Urmel – Das Maskottchen der Evokids-Initiative auf der "Science Days"-Messe

Was von den kreationistischen Angriffen auf das Evokids-Projekt zu halten ist

"Eine Kritik, die unser Anliegen bestärkt"

Die Evokids-Lehrmaterialien, die Schülerinnen und Schülern die Evolutionstheorie bereits in den Klassenstufen 3-6 anschaulich vermitteln, werden hierzulande immer häufiger im Unterricht eingesetzt und über das "Scientix"-Programm der EU-Kommission sogar europaweit verbreitet. Kein Wunder, dass Evokids bibeltreuen Christen ein Dorn im Auge ist.

Bundesregierung und Islamverbandschef: #WirSind(Scharia)Rechtsstaat

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!

Wäre Islamverbandschef Aiman Mazyek tatsächlich ein guter Botschafter für die #WirsindRechtsstaat-Kampagne, dürfte es ihm nicht schwerfallen, die sieben Verfassungsfragen zu beantworten, die ihm das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) im November 2019 gestellt hat. Doch seither herrscht beredtes Schweigen.

Umfrage unter Veganern: Mehrheit gegen Verschwörungsmythen

Attila Hildman, über den viele Medien als eine Art Vorzeige-Veganer in der Vergangenheit berichteten, tritt für diverse Corona-Verschwörungstheorien ein. Dies hat Auswirkungen auf das Bild der veganen Community in der Öffentlichkeit. Eine Umfrage gelangt zum Ergebnis, dass die überwältigende Mehrheit der befragten Veganer Verschwörungstheorien im Rahmen der Corona-Krise ablehnte und sich zudem von rechtslastigem Denken distanzierte.

Anschlag bei der „Freien Christengemeinde“ Pottershouse in Wiesbaden

Kamerun: Vermeintlicher Prophet und Heiler von Covid-19 stirbt am Virus

Statt mit Covid-19 diagnostizierte Personen zur Selbstquarantäne aufzurufen und die Gemeinde um Hilfen für die Erkrankten zu bitten, gab sich Pastor Franklin Ndifor als Prophet und Heiler aus, der Covid-19 mittels Handauflegen heilen könne. Nach dem Kontakt mit zahlreichen Infizierten, erkrankte Ndifor schwer und verstarb letzte Woche 39jährig in seinem Haus in Bonabéri, bei Douala am Virus.

Iran

Verhaftet wegen Kuss-Foto

Der iranische Parkour-Sportler Alireza Japalaghy hat in den sozialen Medien mehrere Fotos und Video-Clips veröffentlicht, die zeigen, wie er beim Klettern auf Hochhäusern eine Frau küsst. Wegen dieser Aufnahmen wurde Japalaghy nun verhaftet, da sie vom islamischen Regime als normwidrig und vulgär betrachtet werden. Kritiker rufen zur Protestkampagne "Ich küsse, also bin ich!" auf.

Corona: Die psychische Pandemie

Während die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland abnimmt, breitet sich weitgehend unbemerkt eine zweite, eine psychische Pandemie aus. Soziale Distanzierung, eingeschränkte Freizeitangebote, Existenzsorgen durch finanzielle Engpässe und nicht zuletzt die potenziell tödliche Infektion – diese Mischung bildet den Nährboden für ganz unterschiedliche psychische Probleme, allen voran Angststörungen und Depressionen.

Humanistischer Verband Deutschlands legt Gesetzentwurf vor

Das Recht auf Suizidhilfe erfordert verlässlichen Handlungsrahmen

Im Februar hat das Bundesverfassungsgericht ein Grundrecht auf Hilfe zur Selbsttötung bestätigt, welches in der Praxis auch zu gewährleisten sein müsse. Ohne entsprechende Regelungen stoßen bei der möglichen Inanspruchnahme von assistiertem Suizid allerdings viele verzweifelt Hilfesuchende weiterhin auf schier unüberwindliche Hürden. Um verfassungskonforme Initiativen politisch auf den Weg zu bringen, hat der Humanistische Verband Deutschlands - Bundesverband ein "Suizidhilfekonflikt-Gesetz" vorgeschlagen.

