Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Nur wer Kirchensteuern zahlt, ist Katholik

MANNHEIM. (hpd) Der Baden-Württembergische Verwaltungsgerichtshof hat heute entschieden, dass ein so genannter „Kirchenaustritt“, der sich ausschließlich hinsichtlich der staatlichen Rechtsfolgen der Kirchenzugehörigkeit erklärt, gegen die Pflichten des Kirchenmitglieds verstößt und deshalb nicht statthaft sei.

Der Justiz aufs Dach geklettert

MARBURG. (hu/hpd) Aktionen gegen Großtechnologien und die Reaktionen darauf. "Liebes Eichhörnchen, ich hoffe, dass wir heute Abend viel Gutes von dir erfahren werden!" Mit diesen Worten eröffnete Franz-Josef Hanke am Dienstag (27. April) eine Veranstaltung der Humanistischen Union und des Zentrums für Konfliktforschung (ZfK) zur Frage "Wie weit darf Gewaltfreiheit gehen?"

München liest - aus verbrannten Büchern

MÜNCHEN. (hpd) Am Montag, 10. Mai 2010 können wieder mehr als 100 Personen von 11.00 bis 19.00 Uhr auf dem Königsplatz am Ort der Bücherverbrennung 1933 der Nazis unter dem Motto „München liest – aus verbrannten Büchern“ Texte von Schriftsteller/innen vorlesen, deren Bücher 1933 ff in über 60 deutschen Städten verbrannt wurden.

Argumente gegen rechtsextreme Parolen

(hpd) Der Politikwissenschaftler Harald Bergsdorf will in dem Band „Fakten statt Fälschungen. Argumente gegen rechtsextreme Parolen“ Basisinformationen über den Rechtsextremismus und Argumente gegen seine Agitation liefern. Während der Band einerseits als erste Information dienlich ist, wirkt er andererseits bezüglich der Bewertungen häufig eher oberflächlich.

Religiöse Rechte – Notizen April 2010

USA. (hpd) Da in den USA langsam wieder der Wahlkampf beginnt, und die Christliche Rechte lauter wird, beobachtet der hpd das Geschehen mit Monatsrückblicken. Im April ging es vor allem auch in den USA wieder um den Missbrauchsskandal, Schwulenfeindschaft, Rassismus, göttliche Strafen und Wahlsieger.

1. Mai - Keine Chance für Nazis in Berlin

BERLIN. (hpd) Dem Aufruf des breiten Bündnisses „1. Mai – Nazifrei“, getragen von Gewerkschaften, Parteien, Organisationen, Initiativen, Antifa-Gruppen und Einzelpersonen folgten mehr als 10.000 Berlinerinnen und Berliner sowie extra Angereiste aus dem Umland.

„Die unbekannte Mitte der Welt“

(hpd) Ich bin begeistert von einem Buch: „Die unbekannte Mitte der Welt“ mit dem Untertitel „Globalgeschichte aus islamischer Sicht“ von Tamim Ansary. Es ist ein Buch, dessen Reiz und Wahrhaftigkeit darin liegt, dass es die Entwicklungen mit den Augen gebildeter Schichten der islamischen Welt betrachtet und uns Abendländern nahe bringt.

Besorgte Frage aus Thüringen: Quo vadis, HVD?

WEIMAR. (hpd) Noch immer, gut 17 Jahre nach seiner Gründung, ist der HVD-Bundesverband keine bundesweite Organisation. In mehreren Bundesländern gibt es noch immer keinen Landesverband, die Mehrzahl der bestehenden Verbände haben nur minimale Mitgliederzahlen. Der Thüringer HVD-Landesvorsitzende Siegfried R. Krebs bezieht Stellung.

Pilger Mu (78)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Aktueller Antisemitismus der Mitte

(hpd) Der Sammelband „Aktueller Antisemitismus – ein Phänomen der Mitte“ beklagt einen Rückgang der Tabuisierung der Judenfeindschaft und eine Renaissance einschlägiger Vorurteile bei der Kommentierung des Nahost-Konflikts. Auch wenn im letztgenannten Sinne nicht alle Analysen unbedingt nachvollziehbar sind, weisen die Texte doch zutreffend auf eine bedenkliche Wiederkehr antisemitischer Stereotype in Alltagsdiskursen hin.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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Fremde Feinde

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