Termine

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Der Humanistische Pressedienst übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern/Verbänden. Die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Angaben und die Durchführung der Veranstaltung verbleibt daher ausschließlich bei den Veranstaltern/den Verbänden.

Foto: Evelin Frerk

28. 02.

Stiftet Religion Gerechtigkeit? - Eine Frage - drei Perspektiven: humanistisch, christlich und christlich-interreligiös

Podiumsdiskussion u.a. mit Michael Schmidt-Salomon an der Leuphana Universität Lüneburg

"Kein Weltfrieden ohne Religionsfrieden" lautet ein bekanntes Zitat des Gründers der Stiftung Weltethos Hans Küng. Klar ist: Wer sich für mehr Gerechtigkeit einsetzt, setzt sich auch für den Frieden ein. Aber welche Rolle spielen die Religionen bei einem solchen Engagement? Sind sie Bremse oder Motor auf dem Weg zu einer gerechteren Welt? Über diese Fragen diskutieren Dr. Michael Schmidt-Salomon (Mitbegründer der humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung), Michael Elsner (Geschäftsführer der "Neuen Arbeit Lüneburg/Diakonie") und Klaus Poehls (Vorsitzender der Initiative Weltethos e.V.). (weiter...)

Alan Posener, Foto: © E. Frerk

Alan Posener, Foto: © E. Frerk

03. 03.

Martin Luther: Eine feste Burg der Glaubens- und Gewissensfreiheit?

Diskussionsveranstaltung der Säkularen Grünen Berlin mit Alan Posener (Publizist)

Das Jahr 2017 wird als "Lutherjahr" oder "Reformationsjahr" gefeiert. Erinnert wird an das symbolisch bedeutsame "Anbringen von 95 Thesen" des Theologen Martin 
Luther an der Schlosskirche zu Wittenberg vor 500 Jahren. Die Folgen dieser Protestaktion gegen den päpstlichen Ablasshandel waren politisch dramatisch und wirken bis in die Gegenwart unvermindert nach. Die Römisch-Katholische Kirche erlebte nach ihrer Trennung von der orthodoxen Kirche im Jahr 1054 die zweite große Kirchenspaltung. Die Aufspaltung in viele verschiedene Richtungen und Traditionen setzte sich bis in die Gegenwart fort. (weiter...)

DA!

07. 03.

Humanistischer Salon: Nietzsches Fundamentalkritik am Christentum

Vortrag und Diskussion mit dem Philosophen Hermann Josef Schmidt in Düsseldorf

"Ich gehe durch die Irrenhaus-Welt ganzer Jahrtausende, heiße sie nun "Christentum", "christlicher Glaube", "christliche Kirche", mit einer düsteren Vorsicht hindurch– ich hüte mich, die Menschheit für ihre Geisteskrankheiten verantwortlich zu machen. Aber mein Gefühl schlägt um, bricht heraus, sobald ich in die neuere Zeit, in unsre Zeit eintrete. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

09. 03.

Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes.

Lesung von Autorin Gisela Notz in Erlangen

Die Sozialwissenschaftlerin Gisela Notz hat mit ihrer Studie "Kritik des Familismus" ein bahnbrechendes Grundlagenwerk vorgelegt, das breite Beachtung finden sollte. Denn die Ideologie des Familismus, die die gesellschaftliche Organisationsform aus dem Konzept einer "Idealfamilie" ableitet, hat noch immer Hochkonjunktur und führt unweigerlich zur Diskriminierung von Individuen, die diesem Bild nicht entsprechen. In unseren Breitengraden etwa herrscht das Leitkonzept der bürgerlichen (heterosexuellen) Vater-Mutter-Kind-Kleinfamilie vor, das (noch immer meist unhinterfragt) vielen sozialpolitischen Entscheidungen zugrunde liegt. (weiter...)

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14. 03.

Laut, lauter, Populismus – können wir widerstehen?

Themenabend mit Prof. Dr. Olaf Kramer, Dr. Michael Schmidt-Salomon und Prof. Dr. Hans-Jürgen Puhle in Frankfurt am Main

Populismus ist kein neues Phänomen, aber seit Donald Trump, Marine Le Pen, Brexit und Pegida für viele ein besorgniserregendes. Was aber genau bedeutet Populismus? Warum reagieren die einen besorgt und die anderen begeistert? Welcher Werkzeuge bedienen sich die Populisten? Warum feiern sie ausgerechnet jetzt Erfolge? Müssen wir in Habachtstellung gehen, und welche Werte der liberalen Gesellschaft gilt es zu verteidigen? (weiter...)