Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Wallace-Jahr 2013

KASSEL. (hpd) Der vor zehn Jahren gegründete Arbeitskreis (AK) Evolutionsbiologie wurde kürzlich vorgestellt. Die Vereinigung hat anlässlich des 100. Todesjahres für 2013 das "Wallace-Jahr" ausgerufen, und das Naturhistorische Museum in London stellte inzwischen alle Briefe von Wallace online, damit er aus dem Schatten Charles Darwins heraustreten kann. Worum geht es?

„Die Achse der Abtrünnigen“

(hpd) Der Journalist Marco Carini geht in „Die Achse der Abtrünnigen. Über den Bruch mit der Linken“ der persönlichen und politischen Entwicklung ehemaliger Kommunisten von Arthur Koestler bis Götz Aly nach. Es handelt sich um eine überaus anregende und informative Darstellung, der allerdings ein wenig mehr Analyse gut getan hätte.

Ohne Regeln „von oben“ bist du frei

(hpd) Vor fünf Jahren machte das „Ferkelbuch“ gerade Furore. Das Jugendbuch „Gott gibt es wohl nicht“ des schwedischen Autors Patrik Lindenfors geht auch davon aus, dass es Götter nicht gibt und Ungläubigkeit in erster Linie Freiheit bedeutet. Trotzdem dürfte es kaum ins Visier einer wildgewordenen Familienministerin geraten.

Mut gegen Neonazis

DRESDEN. (hpd) Die Gesellschaft zur Förderung von Aufklärung, Humanismus und Religions-Freiheit e.V. (gbs Dresden) ruft humanistisch gesinnte Bürgerinnen und Bürger Dresdens auf, sich am 13. Februar dem Protest gegen rechte Kundgebungen und Demonstrationen anzuschließen.

Bei den Kirchen ist alles im Trend

AUGSBURG. (hpd/fowid) Im Jahr 2012 setzte sich die Schrumpfung der beiden Großkirchen und die Zunahme des Anteils konfessionsfreier Menschen fort. Laut der "Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland" (Fowid), lag das abgelaufene Jahr 2012 genau im Trend der vergangenen beiden Jahrzehnte.

Nachkommen von Affen und Schweinen?

BERLIN. (hpd) Wen meint der ägyptische Staatspräsident Mohammed Mursi, wenn er sagte, dass  "Zionisten Blutsauger sind, Kriegstreiber, Nachkommen von Affen und Schweinen"? Antisemitismus und Bündnispolitik im Nahostkonflikt überfordern die westliche Intuition. Doppeldeutigkeiten und Antisemitismen haben Tradition.

„Religionskritik als Sprachrohr des Rassismus“

(hpd) Anfang Dezember, kurz bevor der Bundestag über das neue Beschneidungsgesetz abstimmte, erschien ein schmales Bändchen über die Debatte, die seit dem Sommer so intensiv geführt worden war. Es enthält neben dem Vorwort zwei Aufsätze, die sich mit zwei unterschiedlichen Aspekten befassen und von sehr unterschiedlicher Qualität sind.

Die Grimms, Großmutter und das Grundgesetz

MARBURG. (hpd) Als "Knastologen" stellte Prof. Dr. Karl Braun am vergangenen Montag den Besuchern der Alten Universität den Journalisten Dr. Heribert Prantl vor. In der vollbesetzten Alten Aula der Philipps-Universität nahm der Redakteur der Süddeutschen Zeitung (SZ) den mit 5.000 Euro dotierten Brüder-Grimm-Preis 2012 entgegen.

Konkordatslehrstühle vor dem Ende?

MÜNCHEN. (hpd) Völlig überraschend - auch für säkulare Organisationen -, haben die bayerischen Bischöfe vor ein paar Tagen erklärt, dass sie auf ihr im Bayerischen Konkordat zugebilligte Vetorecht bei der Besetzung von 21 Lehrstühlen an den Bayerischen Universitäten zukünftig verzichten wollen. Weitere Erklärung: keine.

Der Komet im Cocktailglas

(hpd) Wie schon sein erstes Buch "Keine Panik" ist auch das gerade erschienende Buch ein Aufklärungswerk im besten Sinne. Dieses mal erklärt Florian Freistetter uns, wie sehr wir Menschen Teil des Weltalls sind. Selbst - nein: vor allem dann, wenn wir nicht daran denken.

Lost Property Wasted Life

UNGARN. (hpd) "Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht." Das sagte einst Amschel Meyer Rothschild, der Schöpfer der Rothschilddynastie, eine Bankerfamilie, die sich im Laufe der Zeit zu einer europäischen Finanzinstitution entwickelt hat. Diese Anschauung scheint sich bis in die heutige Gegenwart durchgesetzt zu haben.

Tauben sind keine Legastheniker

BERLIN. (hpd) Kolkraben täuschen ihre Artgenossen und beweisen damit, dass sie sich in sie hineinversetzen können. Im Sinai benutzen die unscheinbaren Graudrosslinge unterschiedlich gereihte, fast syntaktisch aufgebaute Signale, um sich vor Raubvögeln aus der Luft oder Schlangen zu warnen. Gleiches entdeckte man erst kürzlich bei den Berberaffen. Sind Vögel also genauso schlau wie diese Primaten?

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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