Itamar Ben-Gvir

Kommentar

Kein Beweis für Völkermord, aber ein Warnsignal

Itamar Ben-Gvir fordert die gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza und spricht ihnen offen ihre Menschlichkeit ab. Seine Äußerungen sind kein Beweis für einen Völkermord, offenbaren aber eine erschreckende politische Verrohung. Warum gerade diese Unterscheidung zwischen politischer Haltung, Kriegsverbrechen und Genozid entscheidend ist.

„Aktionsprogramm Aufklärung“

TRIER. (hpd) Heute ist der offizielle Auftakt zum "Aktionsprogramms Aufklärung". Auf dem Trierer Domvorplatz findet vom 18. bis zum 21. Februar 2013 als Dauerkundgebung ein Aktionsprogramm  statt. Mit verschiedensten Veranstaltungen wird anlässlich der Frühjahrstagung der Bischofskonferenz die bisher mangelnde Aufklärung des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche thematisiert.

Notizen aus Polen (4)

POLEN. (hpd) Bemerkenswertes aus säkularer Sicht (Zeitraum 04.02. – 17.02.13). Sexuelle Übergriffe in polnischen Schulen, eine Gesetzesinitiative zur Legalisierung des Schächtens, eine Gerichtsverhandlung zwölf Jahre nach Beschädigung einer Papststatue und die Diskussion in Polen um den Papst-Rücktritt.

Gefangen für immer

BERLIN. (hpd) „Unter Menschen“ ist ein Film über eine versuchte Wiedergutmachung. Kein Tierfilm. Obwohl er von 40 Affen handelt, Schimpansen, die 15 Jahre lang für Experimente mit AIDS- und Hepatitis-Viren herhalten mussten.  20 Jahre lang lebten sie voneinander isoliert auf engstem Raum. Claus Striegel und Christian Rost begleiteten über zwei Jahre ihre Gewöhnung an ein neues Leben in einem Safaripark.

Konferenz gegen Unterdrückung von Frauen

FRANKFURT/M. (hpd) Zum Internationalen Frauentag am 8. März treffen sich einige der bekanntesten islamkritischen Frauen- und Menschenrechtlerinnen der Welt in Frankfurt. Ihr Thema: Der arabische Frühling als weibliche Revolution und Säkularismus in der islamischen Welt.

Das Theater mit der Abdankung

ODERNHEIM. (hpd) Der Ratzinger-Papst verabschiedet sich von seinem Papstamt mit einem Paukenschlag, den es so seit fast 600 Jahren nicht mehr gegeben hat, als nämlich Papst Coelestin V. nach ein paar dürren Regierungsmonaten auf sein Amt verzichtet hatte. Coelestin also der erste Resignationspapst, Benedikt XVI. in gehörigem Zeitabstand der zweite. Ein Kommentar von Hubertus Mynarek

Besuch aus dem All

(hpd) Er heisst "Asteroid 2012 DA14" und wird heute Abend in einer Entfernung von nur 28.000 Kilometer die Erde passieren. Das ist in kosmischen Maßstäben sehr dicht. Viele geostationären Satelliten sind weiter von der Erde entfernt.

Ausmaß steigender sozialer Ungleichheit

(hpd) Der Sozialhistoriker Hans-Ulrich Wehler belegt in seinem neuen Buch das Auseinanderdriften von Arm und Reich. Er macht dies mit einer Fülle von statistischen Daten deutlich, unterlässt aber eine nähere Analyse zu den Ursachen für diese Entwicklung.

Hochschulen als Ziel von Missionierung

WEIMAR. (hpd/fgw) Die hiesige Lokalausgabe der „Thüringer Allgemeine“ berichtete gestern in großer Aufmachung „Evangelischer Hochschulbeirat nimmt Arbeit auf“. Das wirft gleich mehrere Fragen auf: Was ist denn das für ein Gremium? Immerhin klingt die Bezeichnung „Beirat“ sehr amtlich.

Dresden am 13. Februar 2013

DRESDEN. (hpd) Zum Gedenken an die Opfer des Nazi-Terrors und gegen die Umdeutung dieses Gedenktages durch die Neonazis gingen am Mittwoch über 15.000 Menschen in Dresden auf die Straße. Mit unterschiedlichen Mitteln wollten sie ihrem Verlangen Ausdruck verleihen, dass die Bevölkerung Dresdens keinen Nazi-Aufmarsch mehr dulden wird.

Iranischer Blogger in Gefahr

KÖLN/BERLIN. (hpd) Vor einiger Zeit stellte das derzeit meistgelesene und zitierte Nachrichtenportal im Iran, Baztab, fest, dass sich die Jugend des Landes "wie ein Tsunami" vom Islam abwendet. Das Portal wird vom ehemaligen Kommandeur der Revolutionsgarden Mohsen Rezai betrieben. Es ist also, obwohl dort auch kritische Stimmen zu Wort kommen, staatsnah.

„Benedikt war kein schwacher Papst“

OBERWESEL. (hpd) Die Nachricht vom Rücktritt des Papstes schlug ein wie eine Bombe. Doch was waren die Gründe für diesen Schritt? Und was wird von dem Pontifikat Benedikts XVI. bleiben? Der hpd fragte nach bei Michael Schmidt-Salomon, der unlängst zur Neuausgabe der „Politik der Päpste“ von Karlheinz Deschner ein umfangreiches Nachwort schrieb, das die Amtszeiten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. behandelt.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?