Bundesadler im Bundesverfassungsgericht

75 Jahre Bundesverfassungsgericht

Erfolgreich, aber mit getrübter Bilanz

Das Bundesverfassungsgericht ist in Deutschland zu einer Institution geworden, die hohes Ansehen genießt. Ihm sind wegweisende Entscheidungen zu verdanken. Darüber sollte allerdings nicht übersehen werden, dass gleichfalls kritische Rückfragen geboten sind. Anlass zur Kritik bieten nicht nur die Entscheidungen, die das Karlsruher Gericht zu den Vorrechten der Kirchen getroffen hat.

Die US-Evangelikalen sind Impfmuffel

Während Fachleute die Covid-19-Impfung als wirksamstes Mittel zur Eindämmung der Pandemie feiern und frisch Geimpfte Fotos vom Termin in den sozialen Medien teilen, erweisen sich Amerikas Evangelikale häufig als Impfmuffel. Laut einer Befragung im Februar sind sie die weltanschauliche Gruppe mit der geringsten Impfbreitschaft. Die größte Zustimmung zur Covid-Impfung zeigte sich unter Atheisten und Agnostikern.

60 Jahre Pille in Deutschland:

Hohe Nebenwirkungen, hohe Kosten, wenig Alternativen

Die erste Antibabypille "Anovlar" kam am 1. Juni 1961 auf den deutschen Markt und markierte damit ein neues Zeitalter für die Frau. Doch seitdem hat sich nicht viel getan. Nach wie vor müssen Frauen, die die Pille einnehmen, mit vielen - teils schweren - Nebenwirkungen leben. An verschreibungspflichtigen Verhütungsmitteln für den Mann wird dagegen wenig geforscht.

In eigener Sache

Kein Kommentar!

Ab dem 1. Juni 2021 schaltet der Humanistische Pressedienst die Kommentarfunktion auf seiner Webseite weitgehend ab. Das reguläre Kommentieren der Artikel wird jedoch weiterhin auf den hpd-Präsenzen in den Sozialen Medien möglich sein.

Streit um das Leipziger Paulinum

Schluss mit Kanzel-Culture!

In Leipzig regt sich Widerstand gegen die erneute Forderung der christlichen Lobbygruppe "Paulinerverein", die historische Kirchenkanzel in der Universitätsaula anbringen zu lassen. Der Student_innenRat der Universität Leipzig sowie die Leipziger Regionalgruppe der Giordano-Bruno-Stiftung fordern ein Ende der Kanzeldebatte.

Rezension

"Rassismus für den gehobenen Bedarf"

Aus dem Nachlass des linken Provokateurs Wolfgang Pohrt sind zwei Vorträge aufgetaucht, welche sich mit den Auffassungen zu "Multikultureller Gesellschaft" und "Rassismus" in den 1980er und 1990er Jahren beschäftigen. Gerade die Abneigung von "krankhaftem" Kollektivdenken macht sie heute wieder aktuell, auch wenn das elitäre und zynische Gehabe von Pohrt wohlmöglich posthum noch mehr verstört als früher.

Kolumne: Sitte & Anstand

Mein Weg in die Spiritualität, Teil 12: Latein heilt

Magie ist, wenn man dran glaubt. Die unglaublichsten Sachen können dann geschehen. Menschen werden gesund, Menschen werden krank. Menschen fallen tot um, wenn sie davon erfahren, dass der große Magier sie verflucht hat. (Zumindest wussten das manche Ethnologen zu berichten.) Wollen wir alles nicht in Abrede stellen. Ist alles möglich. Die Seele des Menschen ist kreativ und offen für Einflüsse. Der Körper auch. Man muss nur beide in einen entsprechenden Zustand der Willfährigkeit versetzen.

Interview mit der im Irak lebenden feministischen Aktivistin Maryam

Überleben in einer frauenfeindlichen Gesellschaft

"Der Hijab steht für Empowerment und Befreiung – als Symbol des Feminismus." Mit diesem Slogan wird der Schleier (Hijab) in der westlichen Welt als Ausdruck von Frauenrechten und in Kampagnen gefeiert, beispielsweise beim sogenannten "World Hijab Day". Diese Aussage, die ich zum ersten Mal gehört habe, als ich nach Europa kam, unterscheidet sich radikal von der Propaganda, die dort gefördert wird, wo ich aufgewachsen bin – im Irak. Die Macht wird dort nur den Männern zugeschrieben, während Frauen gehorsam sein müssen.

England und Wales: Wird Sterbehilfe bald legalisiert?

