Tonaufnahmegerät

Gerichtsanordnung im Block-Strafprozess

Eingriff in die Pressefreiheit

Im Zusammenhang mit dem spektakulären Strafverfahren gegen Christina Block gibt es eine neue bedenkliche Entwicklung − den Eingriff des Landgerichts Hamburg in die Pressefreiheit. Ein Kommentar.

Ensaf Haidar

Die langen Klauen des pakistanischen Anti-Blasphemie-Gesetzes

Was haben eine saudi-arabisch-kanadische Menschenrechtsaktivistin, ein kanadischer Kolumnist und ein iranisch-stämmiger australischer schiitischer Geistlicher gemein? Sie alle haben mit ihren Tweets Islamismus kritisiert und sie alle wurden von Twitter wegen Verstoßes gegen das pakistanische Anti-Blasphemie-Gesetz ermahnt. Keiner von ihnen lebt in Pakistan. Twitter beruft sich auf rechtmäßige Behördenmeldungen.

Buenos Aires

Argentinien

Finanzielle Unterstützung des Klerus, trotz Missbrauch und Homophobie

Die katholische Kirche erhält in Argentinien jährlich 130.000.000 argentinische Pesos (etwas über drei Millionen Euro) vom Staat. Dabei gäbe es neben der dringend notwendigen Trennung von Staat und Kirche noch weitere Gründe, die großzügige finanzielle Unterstützung zu beenden. Werden doch auch dort sexuelle Übergriffe auf Minderjährige und menschenverachtende Aktionen in katholischen Schulen aufgedeckt.

Spanien

Psychologische Begutachtung von Priesteranwärtern in Diskussion

Da die Berichte zu sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche nicht abreißen, erwägt die spanische Konferenz religiöser Menschen (Conferencia Española de Religiosos, kurz: Confer) nun eine psychologische Begutachtung ihrer Amts-Anwärter. Um weiteren Schaden für die Kirchen, hier vor allem der katholischen, abzuwenden, steht diese Überprüfung als Teil eines auszuarbeitenden Maßnahmenpaketes zur Debatte. Im Falle zukünftiger katholischer Amtsinhaber, soll auch die affektive Reife zum Zölibat geprüft werden.

Weg mit den Heilpraktikern!

Selten genug, dass aus Kreisen der FDP-Gesundheitspolitik ein vernünftiger Vorschlag kommt. Dieser aber ist sehr löblich: Wie das Ärzteblatt unlängst mitteilte, wolle die FDP langfristig das Berufsbild "Heilpraktiker" abschaffen. Aus einem Positionspapier der "AG Gesundheit" der FDP-Bundestagsfraktion gehe hervor, dass es die freien Demokraten "im Sinne der Patientensicherheit" als geboten ansähen, "die Erlaubnis zur Bezeichnung als 'Heilpraktiker' mittelfristig auslaufen zu lassen".

Die SchülerInnen zeigen ihre Plakate.

Ausstellung von LebenskundeschülerInnen

Ausbildung in Demokratie

An der Richard-Grundschule in Berlin-Neukölln haben mehr als 200 Kinder über Wochen eine Ausstellung vorbereitet, die sie gestern präsentierten. Die Kinder haben sich im Unterricht mit verschiedenen Fragen auseinandergesetzt, die die Erde und unser menschliches Leben auf der Erde betreffen. Bewusst wurde dabei der Heimatbegriff, frei von nationalen Interessen, genutzt.

Prognosencheck 2018 der GWUP

"Das Versagen der esoterischen Zukunftsdeuter"

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Erinnern Sie sich noch an die royale Hochzeit in England, als sich Meghans Ex vom Dach der Hochzeitskirche abseilte und einen Boxkampf mit dem Bräutiam Prinz Harry lieferte? Nicht zu vergessen der Fußball-Weltmeistertitel für Jogis Jungs und der Papagei, der eine Bank ausraubte.

Beratung oder Werbung?

