles sieht, auch das, was die damaligen Strafverfolger nicht sehen konnten. Ein Vorläufer ausgefeilter Rechtssysteme, die nach Möglichkeit eine Gesellschaft so strukturieren, dass niemand einem anderen oder der Gemeinschaft ungestraft schaden kann – ohne, dass dies je perfekt funktionieren könnte. Die religiösen Normen, die zahlreiche unfreiheitliche Elemente enthalten, wurden ihrer Allgemeingültigkeit enthoben und durch weltliche Rechtsnormen ersetzt. Und die funktionieren – denn die allermeisten Menschen halten sich an Gesetze.

Wer möchte, kann zusätzlich religiöse Wertesysteme nutzen, um das eigene Leben moralisch zu strukturieren. Nur dürfen religiöse Gesetze in einem säkularen Staat nicht über weltlichem Recht stehen. Doch auch ohne Religion sind wir nicht orientierungslos: Unsere Verfassung trägt bereits Werte in sich (Stichwort: Menschenwürde), in sie ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte eingeflossen, die ebenso klare Normen festlegt. Das übrige sollte die Erziehung durch die Eltern gewährleisten, der Weg durch das Bildungssystem und die Sozialisation in einer Gesellschaft, die dem Individuum vermittelt, welches Verhalten erwünscht ist und welches nicht.

Maliks Argumentation lautet nun: "Das Recht reagiert, wenn etwas geschehen ist. Religion will verhindern, dass es überhaupt so weit kommt." Sie setze früher an: nicht bei der Tat, sondern bei der Neigung. Ein Plädoyer also für religiöse Gedankenkontrolle. Diese erreicht man durch frühkindliche Indoktrination. Menschen, die im Laufe ihres Lebens in Konflikt mit den religiösen Gesetzen des ihnen anerzogenen Glaubenssystems geraten, kann das eine nicht unerhebliche psychische Belastung verursachen. Etwa, wenn sie feststellen, dass sie homosexuell sind, was in vielen Religionen verteufelt wird. Oder, wenn sie gegen religiöse Essensvorschriften verstoßen, obwohl sie sich eigentlich längst von diesen abgewandt haben. Diesen Psychoterror gutzuheißen, passt nicht zu einer freiheitlichen, modernen Gesellschaft.

Dass der Autor dieser nicht viel abgewinnen kann und kein Vertrauen in die Menschen hat, offenbart er einige Absätze später, wenn es heißt: "Denn viele Probleme unserer Zeit lassen sich nicht allein mit Gesetzen lösen: exzessiver Rauschmittelkonsum, entgrenzter Konsumwahn, sexualisierte Gewalt, brüchige Familienstrukturen, nrarzisstische Selbsverliebtheit – all das sind Symptome eines moralischen Vakuums", behauptet er da. Ein Abgesang auf die heutige Zeit also. Alles geht den Bach runter. Früher war alles besser. Und der alte Zopf Religion soll es richten? Haben religiöse Systeme Menschen je von einem Verhalten abgehalten, dass man heute zum Glück gesellschaftlich geächtet hat? Frauen unterdrücken? Kinder verstümmeln1? Im Gegenteil: Da sie ewig gültige Wahrheiten behaupten, sind sie leicht zu instrumentalisieren, um Menschengruppen dazu zu bringen, sich gegenseitig furchtbare Dinge anzutun – wenn Gott es angeblich so will. Während des Dritten Reiches waren 95 Prozent der Deutschen Christen. Nächstenliebe für die Verfolgten gab es trotzdem kaum. Malik spricht von einer Reflexionskraft der Religion, "die dem Einzelnen zutraut, sich selbst infrage zu stellen". Zur Wahrheit gehört aber auch, dass religiöse Glaubenssysteme selbst nicht infrage gestellt werden dürfen. Zweifeln ist Sünde und wird bestraft.

Sind heutige Gesellschaften, die noch stark religiös geprägt sind, bessere Gesellschaften? Gibt es dort weniger sexualisierte Gewalt? Wohl kaum, nicht zuletzt, weil die Geschlechter nicht gleichberechtigt sind und Sexualität tabuisiert ist, somit kein normaler Umgang damit gelernt wird. Dort sind Familienstrukturen vielleicht nicht brüchig, dafür ein Korsett aus gegenseitiger Kontrolle. Rauschmittelkonsum findet im Verborgenen statt, weil er verboten ist. Und narzisstisch selbstverliebt können religiöse Menschen auch ganz wunderbar sein – ein Narzisst bleibt ein Narzisst. Der Konsumwahn ist in durchregulierten Gesellschaften oft die einzige Möglichkeit der Freizeitgestaltung, so war es lange Jahre etwa in Saudi-Arabien.

Die Sehnsucht nach einfachen Antworten und einer Verantwortungsabnahme für selbst getroffene Entscheidungen spricht aus Maliks Zeilen. Eine Überforderung mit den Möglichkeiten unserer Zeit, die einem auch einiges an Selbstdisziplin abverlangen. Er reiht sich ein in die Kräfte, die in den USA bereits das Ruder der Macht an sich gerissen haben. Freiheit ist nicht für jeden einfach zu handeln, aber sie durch autoritäre Gedankensysteme zu ersetzen, ist keine Lösung. Wir brauchen kein Revival der Religionen, sondern sollten die Vorteile einer freiheitlichen Gesellschaft mehr zu schätzen lernen. Denn diese hat etwas hervorgebracht, was keine Religion je geschafft hat: ein zivilisiertes, friedliches, selbstbestimmtes Zusammenleben, sicherlich noch verbesserungsfähig, aber ohne Regelwerke nicht greifbarer Instanzen, die nicht diskutierbar sind und immer zum Inhalt haben, das Individuum zu gängeln. Denn mal ehrlich – ist es nicht besser, aus eigener Überzeugung bei einer Prüfung nicht zu schummeln, als nur aus Angst vor einer höheren Entität?

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1 Hier ist leider noch Luft nach oben. Die Knabenbeschneidung ist auch in vielen freiheitlichen Gesellschaften, auch in Deutschland, noch toleriert.

Kommentare (166)

Klaus Bernd (nicht überprüft)

Fr. 29 Aug 2025 - 13:01

Immer wieder ist Gegenrede gegen die dumpfe Behauptung des Nutzens von Religion notwendig. Danke also für diesen Beitrag.

„nicht bei der Tat, sondern bei der Neigung“ !
Genau; wie häufig wird doch von Kirchenfürsten eine gesellschaftliche Entwicklung damit kritisiert:
sie befördere eine Neigung (!) zu irgendwas richtig Bösem !

„aus eigener Überzeugung bei einer Prüfung nicht zu schummeln“ kann schließlich auch sehr vernünftig rational begründet werden: das eigene Können zuverlässig zu überprüfen !

Gerhard Lein (nicht überprüft)

Fr. 29 Aug 2025 - 13:43

Mein - auch abgedruckter - Leserbrief im Hamburger Abendblatt:

Klare Gegenrede: Immer mehr Menschen begreifen hierzulande, dass eine religiöse Begründung für ihre Werte-Entscheidungen verzichtbar ist. Religionen ob mit einem oder vielen Göttern oder gar keinem (wie im Buddhismus) hängen zwangsläufig mit dem Glauben an eine höhere Macht, eine universelle Liebe, das Gute an sich, jemand Allmächtigem zusammen.

Gott, Götter, Religionen haben dem Einzelnen oft Trost gespendet bei der Frage nach dem Tod oder anderem vermeintlich Unerklärlichem. Insgesamt haben sie aber in ihren organisierten Absolutheitsansprüchen mehr Unfrieden gestiftet. Und die Schrecknisse menschlicher Gewaltausübung dann mit einer Hoffnung auf ein Jenseits beantwortet.

Wir Konfessionsfreien, brauchen das nicht. Wir haben Religionen hinter uns gelassen. Wir sind z.B. an der Erklärung der Menschenrechte orientiert, wohl wissend, dass sie nur ein Maßstab sind, ein diesseitiger. Und wir trösten uns nach unseren Kräften gegenseitig.

Herr Malik stellt die Frage: „Was hindert uns, das Falsche zu tun, selbst wenn wir könnten?“ Ich sage: Auf jeden Fall nicht eine Religion. Sondern wir selbst, indem wir immer wieder lernend unsere Werte formulieren und leben, selbstverständlich. Aber diese mit einem Religionsbekenntnis (welchem?) zu verknüpfen, ist unredlich oder auch träumerisch.

Gerhard Lein,
Internationaler Bund des Konfessionslosen und Atheisten (IBKA), Regionalsprecher Hamburg

Klaus Bernd (nicht überprüft)

Fr. 29 Aug 2025 - 23:06

Antwort auf von Gerhard Lein (nicht überprüft)

„...Glauben an eine höhere Macht, eine universelle Liebe, das Gute an sich, jemand Allmächtigem…“
Dieses „glauben AN“ ist etwas derart unspezifisches, dass „Gläubige“ daraus keinerlei Konsequenzen ableiten müssen, weder für sich noch für den Gott AN den sie glauben. Kürzlich verkündete ein Teilnehmer des Weltjugendtages in der Tagesschau wörtlich „Gott ist barmherzig, egal was passiert“. Der junge Mann schmückt seinen Gott also mit der positiven Eigenschaft der Barmherzigkeit ganz unabhängig von dessen Handeln; will heißen „ich mach mir meinen Gott, widdewiddewitt, grad wie er mir gefällt. Es ist dies aber nicht nur die Einstellung einer „verführten Jugend“, gleiches sagen ja auch die Kirchenfürsten, stellvertetend sei hier der Titel der Enzyklika "Gott ist (!) die Liebe" genannt; sie lassen schlauerweise das „egal was passiert“ weg, weil ihnen klar ist, dass damit das Theodizeeproblem aufgerufen wird. Man muss sich allerdings auch fragen, was sie unter Barmherzigkeit, Liebe, Treue ... eigentlich verstehen, wenn sie diese Eigenschaften einem Gott zuschreiben, der allmächtig ist, bei allen Katastrophen und bei jedem Opfer dabei ist aber, wie ein Gaffer, nichts tut ! Und nach dessen Ebenbild ist DER MENSCH ja angeblich geschöpfert !

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Sa. 30 Aug 2025 - 10:53

Antwort auf von Gerhard Lein (nicht überprüft)

Danke für diesen Kommentar, genau so denke ich auch und das schon seit 65 Jahren.
Hoffentlich kommen noch mehr Menschen darauf, daß sie von den Religionen jeglicher Art
nur belogen und benutzt werden für deren Vorteile.

Streminger Gerhard (nicht überprüft)

So. 31 Aug 2025 - 10:52

Antwort auf von Gerhard Lein (nicht überprüft)

Wie könnten fake news, etwa die Mär vom guten und gerechten Gott, die Grundlage für moralisches, an der Wahrheit orientiertem Verhalten sein?

Franz Edler (nicht überprüft)

Fr. 29 Aug 2025 - 18:42

Bevor der Begriff Religion wieder einmal in den Mülleimer des Zeitgeistes geworfen wird, möchte ich auf den Unterschied zwischen Religion und dem Glauben an Jesus Christus hinweisen. Ich spreche bei meinem Glauben an Jesus Christus nicht von Religion, sondern von einer Beziehung. Durch diesen Glauben, der übrigens gut begründbar ist, weiß ich woher ich komme, wohin ich gehe (ewiges Leben!!!) und warum ich hier bin.
Dadurch ergeben sich in der Regel auch wertvolle Beiträge zur Gesellschaft. Sie sind aber eine Folge meines Glaubens und nicht das Ziel.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 13:58

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Ihren Glauben kann und will Ihnen auch niemand nehmen, denken Sie einfach einmal darüber nach, daß damals in Deutschland z.B. fast alle an Adolf Hitler geglaubt haben und
daß auch heute noch Millionen von Islamisten an ihren Gott Allah glauben und das mit Inbrunst. Glauben heißt noch immer nicht Wissen, nur Wissen hat die Menschheit weiter gebracht, Glaube kann sie in Elend und Krieg führen.
Versuchen Sie doch einmal rational darüber nachzudenken.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 19:20

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Oberflächlich betrachtet gebe ich ihnen recht.
Die Frage ist allerdings, was sie unter Glauben verstehen. Ich nehme an sie meinen "blinden" Glauben. Den habe ich nicht. Mein Glaube ist begründet. Er ist kein Nicht-Wissen.
Und dass nur Wissen die Menschheit weitergebracht hat und weiterbringt, da sollte sie auch ernsthaft nochmal nachdenken. Was ist mit Kunst? Musik? Literatur? etc...

"Kunst? Musik? Literatur?" - hat die Menschheit eben nicht weitergebracht, sondern dient der Entspannung, Freizeitgestaltung, Erbauung über schöne, gelegentlich spektakuläre Dinge.

Wie man einen Blinddarmdurchbruch behandelt, sodass der Betroffene nicht wie in früheren Zeiten zum Tod "verurteilt" ist, sondern vollständig gesund wird, dazu haben Religionen NICHTS beigetragen, NUR die Wissenschaft. Die katholische Kirche hatte medizinischen Fortschritt unterbunden, als sie noch die Macht dazu hatte!

