Bischof von Sitten schickt Lehrerin in die Wüste

BRIG-GLIS. (hpd) Nach der Kruzifix-Affäre im Jahr 2010 zeigen die klerikalen und säkularen Kreise im Wallis erneut grosse Mühe mit der verfassungsmässigen Einhaltung der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Betroffen ist diesmal die Religions- und Ethiklehrerin Edith Inderkummen, welche an der Orientierungsschule von Brig unterrichtete.

Freidenker rufen zu Spenden für Bistum auf

(hpd) Bistumsfinanzen sind im Wallis weiterhin eine Glaubensfrage. Kürzlich veröffentlichte der "Walliser Bote" einen Artikel mit dem Titel "Der Wert der Kirche lässt sich nicht beziffern". Wir sind überzeugt, dass eine solche Bemessung durchaus möglich ist, aber am Unwillen des Bistums, gepaart mit politischem Filz, scheitert.

Eine Einladung zum Missbrauch

WIEN. (hpd) Der Skandal um die "Bürgerinitiative" "One of us" lenkt die Aufmerk­samkeit auf das Instrument der direkten Demokratie, dessen sich radikale Abtreibungs­gegner bedient haben. Die so genannte Europäische Bürger­initiative ist ein Verfahren, das gelinde gesagt höchst anfällig für Miss­brauch ist.

Die Arroganz des Klerus

(hpd) Ich finde das aktuelle Titelbild des Stern sehr passend, denn die obszöne und völlig selbstvergessene Prasserei des derzeit nur im Zwangssabbatical befindlichen Herrn Tebartz-von-Elst ist in meinen Augen in hohem Maße exemplarisch für eine nachgerade weltferne Arroganz des Klerus, die offenbar nicht nur mich an das Imperium aus Star Wars erinnert.  Dies ist Anlass genug, um einen sehr gut dazu passenden Text, den Pat Condell schon 2009 schrieb, in deutscher Übersetzung vorzulegen.

Pressespiegel: Carsten Frerk in den Medien

Berlin. (hpd) Seit der Skandal um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst in die Öffentlichkeit gelangte, stand das Telefon von Carsten Frerk nicht mehr still. Das Thema Kirchenfinanzen ist wieder einmal Anlass öffentlicher Empörung geworden und wohl niemand kann die aufgekommen Fragen zum Vermögen der Kirchen und dessen Ursprung besser beantworten als der Autor des "Violettbuchs Kirchenfinanzen".

Winfried Kretschmann und der Laizismus

BERLIN. (hpd) Der hpd hat bereits ausführlich über die jüngsten öffentlichen Stellungnahmen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten berichtet. Einer der Sprecher des "Bundesweiten Arbeitskreises Säkularer Grüner" kommentiert die Aussagen des ebenfalls Grünen Winfried Kretschmann.

Mehr Demokratie ist möglich

MÜNSTER (hpd/exc) Auch innerhalb der katholischen Kirche gibt es Diskussionen über eine Demo­krati­sierung. Der Fall des Limburger Bischofs offenbart nach Ein­schätzung von Politik­wissen­schaftler und Ex-Kultus­minister Prof. Dr. Hans Maier, dass mehr Demokratie in der katho­lischen Kirche möglich ist.

Die Rettung der dänischen Juden

(hpd) Der Journalist Bo Lidegaard beschreibt in seinem Buch „Die Ausnahme. Oktober 1943: Wie die dänischen Juden mithilfe ihrer Mitbürger der Vernichtung entkamen“ anhand von Augenzeugenberichten ein beeindruckendes Beispiel menschlicher Zivilcourage. Damit bringt er anschaulich und faszinierend ein bedeutendes historisches Ereignis ins Licht öffentlichen Interesses, neigt aber auch mit seiner monokausalen Deutung zu einer Idealisierung der politischen Kultur Dänemarks.

Danke!

(hpd) Heute ist - zumindest für den Humanistischen Pressedienst - ein historischer Tag. Denn heute übergab Dr. Carsten Frerk die Leitung des hpd in andere Hände. Einige mit der Redaktion verbundene Freunde sagen hier deshalb: "Mach's gut und Danke für den Fisch."

Weitergabe des Hutes

BERLIN. (hpd) Mit dem heutigen Datum hat der hpd einen neuen Chefredakteur: Frank Nicolai. Carsten Frerk hat seinen Hut als Chef heute Nacht, nach mehr als sieben Jahren Verantwortung, symbolisch an ihn übergeben. Er erinnert sich an einige Facetten und hat noch eine Bitte.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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Fremde Feinde

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