Wer in England und Wales selbstbestimmt sterben möchte, muss aktuell noch in die Schweiz reisen. Doch das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Die meisten Menschen im Vereinigten Königreich begrüßen die Erlaubnis begleiteten Sterbens für unheilbar kranke und leidende Personen. Dies spiegelt sich auch in der Politik wieder. Am Mittwoch stellte Baroness Molly Meacher einen Gesetzesentwurf zur Sterbehilfe im House of Lords vor.

Geplanter Standort für das "House of One" in Berlin-Mitte.

Kommentar zum "House of One"

Das Haus des Einen zahlen alle

Nun geht es tatsächlich los! In Berlin wird mit der Errichtung des Sakralbaus "House of One" begonnen. Gestern war Grundsteinlegung für ein religiöses Gebäude, das zu großen Teilen aus Steuermitteln bezahlt werden wird.

Spanien

València verliert gegen den Immobilienhai katholische Kirche

34.961 Immobilien hat die katholische Kirche in Spanien auf ihren Namen eintragen lassen. Dabei stützte sie sich besonders auf ein Gesetz von 1998, welches die Eintragungen vereinfachte. In der ostspanischen Stadt València sind das allein 39 Immobilien. Bei einigen von ihnen handelt es sich nicht um Tempel, sondern zum Beispiel Wohnhäuser und Werkstätten. Obwohl die Stadt keine Chance sieht, einige der Immobilien wieder in den eigenen Besitz zu bekommen, könnten Privatperson Rückgaben erreichen.

Termine

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358 Fälle von Kinderehen, aber nur acht rechtskräftige Aufhebungen: Zahlen aus Baden-Württemberg werfen Fragen zum Schutz minderjähriger Betroffener auf. Wie gehen die Behörden mit solchen Fällen um, und welche Rolle spielen rechtliche Hürden, gesellschaftliche Strukturen und religiöse Traditionen? Ein Blick auf die Hintergründe eines Problems, bei dem der Schutz von Kindern im Mittelpunkt stehen sollte.

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Die Ergebnisse des historischen Forschungsprojekts liegen vor

Hirnforschung und NS-Verbrechen

Das von der Max-Planck-Gesellschaft geförderte unabhängige Verbundprojekt zur Identifizierung von Opfern der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und anderen Formen der NS-Verfolgung, von denen Hirnpräparate in zwei Max-Planck-Instituten (vormals Kaiser-Wilhelm-Instituten) zu wissenschaftlichen Zwecken gesammelt wurden, ist nach neun Jahren abgeschlossen. Anlass waren Funde von Hirnschnitten im Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin sowie im Historischen Archiv des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München.

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In Österreich gibt es seit dem 15. Oktober einen Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung, in Deutschland gibt es den Schutzbrief gegen weibliche Genitalverstümmelung bereits seit Februar 2021. Eva Matthes fasst für den hpd Unterschiede und Gemeinsamkeiten zusammen.

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Das Bertha von Suttner-Studienwerk (BvS) begrüßt seine neuen Stipendiat*innen. Die Auswahlkommission hatte auch in diesem Jahr keine leichte Aufgabe: Aus mehr als 170 Bewerbungen galt es, die zehn überzeugendsten Kandidat*innen auszuwählen. Ab Oktober werden sie vom Studienwerk gefördert und in das stetig wachsende BvS-Netzwerk aufgenommen.

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Unmittelbar vor dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen lädt das Filmfest „FrauenWelten“ vom 18. bis 24. November 2026 ins Kino in der KulturBrauerei in Berlin ein. 32 Filme aus 29 Ländern, drei Themenschwerpunkte und 27 Premieren zeigen, wie Frauen sich patriarchaler Macht widersetzen.

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Deutsches Kinderhilfswerk warnt vor weiteren finanziellen Belastungen und Ungleichbehandlungen von Familien

Da sich durch die geplanten Reformen die Schere zwischen der maximalen Entlastungswirkung des Kinderfreibetrages und dem Kindergeld immer weiter öffne, entstehe eine finanzielle Schieflage zulasten von Familien aus dem unteren und mittleren Einkommenssegment. Das Deutsche Kinderhilfswerk findet daher, dass die geplanten Anpassungen in die völlig falsche Richtung gehen.

Säkularer Stand beim Tag der Deutschen Einheit

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Drei Tage, zwei Zelte auf der Einheitsmeile und ein Publikum, das zugewandt stehen blieb: Der Zentralrat der Konfessionsfreien blickt auf ein Bürgerfest zurück, das einen riesigen Zuspruch brachte. Mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionen am Informationsstand stellte er in direkter Nachbarschaft mit dem AK Polis säkulare Politik und die Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islam zur öffentlichen Debatte. Auch der hpd präsentierte sich am Stand.

Bundesadler im Bundesverfassungsgericht

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