Moses mit seinem 11. Gebot unterstützt den DA! beim Unterschriftensammeln

Millionensubventionen: Ja gern. Transparenz: Bitte nicht.

Die Rechenkünstler vom Kirchentag

Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

Spunk von der Studienzulassung

WIEN (pw/hpd) Im dritten Tag der Besetzung sind die Studierenden im Wiener Auditorium Maximum der Universität an einem Wendepunkt. Der erste Eifer der Protestierenden ist einer Ernsthaftigkeit gewichen. Selbstorganisiert und basisdemokratisch wollen sie sicherstellen, dass sich der Protest nicht in Demonstration und Besetzung erschöpft. Eine Reportage über eine Bewegung auf der Suche nach sich selbst.

Von „Wundersalben“ und PR-Kampagnen

KÖLN/BERN. (hpd) Bei der vergangenen ARD-Sendung „hart aber fair“ war das eigentliche Thema die Grippeimpfung und die Pharmaindustrie, bis die Sendung am Schluss eine eigenartige Wendung nahm und eine neue „Wundersalbe“ anpries. Beda Stadler, der in der Talkrunde saß, protestierte sofort, hpd fragte ihn warum.

Vielschichtig, humorvoll: Das Prometheus Trio

Andreas Müller, Alleinunterhalter nicht nur bei darwin-jahr.de und bekannt durch seine pointierten Essays zum Neuen Atheismus auf hpd, hat ein merkwürdiges, absurdes und umwerfend komisches Buch geschrieben. Wer seine Schreibe kennt, gar schätzt (wie diese Rezensentin zumeist), wird auch bei der Lektüre seines Buchs vermutlich auf seine Kosten kommen. Auch wenn es ein paar unvertraute Elemente enthält. Andere wird das Buch vielleicht dem Ziel des Autors näher bringen. Doch worin besteht dieses Ziel?

Pilger Mu (53)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Entscheidungen am Lebensende

NORDENHAM. (hvd/hpd) "Entscheidungen am Lebensende - was ich immer schon mal wissen und fragen wollte" - unter diesem Motto gab es in Nordenham am Mittwoch eine Podiumsveranstaltung der Wesermarschklinik Nordenham in Zusammenarbeit mit der Kreisvolkshochschule Wesermarsch.

Neues vom „Wunder von Allhartsberg“

WIEN/ST.PÖLTEN. (pw/hpd) Im Fall des doppelten Bürgermeisters auf einem Presse-Foto gibt es neue Entwicklungen. Auch wenn der Umstand nicht restlos geklärt wurde. Mit der Pressestelle der Diözese St. Pölten hat sich ein sehr amüsanter E-Mail-Verkehr entwickelt, den ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte.

Staatsleistungen an Kirchen streichen!

BERLIN. (hu/hpd) Die Humanistische Union (HU) fordert die Abgeordneten des neu gewählten Bundestags auf, in der kommenden Wahlperiode den Verfassungsauftrag zur Ablösung der Staatsleistungen endlich zu erfüllen.

Verabschieden wir uns vom Christentum!

ROM. (UAAR/hpd) Letztes Jahr waren sie mehr als Tausend. Dieses Jahr werden sie es nochmals wiederholen. „Sie“ sind die vom Christentum Abfallenden Italiens; sie werden am Sonntag, 25. Oktober 2009, alle gleichzeitig nach Papier und Stift greifen und werden an ihre Pfarrer ein Einschreiben richten, in dem sie die Tilgung der Zivilwirkungen der Taufe fordern.

Quantenwelt und Wirklichkeit

(hpd) Bei dem Buch „Quanten“ von Manjit Kumar, geht es um weit mehr als um eine Darstellung der Quantentheorie und ihrer Geschichte. Tatsächlich geht es, wie der Untertitel: „Einstein, Bohr und die große Debatte über das Wesen der Wirklichkeit“ schon andeutet, bei der Auseinandersetzung zur Interpretation der Quantenmechanik, um auch heute noch aktuelle grundlegende wissenschaftliche und philosophische Fragen.

Die Argumente der Impfgegner

ROSSDORF. (gwup/hpd) Herbstzeit - Grippezeit. Kaum hat die Influenza-Impfsaison begonnen, machen auch die Impfgegner mobil. Die herbei gezerrten Argumente klingen mitunter verführerisch eingängig und einleuchtend. Was aber ist dran?

Geschichte der “Verwestlichung des Westens“

(hpd) Der Historiker Heinrich August Winkler legt mit seiner „Geschichte des Westens. Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert“ eine erste umfassende Gesamtdarstellung zur Geschichte des alten und neuen Westens vor. Das gut geschriebene und überaus informative Werk stellt auf die Umsetzung von Normen wie Demokratie, Gewaltenteilung, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit ab, verleugnet aber auch nicht den mitunter auszumachenden Widerspruch von westlichen Idealen und westlicher Realität.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

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Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

Nackte Frauenstatue und Eiffelturm

Keine Frauen auf dem Eiffelturm

Eine hinduistische Besuchergruppe verlangte, dass weibliche Beschäftigte, die auf dem Eiffelturm Dienst tun, während ihres Besuchs nicht zu sehen sein dürfen. Die Betreibergesellschaft kam der Forderung nach. Das sorgt in Frankreich für Empörung und hat einen Streik der Beschäftigten ausgelöst.

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Mehr Taliban für mehr Abschiebungen

Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

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Zum heutigen Welttag der Suizidprävention wird wieder die weitestgehende Verhinderung von Suiziden propagiert. Die nationale Kampagne verfolgt traditionsgemäß ausschließlich das Ziel, ein „Zeichen für das Leben“ zu setzen. Dabei sollte es in Deutschland verfassungsgemäß längst integrative Ansätze geben: Eine verantwortliche Hilfe zum wohlüberlegten Suizid muss einhergehen mit dem Schutz vor einer Selbstgefährdung von Menschen in akuter Krise, die nicht einsichts- und entscheidungsfähig wären.

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Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

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Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

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„Das Grundgesetz gilt auch in Sachsen-Anhalt, auch nach einer Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten.“ Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dem Wahlsonntag in dem Bundesland gesagt, wo die AfD 43,8 Prozent der Stimmen holte. Und weiter: „Die von mir geführte Bundesregierung wird dafür sorgen, dass das Grundgesetz durchgesetzt wird.“ Der Kanzler nahm das Wort „Bundeszwang“ nicht ausdrücklich in den Mund. Aber das Grundgesetz sieht genau das vor: ein Durchgreifen des Bundes auch auf Länderebene.

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Autoritäre Kräfte nutzen das Zerrbild einer „dunklen Zukunft“, um sich als Lichtgestalten zu inszenieren. Dass sie dabei, wie US-Milliardär Peter Thiel, auf die biblische „Apokalypse“ („Offenbarung des Johannes“) zurückgreifen, unterstreicht den religiösen Charakter dieser Strategie. Seit jeher versucht die Giordano-Bruno-Stiftung, dem apokalyptischen Denken entgegenzuwirken, was auch das Titelthema des aktuellen bruno.-Magazins erklärt: „Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde“.

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Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.