Da haben wir offenbar eine unterschiedlich Sicht was das "Weiterbringen der Menschheit" bedeutet.
Was die katholische Kirche verhindert oder sogar gefördert hat (z.B. erste Universitäten), hat mit meinem Glauben an Jesus Christus nichts zu tun. Darauf haben die Kirchen kein Monpol.
Aber sie haben hier anscheinend einen Reflex, der ihnen hilft, dass sie nicht weiter über historische Tatsachen nachdenken müssen.

Weder Kirche(n) noch Bibel noch ein (Ihr) "Glauben an Jesus Christus" hat die Menschheit weitergebracht.

Der beobachtbare Fortschritt hing und hängt unmittelbar am Fortschreiten der Aufklärung, und damit am Zurückdrängen des "Glauben an Jesus Christus" und der Kirche(n).

SIE offenbaren hier den Reflex, Ihren Kindheitsglauben an Ihr Jesulein wild entschlossen gegen alles zu verteidigen - und das ist heute schon längst nur noch lächerlich.
Dennoch, Sie dürfen sich so lächerlich machen wie Sie wollen, das Recht haben Sie.
Besonders schlau ist es nicht.

Ob die Aufklärung einen Fortschritt gebracht hat kann man von verschiedenen Seiten diskutieren. Jene Führer, die erfolgreich den Glauben an Jesus Christus zurückgedrängt haben (Stalin, Hitler, Pol Pot ...) waren nicht wirklich ein Segen für die Menschheit.

Werter Herr Edler: Ich sollte ernsthaft nachdenken? Als Zahntechnikermeister habe ich Jahrzehnte lang die Kunst der Prothetik verwirklicht, und damit anderen Menschen wieder ein besseres Aussehen und die Möglichkeit wieder gut essen zu können ermöglicht. Ausserdem spiele ich in einer Band Gitarre und bin der Sänger, sowie ich im laufe meiner vielen Jahre auch schon 3 Bücher geschrieben habe (kurz vor dem 80.)

Das ist schön für sie und die Menschheit, dass sie sich nützlich eingebracht haben.
Das hat aber mit dem ernsthaft Nachdenken das ich meinte nichts zu tun.
Ich meine die grundlegenden Fragen nach dem woher, wohin und wozu des Lebens, und ob hier nicht doch der Gott der Christen eine gut begründbare Botschaft hat.

Wenn "der Gott der Christen eine gut begründbare Botschaft" HÄTTE, dann sollte er allen Menschen auf der Welt erscheinen, was aufgrund seiner angeblichen Allmacht keine Schwierigkeit sein sollte - und nicht nur vor tausenden von Jahren einem "auserwählten Volk", das sich seitdem mit Missionierung abmühen muss - das wäre viel einfacher gegangen.

Dieses Nebeneinander-existieren von Religionen mit völlig unterschiedlichen Gottes-Vorstellungen hat mich als Jugendlichen schon dazu gebracht, JEDE Gottes-Vorstellung abzulehnen, denn aufgrund der "Allmacht" dürfte es nicht verschiedene geben.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Fr. 5 Sep 2025 - 17:34

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

@ Paul München: Sie können doch nicht von einem tiefen indoktrinierten Menschen verlangen, daß er logisch darüber Nachdenkt was Sie ihm schreiben, das prallt alles an Herrn Edler ab und ist somit vergeudete Zeit.

Der letzte Ausweg ist bei ihnen immer die "Indoktrinations-Keule", wenn sie auf Argumente nicht eingehen könnwn oder wollen.
Sind sie eigentlich auch indoktriniert? Ich vermute das sogar, weil alles, was ich an klaren Aussagen bringe bei ihnen ebenso abprallt.
Schade, der weitere Thread bringt da sicher keine weitere Erkenntnis.

Paul München (nicht überprüft)

Di. 9 Sep 2025 - 20:15

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Leider weichen Sie aus und gehen auf meine Frage nicht ein: wenn Gott allmächtig ist, warum ist er dann nur einem "auserwählten Volk" erschienen und nicht allen Menschen auf der ganzen Welt? Und hat damit ermöglicht, dass in anderen Weltgegenden andere Götter angebetet werden, was er doch untersagt hatte!!

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 20:30

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Ich bin nicht ausgewichen, ich habe es übersehen.
Eine einfache Antwort: offenbar wollte er es so. Wir sind seine Geschöpfe und er muss sich nicht rechtfertigen.

Paul München (nicht überprüft)

Do. 11 Sep 2025 - 20:19

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Eine einfache Antwort" - eine sehr schwache Antwort! Dafür, dass er unschuldig in Bedrängnis geratenen Menschen NICHT hilt, z.B. bei kriegerischen Auseinandersetzungen, muss er sich als "Allmächtiger" und "Allgütiger", der er angeblich ist, auch nicht rechtfertigen?

Auf die Anklagebank gehört er, wenn er allmächtig ist und nicht einschreitet!

Franz Edler (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 19:23

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Ihre einseitige Sichtweise lieg darin, dass sie einige Wahrheiten des christliche Glaubens nicht verstehen oder nicht verstehen wollen. Was ich jetzt sage geht über das Micky-Mouse Verständnis der christlichen Botschaft hinaus:
Nach dem Sündenfall hat Gott uns keine perfekte Welt versprochen, sondern er ließ seinen Zorn über diese Welt kommen. Dazu empfehle ich Römer 1-5 zu lesen.
Der einzige Ausweg ist der Glaube an Jesus Christus. Das nennen wir Christen Erlösung.

Paul München (nicht überprüft)

Mo. 15 Sep 2025 - 20:40

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Soso, "Gott ließ also seinen Zorn über diese Welt kommen". Kennen Sie den hpd-Artikel über den Atheisten Stephen Fry? Zitat: "Warum sollte ich einen launischen, bösartigen, dummen Gott respektieren? ... Er ist ein Monster, ein komplettes Monster, und verdient keinerlei Respekt welcher Art auch immer. In dem Moment, in dem man ihn aus seinem Leben vertreibt, wird das Leben einfacher, echter, reiner und ist es meiner Meinung nach mehr wert, gelebt zu werden."

https://hpd.de/artikel/warum-sollte-ich-einen-launischen-boesartigen-dummen-gott-respektieren-13015

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Vielleicht kann man doch was hinzufügen bzw. hinterfragen:
Warum gibt es auf der anderen Seite so viel Schönes in der Welt?

Wenn man diese Seite auch sieht und nicht ausklammert, dann kommt man zur Frage: Gibt es einen Gott, wo beide Seiten hinein passen und dem man vertrauen kann?
Und da gibt es nur einen, nämlich den am Kreuz: Jesus Christus.

Angeklagter zum Richter: "aber ich hab doch in meinem Garten soo viele schöne Blumen gepflanzt, da können Sie mich doch nicht dafür bestrafen, dass ich das Haus meines Nachbarn angezündet habe, als er verreist war und mir vertraut hatte."

"hat Gott uns keine perfekte Welt versprochen, sondern er ließ seinen Zorn über diese Welt kommen"

So wie in der Bibel, insb AT beschrieben, ist dieser "Gott" ist ein gefühlloses A**och, mit dem ich NICHTS zu tun haben will.

Richard Dawkins hat es gut auf den Punkt gebracht (mE mit diesem Zitat besser noch als Stephen Fry):
"Der Gott des Alten Testaments ist die unangenehmste Gestalt der gesamten Dichtung: eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Kontroll-Freak; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, kinds- und völkermörderischer, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann."
(Richard Dawkins: Gotteswahn)

Die Beschreibung passt ziemlich perfekt.
Könnte aber mE noch einige Größenordnungen heftiger sein.

Da fehlt ihnen offensichtlich der Überlick. Der Gott des AT und des NT ist derselbe und die Bibel ist eine in sich vollkommen harmonische Offenbarung wie Gott ist.

Das hat Dawkins nicht verstanden, aber offensichtlich einer seiner engsten Mitarbeiter. Da liege ich vielleicht doch nicht so falsch.
https://www.youtube.com/watch?v=p_AYA_kEr2E

Da haben sie offenbar nichts vom freien Willen, den Gott den Menschen gegeben hat, verstanden.
Sie nützen ihren freien Willen um - ohne ehrliche Suche nach Wahrheit - alles in eine Topf zu werfen und abzulehnen.
Ich habe heute ein berührendes Interview gesehen (https://youtu.be/lK1ZCsps2Vs?si=2DcMdi4uRcgct13e)
das die Hoffnungslosigkeit einen Lebens ohne Gewissheit auf eine ewiges Leben zeigt. Wird das auch ihr Schicksal sein? keine weitere Perespektive?

Sehr geehrter Herr Edler,
wir gehören zu einigen der wenigen Länder auf der Welt, in denen Religionsfreiheit gilt, ein hohes Gut. Dies beinhaltet, dass jeder glauben darf, was er möchte, oder auch gar nichts. Gleichzeitig erfordert es, dass die Menschen gegenseitig ihre Weltanschauungen tolerieren. Dazu gehört auch, die eigene Weltanschauung nicht als absolut zu begreifen. Damit tun sich Gläubige meiner Erfahrung nach schwer und auch Sie bestätigen dies hier einmal mehr. Das stört mich. Ich finde es anmaßend, dass Sie Ihre persönliche (!) Weltanschauung als etwas Besonderes ansehen, die herausragend gegenüber anderen anzusehen wäre. Sie gehen davon aus, dass ein Leben ohne Gewissheit auf ein ewiges Leben hoffnungslos sei. Ich begreife mein Leben überhaupt nicht als hoffnungslos. Im Gegenteil - ich kann es genießen, weil es für mich kein Jammertal ist, in dem man nur auf ein angebliches Leben nach dem Tod hinarbeitet, dessen Eintritt völlig unklar ist. Wenn es soweit ist, kann niemand herausfinden, ob das, was die Religionen versprechen (und ja - auch Ihr Glaube ist Religion, auch wenn Sie meinen, dass Ihre persönliche Jesus-Beziehung hier eine Sonderrolle einnimmt, obwohl Sie das Konzept jetzt nicht wirklich erfunden haben) eintritt - das genialste Geschäftsmodell aller Zeiten. Es ist Ihnen unbenommen, daran Ihr Leben auszurichten, aber bitte hören Sie auf mit diesem Allgemeingültigkeitsanspruch, der Religionen, wenn Sie zu viel Einfluss bekommen, immer wieder als inkompatibel mit einer freien Gesellschaft offenbart. Eben weil sehr gläubige Menschen es einfach nicht ertragen können, dass andere Menschen andere Lebensentwürfe verfolgen. Leben Sie Ihren Glauben, aber nicht jeder muss das so sehen wie Sie, auch wenn Sie das für eine ewige Wahrheit halten, die für jeden gilt. Tut sie nicht! A propos ewig: Ich will gar nicht ewig leben. Die Endlichkeit des Lebens macht jeden Tag besonders, ansonsten verliert doch alles seine Bedeutung - das ist meine Meinung zum Thema Hoffnungslosigkeit ohne Ewigkeit.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 8 Sep 2025 - 17:45

Antwort auf von Zweiflerin (nicht überprüft)

@ Zweiflerin: Da bin ich komplett bei Ihnen, nur bin ich kein Zweifler, sondern Realist und weiß aus Erfahrung wie die Lebensuhren ticken. Es ist noch NIE jemand vom Tode auferstanden, auch wenn einen die alten Schriften von vor hunderten Jahren dies weismachen wollen, genießen Sie Ihr Leben solange es geht ohne Furcht vor dem Tod, denn ohne diesen gibt es keine Zukunft.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 06:36

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Da liegen sie leider falsch. Da sollten sie besser nachforschen, nicht so schnell urteilen und Historiker fragen. Die haben Methoden wie man etwas was in der Vergangenheit liegt und man daher nicht im Labor nachprüfen kann, aufgrund von Indizien beurteilen kann.
Es ist jemand vom Tode auferstanden, ein einziger, nämlich Jesus Christus.
Damit steht und fällt mein christlicher Glaube.

"Es ist jemand vom Tode auferstanden, ein einziger, nämlich Jesus Christus."
Dieser "Beweis durch Behauptung" ist wie seit 2000 Jahren eben auch heute noch immer Lüge. Mythos. Märchen. Für Leichtgläubige, wie Sie.

"Damit steht und fällt mein christlicher Glaube."
Ja, er fällt. Schon immer, seit dessen Bestehen.
Das ist -endlich- gut so.

Franz Edler (nicht überprüft)

Do. 11 Sep 2025 - 18:54

Antwort auf von awmrkl (nicht überprüft)

Es ist kein "Beweis durch Behauptung" sondern ein "Beweis durch Belege" - evidence based. Aber das passt nicht in ihr Weltbild, daher besser nicht damit beschäftigen sondern als Lüge, Mythos, Märchen für Leichtgläubige, beiseite schieben.