Termine

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Rezension

Miteinander reden, auch wenn es weh tut

Der Psychologe und Autor Ahmad Mansour sorgt sich um die Debattenkultur in Deutschland. In seinem neuen Buch „Haltung ohne Hass“ beschreibt er, wie und warum politischer Streit eskaliert und was geschehen muss, damit Menschen wieder verschiedene Meinungen aushalten.

Wladimir Putin mit Verteidigungsminister Sergei Schoigu

Über die politische Verwendung moralischer Begriffe und die Macht der Sprache

Wenn Begriffe ihre Maßstäbe verlieren: Putin, Witkoff und der Humanismus

Als der US-Gesandte Steve Witkoff Wladimir Putin als „humanitarian“ bezeichnete, wurde daraus in manchen deutschen Medien zeitweise ein „Humanist“. Der Vorgang wirft eine grundsätzlichere Frage auf: Was geschieht mit moralischen Begriffen, wenn sie in der Politik der gegenseitigen Anerkennung und Selbstaufwertung dienen?

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Eine interessante journalistische Monographie

„Wie die Demokratische Partei Trump großmachte“

Welchen indirekten Anteil die Demokraten selbst an Trumps Wahlsiegen hatten, wird in Berichterstattungen und Diskussionen häufig ignoriert. Dass sie sich zugunsten des großen Geldes von den kleinen Leuten abgewandt haben, ist in einem Buch zum Thema die zentrale These: „Die Undemokraten“ von Jörg Wimalasena.

Millionen für die katholische Kirche

Katholische Kirche beteiligt sich nicht an Renovierungskosten für Bekenntnisschule

Nein, wir geben nichts

Die katholische Kirche erfreut sich an den knapp 800 katholischen Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen, werden sie doch zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand bezahlt. Wenn aber eine verschuldete Stadt eine solche Schule für viele Millionen Euro renoviert und die Kirche um Hilfe bittet, wird diese Bitte wortreich zurückgewiesen. Das zeigt ein Fall aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Haan.

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Freidenker*innen-Kalender 2027 erschienen

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Säkularer Stand beim Tag der Deutschen Einheit

„Bremen hat uns mit offenen Armen empfangen”

Drei Tage, zwei Zelte auf der Einheitsmeile und ein Publikum, das zugewandt stehen blieb: Der Zentralrat der Konfessionsfreien blickt auf ein Bürgerfest zurück, das einen riesigen Zuspruch brachte. Mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionen am Informationsstand stellte er in direkter Nachbarschaft mit dem AK Polis säkulare Politik und die Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islam zur öffentlichen Debatte. Auch der hpd präsentierte sich am Stand.

Bundesadler im Bundesverfassungsgericht

75 Jahre Bundesverfassungsgericht

Erfolgreich, aber mit getrübter Bilanz

Das Bundesverfassungsgericht ist in Deutschland zu einer Institution geworden, die hohes Ansehen genießt. Ihm sind wegweisende Entscheidungen zu verdanken. Darüber sollte allerdings nicht übersehen werden, dass gleichfalls kritische Rückfragen geboten sind. Anlass zur Kritik bieten nicht nur die Entscheidungen, die das Karlsruher Gericht zu den Vorrechten der Kirchen getroffen hat.

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Die geplante Verleihung des „Marburger Leuchtfeuers 2026“ an Bilal Farouk El-Zayat sorgt für Kontroversen. Im Zentrum der Debatte stehen seine dokumentierten Verbindungen zu islamistischen Milieus und der Umgang der Humanistischen Union Marburg mit der Kritik an ihrer Preisträgerwahl.

El-Zayat wiegelt ab

Der hpd hatte über die geplante Verleihung der Auszeichnung „Marburger Leuchtfeuer" berichtet. Es ging vor allem um die Verbindungen des Preisträgers Bilal Farouk El-Zayat zu islamistischen Milieus, über die bereits 2018 berichtet worden war.