Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Conny Reuter im Gespräch

BERLIN. (hpd) Conny Reuter, Generalsekretär der europäischen Dachorganisation Solidar und Präsident der EU-Plattform für sozial engagierte NGOs, der Social-Platform, im Gespräch (Podcast). Er berichtet über seine Arbeit und blickt aus Brüssel mit einer gewissen Verwunderung auf die deutsche Situation des kirchlichen Arbeitsrechts.

„Papst Leo XIII. nannte das Zentrum…“

(hpd) In der letzten Woche wurden an dieser Stelle die offiziellen Verlautbarungen der Deutschen Bischöfe zum Nationalsozialismus diskutiert. Heute soll es umgekehrt um Stellungnahmen der NSDAP zum Christentum gehen. Angesichts wackliger Ergebnisse in katholischen Gebieten wollten die Nazis dieses Wählermilieu für sich gewinnen und hofierten es geradezu.

Ein reeller Kompromissvorschlag

BERLIN. (hpd) Mehr als 50 Abgeordnete des Deutschen Bundestages aus den Fraktionen der SPD, der Grünen und der Linken haben in dieser Woche einen Gesetzentwurf zur Regelung der „Rechte des männlichen Kindes bei einer Beschneidung“ vorgelegt. Damit ist der von der Bundesregierung vor einigen Wochen beschlossene Gesetzentwurf, der am Donnerstag kommender Woche erstmals im Bundestag behandelt werden wird, nicht mehr alternativlos.

Martin Luther? Pff, pff, pff…

BERLIN. (hpd) Wir sind mitten drin in der „Lutherdekade“ - und die Blüten, die sich mittlerweile um diesen Reformator ranken, haben ein beträchtliches Potential an intellektuellem Niespulver, dass es einem die Tränen in die Augen treiben kann. Vor Lachen.

Von Cyber-Kühen und dadaistischen Staren

BERLIN. (hpd) Stare nahmen in Norwegen die Melodie des Dadaisten Kurt Schwitters in ihren Territorial- und Werbegesang auf und tradierten sie unter ihresgleichen bis nach Island weiter. Die Verflechtungen von tierischer und menschlicher Ästhetik sind vielfältig. Auch die Wanderbewegungen von Tier und Mensch sind nicht zu trennen. Solchen Fragen widmet sich eine neue Zeitschrift: die „Tierstudien“.

Camp 14

NORDKOREA. (hpd). „Wir sind stolz auf unser ausgezeichnetes System zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in unserem Land." So äußerte sich kürzlich Nordkoreas Delegierter Kim Song vor dem Menschenrechtsausschuss der UNO-Vollversammlung. Die Existenz von Arbeitslagern wird von der Regierung Nordkoreas geleugnet. Marc Wiese bringt nun mit „Camp 14“ das Ausmaß der dortigen Menschenrechtsverletzungen in unser Bewusstsein.

Recht auf körperliche Unversehrtheit wahren

BERLIN. (hpd) Die Kinderbeauftragte Marlene Rupprecht (SPD) und die kinderpolitischen Sprecherinnen Diana Golze (Die Linke) und Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) haben gestern einen Gesetzentwurf zur Zulässigkeit der Beschneidung von Jungen vorgelegt, den sie als Alternative zu dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf erachten.

Die geprügelte Generation

(hpd) Wenn sie sich an ihre Kindheit erinnert, dann gehört dazu das von der Oma hergestellte Lakritzwasser und der bei Familienfesten übliche Nudelsalat mit Tomaten, hartgekochten Eiern und Gewürzgurken mitsamt der kurz vor dem Verzehr hinzugefügten Mayonnaise. Zur Kindheit aber gehört genauso der Kochlöffel dazu, der freilich kein Küchenutensil, sondern ein Schlaginstrument war, und immer dann zum Einsatz kam, wenn das Kind nicht parierte.

Koestler-Preisträger und Neuwahlen

BERLIN. (hpd) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) verlieh im Rahmen des DGHS-Forums für Ehrenamtliche und der Verbandtagung für Delegierte zum 16. Mal die Arthur-Koestler Preise in den Kategorien Print, Funk und Fernsehen sowie einen Sonderpreis.

MIZ 3/12 erschienen

ASCHAFFENBURG. (hpd) Soeben erschienen ist MIZ 3/12. Der Schwerpunkt befasst sich mit der Beschneidungsdebatte und ihren ethischen wie juristischen Aspekten. Allerdings wird das Thema unter der Überschrift „Beschnittene Kinderrechte“ in einen weiteren Kontext von Partizipations-, Versorgungs- und Schutzrechten gestellt.

Staat und Religion aus modern gestylter Sicht

(hpd) Hans Michael Heinig, Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der EKD und Juraprofessor in Göttingen, hat es mit seinem EKD-Mitarbeiter Munsonius unternommen, als Herausgeber die wichtigsten Begriffe aus dem Kosmos des rechtlichen Verhältnisses zwischen Staat und Religion in leicht verständlicher Form knapp zu erläutern.

Freidenker-Kalender 2013 erschienen

ULM. (hpd) Wie jedes Jahr haben die Ulmer Freidenker ihren Freidenker-Kalender für das kommende Jahr mit 12 Bildmontagen und Texten herausgegeben, dieses Jahr zu "Medien und Wahrnehmung". Die Themen gehen einerseits zurück in die deutsche Geschichte und andererseits bis zum Blick ins Unendliche. Jetzt kann man den Kalender bestellen.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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