Fühlt man sich eigentlich wohl bei so einem Verdrägen?

awmrkl (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 15:35

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

≫kein "Beweis durch Behauptung" sondern ein "Beweis durch Belege" - evidence based≪

Wo ist denn Ihr "Beweis durch Belege", Ihr "evidence based"!?
Und nicht für die Existenz dieses Menschen! Die ist zwar auch fragwürdig.
Sondern für die ominöse "Auferstehung vom Tod"!
Und kommen Sie mir bloß nicht mit der Bibel!
Denn das wäre der ~2000 Jahre alte Zirkelschluss,
den kennen Sie (und ich) ja längst.
Also!? Bin gespannt.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mo. 8 Sep 2025 - 20:49

Antwort auf von Zweiflerin (nicht überprüft)

Liebe Zweiflerin,
zum Punkt Toleranz möchte ich sie gleich einmal korrogieren. Toleranz bedeutet, dass ich die Weltanschauung anderer Menschen toleriere, also akzeptiere und zubillige ohne dem anderen den Kopf einzuschlagen. Es bedeutet aber nicht, dass ich meine Weltanschauung nicht als absolut gültig ansehen darf.
Weil ich davon überzeugt bin wünsche ich mir, dass dies auch andere Menschen erkennen. Soweit meine Sicht. Wenn auf einem Diskussionsforum etwas falsch dargestellt wird ist es für mich legitim darauf hinzuweisen. Soweit mein Verständnis von Toleranz.
Die Hoffnung, die ich als Christ habe ist unvergleichlich. Das entscheidende dabei ist der Tod, mit dem auch sie einmal konfrontiert sein werden. Das ist der wesentliche Unterschied. Ich habe Zukunft über den Tod hinaus, und das ohne die geringste Unsicherheit. Also da ist nichts "angeblich".
Dass der Glaube an Jesus Christus sich von anderen Religionen radikal unterscheidet ist ein anderes Thema, das ich auch erklären könnte. Das hat nichts mit einem Geschäftsmodell zu tun, obwohl es leider oft so missbraucht wurde und wird, aber nicht von mir.

awmrkl (nicht überprüft)

Di. 9 Sep 2025 - 22:50

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Ich habe Zukunft über den Tod hinaus"

Nein, haben Sie nicht.
Das ist pure arrogante Behauptung, ohne jede Spur von Belegen, Nachweisen.
Es ist noch NIE jemand vom Tod zurückgekehrt. Auch nicht euer "Jesus"!
Ihr behauptet das seit knapp 2000 Jahren. Vorgänger-Religionen noch viel länger.
Pure arrogante Behauptung.
Nix dahinter, ihr Großmäuler!

Übrigens bin ich etwas irritiert, das sie mich in der Mehrzahl ansprechen. Ich bin eine Einzelperson.
Zum Thema "keine Spur von Belegen":
Ich wiederhole: Fragen sie Historiker. Ich habe ja schon gestern einige Hinweise gegeben.

awmrkl (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 19:18

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"bin ich etwas irritiert, das sie mich in der Mehrzahl ansprechen. Ich bin eine Einzelperson."

Sie bezeichnen sich ja eindeutig als "Christ",
und als solcher treten Sie ja wohl hier lautstark auf.
Und als solchem rede ich auch von "ihr, euch" usw.
Ihr schert ja (meist) auch alle Atheisten oder gar alle Religionslosen über euren einen biblischen Kamm!
Also spielen Sie hier bitte kein Schneeflöckchen!

Und zum Thema "keine Spur von Belegen":
Es gibt keine, KEINE, NULL Spur von Beleg für eine "Auferstehung vom Tod"!
Das ist (seit 2000 Jahren) so, und das bleibt so!

Und Ihre dreisten 2000 Jahre alten "Belege durch Behauptung" dürfen Sie sich ...
na Sie wissen schon.
Betrachtet jeder nicht-religiös-gehirngewaschene Mensch als unlustiges Märchen.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mo. 15 Sep 2025 - 16:44

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Wenn sie sich - auch hier wiederhole ich nich - den Vortrag "https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wortgut/alles-relativ-oder-auf-gutem-grund/20599-835" anhören, dann sollte ihnen klar werden wie Historikerüber die Auferstehung denken.

Also nehmen sie sich die Zeit und wenn dann noch was offen ist, dann können wir weiter diskutieren.

Ihre "Gewissheit auf ein ewiges Leben" beruht lediglich darauf - ich wiederhole mich - dass Sie in ein christliches Umfeld hineingeboren wurden. Andere Menschen in anderem religiösen Umfeld glauben z.B. an Wiedergeburt - auf der Erde, nicht im Himmel - was genausowenig verifizierbar ist.

Und keine Sorge (falls Sorge zutreffend), ich empfinde keinerlei Hoffnungslosigkeit, sondern blicke der Realität ins Auge, ohne Zeitverschwendung mit Rosenkranz-Beten und ähnlichem. Lieber verwende ich meine Freizeit auf schöne Dinge wie z.B. Musik hören oder Wanderungen.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 06:57

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Ich wiederhole mich vielleicht auch, wenn ich behaupte, dass die Indoktrination von Kindern auch in der anderen Richtung wirkt. Wenn sie im atheistischen Umfeld aufgewachsen sind, dann ist eben das ihre Indoktrination, ihr Glaube. Es gibt aber immer in beiden Fällen interessante Ausnahmen. Also das ist kein brauchbares Argument.

Was die Verifizierbarkeit betrifft: Hier geht es um historische Ereignisse, die man nicht mehr wiederholen kann. Auch Karl den Großen können sie nicht mehr im Labor reproduzieren, dazu muss man Historiker befragen, die haben hier anerkannte Methoden. Dazu z.B. ein interessanter Artikel eines Historikers: https://www.abc.net.au/news/2014-10-17/dickson-ill-eat-a-page-from-my-bible-if-jesus-didnt-exist/5820620

Und übrigens: Ich bete keinen Rosenkranz und freue mich über die schönen Dinge des Lebens. Ich bin gerne in den Bergen (Österreich) und gestern von einem wunder¬schönen Urlaub mit meiner Frau aus Kopenhagen und Stockholm zurückgekommen.

Paul München (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 17:11

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Wenn Sie keinen Rosenkranz beten, so sparen Sie sich zumindest dadurch einige Zeit, die andere Gläubige nutzlos verschwenden in der Annahme, dass anstatt einem Rosenkranz, drei oder fünf gebetete Rosenkränze in einer nicht näher definierten Art und Weise besser sind, gerne auch "zu Ehren von Heiliger/m XY" oder "für Verstorbene".

Da herrscht offenbar die naive Vorstellung, dass die absolvierten Rosenkränze "im Himmel" buchhalterisch erfasst und aufaddiert werden und dereinst beim "Jüngsten Gericht" ein positiver Faktor sind.

awmrkl (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 18:58

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Indoktrination von Kindern auch in der anderen Richtung"

Nein.
Da wird KEINE Indoktrination betrieben!
Es fehlt schlicht und einfach die Indoktrination mit euren religiösen Märchen.
Also ist auch diese Ihre Behauptung falsch.

Und betreffs Existenz dieses Jesus:
Es gibt als Quelle nur die Bibel, AT+NT, beides politisch-nationalistisch-religiöse Pamphlete, um ihr widerspenstiges Volk hinter sich zu bringen, zu "einigen".
Alle anderen externen Quellen sind durch die bibl. Forschung anerkannt nachträglich ..ähm.. entstanden (oder gefälscht), und entstanden außerdem etliche Jahrzehnte bis gar Jahrhunderte später (nach dem angeblichen Tod Jesu).
Und außerdem wäre die tatsächlich belegte Existenz und der Tod dieses Jesus noch LANGE kein Beleg für seine "Auferstehung vom Tod"!
Dass ihr das nicht kapieren wollt!?

Wie bereits geschrieben, ihr habt nur "Beweis durch dreiste Behauptung" drauf.
(...) seit 2000 Jahren.

Wenn ein Kind fragt "Wie ist das alles, das Unversum, die Pflanzen und Tier und der Mensch entstanden?", dann erklären sie es dem Kind nicht? Ich nehme an, dann kommt die Evo-Story. Es ist halt nur Indoktrination mit einem anderen Märchen.
(Beinahe hätte ich den wesentlichen Unterschied vergessen: Das mit der Evolution ist alles schon bewiesen -- Haha).

Zu: Die tatsächlich belegte Existenz und der Tod dieses Jesus ist noch LANGE kein Beleg für seine "Auferstehung vom Tod"!:
Oh doch, er hat es selbst gesagt. Durch sein Auferstehung ist das glaubwürdig.
Aber in ihren Augen sind das ja alles nachträgliche Fälschungen.
Schade, das sie das nich verstehen können.

"Zu: Die tatsächlich belegte Existenz und der Tod dieses Jesus ist noch LANGE kein Beleg für seine "Auferstehung vom Tod"!:
Oh doch, er hat es selbst gesagt. Durch sein Auferstehung ist das glaubwürdig."

Also tatsächlich:
Immer noch der dämliche Bibel-Zirkelschluss.
Habt ihr es nicht endlich kapiert, dass ihr euch damit maximal lächerlich macht?
(ihr, euch = Religioten).

Die "Evo-Story" ist eben KEIN Märchen:
Diese "Evo-Story" ist ca 10^99 mal glaubwürdiger, knallhart belegt, bewiesen als euer Bibel-Märchen! Und jeden Tag festigen sich die Belege dafür.

Aber was soll man von Leuten erwarten, die 2000 Jahre alte Märchen für unwiderlegbar wahr halten ...
Mich wundert, dass ihr euch nicht dafür schämt.

Nein, ich schäme mich für meine Glauben an Jesu wirklich nicht. Er ist das Beste in meinem Leben.
Dagegen ist die Evo-Story lachhaft.
Was war der Urknall? Was war vorher?
Wie ist Leben entstanden? Haben sie ein leise Ahnung von der Komplexität einer Zelle?
Wer hat die DNA geschrieben?
Ich weiss schon: jetzt kommt die unendlich lange Zeit, unendlich viele "Trial-and Error", ...

Allein dazu fehlt mir der Glaube.
Außerdem habe ich ewiges Leben. Der Zeitpunkt wird kommen, wo sie das zu schätzen wissen.

"Was war der Urknall? Was war vorher? Wie ist Leben entstanden?"

Sie wissen, dass Sie damit immer noch mit dem armseligen "god of the gaps", dem "Gott der Lücken" hausieren gehen!? Der seit Beginn der systematischen Wissenschaften vor ca 200..250 Jahren mit jeder wissenschaftl Entdeckung immer kleiner wurde und wird, sein Refugium schrumpfte inzw auf den Urknall zusammen.
Und die Erde in ihren ungemütlichen Anfängen vor 4,5 Mrd Jahren.

Ein armseliges Göttchen mitsamt den ebensolchen Anhängern, das hoffen muss, dass es nicht auch noch aus dem Urknall verscheucht wird :-) - und das WIRD passieren!
Wo werdet ihr dieses armselige Hirngespinst an 3fach-Göttchen denn dann hin phantasieren?

"Außerdem habe ich ewiges Leben"

Nein, das haben auch Sie nicht.
Sie vergehen, verwesen wie jedes andere Lebewesen (wenn Sie nicht vorher verbrannt werden). DAS ist nachgewiesen.
Es wird kein "Zeitpunkt kommen ...". Woher auch.

Mein Gott ist nicht der "god of gaps", er ist der Gott, deralles, auch die gaps aus Nichts erschaffen hat. Deshalb wird er mit den wissenschaftlichen Entdeckungen auch nicht kleiner, sonder eher das Gegenteil ist richtig.

Mein sterblicher Körper wird mal verwesen, aber nach dem Tod bekomme ich einen neuen.
Dafür hat Jesus sich verbürgt.

"Mein sterblicher Körper wird mal verwesen, aber nach dem Tod bekomme ich einen neuen. Dafür hat Jesus sich verbürgt."

Das gilt nach Ihrer Ansicht wohl für alle Gläubigen? Hoffentlich ist der "neue Körper" dann besser konstruiert, nicht dass man sich nach einiger Zeit von einem Optiker wieder eine Brille anfertigen lassen muss wie im ersten Leben. Ganz zu schweigen von denjenigen, die mit Geburtsfehlern aller Art auf die Welt kamen!

≪"Wie ist das alles, das Unversum, die Pflanzen und Tier und der Mensch entstanden?", dann erklären sie es dem Kind nicht?1≫

Doch, ich erkläre es (und hab ich schon).
Aber nicht mit eurem Bibel-Märchen oder i-einem sonstigen Märchen.
Sondern mit dem, was laut Wissenschaft längst als das mit Abstand Wahrscheinlichste gesehen wird: Evolution.
(Bibel ist als Märchen GANZ weit entfernt).

Aber ich weiß: Da werden selbst ansonsten wissenschaftsaffine Gläubige zu Wissenschaftsleugnern, nur um ihr Kindheitsspielzeug (das Religiotie-Märchen) nicht in Gefahr zu bringen.

