Flashmob 80:1

Flashmob gegen Angst vor Überfremdung

Wird Deutschland von einer "Flüchtlingswelle" überrollt?

MÜNSTER. (hpd) In einem Flashmob wurde am Dienstag das zahlenmäßige Verhältnis der Bevölkerung Deutschlands zu den 2015 aufgenommenen Flüchtlingen dargestellt: 80:1. Ziel der Aktion war es aufzuzeigen, dass die verbreitete Vorstellung, Deutschland würde von einer Flüchtlingswelle überrollt, der sachlichen Grundlage entbehrt.

13.01.2015: Religionsführer und Bundeskanzlerin Arm in Arm

Kommentar

Es geht nicht um islamischen Religionsunterricht!

BERLIN. (hpd) Es ist wahrlich auffällig: Mit Vehemenz fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bedford-Strohm, nicht zum ersten Male mehr islamischen Religionsunterricht in unseren Schulen. Was zunächst einmal merkwürdig anmutet, ergibt Sinn, wenn man bedenkt, dass auch der christliche Religionsunterricht in unserem Bildungssystem massiv unter Druck steht. Ein Protestant wird zum beharrlichen Fürsprecher einer anderen Religion. Es wirkt fast so, als würde Kardinal Marx künftig Werbung für die Jugendweihe betreiben.

Moscheen und Minarette in Istanbul

Grundauffassungen im Parteiprogramm im Übergang zur Verfassungswidrigkeit

Die AfD, der Islam und die Religionsfreiheit

BONN. (hpd) Der Blick in das AfD-Grundsatzprogramm macht deutlich: Die Auffassungen zum Islam und den Muslimen sind nicht wirklich durchdacht und widerspruchsfrei. Einzelne Forderungen laufen gar auf den Übergang zur Verfassungswidrigkeit hinaus.

Auch die Behandlungswünsche eines einsichtsfähigen Minderjährigen sind zu beachten

Gilt die Patientenverfügung eines Minderjährigen?

BERLIN. (hpd) Der Bundesgerichtshof hat 1958 entschieden, dass ein Minderjähriger das Recht hat, einem medizinischen Eingriff zuzustimmen oder diesen abzulehnen, "wenn der Minderjährige nach seiner geistigen und sittlichen Reife die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs und seiner Gestattung zu ermessen vermag." Diese Erkenntnis hat bei der Regelung der Patientenverfügung keine Berücksichtigung gefunden. 

David Cameron bei der Bekanntgabe seines Rücktritts

Kommentar zum Brexit

Populisten: Zu allem bereit und zu nichts in der Lage

BERLIN. (hpd) Nigel Farage, der Führer der "UK Independence Party" (Ukip), der britischen Unabhängigkeitspartei, lässt die staunende Nation fröhlich winkend zurück. Nach Boris Johnson schleicht sich jetzt also der zweite Hauptverantwortliche für das Referendum über den EU-Austritt aus seiner Verantwortung.

Cannabis

Plädoyer für die Legalisierung weicher Drogen

"Legalize it!"

BERLIN. (hpd) Der Autor Dennis Riehle hat in einem Kommentar beim Humanistischen Pressedienst gefordert, die Freigabe auch sog. "weicher" Drogen generell zu verbieten. Das fordert Widerspruch regelrecht heraus. Frank Nicolai erklärt, weshalb die Legalisierung eher positiv für die Gesellschaft wäre.

Ridley erforscht mit Vogelmalerei Wissenschaftsgeschichte

Die Republik der Vogelgelehrten

BERLIN. (hpd) Vogelbilder können Weltbilder enthalten. Man muss sie nur zu lesen verstehen wie der Ire Hugh Ridley, langjähriger Professor für Germanistik am Dublin University College. Er hat nun nach einem Buch "Darwin becomes Art" "Eine Geschichte der Vogelmalerei in Deutschland. Ornithologie, Illustration und Kunst 1508 - 1914" geschrieben. Sie führt von Dürer über den großen Köthener Ornithologen der Goethe-Zeit Johann Friedrich Naumann bis zu Nolde.

