Die Menschenrechte – neu bedacht

(hpd) Menschenrechte sind die im Humanismus der Renaissance durch das Studium der Antike wiederentdeckten und als politische Forderungen der Aufklärung neu formulierten Rechte jeder einzelnen Person. Das Programm der Menschenrechte wurde am 10. Dezember vor sechzig Jahren durch die UNO anerkannt. Sie sind seitdem einklagbar.

60. Jahrestag der Menschenrechtserklärung

BERLIN. (dfw) Der Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften weist ausdrücklich auf den 60. Jahrestag der UNO-Menschenrechtserklärung hin. Am 10. Dezember 1948 billigte die UN-Generalversammlung diese Erklärung, deren zentrale Werte die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet.

Streit um kleine Nackedeis

DUISBURG. (hpd) Unbekleidet spielende Kinder führten im November 2008 zu heftigen Anfeindungen zwischen der Elternschaft und der pädagogischen Belegschaft eines Kindergartens im Duisburger Stadtbezirk Walsum.

Eine Standortbestimmung der GBS

MASTERSHAUSEN. (hpd) Ricarda Hinz, Beiratsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), hat auf dem Stiftungstreffen im September 2008 in Mastershausen Stimmen der Vorstands- und Beiratsmitglieder der GBS eingefangen und zu einem knapp 10-minütigen Film komponiert.

Mehrheit für gemeinsamen Werteunterricht

BERLIN. (hpd) Die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) sind der Meinung, dass es an Schulen einen gemeinsamen Werte- bzw. Ethikunterricht als Pflichtfach geben soll. Christlicher, islamischer oder anderer Religionsunterricht soll zusätzlich und freiwillig sein. Deutlich weniger (44 Prozent) sind der Auffassung, dass die Schüler getrennt werden sollen, in solche, die an einem Religionsunterricht und solche, die an einem Werte- bzw. Ethikunterricht teilnehmen.

Rechtswidrige Intensivbehandlung

BERLIN. (hpd) In einer heute veröffentlichten Presseerklärung hat die „Bundeszentrale Patientenverfügung“ des Humanistischen Verbandes unter Berufung auf die hiesige Staatsanwaltschaft Vorwürfe gegen die Berliner Ärztekammer erhoben, mitverantwortlich zu sein für rechtswidrige Intensivbehandlung entgegen dem Patientenwillen.

Kritisches Denken und Parawissenschaften

FRANKFURT. (hpd) Schon seit dem 19. Jahrhundert erfreuen sich Themen am Rande der Wissenschaft großer Beliebtheit. Neben der rasanten Entwicklung der Wissenschaften suchen viele nach "Dingen zwischen Himmel und Erde", für die die Wissenschaft keine Antwort hat. Bis heute finden Astrologie und Homöopathie Zuspruch, aus den USA kommt der Kreationismus als Herausforderung für die Evolution, und Uri Geller hilft, die Kassen der Fernsehanstalten zu füllen.

GWUP: Skeptiker Heft 4/2008 erschienen

ROSSDORF. (hpd/gwup) Das Magazin der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.) „Skeptiker" behandelt in seinem Heft 4/2008 unter anderem Verschwörungstheorien, die „Mondlandungslüge" und auch James Bond

Christen für gemeinsames Schulfach Ethik

BERLIN. (hpd) In den Diskussionen um „Pro Reli" und „Pro Ethik" in Berlin hat sich eine Gruppe von PfarrerInnen und TheologInnen zu Wort gemeldet, die den jetzigen Zustand in Berlin - gemeinsames Pflichtfach Ethik und individuelle Teilnahme am freiwilligen Religionsunterricht - erhalten wissen wollen.

Atheismus als Wunder

(hpd) Das ist schon wundersam, dass der Atheismus als ein Mirakel erklärt und gleich anfangs vom Autor Lutz von Werder im pluralis majestatis die Erfüllung dieses Mysteriums so versprochen wird: „Wir werden zeigen, dass die Wahrheit jenseits von Theismus und Atheismus liegt.“

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

Termine

12.09.2026

Ideologiekritik & Film 7: Sieben Winter in Teheran

Dokumentarfilm von Steffi Niederzoll im Metropol Kino Düsseldorf (weiter...)

16.09.2026

Wie viel Religion verträgt und braucht die Demokratie?

Streitgespräch zwischen Philipp Möller und Volker Andres in Heilbronn (weiter...)

17.09.2026 - Fr 18.09.2026

»Lösungen für eine bessere Zukunft«

10. Internationaler «Cradle to Cradle-Congress« vom 17. bis 18. September an der TU Berlin (weiter...)

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Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

Der islamische Faschismus

Zeit, das Islamgesetz aufzuheben

Das Zurückdrängen des gefährlichen politischen und gesellschaftlichen Einflusses von Religion beginnt mit ihrer Privatisierung: Das Islamgesetz gehört aufgehoben, das Konkordat gekündigt.

Taliban-Fahrzeug

Mehr Taliban für mehr Abschiebungen

Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

CDC

Wenn die Evidenz nicht widerlegt werden kann, wird die Institution delegitimiert, die sie formuliert

Als im Juni die politisch erzwungene Reduktion des US‑Impfkalenders und das anschließende Gerichtsurteil die Autorität der U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) erschütterten, war klar, dass die amerikanische Impfpolitik in eine neue Phase eingetreten war. Die Frage war, wie die Behörde selbst darauf reagieren würde. Viele hatten gehofft, die neue Direktorin Erica Schwartz könne zumindest intern ein Gegengewicht bilden.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

Die Demokratie im Spiegel von Wort und Bild

In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

Urania Wien bei Nacht

Ein ORF für alle?

Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

Skeptics in the Pub

Judäische Volksfront oder Volksfront von Judäa?

Der Konflikt innerhalb der Skeptikerbewegung ist zurück. Nachdem sich die Auseinandersetzungen zuletzt beruhigt hatten, entzündete sich der nächste Konflikt an der Marke „Skeptics in the Pub“. Dahinter steht der mutmaßliche Versuch, Deutungshoheit über eine seit Jahrzehnten bestehende Graswurzelbewegung zu gewinnen.

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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„Apocalypse no!“

Autoritäre Kräfte nutzen das Zerrbild einer „dunklen Zukunft“, um sich als Lichtgestalten zu inszenieren. Dass sie dabei, wie US-Milliardär Peter Thiel, auf die biblische „Apokalypse“ („Offenbarung des Johannes“) zurückgreifen, unterstreicht den religiösen Charakter dieser Strategie. Seit jeher versucht die Giordano-Bruno-Stiftung, dem apokalyptischen Denken entgegenzuwirken, was auch das Titelthema des aktuellen bruno.-Magazins erklärt: „Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde“.

Plakat C2C Congress 2026

Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?