Was hier das Märchen ist, sehe ich eben anders.
Die Evo-Theorie wankt bereits gewaltig und sie löst keines der fundamentalen Probleme unseres Lebens.

"Evo-Theorie wankt bereits gewaltig"

Wie bitte? Da "wankt" gar nix!
Schon wieder "Beweis durch Behauptung", wie bei euch üblich? Gewohnheit?
Weil ihr das seit ~1500 Jahren so praktiziert habt, meint ihr, es müsse so weiter gehen? NIX da! Schluss mit euren aus dem A** gezogenen Behauptungen, die ihr als Wahrheiten umetikettiert!
Und bitte Nachweise für "wankt".

"löst keines der fundamentalen Probleme unseres Lebens"
Dazu ist eine/diese Theorie auch nicht da!
Die ET *erklärt* überzeugend die Entwicklung des Lebens - noch nicht gewusst?
Und ... welche "fundamentalen Probleme unseres Lebens" sehen Sie denn, die ET nicht lösen kann, aber Ihr "3fach-Göttchen hats gemacht" lösen kann?
Schon wieder Beweis durch Behauptung, weil ihr nix anderes habt!

Ihr 3fach-Göttchen kann GAR keine Probleme lösen, noch nie!
Weil er/es seit Jahrhunderten ein kollektiver Hirnfurz ist, der per Gehirnwäsche ab Kleinkindalter weitergegeben wird, und per Gewalt und sozialem Druck aufrechterhalten *wurde* - inzw funktioniert das aber nicht mehr:
Patsch, sind die Gläubigen schon Minderheit (waren in den '50ern noch bei ≧95%).
Ca 50..70 Jahre reichen, um solch ein System an psych+phys Gewalt kollabieren zu lassen, unter Mitwirkung von GG + Rechtsstaat.
Gut so.

btw, falls Sie nicht wissen, was eine Theorie in der Wissenschaft bedeutet:
https://scienceblogs.de/planeten/2008/04/07/was-ist-eine-theorie/ und
https://de.wikipedia.org/wiki/Theorie ⇒ Absatz "Im wissenschaftlichen Sprachgebrauch ..."

Noch ein Statement zu: "Gottes Schönheit und Darwins Ärger"
Dazu zitiere ich:
Besonders schwer lag Darwin die Schönheit des Pfaus im Magen. Denn laut der Theorie von der natürlichen Auslese oder sexuellen Selektion benötigte der Pfau seine überbordende Schönheit nicht, um eine Partnerin zu gewinnen und das Überleben der Art zu sichern. Ein graues, unscheinbares Gefieder wäre auch ausreichend gewesen. Stattdessen ist das Tier mit einer solchen Pracht an „unnötiger“ Schönheit ausgestattet, dass wir mit Recht von einem atemberaubenden Kunstwerk sprechen müssen.
Im Tier- und Pflanzenreich gibt es unzählige Beispiele von „überflüssiger“ Schönheit, die nicht nur Darwins Theorie widersprechen, sondern im Gegenteil auf einen intelligenten Urheber hinweisen.

Wie sehen sie das?

" "Indoktrination von Kindern auch in der anderen Richtung"
Nein. Da wird KEINE Indoktrination betrieben!
Es fehlt schlicht und einfach die Indoktrination mit euren religiösen Märchen.
Also ist auch diese Ihre Behauptung falsch."

So ist es! Wenn jemand kein Fußballfan ist, dann ist er nicht Fan von "kein Fußball", wenn er/sie sich damit nicht beschäftigt. Wenn Touristen an einer Reihe von Verkaufsständen entlanggehen, an denen z.B. Halsketten angeboten werden, und sie kaufen keine, dann sind sie nicht Besitzer von "keine Halskette".

So ist es bei Atheisten, das Modul "glauben an ein höheres Wesen" ist in ihrem Kopf einfach nicht existent, da überflüssig. Es ist Abwesenheit(!) von Indoktrination.

Ich bleibe dabei: Es ist auch eine Indoktrination, nur mit anderem Märchen.

Wie kommen dann die Kinder zur "Evolutions-Theorie", besser "Evolutions-Hypothese"?
Aha, ihrer Ansicht nach kommen sie da selbst drauf.

Ohne Erzählung von dem "lieben Jesulein, das da in der Krippe liegt", unter dem Weihnachtsbaum theatralisch mit Begleitfiguren aufgebaut, würde KEIN Kind auf die Idee kommen, dass es soetwas wie einen Gott gäbe.

Es würde im Frühjahr sehen, dass die Bäume Blätter bekommen usw. und annehmen, dass das einfach von selbst geschieht, weil die Bäume "merken", dass der Winter vorbei ist. Das geht völlig OHNE Indoktrination, sondern schlicht durch beobachten.

Franz Edler (nicht überprüft)

Di. 16 Sep 2025 - 11:36

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Und es würde nie fragen, woher das alles kommt, und warum wir sterben und was dann ist.
Genau, das erklärt sich alles von selber, durch beobachten.

awmrkl (nicht überprüft)

Di. 16 Sep 2025 - 12:14

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Auf all diese Fragen ist halt eure einfallslose monotone Standard-Antwort "Gott wars" völlig unbefriedigend, angesichts der weit(er)gehenden Antworten, die Wissenschaft inzw zu geben imstande ist!
Zumal dieses "Gott wars" in KEINER wissenschaftl Erklärung, Formel, Berechnung auch nur die winzigste Spur hinterlässt ...
Der müsste doch *prominent* in den Formeln enthalten sein, wenn er so wichtig wäre! Aber NEIN, die Welt verhält sich eben so, als ob es kein solchen Hirngespinst gäbe ... "es geht in der Welt mit rechten Dingen zu". Naturalismus.
Keine Wunder. Nichts von den religiösen religiösen Hirngespinsten.
Hirngespinste eben (das Gehirn ist permanent dabei, uns zu bescheißen! Wenn man dessen Tricks nicht kennt, fällt man drauf rein ...).

Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn wir aufhören daran zu glauben.
Kopfkino - nichts weiter. Und es ist schön dass wir das haben, aber wir sollten uns jederzeit bewusst sein, dass es sich dabei um Imagination handelt, die mit der Realität nicht das Geringste zu tun haben.

btw: Religiöse Diskussion (das hier): Die Kunst, ohne Beweise, ohne Tatsachen, ohne Argumente, ohne Logik den Anderen von etwas zu überzeugen, was zu seinem Nachteil ist.
(Volker Dittmar in http://www.dittmar-online.net/Konfusius)

"Ich bleibe dabei: Es ist auch eine Indoktrination, nur mit anderem Märchen"
Und wenn Sie es noch 1000mal schreiben, es stimmt nicht!
Es ist die Info mit dem neuesten Stand der Wissenschaft.
(Sie wissen schon, das ist das da:
"Science works, bitches" - "Wissenschaft funktioniert!").

Wo ist denn Ihr 3fach-Gott in den wissenschaftl Theorien und Formeln?
Wenn er zu Erklärung der Welt wirklich wichtig wäre, müsste doch überall *euer* spez. Gott (in Form von Faktoren oder Summanden) auftauchen?
Wieso braucht es den nicht?
Evtl erklärt sich die Welt ohne euren 3fach-Gott doch am besten!?

»Wie kommen dann die Kinder zur "Evolutions-Theorie", besser "Evolutions-Hypothese"?«
zB durch die Schule? Wobei Evolution/Biologie idR frühestens ab ca 5. Klasse dran ist - Religionsmärchen als Wahrheiten ab 1. Klasse!
Evtl aber auch schon im Kindergarten, wenn dort nicht vorrangig religiöse Märchen als Wahrheiten erzählt werden.

"Aha, ihrer Ansicht nach kommen sie da selbst drauf"
Ja, da könnten sie heute sogar (unterstützt durch iNet) selbst drauf kommen!

Wieso wollen Sie eigentlich diese ca 2000..2500 Jahre alten religiösen Märchen, Gründungsmythen aus einer halbnomadischen Clan-Gesellschaft, unbedingt -als DIE WAHRHEIT (IHRE Wahrheit)- aufrechterhalten?
Die "flat earth" ist doch auch schon lange "out" (per Evidenz) - steht aber auch in der Bibel!?
Die "Genesis" ist halt keine Wissenschaft.

Wo sind Sie denn ideen-mäßig ca zu verorten (nicht evang, kath, keine Kirche, Ablehnung Evolution, ...) - ist schwer einzuschätzen?
Evangelikale Freikirche, extra frei? Wort-und-Wissen.de?

Franz Edler (nicht überprüft)

Di. 16 Sep 2025 - 11:44

Antwort auf von awmrkl (nicht überprüft)

Zum ersten: Gott ist nicht in die Welt gekommen um uns mit Formaln alles zu erklären, sondern um uns verlorene Menschen vor dem ewigen Tod zu retten. Das ist eine ganz andere Ebene.

Die Wahrheiten der Bibel sind nicht überholt, sie sind ewig gültig.
Von der "flat-earth" habe ich in der Bibel noch nichts gelesen. Da hat vermutlich jemand etwas hinein interpretiert.

"Gott ist nicht in die Welt gekommen um uns mit Formeln alles zu erklären"

Das hab ich auch nicht behauptet.
SIE bestehen doch darauf, dass die Welt möglichst gut erklärbar sein soll!
SIE werfen doch der Wissenschaft vor, sie wüsste (ich: noch!) nicht, was der Urknall und wie/was das Davor sei!
SIE werfen doch der Wissenschaft vor, sie wüsste (ich: noch!) nicht, wie Leben entstanden sei!

WENN Gott tatsächlich existiert UND in dieser Welt physisch eine Rolle spielt, Wirkung erzeugt (wie von euch -ohne Beweise- behauptet), DANN MUSS dieses "Gott" in (zB physikalischen) Theorien, Formeln, Erklärungen i-wie/i-wo auftauchen! Tut er aber nicht.
ALSO existiert er/es nicht (so wie behauptet), oder ist zB der unwiderlegbare pantheistische Gott, der mit dem Entstehen des Universums (Urknall) seinen Dienst komplett eingestellt hat. Oder der philosophische Gott, der ist eh vom pantheistischen Gott kaum zu unterscheiden. Beide sind für uns irrelevant.
Beide völlig andere Konzepte, Auffassungen als der abrahamitische Gott, passen da nirgendwo dazu.

Sie meinen ich sollte einmal nachdenken über ihren erfundenen Gott und dessen erfundenen Sohn, da kommt mir einfach die Logik in den Weg und das Sprichwort Glaube ist niemals Wissen und hat noch nie etwas mit Wissen zu tun gehabt, Glaube ist Fantasie und Fantasien
sind nie belegbar, also träumen Sie weiter bis zu ihren weltlichen Ende und wundern Sie sich nicht, wenn dann einfach alles aus ist.

Franz Edler (nicht überprüft)

Do. 11 Sep 2025 - 19:25

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Da sollten sie zwischen "Blindem Glauben" und "Glauben auf Basis von Belegen" unterscheiden. Letzterer braucht keine Fantasie.

Der Glaube, der dazu geführt hat dass ein paar Männer vor 24 Jahren Flugzeuge in die Zwillingstürme von New York gesteuert haben ist ein blinder Glaube.
Der Glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn und auferstanden ist fußt auf Belegen.

awmrkl (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 20:00

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Glaube, der dazu geführt hat dass ein paar Männer vor 24 Jahren Flugzeuge in die Zwillingstürme von New York gesteuert haben ist ein blinder Glaube."

Es ist genau der gleiche blinde Glaube, der momentan zB orthodox-gläubige Russen nationalistisch blind gegen die Ukraine steuert.
Und der gleiche blinde Glaube, der die Soldaten mit "Gott mit uns" in ihrem Feldzug im WK2 begleitet hat. Der
Bis mindestens ca 1960 waren 95% der Deutschen "christlich religiös"!
Zuvor sowieso.
Also hör mir auf mit Ihrem Unterscheiden zwischen "Blindem Glauben" und "Glauben auf Basis von Belegen"! Es **gibt** keine "Basis von Belegen"!

"Der Glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn und auferstanden ist fußt auf Belegen"

Nein! Dafür gibt es KEINEN einzigen Beleg!
Also Lüge. Seit Jahrhunderten, mit Gewalt bis heute in Köpfe gebläut.

Der Glaube, besser "Religion" wurde und wird oft missbraucht. Da kann ich nicht dafür.
Keiner der von ihnen genannten Vorwürfe kann mit dem christlichen Glauben begründet werden.

Auch wenn sie "Nein! Dafür gibt es KEINEN einzigen Beleg!" wiederholen, stimmt es nicht. Man muss sich nur ernsthaft damit beschäftigen.
Sie sollten sich mal aus ihrer Blase herauswagen.

