Moses mit seinem 11. Gebot unterstützt den DA! beim Unterschriftensammeln

Millionensubventionen: Ja gern. Transparenz: Bitte nicht.

Die Rechenkünstler vom Kirchentag

Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

Sinnerfüllt, gottlos und gut

(hpd) Dieses Buch füllt eine Lücke: Es macht die Beweggründe und das Lebensgefühl, die Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen kirchenferner Menschen in Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts christlicher Zeitrechnung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Unmittelbarkeit und Unkompliziertheit sind die großen Stärken des Buches.

UNHCR kennt Blumencron nicht

(hpd) Anlässlich eines Auftrittes der österreichischen Autorin Maria Blumencron in der ZDF- Spendensammelgala „Ein-Herz-für-Kinder" hatte der Humanistische Pressedienst im Dezember über erhebliche Zweifel an deren Glaubwürdigkeit berichtet. Nun gibt es weitere Hinweise, dass ihre Berichte über tibetische Flüchtlingskinder als zweifelhaft anzusehen sind.

Auch die EU befasst sich mit Darwin

(hpd) Um zwar nicht offen als expliziter Anhänger der Evolutionstheorie in der aktuellen Diskussion zu erscheinen, aber um doch in dieser Richtung indirekt Farbe zu bekennen, veröffentlicht die Redaktion von „research*eu in einer Sonderausgabe eine Reihe von Beiträgen unter der vorsichtigen Überschrift „Mensch sein, Tier sein".

„Die Evolution empfängt ihre Kinder"

BERLIN. (hpd) Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hatte zu ihrer Auftaktveranstaltung zum Darwin-Jahr 2009 eingeladen und 1.600 Besucher verteilten sich auf die fünf Etagen des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt zu diversen Veranstaltungen.

Streitfall „Kopftuchfreie Schule"

DÜSSELDORF. (hpd) Wäre ein Kopfbedeckungsverbot für Schülerinnen und Schüler im Unterricht gesetzeswidrig und fremdenfeindlich oder vielleicht doch ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Integrationspolitik? Über diese Frage diskutieren u.a. Ralph Giordano, Fatma Bläser, Mina Ahadi und Emel Zeynelabidin auf einer Veranstaltung der Kritischen Islamkonferenz.

„Christen pro Ethik“ – Erklärung

BERLIN. (hpd) Nach Abschluss der Unterschriftenaktion von „Pro Reli“ erklärt die Initiative „Christen für Ethik“: Berlin braucht den gemeinsamen Ethikunterricht – Kirchen sollten Image nicht weiter beschädigen.

Evolution und Wissenschaft in Europa

DORTMUND. (hpd/enewe) Am 20. Februar 2009 findet zum ersten Mal eine große europaweite Tagung statt, die sich mit verschiedenen Aspekten von Hintergründen, Wissen und Einstellungen zur Evolution beschäftigt. Sie wird von der Fachgruppe Biologie und Biologiedidaktik der TU Dortmund organisiert und findet am Max Planck Institut für molekulare Physiologie in Dortmund statt.

Entmystifizierung des Geistes

 (hpd) Der Kognitionswissenschaftler und Informatiker Douglas Hofstadter beschäftigt sich mit der Frage des menschlichen Ichs, des Bewusstseins und was eine Seele ist. Die Schwierigkeit des Themas liegt in der Natur der Sache. Es ist ein verständlich geschriebenes Buch, das für Viele zu einem besseren Verständnis des Bewusstseins führen wird und auch die Konsequenzen für unsere Ethik behandelt.

Türkischer Elternverein für „Pro Ethik“

BERLIN. (hpd) Ein türkischer Elternverein schließt sich der Initiative „Pro Ethik“ an, um sie im Kampf um den Erhalt des gemeinsamen Ethikunterrichts zu unterstützen sowie friedliches Zusammenleben und gegenseitiges Verstehen weiter zu fördern.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

Termine

Mehr aus den Rubriken

Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

Nackte Frauenstatue und Eiffelturm

Keine Frauen auf dem Eiffelturm

Eine hinduistische Besuchergruppe verlangte, dass weibliche Beschäftigte, die auf dem Eiffelturm Dienst tun, während ihres Besuchs nicht zu sehen sein dürfen. Die Betreibergesellschaft kam der Forderung nach. Das sorgt in Frankreich für Empörung und hat einen Streik der Beschäftigten ausgelöst.

Taliban-Fahrzeug

Mehr Taliban für mehr Abschiebungen

Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

Generationen

Welttag der Suizidprävention zur Verhinderung von Selbsttötungen

Zum heutigen Welttag der Suizidprävention wird wieder die weitestgehende Verhinderung von Suiziden propagiert. Die nationale Kampagne verfolgt traditionsgemäß ausschließlich das Ziel, ein „Zeichen für das Leben“ zu setzen. Dabei sollte es in Deutschland verfassungsgemäß längst integrative Ansätze geben: Eine verantwortliche Hilfe zum wohlüberlegten Suizid muss einhergehen mit dem Schutz vor einer Selbstgefährdung von Menschen in akuter Krise, die nicht einsichts- und entscheidungsfähig wären.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

Die Demokratie im Spiegel von Wort und Bild

In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

Urania Wien bei Nacht

Ein ORF für alle?

Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

Die nun geschlossene "Blaue Moschee" in Hamburg

Kein Zurück zum IZH

Der Verein Säkularer Islam Hamburg, die Säkulare Flüchtlingshilfe Hamburg, das Säkulare Forum Hamburg, die Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg und die Partei Frau in Führung wenden sich entschieden gegen eine Wiedereröffnung des ehemaligen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) und der Imam-Ali-Moschee in ihrer bisherigen Funktion. Damit wird der Vorschlag des Arbeitskreises Politischer Islam aufgegriffen und unterstützt.

Bedrohte Demokratie

Die Demokratie und die Überforderung durch das Netz

Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

Grundgesetz

Bundeszwang gegen ein AfD-regiertes Bundesland?

„Das Grundgesetz gilt auch in Sachsen-Anhalt, auch nach einer Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten.“ Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dem Wahlsonntag in dem Bundesland gesagt, wo die AfD 43,8 Prozent der Stimmen holte. Und weiter: „Die von mir geführte Bundesregierung wird dafür sorgen, dass das Grundgesetz durchgesetzt wird.“ Der Kanzler nahm das Wort „Bundeszwang“ nicht ausdrücklich in den Mund. Aber das Grundgesetz sieht genau das vor: ein Durchgreifen des Bundes auch auf Länderebene.

bruno. 2026

„Apocalypse no!“

Autoritäre Kräfte nutzen das Zerrbild einer „dunklen Zukunft“, um sich als Lichtgestalten zu inszenieren. Dass sie dabei, wie US-Milliardär Peter Thiel, auf die biblische „Apokalypse“ („Offenbarung des Johannes“) zurückgreifen, unterstreicht den religiösen Charakter dieser Strategie. Seit jeher versucht die Giordano-Bruno-Stiftung, dem apokalyptischen Denken entgegenzuwirken, was auch das Titelthema des aktuellen bruno.-Magazins erklärt: „Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde“.

Plakat C2C Congress 2026

Lösungen für eine bessere Zukunft

Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.