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(hpd) Lassen sich Menschen dazu bringen, etwas zu kaufen, dass sie nach reiflicher Überlegung gar nicht würden kaufen wollen? Das kommt darauf an, wie gut sie mit den psychologischen Tricks vertraut sind, mit denen man versucht, sie zu beeinflussen. Im folgenden erkläre ich diese Tricks anhand der Werbung für mein eigenes Buch. von Andreas Müller

Politische Ökologie – Vom Strippenziehen

(hpd) In politische ökologie (117) sind spannende und kritische Artikel zu Lobbyismus und Korruption vor allem in Deutschland zu lesen. Eine konstruktive und detaillierte Kritik wird an Justiz, politischer Öffentlichkeit, Wirtschaft, Politik und an den Medien geübt, auch wenn es zu romantischen Ausrutschern kommt. So dürfte auch der Artikel zu islamisch-motivierten Umweltschutz von den Lesern und Leserinnen des hpd als kitschig empfunden werden.

Film: Sell The Vatican, Feed The World

(hpd) Zukünftig wird der hpd in loser Folge Filme präsentieren, die in irgendeiner Weise geeignet scheinen, mit einem Augenzwinkern eine säkulare, humanistische, atheistische, rationalistische, naturalistische Weltsicht voranzubringen.

Der Weg eines demokratischen Sozialisten

(hpd) Richard Löwenthal (1908-1991) gehörte in den 1960er und 1970er Jahren zu den bedeutendesten Intellektuellen und Politikwissenschaftlern der Bundesrepublik Deutschland. Als journalistischer Autor und politischer Betrater nahm er auch Einfluss auf die Tagespolitik.

Darwins Kosmos

FRANKFURT. (hpd) Im „Darwin-Jahr“ wird die Auseinandersetzungen um Darwins wissenschaftliche Revolution intensiv geführt. Franz M. Wuketits leistet mit seinem neuen Buch „Darwins Kosmos. Sinnvolles Leben in einer sinnlosen Welt“ seinen Beitrag dazu. Ab dem 14. Oktober stellt er seine Thesen auf einer Lesereise zur Diskussion. Peter Menne ist von der einen Hälfte begeistert – und formuliert Einwände gegen die andere Hälfte.

Focus Iran

BERLIN. (hpd) Das Netzwerk Junger Iraner in Berlin lud am Samstag, dem 10. Oktober, zu einer hochkarätig besetzten Diskussionsrunde ein: Focus Iran! - Podiumsdiskussion zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Iran. Das Hebbel am Ufer (HAUS1) war gut besucht und nicht nur von Exiliranern.

Das Huhn, seine Stadt, ein Pflänzchen Hoffnung

TÜBINGEN. (hpd) Als der Doppeldecker der deutschen Ausgabe der international sehr beachteten „Atheist Bus Campaign“ in Tübingen Station machte und dem Fronleichnamstag in der Stadt eine ganz spezielle Note verlieh, waren auch dort engagierte Helfer im Hintergrund aktiv.

Ralf König: Archetyp und ein Katalog

(hpd) Ralf Königs zweiter Teil der „Bibel-Trilogie“ liegt vor: Archetyp. Schon der Titel, „Archetyp“, nach „Prototyp“ Adam, ist genial gewählt. Archetyp ist die Geschichte Noahs, frei nach Ralf König. Außerdem gibt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen anlässlich der ersten Ausstellung von Königs Gesamtwerk einen lesenswerten Katalog zu derselben heraus.

Leben im Wandel des ‚Systems’

DRESDEN. (hpd) Ein Weg durch die Jahre: 20 Jahre Mauerfall. Wir sind das Volk – ein Grund Menschen zu treffen, um ihre ganz persönlichen Befindlichkeiten zu erfahren, die sie in den Wochen bis zur Öffnung der DDR-Grenze am 9. November hatten - allerdings … 20 Jahre davor - also im Jahre 1989. Hier das erste Gespräch.