»"Glaube, besser "Religion" wurde und wird oft missbraucht. Da kann ich nicht dafür."«
Ach jetzt kommt auch noch der "falsche Schotte"!?
Was ist denn der "richtige" Gebrauch?
Gibt es da harte Kriterien, die auch überprüfbar sind?
SIE missbrauchen "Glaube, besser "Religion" mE ebenfalls, indem Sie das nicht für sich leben, ohne andere zu belästigen!
Bleiben Sie doch bei Ihrem btw stockkonservativen bis reaktionären soulsaver (ich würde den sogar als rechtsextrem einordnen), und dem erf.de (genauso).

Und hören Sie bloß auf mit Ihrem dummen "sollten sich mal aus ihrer Blase herauswagen" und "Man muss sich nur ernsthaft damit beschäftigen"!
Ich war meine ersten >27 Jahre heftigst drin bei den Katholen, mit allem Drum und Dran! Ministrant, Pfarrgemeinderat, MC (Gruppenleiter, ca 15 Ferienzeltlager zT als Lagerleiter) uvm. War halt nicht überzeugend genug. Wissenschaftlichkeit war um viele Größenordnungen überzeugender.
Und: So wurden mir erst so richtig die unendlich vielen Widersprüche innerhalb der Bibel und v.a. die unendlich vielen Widersprüche ggü dem Leben allg. bewusst.
Religion taugt zu GAR NIX (sinnvollem).

So ging/geht es btw vielen Atheisten, und deshalb kennen die meisten Atheisten auch die Bibel wesentlich besser als die meisten Gläubigen:
Weil sie die auch *gelesen* haben! GANZ!

SIE haben es nötig, Ihre Blase zu verlassen! OK, wenigstens lesen Sie schon mal hier mit. Es wäre sinnvoller, die an Sie gerichteten Kommentare reiflich zu durchdenken, statt -ganz Apologet- dagegen zu schießen.

Den Missbrauch kann man klar erkennen, wenn er gegen die Bibel gerichtet ist, also z.B. wenn man mit Waffengewalt die christliche Botschaft verbreiten will. Jemand anderen davon zu erzählen mache ich gerne, solange ich auf Interesse stoße.

Warum regen sie eigentlich die ihrer Ansicht nach "Märchen von Jesus" so auf?
Werden sie auch so emotional, wenn sie Märchen vom Einhorn oder Kobolden hören?
Was ist da am Märchen von Jesus so anders?

Ihr Lebenslauf ist übrigens interessant, weil er meinem ziemlich ähnlich ist. Es hat bei mir vielleicht etwas länger gedauert. Ich habe die „Katholen“ auch hinter mir gelassen. Das war für mich nicht einfach. Aber der Unterschied ist wahrscheinlich, dass ich mir immer (auch jetzt noch) auch Argumente der Atheisten anhöre. Ich denke dann: Vielleicht habe ich ein schlüssiges Argument übersehen. Aber bis jetzt sehe ich mich nur immer in meinem Glauben an Jesus bestätigt

Ich lese jede Menge von Atheisten-Blogs und manchmal mache ich ein Statement dazu, wie diesmal hier auf hpd.de. Dann ernte ich jedes Mal einen Shit-Storm, der mich aber auch wiederum nur bestätigt.
Es wäre echt interessant mit ihnen von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren.

"Warum regen sie eigentlich die ihrer Ansicht nach "Märchen von Jesus" so auf?
Werden sie auch so emotional, wenn sie Märchen vom Einhorn oder Kobolden hören?
Was ist da am Märchen von Jesus so anders?"

Die Frage ist zwar an "awmrkl" gerichtet, meine Motivation ist, dass ich aufgrund eigener leidvoller Erfahrung die Kinder bedauere, die teilweise heute noch von streng religiösen Eltern dazu gezwungen werden, Gebete auswendig zu lernen, und noch weiteres.

Und der Unterschied ist, dass "Märchen vom Einhorn oder Kobolden" als das behandelt werden, was sie sind, eben als Märchen. Dagegen behaupten ja die streng religiösen Eltern, das Märchen von Jesus sei absolute Wahrheit

»Warum regen sie eigentlich die ihrer Ansicht nach "Märchen von Jesus" so auf?«
Wo rege ich mich denn auf? Ich bin die Ruhe selbst.
Warum werfen Sie mir die Beteiligung an der Diskussion vor?
Denn das tun Sie, wenn Sie mir Emotionalität unterstellen.

"Was ist da am Märchen von Jesus so anders?"
Dass (lange mit durchschlagendem Erfolg) versucht wurde/wird, das nicht als Märchen (das wäre OK, wie "Einhorn oder Kobolde"), sondern (auch von Ihnen) seit Jahrtausenden als DIE WAHRHEIT zu framen, zu verkaufen!
Sie widersprechen sich selbst.

"ernte ich jedes Mal einen Shit-Storm, der mich aber auch wiederum nur bestätigt"

Sie überschätzen sich maßlos.
Sie ernten keinen "Shit-Storm", sondern berechtigten Widerspruch.
Das ist KEIN "Shit-Storm", nirgendwo.
Hören Sie auf, schon wieder Schneeflöckchen zu spielen!

"von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren"
Das würde dann nicht viel anders als hier laufen, versprochen!
Ich würde Ihnen evtl Ihre Widersprüche noch deutlicher aufzeigen können.

"die unendlich vielen Widersprüche innerhalb der Bibel"

Es wurde berichtet, dass es schon Priesteramtskandidaten gegeben habe, denen während der Ausbildung ("Studium") diese Widersprüche klar wurden, und die dann vor der Entscheidung standen, abzubrechen oder "so zu tun als ob" und weiterzumachen.

Da überrascht es nicht, dass in anonymen Befragungen ein erheblicher Prozentsatz der Priester eingestand, an das ganze christliche Konstrukt nicht mehr zu glauben. Hart formuliert: diese spielen nur noch Theater, mit einem einzigen Theaterstück bis zur Pensionierung.

Sie müssen nicht mal den Text auswendig lernen wie im richtigen Theater, denn sie haben das Textbuch ja immer neben sich liegen. Bequemer bei der "Berufsausübung" geht es nicht mehr!

awmrkl (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 13:07

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Stimmt auffallend gut mit Beobachtungen überein.

Deshalb bezeichne ich alle diese Personen als Theolügen.
Denn das Einzige, was sie im "Theologie"-Studium intensivst lernen:
Andere Menschen möglichst unbemerkt zu bescheißen und zu belügen.
Die *ganze Welt* möglichst unbemerkt zu bescheißen und zu belügen.

Dazu ist maximale Schulung zur Rhetorik (oder Eristik) nötig, die da geliefert wird.
Eristik = bösartige Rhetorik, die Kunst, unter allen Umständen recht zu behalten (idR mit Lügen). Nicht mit Wahrheit, sondern mit pur rhetorischen Tricks.
Das Prinzip: Unredliche Diskussionsführung.

=> wiki: 1864 wurde posthum die Eristische Dialektik von Arthur Schopenhauer veröffentlicht. Die Arbeit mit dem Untertitel Die Kunst, Recht zu behalten enthält 38 rhetorische Strategeme.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eristik
https://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik (Arthur Schopenhauer)

Dazu zählt u.a. auch der "Gish-Galopp" https://de.wikipedia.org/wiki/Gish-Galopp,
häufig angewandt.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 14:01

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Meine Meinung zu den verfassten Kirchen sollte sie ja schon kennen, wenn sie meine Kommentare aufmerksam gelesen haben.
Also "die unendlich vielen Widersprüche innerhalb der Bibel" sind ein Märchen.

Wir sollten Herrn Edler empfehlen, selber nachzudenken: wenn Jesus angeblich medizinische Kenntnisse hatte, wie manche Bibelstellen nahelegen, warum hat er diese Kenntnisse nicht weitergegeben?

Wenn man Jesus gefragt hätte, was es mit den hellen Punkten am Nachthimmel auf sich hat, hätte er sicherlich auch nichts besseres gewusst als die damalige Vermutung, dass es sich um kleine Löcher im "Himmelszelt" handele.

Als "Sohn Gottes" hätte er den damaligen Menschen vieles erklären können, hat er aber nicht, da er NUR ein Mensch war und nicht ein Drittel der Dreifaltigkeit.

Franz Edler (nicht überprüft)

Do. 4 Sep 2025 - 20:26

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Sie haben leider nicht den Kern des Evangeliums verstanden. Das ist weder ein medizinischer Rategeber noch ein Physikbuch. Es geht um nicht weniger als um ihre Zukunft.
Sie ihnorieren auch historische Belege für die Auferstehung von Jesus. Damit steht und fällt die Glaubwürdigkeit der gesamten Bibel.
Schade wenn sie dem nicht nachgehen.

Paul München (nicht überprüft)

Fr. 5 Sep 2025 - 15:19

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Das Evangelium ist schlicht eine Zusammenstellung des Wissens der damals lebenden Menschen, garniert mit "seltsamen" Anweisungen, wie mit "widerspenstigen" Mitmenschen umzugehen sei, bis hin zur Tötung. Was daran erbaulich sein soll??

Nein, das ist es nicht. - Außerdem verwechseln sie Evangelium mit dem Alten Testament.
Im Evangelium steht nichts von "seltsamen Anweisungen, wie mit widerspenstigen Mitmenschen umzugehen sei, bis hin zur Tötung."
Offenbar nehmen sie es nicht so genau, wichtig für sie ist allein die Ablehnung, ohne den Kern verstanden zu haben. Ich fürchte, der weitere Thread wird wenig Erhellendes für sie bringen.

Paul München (nicht überprüft)

Di. 9 Sep 2025 - 20:33

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Ich gebe zu, dass ich mich mit den verschiedenen Kategorien Bibel/Altes Testament/Neues Testament/Evangelium nicht auskenne, da müssten andere Kommentatoren ran, die das können. Mich hat jedenfalls schon als Jugendlichen das gesamte Konstrukt nicht überzeugt, angefangen mit der Aussage, dass Gott überall sei, dann aber beim Gottesdienst: Gott ist in der Hostie, die sich in der Monstranz befindet - also WAS jetzt?

Dann der besondere Segen am "Herz-Jesu-Freitag", bei dem der Priester vorher noch ein zusätzliches Tuch über die Schultern gelegt bekommt - Sinn? - keine befriedigende Antwort. Entschuldigung, für mich ist das nur Spektakel, damit die Gläubigen das Gefühl haben, an einer BESONDEREN Zeremonie teilzunehmen.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 20:32

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Ich gebe ihnen recht.
as ist tatsächlich auch einer der Gründe warum ich nicht (mehr) katholisch bin.

Paul München (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 08:53

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Wie halten Sie es mit Karfreitag und Ostern? Viele Gläubige steigern sich an diesen Tagen so hinein, als ob das nicht vor 2000 Jahren gewesen wäre (wenn es überhaupt stattgefunden hat), sondern in jedem Jahr wieder, als ob es sich GERADE JETZT ereignen würde.

Als Jugendlicher habe ich irgendwann mitbekommen, dass die Orthodoxe Kirche in fast allen Jahren andere "Termine" hierfür hat und die Gläubigen dann in gleicher Weise - als ob es sich GERADE JETZT ereignen würde -. Da war für mich klar, dass das alles nur Humbug ist.

Franz Edler (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 20:41

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Eine kurze Antwort:
Das Ereignis am Original-Karfreitag hat für Christen eine enorme Bedeutung. Meiner Meinung nach sollte der Kalender danach ausgerichtet werden, statt Weihnachten und Neujahr, weil damit eine echte Zeitenwende eingetreten ist.
Deshalb macht es auch Sinn sich das einmal im Jahr bewusst zu machen. Sowie sie z.B. doch auch ihren Geburtstag feiern, oder machen sie das nicht.

Mit den "verfassten Kirchen" habe ich nicht so viel drauf, und die orthodoxe Kirche hat ihre eigenen Kalender, so wie auch die Juden. Dafür bin ich nicht verantwortlich.
Dass man feiert, oder besser gedenkt - als ob es sich GERADE JETZT ereignen würde -, das liegt in der Natur des Feierns, und vieleicht im Auge des Betrachters, der es für Humbug hälr.

Paul München (nicht überprüft)

Mo. 15 Sep 2025 - 21:35

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Original-Karfreitag" "Kalender danach ausgerichtet werden" "echte Zeitenwende" - ernsthafte Frage: Sie wollen also die Jahreszählung um ca. 33 Jahre verschieben, oder wie ist das gemeint?

Übrigens, Sie werden sich wundern, denn ich feiere meinen Geburtstag nicht. Bin auch am sechzigsten ganz normal zur Arbeit gegangen, was einige Kollegen garnicht fassen konnten. Dass ich nicht in Jahressprüngen, sondern ständig dem Lebensende näherrücke, weiß ich auch so.

Für mich sind die astroNOMischen Eckdaten von Bedeutung: Sonnenwende, sowie Tag-und-Nacht-Gleiche, außerdem das Erscheinen der ersten Frühlingsblumen: Schneeglöckchen und Krokusse, die richten sich nicht danach, wann in diesem und in jenem Jahr Ostern ist, das bekanntlich um 35 Tage hin- und herpendelt, mehr als 1 Monat.