Kommentar

Wäre eine Drogenfreigabe wirklich humanistisch?

BERLIN. (hpd) Zuletzt war es Volker Beck, der damit überraschte. Offenbar hatte er es getan – und unzählige andere Bundesbürger auch. Der Besitz und Konsum von Drogen ist in Deutschland weiterhin ein Tabu-Thema – und wird nur öffentlich, wenn die Boulevard-Presse plötzlich auf einen Skandal aufmerksam wird. Doch abseits der Promi-Welt ist in vielen Großstädten das Problem der Abhängigkeiten von harten Substanzen zum Problem geworden. Kritiker der Strafbarkeit sagen, es sei das Verbot, das den eigentlichen Kick ausmache – und damit Besitz, Handel und Einnahme der Drogen überhaupt erst attraktiv werden ließen.

Asif Mohiuddin im Kreise der Säkularen Humanisten

Wie ein Atheist diskreditiert werden sollte

Wer ist auf der falschen Seite der Geschichte?

BERLIN. (hpd) Die einstmals aufklärerische Linke, die immer auch religionskritisch war (man denke nur an Marx’ Diktum von Religion als "Opium des Volkes"), hat vor dem Kulturrelativismus kapituliert und tabuisiert ausgerechnet Kritik an einer antiaufklärerischen und menschenverachtenden religiösen Ideologie. Ein trauriges Beispiel hierfür ist der Artikel "Der religionsfeindliche Hochstapler" von Timo al-Farooq, welcher im Blog des Magazins "Freitag" erschienen ist. Mit aus dem Kontext gerissenen Zitaten und Polemik an der Grenze des guten Geschmacks bemüht sich der Autor, einen von unserer Hochschulgruppe "Säkularer Humanismus an Berliner Hochschulen" (SHBH) durchgeführten Vortrag zu diskreditieren und dabei insbesondere den Referenten auf Basis substanzloser Anschuldigungen in ein fragwürdiges Licht zu rücken.

Himmlischer Fußball

BERLIN. (hpd) Es soll einen Fußballgott geben, sagen sogar Menschen, denen es nach ihrem Glauben verboten ist, einen anderen Gott neben dem ihrer Hauptreligion zu haben. Andere wiederum sagen, Fußball sei eine Religion und heute mächtiger in ihrem Gebrauch als Islam und Christentum zusammen. Einige organisierte Konfessionsfreie wiederum meinen, diese neue Weltanschauung mit ihren Aufmärschen, Ritualen, Fahnen und Gesängen lenke von der Aufklärung ab. Hat der Siegeszug und der Spitzenplatz dieses Spiels gar etwas mit Humanismus zu tun? Das jedenfalls bejaht der Kulturwissenschaftler Horst Groschopp und behauptet, Fußball sei Teil der humanistischen Kultur.

In eigenen Zooführungen wird Kindern die "Schöpfungsgeschichte" nahegebracht

Tiere der Bibel

BERLIN. (hpd) Im Hamburger Tierpark Hagenbeck wurden am vergangenen Freitag Kinder missioniert. Ihnen wurden von der katholischen Kirche die "Tiere der Bibel" nahegebracht. Dabei wurde auch ein Walross gesegnet.

Termine

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Wegweiser in viele Richtungen

Wenn Life-Coaches zu Weltdeutern werden

Experten für alles

In unserer zunehmend spezialisierten Gesellschaft erscheint der Life-Coach als Gegenmodell: er beansprucht nicht Expertise für ein einzelnes Beratungsfeld, sondern für „das Leben“ selbst. Je umfassender dieses Versprechen, desto dringlicher stellt sich jedoch die Frage nach seiner fachlichen Grundlage – und nach den Risiken von Grenzüberschreitungen, Dogmatismus und Conspirituality.

Ilse Aigner

Ilse Aigner und das höchste Staatsamt

Wie viel Christentum verträgt die Bundespräsidentschaft?

