Termine

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Der Humanistische Pressedienst übernimmt die Meldungen von den jeweiligen Veranstaltern/Verbänden. Die Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Angaben und die Durchführung der Veranstaltung verbleibt daher ausschließlich bei den Veranstaltern/den Verbänden.

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27. 11.

Malala - Tanztheater über die jüngste Friedensnobelpreisträgerin und ihren Kampf für das Recht auf Bildung

Premiere von und mit Dominik Halamek in der Kulturbühne Hinterhalt

In Pakistan terrorisieren die Taliban im Jahr 2012 die Bevölkerung. Die 15jährige Malala will trotz Drohungen weiterhin die Schule besuchen und lässt sich nicht einschüchtern. Auf dem Weg von der Schule nach Hause stoppen Taliban den Bus, in dem Malala sitzt, und schießen auf sie. Das Mädchen überlebt schwer verletzt, kämpft mutig weiter für ihr Recht auf Bildung und wird so zum Vorbild vieler Jugendlicher auf der ganzen Welt. 2014 erhält Malala den Friedensnobelpreis. Ein gefühlvolles Tanztheater über die jüngste Friedensnobelpreisträgerin und ihrem Kampf für das Recht auf Bildung. (weiter...)

humanistisch.de

02. 12.

"Du hast ein besseres Ich in Dir!": Zur Normalisierung der Selbstvermessung im digitalen Kapitalismus

Online-Vortrag mit den Autor*innen Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski

"Du hast ein besseres Ich in Dir", versprach Apple 2018 und bewarb damit nicht nur seine hauseigene, rundum verbesserte Smartwatch. Der Konzern propagierte zugleich eine digitale Lebensform, die jede Bewegung und Regung sensorisch erfasst und überwacht, die stets aktiver, gesünder und produktiver sein will – kurz: eine Lebensform, die Fortschritt und Freiheit an ständige Kontrolle bindet. In ihrem Vortrag diskutieren Anna-Verena Nosthoff und Felix Maschewski die Wirkmächte von Smartwatches und Fitnesstrackern, sogenannten Wearables, in gesellschaftsphilosophischer Perspektive und gehen dabei u.a. der Frage nach, wie es innerhalb von gut einem Jahrzehnt zu einer beispiellosen Normalisierung digitaler Metrisierungspraxen gekommen ist. (weiter...)

Illustration: Bernd Kammermeier

05. 12.

Evolutionsweg Düsseldorf: 4,6 Milliarden Jahre Erdgeschichte auf 460 m

Führung mit Filmemacherin Ricarda Hinz vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!)

Der Evolutionsweg gewährt uns einen faszinierenden Einblick in die 4,6 Milliarden Jahre alte Erdgeschichte, die auf 460 Metern abgebildet wird: vom Aquazoo-Löbbecke-Museum bis zur Rotterdamer Straße am Rhein. Der Lehrpfad verfügt über 20 Wegpunkte, die über entscheidende Meilensteine der irdischen Evolution informieren, von der Entstehung unseres Heimatplaneten über die Entwicklung des Lebens bis zum modernen Menschen. Ricarda Hinz (DA!-Vorstandsmitglied und Initiatorin des Evowegs in Düsseldorf) lädt Groß und Klein zur Führung (ca. 75 Minuten) am Sonntag, dem 5. Dezember ein. (weiter...)

Foto: Gerd Altmann auf pixabay.com

07. 12.

Die Coronavirus-Pandemie – ökonomische, gesellschaftliche und politische Folgen für Europa

Hochkarätig besetztes Symposium an der Universität Frankfurt

Die Wissenschaft lehrt uns, dass die Corona-Pandemie nicht die letzte Pandemie sein wird, mit der Europa konfrontiert wird. Somit drängt sich eine sorgfältige Reflektion der bisher gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse in der COVID-19-Pandemie regelrecht auf. Ziel des Symposiums wird es sein, die europäische Solidarität und Pandemiepolitik, die soziologischen und (medizin)ethischen Herausforderungen der Pandemie und das Spannungsfeld zwischen Corona-Maßnahmen, Grundrechten und wirtschaftlichem Erfolg zu analysieren. Im Rahmen des Symposiums soll es Impulse aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik geben, um zukünftige Pandemien mit besseren Lösungsansätzen zu bewältigen. (weiter...)

Foto: Evelin Frerk

08. 12.

"Feministische Perspektiven auf Mutterschaft"

Virtuelle Veranstaltung mit der Sozialwissenschaftlerin und Historikern Gisela Notz

Es gibt kaum einen Begriff, der so zum Mythos erhoben wird, wie Mutterschaft. Dass ein Leben ohne Kinder sinnerfüllt sein kann, wird bis heute kaum akzeptiert. Nicht selten werden "kinderlose" Frauen der Flucht aus der Verantwortung bezichtigt. In diesem Vortrag geht es um die Geschichte der Mutterschaft, die immer im Zusammenhang mit der familistischen Ideologe zu sehen ist, nach der die Gesellschaft sich aus Kleinfamilien zusammensetzt, die aus heterosexuellen Paaren und deren eigenen Kindern besteht. Die biologische Mutterschaft außerhalb des ideologisierten Status der Kleinfamilie wurde zu allen Zeiten diskriminiert. (weiter...)