„Unser kläglich Brot gib uns heute...“

KÖLN. (hpd) Am Freitag vergangener Woche fand ein von der „Regionalgruppe Köln-Bonn-Düsseldorf des Förderkreises der Giordano Bruno Stiftung“ und dem IBKA veranstalteter Vortrag von Frau Dr. Sabine Paul im „Bürgerhaus Stollwerck“ in Köln statt. Der provokante Titel lautete: „Unser kläglich Brot gib uns heute – oder: Wer hat Angst vor der Evolutionären Ernährung?“

Jämmerlicher Friede(nsengel)

MÜNCHEN. (ikufo/hpd) Ein jämmerlicher Friedensengel und ein Panzertarnnetz wurden von dem Künstler und Pazifisten im Kampfanzug, Wolfram P. Kastner, in einem Leiterwagen zum Münchner Rathaus gezogen, wo die Kriegsherren aus aller Welt mit Sekt und Häppchen vom Oberbürgermeister empfangen werden, bevor sie dann inmitten des militärischen Sperrgebiets in der Innenstadt den Fortgang der Kriege planen.

Pilger Mu (66)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Wissenschaftsrat: Verpasste Chance?

BERLIN. (hpd) Der Wissenschaftsrat hat ein Gutachten zur Weiterentwicklung von „religionsbezogenen Wissenschaften“ veröffentlicht. Nach einer ersten Durchsicht ist der Vorstand des Koordinierungsrat säkularer Organisation (KORSO) überhaupt nicht begeistert, sieht aber doch zumindest kleine, wenn auch allzu zögerliche Schritte in eine richtige Richtung. Eine verpasste Chance, die nachträglich zu ergreifen ist?

Zweifel und Glauben

GÖTTINGEN. (hpd) Zur Frage der Wissenschaftsfreiheit und der Religionsfreiheit für Professoren der Theologie an deutschen Universitäten. Ein Vortrag, der die „Empfehlungen des Wissenschaftsrats zur Weiterentwicklung von Theologien an deutschen Hochschulen“ um eine persönliche Erfahrung ergänzt.

Lügen und Frieden

WESER-EMS. (hpd) Auf Einladung der “Weltbürger Weser-Ems” und der Partei “DIE LINKE.” Kreisverband Cloppenburg und Oldenburg-Land referierte Major Florian Pfaff am 29.01.2010 in Cloppenburg und am 30.01.2010 in Kirchhatten bei Oldenburg (Oldbg.) zum Thema „Totschlag im Amt?“

Seyran Ates – Zwischen allen Stühlen

(hpd) Meine Besprechung des aktuellen Buches „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ ist noch recht frisch und war rundum positiv. Das davor erschienene, von mir aber als zweites gelesene Buch „Der Multikulti-Irrtum“ ist meiner Meinung nach noch besser. Setzt es sich doch in einem bedeutend umfangreicherem Rahmen mit Fragen der Integration und dem Selbstverständnis der Muslime in Deutschland auseinander.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

(hpd) Zum achten Mal legt eine Wissenschaftlergruppe um Wilhelm Heitmeyer in „Deutsche Zustände“ Ergebnisse ihrer empirischen Analysen zur Verbreitung „Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ in Deutschland vor. Diesmal geht es insbesondere um die Folgewirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, welche bislang noch nicht zu einem breiteren Anstieg von Ressentiments gegen Minderheiten führte. Gleichwohl sind die mobilisierbaren Potentiale dafür latent vorhanden.

Imam-Ausbildung an deutschen Universitäten?

BERLIN/HAGEN. (hpd) Der Wissenschaftsrat hat auf seiner Wintersitzung empfohlen, das theologische und religionswissenschaftliche Feld weiterzuentwickeln, um der wachsenden religiösen Pluralisierung sowie dem steigenden Bedarf an wissenschaftlicher Expertise in Religionsfragen nachzukommen. Er hat dabei Empfehlungen zum Aufbau islamischer Theologie an deutschen Universitäten ausgesprochen.

Wenn Anstöße zum eigenen Denken gelingen

BAYREUTH. (akptks/hpd) Dr. Paul Schulz, 1937 in Hamburg geboren, studierte in Hamburg, Erlangen und Heidelberg evangelische Theologie. Von 1970-1979 war er Pastor an der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg. Mit seinen glaubenskritischen Thesen wurde er als „Hamburger Kirchenrebell“ und als "Ketzerpastor Paul Schulz" bekannt. Ein Interview anlässlich der Dritten Bayreuther Debatte: „Leben wir ohne Religionen besser?“

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Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Fremde Feinde

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