Der Kompromissvorschlag der Großen Koalition ist eine Null-Nummer

Nach monatelangem Warten liegt nun ein Vorschlag zum Informationsverbot für Schwangerschaftsabbrüche vor. Unter der Überschrift "Werbung" wird im § 219a StGB die sachliche Information seitens der durchführenden Ärztinnen und Ärzte verboten. Die von Strafverfahren betroffene Ärztinnen sind entsetzt. Bei genauerem Hinsehen erweist sich der als Kompromiss ausgegebene Vorschlag als Null-Nummer.

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Rezension

Miteinander reden, auch wenn es weh tut

Der Psychologe und Autor Ahmad Mansour sorgt sich um die Debattenkultur in Deutschland. In seinem neuen Buch „Haltung ohne Hass“ beschreibt er, wie und warum politischer Streit eskaliert und was geschehen muss, damit Menschen wieder verschiedene Meinungen aushalten.

Mitglieder des Arbeitskreises Säkularität & Humanismus

Berliner SPD-Arbeitskreis Säkularität und Humanismus wählt neuen Vorstand

Sieben Impulse für Koalitionsgespräche in Berlin

Der "Arbeitskreis Säkularität und Humanismus der SPD Berlin" hat am Mittwoch, 28. Oktober, im Willy-Brandt-Haus einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernimmt eine Doppelspitze aus Dr. Felicitas Tesch und Philip Schunke.

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Eine interessante journalistische Monographie

„Wie die Demokratische Partei Trump großmachte“

Welchen indirekten Anteil die Demokraten selbst an Trumps Wahlsiegen hatten, wird in Berichterstattungen und Diskussionen häufig ignoriert. Dass sie sich zugunsten des großen Geldes von den kleinen Leuten abgewandt haben, ist in einem Buch zum Thema die zentrale These: „Die Undemokraten“ von Jörg Wimalasena.

Millionen für die katholische Kirche

Katholische Kirche beteiligt sich nicht an Renovierungskosten für Bekenntnisschule

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Die katholische Kirche erfreut sich an den knapp 800 katholischen Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen, werden sie doch zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand bezahlt. Wenn aber eine verschuldete Stadt eine solche Schule für viele Millionen Euro renoviert und die Kirche um Hilfe bittet, wird diese Bitte wortreich zurückgewiesen. Das zeigt ein Fall aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Haan.

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Nachruf auf Sir Patrick Stewart (13. Juli 1940 – 28. Oktober 2026)

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Captain Jean-Luc Picard von der „USS Enterprise“ war wohl seine bekannteste Rolle: Der Schauspieler Patrick Stewart ist am 28. Oktober im Alter von 86 Jahren an einer Demenzerkrankung verstorben. Doch auch sein Engagement als Aktivist und Schirmherr der britischen Organisation Humanists UK verdient Beachtung. In der Rolle des Captain Picard brachte er einem Millionenpublikum humanistische Werte näher.

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Drei Tage, zwei Zelte auf der Einheitsmeile und ein Publikum, das zugewandt stehen blieb: Der Zentralrat der Konfessionsfreien blickt auf ein Bürgerfest zurück, das einen riesigen Zuspruch brachte. Mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionen am Informationsstand stellte er in direkter Nachbarschaft mit dem AK Polis säkulare Politik und die Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islam zur öffentlichen Debatte. Auch der hpd präsentierte sich am Stand.

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„Warum sind manche Länder reich und andere arm?“ – Das war die Ausgangsfrage, die sich drei Ökonomen gestellt haben. Zur Beantwortung der Frage wählten sie jedoch einen für die Ökonomie unüblichen Ansatz, denn sie interessierten sich dezidiert für den Einfluss der Religion auf die historische Entwicklung des Wirtschaftswachstums. Sie kamen zum Ergebnis, dass Religion das Wachstum sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

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Der hpd hatte über die geplante Verleihung der Auszeichnung „Marburger Leuchtfeuer" berichtet. Es ging vor allem um die Verbindungen des Preisträgers Bilal Farouk El-Zayat zu islamistischen Milieus, über die bereits 2018 berichtet worden war.