2008: 28 Millionen Konfessionsfreie

BERLIN/HANNOVER/AUGSBURG (bfg/fowid) Im November 2008 hat auch die EKD ihre Mitgliederzahlen zum 31.12.2007 veröffentlicht und somit liegen jetzt für die beiden großen Kirchen diese Mitgliederzahlen vor. Gerhard Rampp, vom Bund für Geistesfreiheit in Augsburg, hat einmal genauer nachgeschaut.

Der HVD ist nicht religionsfeindlich

BERLIN. (HVD/hpd) Nachdem der Autor des hpd-Beitrages „Die religiöse Dressur des Kindes“ sich heute förmlich gegen die öffentliche Fehlinterpretation und politische Instrumentalisierung seines Textes verwahrt hat (solche Interpretationen durch „Pro Reli“ standen am Ende des vergangenen Jahres in mehreren regionalen und bundesweiten Zeitungen zu lesen), wehrt sich nun der Humanistische Verband Berlin erneut gegen den von Dr. Christoph Lehmann, Vorsitzender des Vereins „Pro Reli“, erhobenen Vorwurf der Religionsfeindlichkeit.

Zur Zuspitzung im „Pro-Reli"-Streit

(hpd) Der Autor Thomas Häntsch stellt klar, dass er sich von dem Vorsitzenden von „Pro Reli" vereinnahmt fühlt, indem seine Veröffentlichungen unbeteiligten Dritten untergeschoben werden und als Streitball für gegenseitige Anfeindungen benutzt werden. Er hat dem hpd dazu seine Stellungnahme übermittelt.

Notizen aus den Niederlanden

(hpd) Widersprüchliches aus einem kleinen Land, wie: Muslime gegen eigene Schulen, böse und gute Affen, Muslime in Frauenhäusern, Humanisten gegen Menschenrechte, Homosexuelle gegen Homosexualität sowie immer wieder etwas Neues von Wilders. Und „Wer hat Angst vor Zwarte Piet?"

„Deutsche Zustände, Folge 7"

(hpd) Zum siebten Mal legt eine Wissenschaftlergruppe um Wilhelm Heitmeyer in „Deutsche Zustände" Ergebnisse ihrer empirischen Analysen zur Verbreitung „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit" in Deutschland vor. Obwohl sich in der Tendenz erfreulicherweise ein Rückgang konstatieren lässt, besteht weiterhin noch ein relativ hoher Sockel entsprechender Einstellungen und Ressentiments.

Religions- und Weltanschauungsunterricht

BERLIN. (hpd) Kurz vor der „Weihnachtpause" veröffentlichte die Senatsverwaltung die aktuellen der Zahlen der Teilnahme von SchülerInnen am Religions- und Weltanschauungsunterricht an Berliner Schulen. Die Zahlen schreiben den Trend der vergangenen Jahre fort. Es gibt keine überraschenden Ausreißer.

Kann denn Feiern Sünde sein?

LOSHEIM. (a3ws) Die „Aktion 3.Welt Saar" forderte Hilfsorganisationen auf, den Appell ‚Brot statt Böller' einzustellen. „Der Aufruf trägt eine gehörige Portion Lustfeindlichkeit zur Schau. Mit seinem Appell an das schlechte Gewissen richtet er zudem politischen Flurschaden an", so Roland Röder, Geschäftsführer der „Aktion 3.Welt Saar".

Gespensterjagd auf Humanismus

BERLIN. (hpd) Wer gestern (28.12.2008) die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ aufschlug, dem fiel auf Seite 4 ein Wahlplakat der CDU aus den frühen 1950ern ins Auge, dessen Historie eine eigene Geschichte hat, und man dachte prompt, nicht nur der Kalte Krieg kehrt zurück, sondern von Moskau aus werden nun schon wieder Marionetten – „Pankower Freidenker“ – gesteuert, die mittels des (angeblich atheistischen) Humanistischen Verbandes (HVD) und seinem Schulfach „Lebenskunde“ den Kommunismus und die DDR wach halten.

„Pro Reli“ – üble Nachrede gegen den HVD

BERLIN. (HVD/hpd) Der Vorsitzende des Vereins Pro Reli, Dr. Christoph Lehmann, hat gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe v. 28.12.2008) behauptet, dass sich der Humanistische Verband (HVD) durch „religionsfeindliche und -diffamierende Äußerungen“ auszeichne. Als Beleg dafür wird ein Text mit dem Titel „Die religiöse Dressur des Kindes“ angeführt, der sich auf der Internetseite des Humanistischen Pressedienstes hpd befinde. Weiterhin wird durch Christoph Lehmann wahrheitswidrig behauptet, im Fach Lebenskunde werde „eine Interpretation von Religion gegeben, die von Religionsfeindlichkeit geprägt sei.“

Frieden und Wahrheit sei auf Erden

BERLIN. (hpd) Zur Einstimmung auf ein paar ruhige Tage zum Jahresende, die jeder nach seinem Gusto und seiner Religion leben wird, sollte man sich entspannen und die Dinge einmal etwas ironischer betrachten. In diesem Sinne eine humanistische Weihnachtsbotschaft an die Initiative „Pro Reli".

Religiöse Ethik - ein Wintermärchen?

BERLIN/BAD RADKERSBURG. (hpd) In den Unterschriftssammlungen zum aktuellen Volksbegehren in Berlin wird immer wieder ein grundsätzliches Thema genannt: „Ohne Religion gibt es keine Werte". Diese Thematik spielt auch außerhalb Berlins eine Rolle und der Philosoph Gerhard Streminger hat dazu ein paar Gedanken formuliert.

Die unerschöpfte Theorie

Nach der Kurzrezension für Eilige von Armin Pfahl-Traughber hier die große Rezension für langsame Genießer von Andreas Müller. "Die unerschöpfte Theorie" dokumentiert den fast gleichnamigen Bildungskongress von 2007, beinhaltet also die dortigen Vorträge in angepasster schriftlicher Form. Beleuchtet er die Thematik angemessen oder wäre der Kongress besser ausgestorben?

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

Nackte Frauenstatue und Eiffelturm

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Eine hinduistische Besuchergruppe verlangte, dass weibliche Beschäftigte, die auf dem Eiffelturm Dienst tun, während ihres Besuchs nicht zu sehen sein dürfen. Die Betreibergesellschaft kam der Forderung nach. Das sorgt in Frankreich für Empörung und hat einen Streik der Beschäftigten ausgelöst.

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Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

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Zum heutigen Welttag der Suizidprävention wird wieder die weitestgehende Verhinderung von Suiziden propagiert. Die nationale Kampagne verfolgt traditionsgemäß ausschließlich das Ziel, ein „Zeichen für das Leben“ zu setzen. Dabei sollte es in Deutschland verfassungsgemäß längst integrative Ansätze geben: Eine verantwortliche Hilfe zum wohlüberlegten Suizid muss einhergehen mit dem Schutz vor einer Selbstgefährdung von Menschen in akuter Krise, die nicht einsichts- und entscheidungsfähig wären.

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Ein ORF für alle?

Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

Die nun geschlossene "Blaue Moschee" in Hamburg

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