Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Stellungnahmen des KORSO-Vorstandes

BERLIN. (korso/hpd) Anlässlich der Vorstandssitzung Ende Juni haben die Mitglieder des Vorstandes des Koordinierungsrates säkularer Organisationen (KORSO) kurze Stellungnahmen zu Themen der vergangenen Monate formuliert.

Gemeinsame Front für die Marginalisierten

INDIEN. (wp/hpd) Ein Schwulenaktivist arbeitet daran, eine politische Partei auf breiter Basis aufzubauen. Vergangenen Monat verlangten Teilnehmer einer Gay Parade in Neu Delhi, dass das Statut 377 aus dem Jahre 1860 abgeschafft werden solle, in dem Homosexualität als illegal erachtet wurde.

141 Seiten Hilflosigkeit

ROM / MÜNSTER. (hpd) Nun versucht er sich als Sozialethiker. Joseph Ratzinger hat aus den Misserfolgen seiner bisherigen Enzykliken nicht gelernt, die aus guten Gründen niemand mehr zitiert. Kurz bevor die Weltführer sich zum G-8-Gipfel einfinden, kurz bevor Barack Obama am Freitag den Vatikan betritt, legt Benedikt XVI. eine dickleibige „Sozialenzyklika“ vor.

12.9.09 Demo: "Freiheit statt Angst 2009"

BERLIN. (hu/hpd) Auch in diesem Jahr ruft der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) unter dem Motto "Freiheit statt Angst 2009" zu einem Marsch durch Berlin auf, um gegen die ausufernde Überwachung durch Staat und Wirtschaft zu protestieren.

25 Jahre Lebenskunde

BERLIN. (hpd) 1984 wurde das freiwillige Fach Humanistische Lebenskunde an den (West)Berliner Schulen wieder eingeführt; die Geschichte des Schulfachs reicht allerdings bis 1920 zurück. Aus Anlass dieses Jubiläums präsentierte sich der Berliner Verband mit mehreren Angeboten.

Religiöse Denkstrukturen in der Politik

(hpd) Der britische Ideenhistoriker John Gray führt in seinem Buch „Politik der Apokalyse“ die politischen Verwerfungen im 20. und 21. Jahrhundert auf die Fortexistenz religiös geprägter Einstellungen in Gestalt von Apokalypse, Heilslehren und Utopismus auch im säkularen Gewande zurück.

Pilger Mu (41)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

„Ein Glanzlicht der Feierkultur“

BERLIN. (hpd) Anlässlich der Tatsache „25 Jahre Lebenskunde“ in Berlin, veranstalten der Humanistische Verband Berlin und die Friedrich Ebert Stiftung eine Tagung, eine Feier und weitere Veranstaltungen. Gestern Abend war die beschwingte Feier.

Gott und der Tod

(hpd) Laut einer neuen Studie verstärkt das Nachdenken über den Tod die Religiosität von Gläubigen. Außerdem führt es bei Religiösen zu einer größeren Zustimmung für theokratische Ideen, wie eine Folgestudie gezeigt hat.

Wie öffentliche Skulpturen-Bilder entstehen

BERLIN. (hpd) Verschiedene Objekte und Skulpturen aus der Werkstatt des Düsseldorfer „Wagenbauers“ Jacques Tilly wurden auch für den säkularen Bereich gebaut und verwendet. Der hpd hatte die Gelegenheit, mit der ‚Plastikerin’ Doris George zu sprechen, die für den Bau einer aktuellen Großplastik verantwortlich war.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

Weitere Rezensionen

Termine

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Eisberg

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung

Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen.

Nackte Frauenstatue und Eiffelturm

Keine Frauen auf dem Eiffelturm

Eine hinduistische Besuchergruppe verlangte, dass weibliche Beschäftigte, die auf dem Eiffelturm Dienst tun, während ihres Besuchs nicht zu sehen sein dürfen. Die Betreibergesellschaft kam der Forderung nach. Das sorgt in Frankreich für Empörung und hat einen Streik der Beschäftigten ausgelöst.

Taliban-Fahrzeug

Mehr Taliban für mehr Abschiebungen

Die Merz-Regierung hat sie geöffnet, die Taliban haben ihren Fuß in die Tür bekommen und jetzt stoßen die Islamisten sie auf: Für mehr Abschiebungen nach Afghanistan brauchen die Taliban mehr Personal in Deutschland. Die Bundesregierung erlaubt mehr Glaubenskriegern die Einreise nach Deutschland, obwohl sie das Taliban-Regime in Afghanistan offiziell nicht als Regierung anerkennt.

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Welttag der Suizidprävention zur Verhinderung von Selbsttötungen

Zum heutigen Welttag der Suizidprävention wird wieder die weitestgehende Verhinderung von Suiziden propagiert. Die nationale Kampagne verfolgt traditionsgemäß ausschließlich das Ziel, ein „Zeichen für das Leben“ zu setzen. Dabei sollte es in Deutschland verfassungsgemäß längst integrative Ansätze geben: Eine verantwortliche Hilfe zum wohlüberlegten Suizid muss einhergehen mit dem Schutz vor einer Selbstgefährdung von Menschen in akuter Krise, die nicht einsichts- und entscheidungsfähig wären.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

Die Demokratie im Spiegel von Wort und Bild

In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

Urania Wien bei Nacht

Ein ORF für alle?

Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

Die nun geschlossene "Blaue Moschee" in Hamburg

Kein Zurück zum IZH

Der Verein Säkularer Islam Hamburg, die Säkulare Flüchtlingshilfe Hamburg, das Säkulare Forum Hamburg, die Giordano-Bruno-Stiftung Hamburg und die Partei Frau in Führung wenden sich entschieden gegen eine Wiedereröffnung des ehemaligen Islamischen Zentrums Hamburg (IZH) und der Imam-Ali-Moschee in ihrer bisherigen Funktion. Damit wird der Vorschlag des Arbeitskreises Politischer Islam aufgegriffen und unterstützt.

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Die Demokratie und die Überforderung durch das Netz

Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen.

Grundgesetz

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„Das Grundgesetz gilt auch in Sachsen-Anhalt, auch nach einer Wahl eines AfD-Ministerpräsidenten.“ Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nach dem Wahlsonntag in dem Bundesland gesagt, wo die AfD 43,8 Prozent der Stimmen holte. Und weiter: „Die von mir geführte Bundesregierung wird dafür sorgen, dass das Grundgesetz durchgesetzt wird.“ Der Kanzler nahm das Wort „Bundeszwang“ nicht ausdrücklich in den Mund. Aber das Grundgesetz sieht genau das vor: ein Durchgreifen des Bundes auch auf Länderebene.

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Autoritäre Kräfte nutzen das Zerrbild einer „dunklen Zukunft“, um sich als Lichtgestalten zu inszenieren. Dass sie dabei, wie US-Milliardär Peter Thiel, auf die biblische „Apokalypse“ („Offenbarung des Johannes“) zurückgreifen, unterstreicht den religiösen Charakter dieser Strategie. Seit jeher versucht die Giordano-Bruno-Stiftung, dem apokalyptischen Denken entgegenzuwirken, was auch das Titelthema des aktuellen bruno.-Magazins erklärt: „Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde“.

Plakat C2C Congress 2026

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Die Zukunft ist nicht mehr das, was sie einmal war. Viele Menschen haben jede Hoffnung auf Fortschritt verloren. Allerdings beweist das Konzept „Cradle to Cradle“ schon seit vielen Jahren, dass es sehr wohl möglich ist, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, ohne die Natur zu zerstören. Mitte September findet nun der 10. Internationale C2C-Kongress statt, zu dem abermals rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden.