Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Pilger Mu (18)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu" sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Allgemeine Bestätigung der Evolutionstheorie

(hpd) Sean B. Carrroll, Professor für Genetik und Molekularbiologie an der Universität von Wisconsin (USA), zeigt in seinem Buch „Die Darwin-DNA. Wie die neueste Forschung die Evolutionstheorie bestätigt" anhand von zahlreichen Beispielen, dass die Entschlüsselung des Genoms des Menschen und vieler Tiere Darwins Auffassung von der Entwicklung des Lebens in der Natur bestätigt.

Erfolg von „Pro Reli“ würde 56,8 Mill. kosten

BERLIN. (HVD/hpd) Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin (HVD Berlin) widerspricht der Behauptung von „Pro Reli“, dass die Einführung des Wahlpflichtbereichs Religion/ Ethik kostenneutral wäre. Der HVD Berlin hat errechnet, das für den Steuerzahler Zusatzkosten in Höhe von 56,8 Millionen Euro anfallen würden.

Aufstehen zum Gebet!

KORSCHENBROICH. (hpd) In der DDR war es Sitte, dass die Schüler der unteren Klassen den Tag mit einem Gruß begannen. Der Lehrer sagte: „Seid bereit!", die Klasse antwortete im Chor: „Immer bereit!" Nun ist dies Geschichte, aber eben nur das. In Deutschland gibt es keine Diktatur des Proletariats, hier gilt in vielen Schulen die „Christliche Meinungsfreiheit".

NRW-Atheisten: Beten ist keine Bildung

KÖLN. (hpd/ibka) Seit einer Woche streiten Eltern um das Schulgebet an einer Gemeinschaftsgrundschule in Korschenbroich Pesch bei Neuss. "Das Beten zu Unterrichtsbeginn ist pädagogisch nicht vertretbar. Es macht nichtgläubige Schüler zu Außenseitern", stellt Rainer Ponitka vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA) fest.

Wer sind die säkularen Organisationen?

BERLIN (hpd) Die „Humanistische Akademie Berlin“ (HAB) schlägt vor, das vor zehn Jahren vergeblich gestartete „Handbuch“-Projekt erneut aufzulegen, diesmal unter dem Titel „Handbuch säkularer Organisationen“. Aktuelle Erfordernisse bedingen eine Dokumentation des Bestands an säkularen Verbänden in Deutschland mit ihren Adressen, Zielen und Personen. Eine objektive Bestandsaufnahme sollte allgemein zur Verfügung gestellt werden und inhaltlichen Analysen vorausgehen, die sicher zu unterschiedlichen Befunden kommen, je nach Verbandsherkunft, -mitgliedschaft und -perspektive.

Zur Finanzierung von konfessionellen Fakultäten

FREIBURG. (hpd/ibka) Als "Verschwendung von Steuergeldern" hat der Regionalverband Freiburg des  Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA)  die Existenz von katholischen und evangelischen Fakultäten an den staatlichen Universitäten kritisiert.

Volksbegehren von „Pro Reli" erfolgreich

BERLIN. (hpd) Die Initiative „Pro Reli" hat die zweite Hürde bis zu einem Volksentscheid über den Gesetzentwurf für ein Wahlpflichtbereich Ethik/Religion erfolgreich genommen und bereits zum Ende der Auslegungsfrist die erforderlichen gültigen Stimmen für das Volksbegehren erreicht und übertroffen.

Erstmals Muslime für Pro Ethik

BERLIN. (hpd) Das Kulturzentrum Anatolischer Aleviten e.V., Träger des alevitischen Religionsunterrichts in Berlin, hat erklärt, die Initiative Pro Ethik für den gemeinsamen Ethikunterricht zu unterstützen. In einer gestern verbreiteten Pressemitteilung heißt es:

Selbstbestimmung der Patienten garantieren

BERLIN. (hpd/HVD) Am morgigen Mittwoch, dem 21. Januar, beraten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über zwei fraktionsübergreifende Gesetzentwürfe zu Patientenverfügungen. Im ARD-Morgenmagazin am gleichen Tag erläutert Gita Neumann, die Bundesbeauftragte für Patientenverfügungen und Humanes Sterben, die Haltung des HVD dazu. Der Humanistische Verband hat heute seine Haltung zum Thema noch einmal klargestellt.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

Nackte Frauenstatue und Eiffelturm

Keine Frauen auf dem Eiffelturm

Eine hinduistische Besuchergruppe verlangte, dass weibliche Beschäftigte, die auf dem Eiffelturm Dienst tun, während ihres Besuchs nicht zu sehen sein dürfen. Die Betreibergesellschaft kam der Forderung nach. Das sorgt in Frankreich für Empörung und hat einen Streik der Beschäftigten ausgelöst.

Taliban-Fahrzeug

Mehr Taliban für mehr Abschiebungen

Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

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Zum heutigen Welttag der Suizidprävention wird wieder die weitestgehende Verhinderung von Suiziden propagiert. Die nationale Kampagne verfolgt traditionsgemäß ausschließlich das Ziel, ein „Zeichen für das Leben“ zu setzen. Dabei sollte es in Deutschland verfassungsgemäß längst integrative Ansätze geben: Eine verantwortliche Hilfe zum wohlüberlegten Suizid muss einhergehen mit dem Schutz vor einer Selbstgefährdung von Menschen in akuter Krise, die nicht einsichts- und entscheidungsfähig wären.

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

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Kein Zurück zum IZH

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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„Das Grundgesetz gilt auch in Sachsen-Anhalt, auch nach einer Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten.“ Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dem Wahlsonntag in dem Bundesland gesagt, wo die AfD 43,8 Prozent der Stimmen holte. Und weiter: „Die von mir geführte Bundesregierung wird dafür sorgen, dass das Grundgesetz durchgesetzt wird.“ Der Kanzler nahm das Wort „Bundeszwang“ nicht ausdrücklich in den Mund. Aber das Grundgesetz sieht genau das vor: ein Durchgreifen des Bundes auch auf Länderebene.

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Autoritäre Kräfte nutzen das Zerrbild einer „dunklen Zukunft“, um sich als Lichtgestalten zu inszenieren. Dass sie dabei, wie US-Milliardär Peter Thiel, auf die biblische „Apokalypse“ („Offenbarung des Johannes“) zurückgreifen, unterstreicht den religiösen Charakter dieser Strategie. Seit jeher versucht die Giordano-Bruno-Stiftung, dem apokalyptischen Denken entgegenzuwirken, was auch das Titelthema des aktuellen bruno.-Magazins erklärt: „Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde“.

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