Max-Planck-Gesellschaft
Von Max-Planck-Gesellschaft auf HPD erschienen
Warum wir Warnsignale für die Autokratisierung übersehen und Katastrophen nicht einschätzen können
Das Paradox des Erfolgs der Demokratie
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Individuelle Erlebnisse beeinflussen die Wahrnehmung von Risiken, was dazu führt, dass seltene, katastrophale Ereignisse als unwahrscheinlich angesehen werden. Aufgrund stabiler Demokratien in Westeuropa seit 70 Jahren haben Bürgerinnen und Bürger keine Erfahrungen mit autokratischen Regimen, was zu einer gefährlichen Skepsis führt. Um das Bewusstsein für die Gefahren autokratischer Regime zu schärfen, könnten Simulationen und Erfahrungsberichte von Betroffenen hilfreich sein.Alles lesen →
Deuten Extremereignisse der vergangenen Jahre auf ein Worst-Case-Szenario der Erderwärmung hin?
Der Klimawandel verläuft global wie erwartet
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Hitzewellen, Dürre und Waldbrände einerseits, Starkregen und Überschwemmungen andererseits – Extremereignisse werden immer häufiger und heftiger. Der Klimawandel ist inzwischen für viele Menschen spürbar. Und die Klimastatistik eilt in den vergangenen Jahren von Rekord zu Rekord. Dieser Artikel beantwortet Fragen zum aktuellen Stand der Forschung, ob die Erderwärmung doch eher am oberen Rand der Prognose verläuft, ob wir also einen extremen Klimawandel erleben. Und er führt aus, warum es sich lohnt, um jedes zehntel Grad weniger Erwärmung zu ringen.Alles lesen →
Evolutionäres Erbe: Welches Geschlecht ist dominant?
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Neue Erkenntnisse von Forschenden der Universität Montpellier, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen erklären, warum sich Primatenarten darin unterscheiden, welches der Geschlechter die Macht hat. Durch die Analyse von aggressiven Interaktionen zwischen Männchen und Weibchen in 253 Populationen von 121 Primatenarten zeigt die Studie, dass in den meisten Fällen keines der Geschlechter eine klare Dominanz über das andere hat.Alles lesen →
Orang-Utans gleichen verlorenen Nachtschlaf am Tag aus
Orang-Utans halten Nickerchen
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Jeder, der schon einmal damit zu kämpfen hatte, ausreichend Schlaf zu bekommen, weiß, welche Faktoren unseren Schlaf stören können und wie schädlich dies für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sein kann. Forscher des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und der Universität Konstanz in Deutschland haben in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universitas Nasional in Indonesien herausgefunden, dass einige unserer nächsten lebenden Verwandten, die Orang-Utans, mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind und eine sehr bekannte Bewältigungsstrategie nutzen: das Nickerchen.Alles lesen →
Unterschiedliche Parteipräferenzen erhöhen das Trennungsrisiko in Partnerschaften
Wie politische Spaltung Paare trennt
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Eine aktuelle Studie der Universität Padua und des Max-Planck-Institutes für demografische Forschung (MPIDR) untersucht, ob politische Differenzen das Trennungsrisiko von Paaren im Vereinigten Königreich erhöhen. Mithilfe von Langzeitdaten fanden Forschende heraus, dass Paare mit unterschiedlichen Parteipräferenzen eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit haben, sich zu trennen, als Paare mit gleichen politischen Überzeugungen. Besonders hoch ist das Risiko bei Meinungsverschiedenheiten zum Brexit.Alles lesen →
Studie wertet 40 Millionen Schlagzeilen in englischsprachigen Medien aus 20 Jahren aus
Journalismus: Online-Schlagzeilen werden negativer und länger
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Online-Schlagzeilen sind in den vergangenen 20 Jahren nicht nur länger geworden, sondern auch negativer und zunehmend auf Klickzahlen ausgerichtet – und das unabhängig von der journalistischen Qualität. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die rund 40 Millionen Schlagzeilen englischsprachiger Nachrichtenseiten aus den letzten zwei Jahrzehnten ausgewertet haben.Alles lesen →
Die Ursprünge der Sprache
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Die menschliche Sprachfähigkeit ist möglicherweise nicht so einzigartig wie bisher angenommen. Schimpansen verfügen über ein komplexes Kommunikationssystem, mit dem sie Rufe zu neuen Bedeutungen kombinieren können, ähnlich der menschlichen Sprache. Forscher haben im Gehirn von Schimpansen eine neuronale Verbindung entdeckt, die mit Sprache in Zusammenhang steht.Alles lesen →
Desorganisierte Bindungen sind bei Schimpansen in freier Wildbahn nicht nachweisbar
Erster Nachweis von Mutter-Kind-Bindung bei freilebenden Schimpansen
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Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Beziehung zu Ihren Eltern in Ihrer Kindheit Sie zu dem Menschen gemacht hat, der Sie heute sind? Forschende wissen seit langem, dass die frühe Bindung an Bezugspersonen eine entscheidende Rolle in der menschlichen Entwicklung spielt, aber wie sieht es bei einem unserer nächsten Verwandten aus, dem Schimpansen?Alles lesen →
Bonobo-Weibchen halten Männchen mit Solidarität in Schach
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Weibliche Bonobos verbünden sich, um gegen sie gerichtete männliche Aggressionen zu unterdrücken – dies ist der erste Beweis dafür, dass Tiere eine derartige Strategie anwenden. In 85 Prozent der beobachteten Koalitionen taten sich Weibchen gegen Männchen zusammen, zwangen sie so zur Unterwerfung und prägten damit die Dominanzhierarchie der Gruppe. Die zugehörige Studie legt nahe, dass Macht nicht allein durch körperliche Stärke bestimmt wird. Sie kann auch durch soziale Intelligenz und Koalitionsbildung von Weibchen erlangt werden.Alles lesen →
Orang-Utans in Zoos erkunden ihre Umwelt intensiver als ihre wilden Artgenossen
Leben im Zoo fördert Neugier
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Eine neue Studie, die wilde und in Zoos gehaltene Sumatra-Orang-Utans vergleicht, zeigt, dass das Leben im Zoo das Verhalten von Orang-Utans gegenüber ihrer Umwelt erheblich verändert. Die Forschenden haben bei 51 Orang-Utans im Alter von 0,5 bis 76 Jahren über 12.000 Fälle aktiver Manipulation und visueller Untersuchung von Objekten analysiert.Alles lesen →
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