Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Revolution als individuelle Vervollkommnung

(hpd) Der soeben erschienene Band 11 der Reihe „Klassiker der Religionskritik“ stellt keinen Atheisten vor, sondern Leo Tolstoi. Seine Auffassung von Christentum brachte den Schriftsteller nicht nur in Konflikt mit der Kirche, sondern rüttelte auch an den Grundfesten des Staates.

Die Alltagsvernunft in der Komikernation

BERLIN. (hpd) In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Recht und Politik (3/2012) haben der Strafrechtler Holm Putzke und die ehemalige Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zum Thema „Ist die religiöse Beschneidung Körperverletzung?“ Stellung genommen. Das Folgende ist ein Kommentar zur Stellungnahme für die Knabenschneidung von Frau Zypries.

Bestattungsformen anderer Kulturen

STUTTGART. (hpd) Ein Vertreter des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) hatte am vergangenen Montag erstmals Gelegenheit, im Plenarsaal des Landtages von Baden-Württemberg Stellung zu nehmen zu den Belangen der Konfessionsfreien hinsichtlich “Bestattungsformen anderer Kulturen und Religionen”. Sein Redebeitrag.

Die erste Frau hieß Liliput

WIEN. (hpd) Zwei durchschnittlich religiöse Menschen unterhalten sich in einem Wiener Cafe. Die Religion kommt unterwartet ins Spiel. Der Gast plaudert über seinem vormittäglichen Bier mit der Kellnerin, die unüberhörbar in Serbien geboren wurde. Ein typisches Cafe in einem Wiener Arbeiterbezirk.

Erwin Strittmatter und der Krieg unserer Väter

(hpd) Bereits vor 12 Jahren hat Günther Drommer beim Aufbau-Verlag eine Strittmatter-Biografie vorgelegt: „Des Lebens Spiel“ hieß sie. Nachdem Erwin Strittmatter posthum von mehreren Feuilletons in den Ruch eines Kriegsverbrechers gebracht wurde, wehrt Drommer sich mit einer weiteren Biografie dagegen.

Who Is Hu?

BERLIN. (hpd) In der zweiten Menüzeile des hpd gibt es seit einiger Zeit schon den Punkt „WHO IS HU“. Was sich dahinter verbirgt, mag dem einen oder anderen Leser noch verborgen sein. Da das Projekt der Fotografin Evelin Frerk jedoch viel mehr Aufmerksamkeit gebührt, hat sich der hpd mit ihr unterhalten.

Eine bessere Schule für alle!

BERLIN. (hpd) "Eine bessere Schule für alle" ist das Ziel. Magda von Garrel hat dazu ein Buch vorgelegt und die Wege beschrieben. "Instandsetzungspädagogik" ist der Titel und mit ihm schimmert durch: Defektes ist in Ordnung zu bringen. Als Sonderpädagogin sowie Diplom-Politologin war sie Integrationslehrerin an Grund-, Haupt-, Sonder- und Berufsschulen.

Ursachen für die Faszination von K-Gruppen

(hpd) Der Journalist und Politikwissenschaftler Gunnar Hinck sieht in seinem Buch „Wir waren wie Maschinen. Die bundesdeutsche Linke der siebziger Jahre“ in der Hinwendung vieler antiautoritärer Achtundsechziger zu den dogmatischen K-Gruppen die Folge einer Sozialisation in gebrochenen Milieus der Nachkriegszeit.

25 Jahre "Müllabfuhr der Wissenschaft"

ROSSDORF. (hpd) Die Skeptiker - Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) wurde am 11. Oktober 1987 im hessischen Roßdorf bei Darmstadt gegründet. Aus dem kleinen Dutzend der Gründungsmitglieder ist eine über 1.200 Mitglieder starke Lobby für Wissenschaft und Vernunft samt Informationszentrum, Zeitschrift und vielfacher Vertretung im Internet geworden.

"Ich brauche ihn, also ist er."

FRANKFURT. (hpd/hu) Peter Henkel variierte Descartes' berühmte Maxime: "Ich brauche ihn, also ist er" sei die Devise aller Gutgläubigen. Warum die sich auf keine Diskussion über Gott einlassen, sondern sich unter Hinweis auf "Religion ist privat" ins wahlweise Gottes- oder geistiges Schneckenhaus zurückziehen? Das war ein wichtiges Thema von Henkels Vortrag und Lesung aus "Irrtum unser", das zur Buchmesse im Tectum Verlag erschienen ist.

Feuerbach-Preis für Herbert Steffen

AUGSBURG. (hpd) Am vergangenen Freitag wurde im Musiksaal des Zeughauses in Augsburg der Ludwig-Feuerbach-Preises 2012 des Bund für Geistesfreiheit Augsburg verliehen. Der Preisträger Herbert Steffen, Vorstandsvorsitzender der Giordano-Bruno-Stiftung, meinte, dieser Preis sei ihm wichtiger als sein Bundesverdienstkreuz.

Der heilige Schein

FRANKFURT/M. (hpd/sh) Am 5.10.2012 wurde die Herbst-Veranstaltungsreihe der GBS Rhein-Main – Säkulare Humanisten mit einem Vortrag des habilitierten Theologen David Berger zu seinem Buch „Der heilige Schein“ fortgesetzt. Diese Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) verantwortet.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?