Das gäbe einen ziemlich unpraktischen Kalender, diesen an Karfreitag oder Ostern auszurichten!

Franz Edler (nicht überprüft)

Di. 16 Sep 2025 - 11:49

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

zu " ernsthafte Frage: Sie wollen also die Jahreszählung um ca. 33 Jahre verschieben, oder wie ist das gemeint?"

Damit wollte ich lediglich die Bedeutung von Karfreitag und Ostern unterstreichen. Das war für Christen eine echte Zeitenwende.
Das es nicht möglich ist die Jahreszählung um ca. 33 Jahre zu verschieben ist mir schon klar.

Paul München (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 15:16

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Bedeutung von Karfreitag und Ostern unterstreichen. Das war für Christen eine echte Zeitenwende." - und "Meiner Meinung nach sollte der Kalender danach ausgerichtet werden, statt Weihnachten und Neujahr"

Dass dem Papst Gregor damals das nicht eingefallen ist? Vielleicht sollten Sie dem jetzigen Papst mal diesen Vorschlag machen, dann gäbe es (in der westlichen Welt) nicht nur zwei unterschiedliche Wochenanfänge (Montag vs. Sonntag), sondern auch zwei Kalender.

awmrkl (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 09:09

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

"Das gäbe einen ziemlich unpraktischen Kalender, diesen an Karfreitag oder Ostern auszurichten!"

YES!
Nicht nur unpraktisch, sondern heutzutage völlig unpraktikabel, würde zu jeder Menge Chaos führen.
Geschweige denn die Widerstände, sowas *weltweit* durchzusetzen!
Inzwischen haben wir es immerhin geschafft, den jahrhundertealten "Gregorianischen" faktisch weltweit zu etablieren, zwengs Globalisierung.

Da sieht man, wir dürfen diesen (extremen, radikalen, fanatischen) Gläubigen nicht mal das Abgezwickte des Fingernagels überlassen :-) - die schnappen sich sofort alles. Sieht man inzw gut in den kaputten MAGA-USA - zum Fürchten!

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 13:44

Antwort auf von awmrkl (nicht überprüft)

Sie haben mein Statement noch immer nicht verstanden. Daher nun zum dritten Mal: Es ging mir darum, die Bedeutung von Karfreitag und Ostern gegenüber Weihnachten herauszustreichen.
Ich habe wichtigeres zu tun als Kalenderänderungen voranzutreiben.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 8 Sep 2025 - 17:50

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Es gibt nicht einen realen Beleg für die sogenannte Auferstehung Jesu sondern NUR mehrere erfundene Geschichten wie es die gesamte Bibel, Altes und Neues Testament ist.
In welcher Welt leben Sie denn eigentlich?

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 07:21

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Ich lebe in einer Welt, wo ich auch Historiker ernst nehme, wenn sie behaupten Julius Cäsar und Alexander der Große sind reale Personen gewesen.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 16:44

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Was aber diese beiden mit der Fiktion eines erfundenen Sohn Gottes zu tun?
Cäsar und Alex sind bewiesene Gestalten der Geschichte und nicht zu leugnen.

Die beiden, als Beispiel sind genauso erfunden oder bewiesen wie Jesus Christus.
Man kann die Geschichte nicht wiederholen. Da braucht es Belege, und Historiker kennen sich da aus, wie das geht. Dazu nur ein Zitat (ich wiederhole mich):
https://www.abc.net.au/news/2014-10-17/dickson-ill-eat-a-page-from-my-bible-if-jesus-didnt-exist/5820620

Das können sie natürlich ignorieren, aber es geht um ihr Leben.

Historiker? Bei abc.net.au?
"dickson-ill-eat-a-page-from-my-bible-if-jesus-didnt-exist"
Ach, wenn i-ein Dahergelaufener eine Seite der Bibel fressen will, falls Jesus nicht existiert hätte: Dann MUSS es ja wahr sein!!eins!elf!
Ihr seid so ein leichtgläubiger Haufen, das macht ihr mit gar nix sonst!
Außerdem hat euer "Jesus hat (nicht) existiert" längst NICHTS mit seiner angeblichen laut Bibel "Auferstehung vom Tod" zu tun!
Diese dummdreiste Behauptung steht nur in der Bibel ... und weil es da drin steht, ist es wahr!1elf!!.
Dümmster Zirkelschluss. Wissen Sie ja selber.

Ja, so ein dahergelaufener Unicersität-Professor, was kann der schon wissen.

Noch ein so ein dahergelaufener, diesmal Jurist (Queens Counsel): Sir Norman Anderson mit seinem Buch "The evidence for the resurrection”. Aber das enthält wahrscheinlich auch nur dümmste Zirkelschlüsse.

"Aber das enthält wahrscheinlich auch nur dümmste Zirkelschlüsse"
Ja, stimmt. Woher wissen Sie das?

Es gibt keine "evidence for the resurrection"!
Es gibt nur die Behauptungen dazu, die jahrhundertelang regelrecht in die Köpfe *geprügelt* wurden! Mit jeder Menge Gewalt jeglicher Art.
Damit ist spätestens seit ca 70 Jahren Schluss. Und zack, schon sind die Gläubigen in der Minderheit, mit rasant zunehmender Tendenz.

Ihre behauptete "evidence for the resurrection" glaubt heute nicht mal mehr die Mehrheit der kirchl (evang, kath) Kirchenmitglieder (deren Dogma das ja ist!).
fowid.de liefert dazu erhellende Statistiken anhand unabhängiger Umfragen!
Lesenswert!

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 12:33

Antwort auf von awmrkl (nicht überprüft)

@awmrkl: Vergebliche Mühe, H.Edler wird es NIE begreifen, er hängt derartig an seinem Glauben an ein ewiges Leben, da ist jegliche Realität vergebliche Mühe, er kommt aus seinem erfundenen Traum nicht mehr raus, und ein böses erwachen erlebt er leider nicht mehr.

Naja, das ist mir selber SEHR bewusst.
Ich schreibe das alles für die Mitleser, damit die sich ein möglichst treffendes Bild von der Debatte machen können! Immer.
Denn dass ich solche Menschen, Extremisten "umdrehen", überzeugen könnte, ist mir seit meiner Jugend als unmöglich aufgefallen.
Es ist also immer "für das Publikum".

Ich selbst wurde auch nicht unmittelbar von "Influenzern" "umgedreht", sondern aufgrund *langer, intensiver* Beschäftigung mit der Materie. Ich alleine, nur ab und zu mal Rückfragen.
Ergebnis: Was Sie hier von mir lesen. Seit ca 50 Jahren.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 16:06

Antwort auf von awmrkl (nicht überprüft)

Für eine "evidence for the resurrection" müsste man sich mit den Indizien und Belegen beschäftigen. Das tun sie nicht und das dürfen sie auch.

Die Aussagen der fowid.de Statisktik (die hab ich mir ja auch kürzlich am "Ketzeprodcast" angehört) sind mir egal. Daraus kann man vielleich die Zukunft der verfassten Kirchen ableiten, aber nicht die Zukunft des Christentums.

Julius Cäsar und Alexander der Große sind *vielfach* von unabhängigen Quellen auch von Zeitgenossen bestätigt!
Dieser Jesus NICHT! Der ist nur in der Bibel/NT vielfach erwähnt, da er dort die religiöse Hauptperson spielt.
Die ca 5 externen/unabhängigen Erwähnungen sind (selbst von Theologen) *ANERKANNT* nachträglich ge..ähm.. gefälscht/eingefügt worden.
Und das etliche Jahrzehnte bis Jahrhunderte *nach dem angebl Tod Jesu*.
Und es geht bei diesen "Erwähnungen" um die Existenz christlicher Gemeinden (die fraglos existierten), und NICHT um Leben, Tod oder gar ominöse "Auferstehung" dieses Jesus.

Da sollten sie Historiker fragen und sich ihre Meinung nicht über einschlägigen Bestseller-Büchern von aggresiven Atheiste (Dawkins, Hitchens, Kubitza, etc...) bilden.

"Mein Glaube ist begründet"
Glaub ich nicht. Begründen Sie den mal!

"Er ist kein Nicht-Wissen"
Doch! Ist KEIN Wissen: Nicht-Wissen.

"Was ist mit Kunst? Musik? Literatur? etc..."
Noch nie von Kunst-, Kultur-, Musik-, Literatur-Wissenschaft vernommen!?
Ist halt keine "harte" Natur-Wissenschaft. Sondern Geistes-Wissenschaft.
Und etc-Wissenschaft? Vllt meinen Sie zB Philosophie?
Ist, wenn ernsthaft betrieben, die respektabelste Geistes-Wissenschaft.
Und ja, vor allem Wissen hat die Menschheit weitergebracht. Und die daraus gezogenen Folgerungen. Was denn sonst?
Denken Sie nochmal ernsthaft nach.

Zur Begründung meines Glaubens an Jesus Christus und das Evangelium:
Da gibt es zahlreich Indizien, die ausreichen, wenn man sich diese Fragen ernsthaft stellt.

Paul München (nicht überprüft)

Mo. 8 Sep 2025 - 19:39

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Wir warten noch auf die Begründung. Und wenn Sie schon dabei sind: es wird immer wieder behauptet, dass zahlreiche Prophezeiungen der Bibel bereits in Erfüllung gegangen seien. Bitte nennen Sie uns einige, da in ähnlichen Diskussionen hierauf nie eine Antwort kam - bin sehr gespannt, ernsthaft!

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 07:16

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Na bitte schön, zu den Prophezeiungen:
https://www.soulsaver.de/blog/prophezeite-eigenschaften-und-ereignisse-des-messias-prophezeiungen-im-alten-testament-hunderte-jahre-vor-jesus-christus-erfuellung-im-neuen-testament/
Und zur Glaubwürdigkeit der Bibel ein interessanter Vortrag eines Historikers: https://www.erf.de/hoeren-sehen/erf-plus/audiothek/wortgut/alles-relativ-oder-auf-gutem-grund/20599-835.
Der Vortrag dauert 52 Minuten, die sollten sie sich aber nehmen - in ihrem eigenen Interesse - ernsthaft.
Der Autor ist übrigens ein Paradebeispiel gegen ihre Indoktrinations-Theorie.

Paul München (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 16:50

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Wenn Sie sich das angesehen haben, dann können Sie doch bitte zwei/drei eindrucksvolle Beispiele nennen?

Franz Edler (nicht überprüft)

Do. 11 Sep 2025 - 19:08

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Was meine sie mit "wenn Sie sich das angesehen haben" den Artikel über die Prophezeiungen oder den Vortrag von Dr. Jürgen Spieß zur Glaubwürdigkeit der Bibel.
Wenn sie letzteres meinen, dann kann ich ihnen die Mühe nicht ersparen.
Er erläutert wie Historiker arbeiten und ich möchte dem nichts hinzufügen.

Aber sie können das natürlich auch gerne ignorieren, wenn ihnen die wichtigste Frage des Lebens das nicht wert ist.

Paul München (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 20:41

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Herr Edler, ich hatte ja gehofft, dass Sie von den angeblich zahlreichen in Erfüllung gegangenen Prophezeiungen der Bibel einfach zwei oder drei benennen würden, aber da kommt nichts von Ihnen. Entschuldigung, aber ich hätte es mir gleich denken können: immer wenn Gläubige um Konkretisierung gebeten werden, ist "Sendeschluss".

Franz Edler (nicht überprüft)

Mo. 15 Sep 2025 - 16:38

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Das haben sie offensichtlich nicht mitbekommen, ich habe ihnen eine ziemlich lange Liste der erfüllten Prophezeiungen geschickt (als Link). Da müssen sie draufklicken und dann könne sie sich welche aussuchen.

Ich kopiere es nochmals für sie, bitte schön.
Na bitte schön, zu den Prophezeiungen:
https://www.soulsaver.de/blog/prophezeite-eigenschaften-und-ereignisse-des-messias-prophezeiungen-im-alten-testament-hunderte-jahre-vor-jesus-christus-erfuellung-im-neuen-testament/

Das nennen sie "Sendeschluss"? Wovon reden wir eigentlich?

Das habe ich durchaus mitbekommen, aber ich dachte, Sie würden ein paar Beispiele nennen, die Sie besonders beeindruckt haben oder die Ihrer Meinung nach jeglicher Überprüfung durch unvoreingenommene Fachleute standhalten würden.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 17 Sep 2025 - 14:11

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Diese Mühe mache ich mir jetzt nicht, sehe keine Sinn darin.
(Im übrigen haben mich alle Beispiele beeindruckt)

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 17:06

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Sie picken sich "Indizien" raus, können aber keinen einzigen Beleg für Ihre Agenda beweisen.

Franz Edler (nicht überprüft)

Do. 11 Sep 2025 - 20:21

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Was ist ein Beweis?
Im Fach "Alte Geschichte" ist es ähnlich wie beim Gericht. Da arbeitet man mit Indizien.
Der Vortrag von Dr. Jürgen Spieß wäre ein guter Einstig in diese Thematik.
Aber, wie sie wollen.

