Itamar Ben-Gvir

Kommentar

Kein Beweis für Völkermord, aber ein Warnsignal

Itamar Ben-Gvir fordert die gezielte Tötung von Palästinensern in Gaza und spricht ihnen offen ihre Menschlichkeit ab. Seine Äußerungen sind kein Beweis für einen Völkermord, offenbaren aber eine erschreckende politische Verrohung. Warum gerade diese Unterscheidung zwischen politischer Haltung, Kriegsverbrechen und Genozid entscheidend ist.

Neues vom „Wunder von Allhartsberg“

WIEN/ST.PÖLTEN. (pw/hpd) Im Fall des doppelten Bürgermeisters auf einem Presse-Foto gibt es neue Entwicklungen. Auch wenn der Umstand nicht restlos geklärt wurde. Mit der Pressestelle der Diözese St. Pölten hat sich ein sehr amüsanter E-Mail-Verkehr entwickelt, den ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte.

Staatsleistungen an Kirchen streichen!

BERLIN. (hu/hpd) Die Humanistische Union (HU) fordert die Abgeordneten des neu gewählten Bundestags auf, in der kommenden Wahlperiode den Verfassungsauftrag zur Ablösung der Staatsleistungen endlich zu erfüllen.

Verabschieden wir uns vom Christentum!

ROM. (UAAR/hpd) Letztes Jahr waren sie mehr als Tausend. Dieses Jahr werden sie es nochmals wiederholen. „Sie“ sind die vom Christentum Abfallenden Italiens; sie werden am Sonntag, 25. Oktober 2009, alle gleichzeitig nach Papier und Stift greifen und werden an ihre Pfarrer ein Einschreiben richten, in dem sie die Tilgung der Zivilwirkungen der Taufe fordern.

Quantenwelt und Wirklichkeit

(hpd) Bei dem Buch „Quanten“ von Manjit Kumar, geht es um weit mehr als um eine Darstellung der Quantentheorie und ihrer Geschichte. Tatsächlich geht es, wie der Untertitel: „Einstein, Bohr und die große Debatte über das Wesen der Wirklichkeit“ schon andeutet, bei der Auseinandersetzung zur Interpretation der Quantenmechanik, um auch heute noch aktuelle grundlegende wissenschaftliche und philosophische Fragen.

Die Argumente der Impfgegner

ROSSDORF. (gwup/hpd) Herbstzeit - Grippezeit. Kaum hat die Influenza-Impfsaison begonnen, machen auch die Impfgegner mobil. Die herbei gezerrten Argumente klingen mitunter verführerisch eingängig und einleuchtend. Was aber ist dran?

Geschichte der “Verwestlichung des Westens“

(hpd) Der Historiker Heinrich August Winkler legt mit seiner „Geschichte des Westens. Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert“ eine erste umfassende Gesamtdarstellung zur Geschichte des alten und neuen Westens vor. Das gut geschriebene und überaus informative Werk stellt auf die Umsetzung von Normen wie Demokratie, Gewaltenteilung, Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit ab, verleugnet aber auch nicht den mitunter auszumachenden Widerspruch von westlichen Idealen und westlicher Realität.

Stuttgart: „Entdecke deine Stadt“

STUTTGART. (dhuw/hpd) Am vergangenen Samstag war es wieder so weit: über 70 Kultureinrichtungen luden ein zur alljährlichen StuttgartNacht. Unter den verschiedensten Veranstaltungsorten war auch das Humanistische Zentrum zum vierten Mal in Folge an diesem außergewöhnlichen Event beteiligt.

„Lass die Kindheit hinter dir“

(hpd) Ursula Nuber, Psychologin und stellvertretende Chefredakteurin von Psychologie Heute, hat einen nützlichen Ratgeber verfasst, mit dessen Hilfe man unerquickliche Aspekte der Kindheit hinter sich lassen und sein Leben auf diese Weise befreit gestalten kann, ohne sich weiterhin selbst im Wege zu stehen.

Bedingungsloses Grundeinkommen und Gender

BERLIN. (hpd) Zunehmend versuchen Verbände von Konfessionsfreien und einzelne Personen, Humanismus und die soziale Frage zu verbinden. Neun Treffer liefert das Online-Archiv des hpd für den Begriff „Grundeinkommen“. Eine differenzierte Sicht auf Genderperspektiven fehlt jedoch – wie auch in vielen anderen Bereichen - weitgehend.

„Wir waren zwar alle aufgeklärte Marxisten...“

BERLIN. (hpd) In der Humboldt Universität hat ein in großen goldenen Lettern eingemeißelter Satz die „Wende“ 1989 überdauert: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert. Es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ (Karl Marx) Ein Weg durch die Jahre: 20 Jahre Mauerfall – ein Grund Menschen zu treffen, mit ihnen zu sprechen. Hier das zweite Gespräch. Ein Wissenschaftler, der damals an dieser Universität Dozent war.

Stein der Weisen gefunden

MASTERSHAUSEN. (hpd) Abseits vom Getümmel der großen Städte lebt in diesem kleinen abgelegenen Ort im Hunsrück ein Mann, von dem gesagt wird, dass er den legendären „Stein der Weisen“ gefunden habe. Wir waren vor Ort.

Pilger Mu (52)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu“ sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Die stille Standhaftigkeit der FDA

Es gibt Phasen politischer Überhitzung, in denen Institutionen nicht durch das, was sie sagen, sondern durch das, was sie tun, sichtbar werden. In den USA ist das derzeit die Food and Drug Administration. Während die CDC unter der neuen Administration einen politisch verordneten Maulkorb trägt – inhaltlich wie kommunikativ –, arbeitet die FDA weiter, als sei die politische Großwetterlage nicht ihr Thema. Und genau darin liegt eine bemerkenswerte Pointe.

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Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?