„Würdevoll leben bis zuletzt“

BERLIN. (hpd) Um den diesjährigen Welthospiztag (3.10.09) herum veranstalten traditionell überall im Land tätige Einrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit gemeinsame „Hospiztage“ und informieren die Öffentlichkeit über ihre Angebote. So auch der Landesverband Berlin des Humanistischen Verbandes (HVD).

„Wir sind unserer ‘Natur’ nicht ausgeliefert...“

(hpd) In einer zur Buchmesse in Frankfurt erscheinenden Veröffentlichung des Alibri Verlages mit dem Titel „Egoismus, Macht und Strategien“ berichtet der promovierte Biologe Dr. rer. nat. Andreas Kilian über unser biologisches Erbe und wie es heute noch unser Verhalten beeinflusst.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Transparent der Stadt Augsburg

Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

Thomas Rachel

Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

Internationaler Strafgerichtshof

Streit um IStGH spitzt sich zu

Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs Tomoko Akane sowie den Juristen Abdoulaye Seye verhängt und verschärfen damit den Konflikt um die Zuständigkeit des IStGH. Grund ist der anhaltende Streit über die IStGH-Haftbefehle im Gaza-Konflikt sowie die Frage, ob der Gerichtshof ohne Ratifizierung Israels überhaupt ermitteln darf. Damit erreicht das historisch gespannte Verhältnis zwischen den USA und dem IStGH unter Präsident Donald Trump einen neuen Tiefpunkt.

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Die stille Standhaftigkeit der FDA

Es gibt Phasen politischer Überhitzung, in denen Institutionen nicht durch das, was sie sagen, sondern durch das, was sie tun, sichtbar werden. In den USA ist das derzeit die Food and Drug Administration. Während die CDC unter der neuen Administration einen politisch verordneten Maulkorb trägt – inhaltlich wie kommunikativ –, arbeitet die FDA weiter, als sei die politische Großwetterlage nicht ihr Thema. Und genau darin liegt eine bemerkenswerte Pointe.

Plakat der Ausstellung „Demokratie und Humor“

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In welchem Verhältnis stehen eigentlich Demokratie und Humor? Gewährleistet Demokratie die Freiheit der komischen Kunst? Oder ist der Humor eine der kontrollierenden Gewalten, die dafür sorgt, dass diese Freiheit nicht verschwindet? Gerade wurde eine Ausstellung eröffnet, deren Werke dazu einladen, über diese Frage nachzudenken. Mit dabei sind auch „Spott sei Dank“-Karikaturen, die beim hpd erschienen sind.

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Ein ORF für alle?

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Skeptics in the Pub

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„CLAIM“-Zahlen zur Muslimfeindlichkeit dürfen als „unsauber“ bezeichnet werden

Der Investigativjournalist Sascha Adamek bewertete in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ die von „CLAIM“ verbreiteten Zahlen zu antimuslimischen Vorfällen als „eine glatte Fälschung“ und sprach von „Alarmismus“. „CLAIM“ wollte ihm diese Aussagen gerichtlich untersagen lassen. Doch das Landgericht Hamburg erklärte Adameks Äußerungen für zulässig. „CLAIM“ ist dabei kein unbeschriebenes Blatt: Sowohl die Methodik und Verbindungen der Organisation als auch der von ihr verwendete Begriff des „antimuslimischen Rassismus“ stehen seit Jahren in der Kritik.

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Der ewige Kampf gegen „christliche Fundamentalisten und national gesinnte Konservative“

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung sieht aktuell die Frauenrechte in Gefahr. Zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern hat der Verband einen Flyer veröffentlicht. Der soll aufklären, warnen und die Stellschrauben identifizieren, die eine Landesregierung drehen könnte, um antifeministische Politik durchzusetzen. Ines Scheibe vom Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung erklärt im Interview, wie die Fundamentalisten arbeiten.

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Cover

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?