Sie sagen Ihr Glaube ist begründet, können aber nicht eine relevante Begründung, welche nachvollziehbar wäre äussern, mit anderen Worten sie sind da in Ihrer eigenen Welt gefangen.

Paul München (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 19:47

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Herr Edler, wenn ich mich richtig erinnere, haben Sie vor etwa 1 Jahr geschrieben, dass Sie mit Jesus sprechen. Haben Sie denn schon mal ein Tonbandgerät mitlaufen lassen? Ach, geht nicht? Warum nicht? Entschuldigung, aber dann dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Sie hier niemanden überzeugen können, dass Jesus zu Ihnen spricht! Bitte liefern Sie noch die von Ihnen angesprochene Begründung.

Alles klar, Entschuldigung, wie jedesmal wenn Gläubige sich in die Enge getrieben fühlen, gibt es keine Antwort mehr.

Ich diskutiere nicht auf Kindergarten-Niveau (bezüglich Tonband-Aufnahme).
Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

Paul München (nicht überprüft)

Fr. 5 Sep 2025 - 18:22

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Das ist IHRE Ansicht, dass das "Kindergarten-Niveau" wäre, hingegen meine ich das durchaus ernst. Andere Methode: erzählen Sie doch aus dem Gedächtnis, was Jesus zu Ihnen gesagt hat, oder stellen Sie ihm doch die bei Astronomen intensiv diskutierte Frage, was es mit der sog. Dunklen Materie auf sich hat - als Sohn Gottes sollte er ja darüber Bescheid wissen.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mo. 8 Sep 2025 - 20:11

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Siw haben wirklich eine Micky-Mouse-Vorstellung von der Beziehung zwischen einem gläubigen Menschen und Jesus Christus. Ich lebe ständig mit ihm und er in mir.
Das mit dem Kindergarten-Niveau werden sie erst verstehen, wenn sie in den Tod gehen. Dann ist ihnen die dunkle Materie sowas von egal angesichts der Angst was danach kommt. Aber genau dafür ist Jesus in unsere Welt gekommen, und nicht um physikalische Fragen zu lösen.
Diese Fragen und deren stückweise Erkenntnis sind dazu da um den Schöpfer dahinter zu erkennen.

Nochmal, Jesus wusste NICHTS, was nicht auch seine damaligen Mitmenschen an Kenntnissen hatten. Als Sohn Gottes hätte er ZUSÄTZLICHES Wissen gehabt und hätte damit seine Gotteseigenschaft beweisen können. - Fehlanzeige, Prüfung nicht bestanden, kann man nur lapidar feststellen.

Es war nicht seine Mission Kenntnisse über Naturgesetze zu vermitteln.
Er wollte die Menschen mit Gott versöhnen.
Zu Gotteseigenschaft: Was ist die Auferstehung von den Toten? Hat das sonst irgendjemand geschafft?

Paul München (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 10:05

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"Er wollte die Menschen mit Gott versöhnen." -
Nüchtern betrachtet ist das eine irrwitzige Konstruktion, Entschuldigung, dass "Gott Vater" sich nichts anderes einfallen lassen kann, als seinen "Sohn" einer Hinrichtung(!!) preiszugeben. Und der Sohn war vor seiner durch den "Heiligen Geist" bewirkten Mensch-Zeugung mit diesem Plan einverstanden??

Und dann diese Schuldgefühl-Indoktrination "ER ist für uns alle gestorben wegen unserer Sünden". Entschuldigung, das ist eine freche(!) Pauschalisierung. Es gibt Menschen, die in ihrem ganzen Leben sich nichts anderes zuschulden haben kommen lassen, als ein- oder zweimal im Halteverbot geparkt zu haben.

Franz Edler (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 21:00

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Leider zeigen sie auch hier wieder einmal ihre Micky-Mouse Vorstellung von Gott, wie er ihrer Meinung nach sein sollte. Das hat aber mit der Bibel nicht zu tun. Gott ist der Souverän und er richtet sich nicht nach ihren Vorstellungen.

Lesen sie die ersten Kapitel des Römerbriefes (Kapitel 1-5). Da beschreibt Paulus unsere Situation. Und dann vielleicht noch die Bergpredigt (Matthäus 5–7), wo Jesus z.B. präzisiert: "Ich aber sage euch, wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen." Dann werden sie erkennen, dass es in der Bibel nicht um "Parken im Halteverbot" geht.

Gott beurteilt uns anders. Wenn sie vielleicht Römer 3, Vers 10-11 gelesen haben, da steht diese Pauschalierung: "Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer."

Ach, die uralte Masche mit den allerdämlichsten Drohungen wieder!
Ihr seid soo einfallslos!
Damit scheucht ihr heute nicht mal mehr kleine Kinder auf!
Lasst euch mal was Besseres einfallen!
tststs...
Anstatt eurer behaupteten "Beziehung"! Das ist eine "Beziehung" mit euch selber, zwischen euren internen Gedanken. Stille interne Selbstgespräche zwischen internen widerstrebenden Gefühlen und Gedanken.
Hat jeder, nur IHR blast das zu "Beziehung" auf, arrogant wie ihr seid.

Aber ihr könnt NULL Belege, Nachweise bringen. NULL komma NULL.
Nur wilde Behauptungen.
Woher auch Belege, sind ja alles jahrhundertealt gepflegte Hirngespinste, ab Kleinkindalter dauerhaft eingepaukt, zT sogar immer noch mit Gewalt, physische u/o psychische.
Im Kleinkindalter Märchen als Wahrheiten eingepaukt. Anders gehts ja nicht!
Erwachsene, denen ihr das beibringen wolltet, würden euch idR nur auslachen für euren Schmarrn!

Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ernstzunehmende Historiker ihre Ansicht von wegen NULL Belegen nicht teilen. Es erfordert allerdings etwas mehr Horizont sich damit auseinander zu setzen.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mi. 3 Sep 2025 - 18:02

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

@ Paul M. Es ist müßig mit Herrn Edler (edler Herr) zu kommunizieren, dieser ist tiefen- indoktriniert und schmettert alles ab was immer jemand ihm schreibt. Eine reale Kommunikation mit der erfundenen Jesu Gestalt ist eh sinnlos, genau wie unsere Bemühungen diesen Herren zur Vernunft zu bringen, er könnte aber auch ein Spaßmacher sein?

Wenn jemand Jesus Christus als realen, lebendigen Gott auch in unserer Zeit bekennt, dann kommen sie sofort mit der Indoktrinations-Keule. Anders können sie das offensichtlich nicht verkraften.
Das ist schade, weil es wirklich jede weitere Kommunikation sinnlos macht,

Paul München (nicht überprüft)

Fr. 5 Sep 2025 - 16:22

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Wenn Sie in einer anderen Weltgegend geboren wären, würden Sie nicht "Jesus Christus als realen, lebendigen Gott" ansehen, sondern die dort von der Mehrheit geglaubte(n) andere(n) Gottheit/en. - Sie wären eben mit dem dortigen Glauben indoktriniert, jawohl indoktriniert worden.

Es ist leider typisch für die Gläubigen, dass sie sich dies nicht eingestehen wollen, lediglich DAS als unumstößliche "Wahrheit" zu nehmen, womit sie seit ihrer Kindheit konfrontiert wurden.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mo. 8 Sep 2025 - 19:22

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Auch das ist nicht richtig, es ist einfach eine Schutzbehauptung, damit sie nicht weiter nachdenken müssen, wenn sie gläubigen Menschen begegnen.
Es gibt genug Beispiele von Menschen, die in einem atheistischen Umfeld aufgewachsen sind und sich später zum lebendigen Gott bekannt haben. Wie erklären sie sich das?

Und wieder weichen Sie aus. An was würden Sie glauben, wenn Sie in Indien geboren wären, oder in Saudi-Arabien? Dann würden Sie nicht denken, dass Sie Jesus in sich haben, oder wie Sie das ausdrücken.

Franz Edler (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 20:39

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

Wieso vermuten sie das?
Die Initiative kam ja von ihm. Es war nicht meine eigene Leistung.

"Es gibt genug Beispiele von Menschen, die ..."

Nein, es gibt **vereinzelt** Beispiele von Menschen, die ...
Sehen Sie zB die Anzahl derer, die als Erwachsene komplett NEU Religionsgemeinschaften beitreten!
Das sind in D pro Jahr höchstens wenige hundert (fowid.de liefert Zahlen)!
Im Gegensatz zu >600'000, die jedes Jahr austreten (fowid.de).
Ein Faktor von mindestens 1000.

(...)

Denn Erwachsene fallen idR nicht mehr auf derartige Lügen-Märchen rein!
Außer es sind extrem leichtgläubige, zu jedem Schmarrn verführbare Menschen.
Die fallen auch auf (fast) jeden anderen Schmarrn rein.

Ja, tatsächlich sind es im Vergleich wenige. Das ist aber nichts Neues.
Ich zitiere aus der Bergpredigt Jesu (Matthäus 7,13-14):
„Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.“
Also es sind tatsächlich wenige.

... und ich hab noch einen gut durchdachten Beitrag gepostet ...
hätte ich mit sparen können, und ich hätte es wissen müssen (dieser Nick!)
Ist nur schon etwas länger her.
:-((

"weiß ich woher ich komme"
Dem Bauch Ihrer Mutter entschlüpft

"wohin ich gehe"
jo, entweder in die Einzelbestandteile (Moleküle, Atome) zerlegt, zersetzt (Erdbestattung)
oder eben verbrannt (oxidiert) - Feuerbestattung.

"(ewiges Leben!!!) "
Wo sind die Nachweise oder wenigstens ernstzunehmende Hinweise?
Gibt es nicht.

"und warum ich hier bin"
Um zu leben, mit allem drum und dran. Der Sinn des Lebens.
Ist wohl zu banal?

Religion kann nur dann "wertvolle Beiträge" leisten, wenn alle "gleichgeschaltet" sind, alle *einer* Religion angehören. Religion trägt zu Rudelbildung bei, *ist* zT Rudelbildung. "Mia san Mia" - und gegen "DIE".
Und wenn nicht: Immer "Wir gegen Die".

Und dazu passt, wie man weltweit beobachten kann, hervorragend und zwanglos Nationalismus, übersteigerter Patriotismus+Nationalismus:
Immer "Wir gegen Die".
Das sind eben bedarfsweise auch "Ausländaaa". Oder Muslime. Oder linksgrünversiffte Kommunistensozis ...
Immer Feindbilder.

All den Banalitäten die sie da vorbringen möchte ich entgegenhalten dass meine Leben durch den Glauben an Jeus Christus und das Evangelium unvergleichlichen Sinn und Bedeutung bekommen hat.
Und das hängt alles nur an der Tatsache dass Jesus auferstanden ist.
Das ist einzigartig und das gab es noch nie. Oder ist das in ihren Augen auch banal?

Über Religionen und Kirchen möchte ich nicht diskutieren. Das geht am Thema vorbei und hat keine Zukunft.

Wieso wissen Sie, daß Jesus auferstanden ist, da Sie das als Tatsache verkünden, waren Sie dabei? Nein, waren Sie nicht, Sie Glauben das nur weil man Ihnen das eingetrichtert hat, also bitte hören Sie auf damit dies als Realität zu behaupten und belästigen Sie uns nicht weiter mit ihrem indoktrinierten Märchen.

Da wird auch wieder einmal die "Indoktrinations-Keule" geschwungen. Haben sie keine besseren Argumente?
Die Indizien sprechen einfach dafür, dass Jesus auferstanden ist. Da gibt es keinen Zweifel.
Ich war natürlich nicht dabei, bin aber davon überzeugt, so wie sie wahrscheunlich auch davon überzeugt sind, dass z.B. Julius Cäsar ermordet wurde, auch wenn sie selbst nicht dabei waren.
Da gibt es eine eigene Wissenschaft nämlich die Geschichtswissenschaften, die mit anerkannten Methoden auf Basis von Indizien Ereignisse der Vergangenheit glaubwürdig darstellet.
Man müsste sich nur ernsthaft damit beschäftigen, statt ständig Platitüden zu wiederholen.

Na dann leben Sie froh und Glücklich mit ihrem Glauben und belästigen Sie uns nicht weiter
mit Ihrer einfältigen Weltsicht.

Paul München (nicht überprüft)

Do. 4 Sep 2025 - 19:39

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

"weiß ich woher ich komme, .... und warum ich hier bin" - weil Ihre Eltern das getan haben, was Kinder hervorbringt, was denn sonst? Oder meinen Sie ernsthaft, dass Sie vorher woanders waren, wo? Als Erwachsener, der zum Kind geworden ist, oder wie?

Und der Sinn des Lebens ist u.a., seinen Mitmenschen dabei zu helfen, Probleme zu lösen, die im Leben auftauchen. Da sind wir auch wieder bei der Wissenschaft, die teilweise über viele Fehlschläge hinweg, Fortschritt gebracht hat. Der angeblich allgütige Gott hat dabei NICHT geholfen.

Religionen haben KEINEN Fortschritt gebracht, und Ihr "Herr Jesus" ebenfalls nicht!