Die CSU möchte Ilse Aigner als Nachfolgerin von Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue sehen. Die katholische Politikerin bekennt offen, wie sehr ihr Glaube ihr Leben und ihre politischen Entscheidungen prägt. Das ist ihr gutes Recht. Doch wie steht es um die weltanschauliche Neutralität eines Staatsoberhauptes, das auch die Hälfte der Bevölkerung repräsentieren soll, die keiner Religion angehört?

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Eine interessante journalistische Monographie

„Wie die Demokratische Partei Trump großmachte“

Welchen indirekten Anteil die Demokraten selbst an Trumps Wahlsiegen hatten, wird in Berichterstattungen und Diskussionen häufig ignoriert. Dass sie sich zugunsten des großen Geldes von den kleinen Leuten abgewandt haben, ist in einem Buch zum Thema die zentrale These: „Die Undemokraten“ von Jörg Wimalasena.

Millionen für die katholische Kirche

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Die katholische Kirche erfreut sich an den knapp 800 katholischen Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen, werden sie doch zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand bezahlt. Wenn aber eine verschuldete Stadt eine solche Schule für viele Millionen Euro renoviert und die Kirche um Hilfe bittet, wird diese Bitte wortreich zurückgewiesen. Das zeigt ein Fall aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Haan.

„Janosch“

Erinnerungen an Janosch

„Falsche Propheten schreiben sich mit f wie Fogel…“

Der Zeichner, Schriftsteller und Kinderbuchautor Janosch („Oh, wie schön ist Panama“) ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Die Giordano-Bruno-Stiftung erinnert an ihren ehemaligen Beirat („Herr Jott“, wie er sich manchmal nannte, verließ die Stiftung 2023 aus Altersgründen) mit dem Beitrag, den Michael Schmidt-Salomon 2021 zum 90. Geburtstag von Janosch verfasst hat.

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Die stille Umdeutung des Unterhaltsvorschusses

Politische Debatten verraten oft mehr durch ihre Begriffe als durch die konkreten Maßnahmen, über die gestritten wird. Das gilt auch für die aktuelle Diskussion um den Unterhaltsvorschuss. Nachdem Bundesfamilienministerin Karin Prien ihren ursprünglichen Vorschlag, den Unterhaltsvorschuss für 16- und 17-Jährige zu streichen, teilweise zurückgenommen hat, wird nun über eine Einkommensgrenze für Alleinerziehende diskutiert.

Säkularer Stand beim Tag der Deutschen Einheit

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Drei Tage, zwei Zelte auf der Einheitsmeile und ein Publikum, das zugewandt stehen blieb: Der Zentralrat der Konfessionsfreien blickt auf ein Bürgerfest zurück, das einen riesigen Zuspruch brachte. Mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionen am Informationsstand stellte er in direkter Nachbarschaft mit dem AK Polis säkulare Politik und die Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islam zur öffentlichen Debatte. Auch der hpd präsentierte sich am Stand.

Bundesadler im Bundesverfassungsgericht

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Das Bundesverfassungsgericht ist in Deutschland zu einer Institution geworden, die hohes Ansehen genießt. Ihm sind wegweisende Entscheidungen zu verdanken. Darüber sollte allerdings nicht übersehen werden, dass gleichfalls kritische Rückfragen geboten sind. Anlass zur Kritik bieten nicht nur die Entscheidungen, die das Karlsruher Gericht zu den Vorrechten der Kirchen getroffen hat.

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Die geplante Verleihung des „Marburger Leuchtfeuers 2026“ an Bilal Farouk El-Zayat sorgt für Kontroversen. Im Zentrum der Debatte stehen seine dokumentierten Verbindungen zu islamistischen Milieus und der Umgang der Humanistischen Union Marburg mit der Kritik an ihrer Preisträgerwahl.

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„Warum sind manche Länder reich und andere arm?“ – Das war die Ausgangsfrage, die sich drei Ökonomen gestellt haben. Zur Beantwortung der Frage wählten sie jedoch einen für die Ökonomie unüblichen Ansatz, denn sie interessierten sich dezidiert für den Einfluss der Religion auf die historische Entwicklung des Wirtschaftswachstums. Sie kamen zum Ergebnis, dass Religion das Wachstum sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

El-Zayat wiegelt ab

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