Präsentation „Religionsunterricht für alle“

Anmerkungen zu den Entwicklungen in Niedersachsen und Hamburg

Konfessioneller Religionsunterricht – ein Dauerproblem

Das Land Niedersachsen führt aktuell einen „Christlichen Religionsunterricht“ ein, der Anlass für kritische Rückfragen bietet. Begrüßenswert ist es, dass das Bundesland neben dem bekenntnishaften Religionsunterricht nun auch in den Grundschulen das Fach Ethik anbieten wird. Zu einem solchen Schritt hat sich der benachbarte Stadtstaat Hamburg bis heute nicht entschließen können. Eine Petition der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft setzt jedoch den Impuls, dass der Hamburger Senat dies nachholt.

Mörderische Identitäten

(hpd) Es sind vor allem die Erfahrung seines eigenen Lebens, die den Autor darüber zum Nachdenken bewegten, was dazu führen konnte, dass sich der Islam heute in einer Weise darstellt, die nicht nur, aber vor allem den Westen ängstigt. Dieses Nachdenken in Form des Essays „Mörderische Identitäten“ nach-zu-lesen ist genussvoll und lehrreich, wenn auch nicht immer unwidersprochen.

Gewalt und Missbrauch auch im Jugendverband

MÜNCHEN. (hpd) Die bisher bekannt gewordenen Taten von Misshandlungen und sexuellem Missbrauch beschränkten sich vorwiegend auf katholische Internate, Kollegien und Seelsorgeeinheiten. Der große Bereich der katholischen Jugendorganisationen schien davon verschont geblieben zu sein. Dieser Eindruck täuscht. Auch dort kam es zu Gewalt und Missbrauch.

Religionskritiker III: 20. und 21. Jahrhundert

(hpd) Als Religionskritiker sollen im Folgenden einige Denker mit ihren Auffassungen entlang der historischen Chronologie kurz portraitiert werden. Zwar besteht eine Gemeinsamkeit in der grundlegenden Kritik an Religion allgemein oder an besonderen Religionen. Es handelt sich allerdings nicht immer um Atheisten, kamen die Dargestellten doch auch auf Basis einer agnostischen, deistischen oder pantheistischen Auffassung zu ihren Einwänden.

Pilger Mu (72)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Rationalismus in Polen

WARSCHAU. (hvd/hpd) Im Dezember 2009 fand in Pobierowo bei Stettin unter dem Motto „Rationalismus in der Gesellschaft“ eine Generalversammlung der Polnischen Rationalisten-Vereinigung (PRV) statt. Auch Anlass für einen kurzen Überblick. Von Elzbieta Binswanger-Stefanska

Auge um Auge?

MÜNCHEN. (hpd) Das aktuell wohl medienwirksamste Thema der letzten Wochen ist der Kindesmissbrauch. Wie kaum ein zweites geeignet, das Volk in Aufregung, seine Seele zum Kochen und seine Stammtischbelegschaften zur Verbrüderung zu bringen. Schließlich gibt es doch kaum Verwerflicheres, Abscheulicheres, Gemeineres als der Missbrauch an Minderjährigen, Schutzbefohlenen, Hilflosen.

Islamophobie in Österreich

(hpd) Der von den beiden Sozialwissenschaftlern John Bunzl und Farid Hafez herausgegebene Sammelband „Islamophobie in Österreich“ will anhand von Fallstudien zu Medien, Politik und Schulbüchern über den stereotypen Umgang mit dem Islam und den Muslimen aufklären.

Düsseldorfer Justiz kriecht zu Kreuze

DÜSSELDORF. (hpd) Wenigstens einen punktuellen Teilsieg konnte das Verfassungsgebot der religiös-weltanschaulichen Neutralität in Düsseldorf erringen – so konnte man nach dem Beschluss der örtlichen Gerichtspräsidenten vom Februar 2010 meinen, wonach im neuen Düsseldorfer Justizzentrum in den Gerichtssälen keine Kreuze mehr angebracht werden sollten, weil das der staatlichen Neutralität widerspreche.

„Jetzt reden wir!“

BERLIN. (hpd) In den vergangenen Wochen wurde viel über sexuellen Missbrauch und Prügelstrafen in kirchlichen Heimen und Internaten gesprochen. Nun melden sich die Betroffenen selbst zu Wort: Am 15. April wollen sie mit einer Demonstration in Berlin auf ihre Anliegen aufmerksam machen.

Müller, Missbrauch, Meinungsfreiheit

MARBURG/REGENSBURG (hpd) Wenn es darum geht, weltanschauliche Gegner zu diskreditieren, nimmt es der Regensburger Bischof Gerhard Müller mit der Wahrheit nicht immer so genau. Gegen Kritik geht er seinerseits häufig nicht mit Argumenten, sondern mit juristischen Mitteln vor. Nun hat das Bistum Regensburg eine Einstweilige Verfügung gegen den Verantwortlichen eines Blogs erwirkt. Die Umstände des Verfahrens sind skandalös. Konsequenz: ein Spendenaufruf.

Religionskritiker II: Neuzeit

(hpd) Als Religionskritiker sollen im Folgenden einige Denker mit ihren Auffassungen entlang der historischen Chronologie kurz portraitiert werden. Zwar besteht eine Gemeinsamkeit in der grundlegenden Kritik an Religion allgemein oder an besonderen Religionen. Es handelt sich allerdings nicht immer um Atheisten, kamen die Dargestellten doch auch auf Basis einer agnostischen, deistischen oder pantheistischen Auffassung zu ihren Einwänden.

Am Anfang standen nur Visionen

GÖTTINGEN. (hpd) Ostern steht im Zentrum der christlichen Kirchen. Es ist die Feier der vorgeblichen Auferstehung des Sohn Gottes, Jesus Christus, der nach den Berichten im Neuen Testament den Tod überwunden hat und dies damit auch den Menschen verheißt. Wenn es so gewesen sein sollte. Eine Richtigstellung von Gerd Lüdemann

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

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Keine Frauen auf dem Eiffelturm

Eine hinduistische Besuchergruppe verlangte, dass weibliche Beschäftigte, die auf dem Eiffelturm Dienst tun, während ihres Besuchs nicht zu sehen sein dürfen. Die Betreibergesellschaft kam der Forderung nach. Das sorgt in Frankreich für Empörung und hat einen Streik der Beschäftigten ausgelöst.

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Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

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Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?