Ja, vor meiner Geburtsshatte Gott schon einen Plan mit mir (Psalm 139, 15-16).
Damit hat mein Leben enorme Bedeutung, und vor allem Ewigkeit.
Ist das kein Fortschritt?

Aha, und bei den Kindern, die mit Mißbildungen geboren werden, hatte Gott natürlich auch einen Plan, der die Mißbildung beinhaltet, ohne dass der/die Betroffene jemals gefragt wurde, ob er damit einverstanden ist.

Und was ist mit den Straftätern, hatte Gott das auch schon in seinem Plan?

Das ist zugegeben ein schwieriges Thema, wo ich nicht die perfekte Antwort habe.
Aber wenn man sich ernsthaft mit Jesus Christus beschäftigt und sich die Frage stellt "Warum hängt er eigentlich am Kreuz?", dann kommt man in die Nähe das zu verstehen.
Ernsthaft

awmrkl (nicht überprüft)

Mi. 10 Sep 2025 - 19:39

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Ja, die Theodizee ...
Der Sargnagel für die abrahamitischen Religionen ... wenn die Gläubigen nur vernünftig und gründlich über ihren "ALL-xyz" nachdenken würden:
Dieses "All-xyz" beinhaltet mehrere (v.a. auch logische) Widersprüche in sich.
Kann nicht sein! Religiöses Märchen.

Schon der antike, vorchristliche Philosoph Epikur (341-270 vuZ) schrieb zutreffend:
"Entweder will Gott die Übel beseitigen und kann es nicht, oder er kann es nicht und will es nicht, oder er kann es und will es.
- Wenn er nun will und nicht kann, so ist er schwach, was auf Gott nicht zutrifft.
- Wenn er kann und nicht will, dann ist er missgünstig, was ebenfalls Gott fremd ist.
- Wenn er nicht will und nicht kann, dann ist er sowohl missgünstig wie auch schwach und dann auch nicht Gott.
- Wenn er aber will und kann, was allein sich für Gott geziemt, woher kommen dann die Übel und warum nimmt er sie nicht weg?"
-- aus Fragmente: Über Götter, Von der Überwindung der Furcht. dtv 1983 S. 136.

Und zum Tod schrieb er, ebenso zutreffend:
"Fürchte Dich nicht vor dem Tod, denn solange Du bist, ist der Tod nicht, und wenn der Tod ist, bist Du nicht mehr."
... geringfügig andere Übersetzung, genauso zutreffend:
"Der Tod geht uns nichts an; denn solange wir existieren, ist der Tod nicht da, und wenn der Tod da ist, existieren wir nicht mehr"
... oder noch kürzer:
“Mit dem Tod habe ich nichts zu schaffen. Bin ich, ist er nicht. Ist er, bin ich nicht.”

Franz Edler (nicht überprüft)

Do. 11 Sep 2025 - 20:38

Antwort auf von awmrkl (nicht überprüft)

Das Zitat von Epikur ist mir bekannt, auch David Hume hat es aufgezeigt.
Wenn man daaus dem vielen Leid ableitet, dass es keinen Gott gibt, dann bleibt die Frage:
Warum gibt es auch soviel Schönes in der Welt? Haben sie darauf eine schlüssige Antwort?

Zu seinen Gedanken über den Tod kann ich nur sagen: Das ist eine Wunschvorstellung. Er wird eine Überraschung erlebt haben.
So wie man Christen vorwirft, der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tod ist eine Wunschvostellung, genaus kann man sage: Auch die Vorstellung dass nahc dem Tod nichts mehr ist, ist auch eine Wunschvorstellung, eine Wunschvorstellung, dass man sich vor niemand für sein Leben rechfertigen muss.

Der einzige, der darüber Auskunft geben kann ist Jesus. Er ist wieder auferstanden als Beweis seiner Göttlichkeit und er hat in dieser Hinsicht keine Frage offengelassen. Das nehme ich sehr ernst.

"Der einzige, der darüber Auskunft geben kann ist Jesus"
Nein, der kann das nicht.

"Er ist wieder auferstanden als Beweis seiner Göttlichkeit"
Nein, ist er nicht. Religiöses Märchen.
Und nirgendwo ein "Beweis seiner Göttlichkeit".
Wunschvorstellung, religiöser Hirnfurz, seit 2000 Jahren.

ALLES um uns herum weist *eindeutig* darauf hin, dass der Naturalismus stimmig ist: "Es geht in unserer Welt mit rechten Dingen zu". (=berechenbar).
NIX mit SupraNaturalismus! Nirgendwo.

Schauen Sie sich doch mal hier um(!):
https://www.dittmar-online.net/
https://atheismus.dittmar-online.net/
und Übersicht über sämtliche Seiten:
https://dittmar-online.net/websitecontents.html
Hier werden Sie geholfen :-)

Zu "Es geht in unserer Welt mit rechten Dingen zu": Stimmt, solang Gott nicht in seine Schöpfung eingreift, wie er es bei den vielen Wundern getan hat.

Man muss z.B. dem, der das Wasser erfunden hat, zugestehen, dass er auch über das Wasser gehen kann. So einfach ist das wenn man daran glaubt.

Paul München (nicht überprüft)

Di. 16 Sep 2025 - 19:16

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Muss man analog dazu dem, der giftige Pflanzen erschaffen hat, zugestehen, dass er diese essen kann, ohne zu erkranken oder sogar zu sterben, wie das bei Menschen leider immer wieder passiert, da die giftigen den essbaren zum Verwechseln ähnlich sehen?

Paul München (nicht überprüft)

Do. 18 Sep 2025 - 12:51

Antwort auf von Franz Edler (nicht überprüft)

Sinn? Um auf diese Weise daran zu erinnern, dass Gott allein deshalb auf die Anklagebank gehört, VORSÄTZLICH giftige Pflanzen erschaffen zu haben!

"solang Gott nicht in seine Schöpfung eingreift, wie ..."
Ja dann müsste doch euer 3fach-Gott in den physikalischen und sonstigen Theorien und Formeln *prominent* auftauchen, enthalten sein!?
Ist aber nicht! Wieso!?
Und sobald man eure pur behaupteten "Wunder" näher untersucht, verschwinden sie ... weil es keine sind. Zufälle zB, und "cum hoc ergo propter hoc" ...
Und viele weitere solcher selbstinduzierten "Täuschungen", auf die Gläubige leichtgläubig liebend gern reinfallen, Zitate dazu:
Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, nennt man es Geisteskrankheit.
Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.
(Robert M.Pirsig)
Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?
(Douglas Adams, brit. Schriftsteller, 1952-2001)

"Man muss z.B. dem, der das Wasser erfunden hat, zugestehen, dass er auch über das Wasser gehen kann"

Ja klar, wenn er weiß, wo die Steine zum Drüberlatschen knapp unter der Oberfläche liegen ... oder die Oberfläche gefroren ist.
Und das Wasser hat am ehesten "sich selbst erfunden".
Weil Physik + Chemie (v.a. Quantenphysik) eben so sind wie sie sind.
Was haben denn Religioten vor/seit Jahrhunderten zur Quantenphysik beigetragen!? Dass zB Wasser so ist wie es ist?
Oder Doppelspalt-Experimente - vor 1000 Jahren zB?
Nee! Es brauchte Wissenschaftler!

Gerhard Siegwart (nicht überprüft)

Sa. 30 Aug 2025 - 20:20

Steven Weinberg, US-amerikanischer Physiker (1979 Nobelpreis für Physik), überzeugter Atheist.
Zwei Zitate:
I think enormous harm is done by religion – not just in the name of religion, but actually by religion.
With or without religion good people can behave well and bad people can do evil. But for good people to do evil – that takes religion.

Paul München (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 20:21

Antwort auf von Gerhard Siegwart (nicht überprüft)

"Aber damit gute Menschen Böses tun können, braucht es Religion." - der entscheidende letzte Satz, ins Deutsche übersetzt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Helene (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 10:39

Warum "auch ohne Religion"? Sind religiöse Menschen denn gut? Die letzte Missbrauchsstudie, die Vertuschungsversuche, die Doppelzüngigkeit werfen ein anderes Licht.

Roland Fakler (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 13:48

Sehr gute Antwort von Helena Sommer. Wenn Religion Trost spendet, mag das in Ordnung sein, in einer Welt, die nicht so ist wie man sich eine von einem weisen Gott geschaffene Welt vorstellen würde, aber Kindern deswegen ein völlig unrealistisches Weltbild zu indoktrinieren ist falsch. Religionen waren und sind vor allem Herrschaftsinstrumente, die völlig skrupellose Herrscher legitimiert haben. In Europa die Könige von Gottes Gnaden, in der islamischen Welt die Kalifen, die dann, von Gott legitimiert, die Sau raus lassen konnten. Durch den absoluten Wahrheitsanspruch der verschiedenen Religionen muss es zum Konflikt mit den anderen kommen. Die angeblich von Gott, aber doch von Menschen gemachten Gesetze, sind absolut unmenschlich. Für die banalsten Vergehen gibt es im Alten Testament die Todesstrafe oder grausame Strafen im Islam, Auspeitschen, Handabhaken... Die Flucht ins Jenseits verhindert die Problemlösungen im Diesseits. Es muss doch nachdenklich stimmen, dass es in den am wenigsten religiösen, nordeuropäischen Ländern am wenigsten Verbrechen gab,… bis die Migranten aus islamischen Ländern kamen.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 16:41

Antwort auf von Roland Fakler (nicht überprüft)

Lieber Roland, dein letzter Satz klingt zwar auf dem ersten Blick etwas ketzerisch, bei näheren reflektieren aber muss man zugeben, daß dies der Realität entspricht, dies ist keine Hetze, sondern die Realität, in allen Ländern in welchen sich der Islam ausbreitet.
Letztendlich ist die Weltherrschaft das erstrebte Ziel des Islam, dies wird nicht geleugnet, sondern propagiert.

Roland Fakler (nicht überprüft)

Di. 2 Sep 2025 - 17:30

Antwort auf von Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Lieber Gerhard, es ist mir klar, dass mein letzter Satz nicht political correct ist, aber meines Wissens ist er wahr...und darauf kommt es mir an.

Assia Harwazinski (nicht überprüft)

Fr. 12 Sep 2025 - 18:54

Antwort auf von Roland Fakler (nicht überprüft)

Die nordeuropäischen Länder sind nicht "am wenigsten religiöse", sie sind "anders religiös", weil die Religion dort von Staats wegen anders organisiert ist und es historisch andere Grundprägungen gibt. Es gab und gibt auch in den nordeuropäischen Staaten Verbrechen, grausame dazu; man denke z. B. an Anders Breivik auf Utoya, die Schweden-Demokraten usw. Derzeit wird auch im Norden langsam, aber sicher strenger geregelt und gehandelt; vielleicht, weil man die eigene Freiheit etwas missbraucht sieht oder weil man Angst bekommt.

@ Assia H. Der Unterschied zwischen guter und schlechter Religion ist wohl der, dass die gute nicht totalitär alle Menschen beherrschen will, sondern sich selbst genügt und die schlechte es nicht erträgt, dass es Andersgläubige, d.h. für sie Falschgläubige gibt, und dass sie herrschen will. Ganz wichtig ist die Trennung von Religion und Staat. Eine Staatsreligion bevorzugt immer die einen und benachteiligt die anderen. Chatgpt "Die Mord-/Tötungsrate in den nordischen Ländern ist generell sehr niedrig im internationalen Vergleich (auch im Vergleich zu vielen anderen entwickelten Ländern).

Paul München (nicht überprüft)

Mo. 15 Sep 2025 - 19:56

Antwort auf von Roland Fakler (nicht überprüft)

Sehr gut auf den Punkt gebracht! Wäre noch zu ergänzen, dass die Gläubigen der schlechten Religionen sich instrumentalisieren und manipulieren lassen, ohne es zu merken, und denken, etwas Gutes, etwas "Gott Wohlgefälliges" zu tun, wenn sie Andersgläubige und Nichtgläubige terrorisieren.

Denn wenn es den Religionsführern nicht gelänge, Anhänger zu mobilisieren, könnten sie und die von ihnen vertretenen Religionen nicht herrschen.

Gerhard Baierlein (nicht überprüft)

Do. 18 Sep 2025 - 12:59

Antwort auf von Paul München (nicht überprüft)

@Paul München: Wie lange wollt Ihr den Affen noch Zucker geben, merkt Ihr nicht, wie alles an im abprallt und er weiter im Gish-Galopp euch an der Nase herumführt, er müsste doch längst vor Freude über die ca. 170 Kommentare platzen.

A.S. (nicht überprüft)

Mo. 1 Sep 2025 - 15:54

Religiöse Erziehung vergewaltigt Kindern den Verstand. Religiöse Erziehung ist ganz, ganz üble Indoktrination.

Das religiöse Gut-und-Böse-Konzept ist primitiv:
Gut ist, was den Priestern in ihrer Macht- und Geldgier nutzt, alles andere ist böse.

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