Ist Björn Höcke ein Nazi?

Interview

Faschismusexperte: „Wir müssen aufhören von Faschismus besessen zu sein“

Am 6. September ist Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD hat realistische Chancen im dortigen Parlament die absolute Mehrheit zu erreichen. Damit flammen wieder Diskussionen auf, ob Deutschland Zeuge eines erstarkenden Faschismus ist. Im Interview mit dem hpd erklärt Professor Roger Griffin, einer der führendsten Faschismusexperten der Welt, was unter dem Begriff verstanden werden sollte und welchen Umgang er mit der AfD empfiehlt.

Erneut Einstweilige Verfügung gegen FAZ

BERLIN. (hpd/HVD) Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin e.V. (HVD, LV Berlin), hat beim Landgericht Berlin erneut in einer Einstweiligen Verfügung im Eilverfahren eine Unterlassung der schweren Vorwürfe in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) in Höhe von 250.000 Euro gegenüber dem HVD erwirkt.

Ehemalige Heimkinder düpiert

BERLIN. (hpd) Der Runde Tisch zur „Heimerziehung in den 50er/60er Jahren" ist jetzt hinsichtlich der Frage der möglichen Entschädigung ins Zwielicht geraten, da den Rechtsbeiständen der ehemaligen Heimkinder die Teilnahme verweigert wird. Die Heimkinder fühlen sich düpiert und an frühere Zeiten erinnert.

Die Mädchen vom Raum 28

BERLIN. (hpd) Im Rathaus des Bezirks Schöneberg wurde am Mittwoch eine Ausstellung eröffnet, die den ganzen April Gelegenheit gibt, sich mit dem Schicksal der Kinder im Ghetto Theresienstadt anschaulich zu beschäftigen.

Darwin und die Theologie

GRAZ. (hpd) So lautete das Motto des „Tages der Katholisch-Theologische Fakultät“ der Universität Graz am 26. März 2009. Das Ergebnis erinnerte sowohl an Immunisierungstrategien, wie an eine Apologie des Köhlerglaubens.

Charmant nein sagen

BERLIN. (hpd/HVD) Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin (HVD, LV Berlin) startet heute seine Kampagne mit dem Slogan: „Die neue Ethikette für Berlin: Charmant nein sagen!“  Mit diesem Spruch wirbt der HVD, LV Berlin für den Erhalt des gemeinsamen Faches Ethik plus einen freiwilligen Religion- und Lebenskundeunterricht.

Gar nicht erst ignorieren!

BERLIN. (hpd) Warum fragen manche Menschen danach, ob Gott existiert? Diese einfache Frage stellen sich viele AtheistInnen gar nicht erst. Zu einer aktuellen Debatte einige „Überlegungen zur ‘Gottesfrage’“, zu einer ungeprüften, vermutlich aber unter problematischen Voraussetzungen „ausgedachten“ Frage.

Emder Humanisten mit neuem Vorstand

EMDEN. (hpd/HVD) Auf der Jahreshauptversammlung des Humanistischen Verbandes Emden bestätigten und verstärkten vergangenen Sonnabend (28. März) die 20 anwesenden Mitglieder im Beisein des Landesgeschäftsführers Jürgen Steinecke ihren örtlichen Vorstand.

Streiter im weltanschaulichen Minenfeld

(hpd) Zwischen Atheismus und Theismus, Glauben und Vernunft, Säkularem Humanismus und Theonomer Moral, Staat und Kirche. Unter diesen Gesichtspunkten erschien eine Festschrift zum 80. Geburtstag des profilierten Religionswissenschaftlers und prominenten Kirchenkritikers Hubertus Mynarek. Der Titel hält was er verspricht.

Empfängnis ist Mord

(hpd) Über 1000 Ärzte, Wissenschaftler und Akademiker protestieren in einem Manifest gegen die geplante Liberalisierung der Abtreibungsgesetze in Spanien. Die Wissenschaft besitze „überwältigende Beweise, dass das menschliche Leben mit der Befruchtung beginnt", sagen sie. Überwältigend, wie viele Intellektuelle bereitwillig die Wissenschaft in den Dienst ihrer religiösen Ideologie stellen.   Ein Kommentar von Andreas Müller

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Es ist ein ganz großes Rad, an dem da gedreht wird. Immer wieder. Beim jährlich stattfindenden Kirchentag, abwechselnd katholisch und evangelisch, wird für eine fünftägige Veranstaltung ein zweistelliger Millionenbetrag bewegt. So wie auch beim nächsten Evangelischen Kirchentag, der vom 5. bis 9. Mai 2027 in Düsseldorf stattfinden wird. Trotz der mit fast 14 Millionen Euro öffentlich subventionierten Veranstaltung fehlt die öffentliche Transparenz der Mittelverwendung.

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Gottes Gelder für den Wahlkampf: Wie Trumps Kommission die Schranken zwischen Kirche und Politik einreißen will

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Urania Wien bei Nacht

Ein ORF für alle?

Der ORF soll reformiert werden. Beim Zukunftsforum in zehn Tagen sind 200 Teilnehmer:innen eingeladen, zusätzlich 400 zur Onlinekonsultation, allerdings keine Humanist:innen, Atheist:innen und Konfessionsfreie, während Religion durchaus ein Thema sein soll. Der Humanistische Verband Österreich hat daher eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt.

Skeptics in the Pub

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Der Konflikt innerhalb der Skeptikerbewegung ist zurück. Nachdem sich die Auseinandersetzungen zuletzt beruhigt hatten, entzündete sich der nächste Konflikt an der Marke „Skeptics in the Pub“. Dahinter steht der mutmaßliche Versuch, Deutungshoheit über eine seit Jahrzehnten bestehende Graswurzelbewegung zu gewinnen.

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Sascha Adamek

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Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sieht aktuell die Frauenrechte in Gefahr. Zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat der Verband einen Flyer veröffentlicht. Der soll aufklären, warnen und die Stellschrauben identifizieren, die eine Landesregierung drehen könnte, um antifeministische Politik durchzusetzen. Ines Scheibe vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung erklärt im Interview, wie die Fundamentalisten arbeiten.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?