GBS unterstützt bundesweiten Aktionstag für sexuelle Selbstbestimmung am 26. Januar

"Jetzt erst recht: Weg mit §219a StGB!"

Der sogenannte Kompromissvorschlag zur Änderung von § 219a StGB ("Werbung für Schwangerschaftsabbruch"), den die Regierungskoalition im Dezember 2018 vorgelegt hat, verbessert die Situation von Ärzt(inn)en, Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und ungewollt Schwangeren in keiner Weise. Deshalb ruft das "Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung", dem auch die gbs angehört, am 26. Januar zu einem "bundesweiten Aktionstag für die Streichung von § 219a StGB" auf.

Unser täglich Gift (2)

Konservierungsstoffe/Desinfektionsmittel, Quats und Polyquats in Reinigungsmitteln wurden im ersten Teil bereits abgehandelt. In diesem zweiten Teil werden neben einem weiteren unnötigen Zusatzstoff eigene Erfahrungen, alternative Handelsprodukte und ein Rezept geboten – wir wollen ja nicht nur kritisieren. Ein Kommentar von Hans Trutnau.

Katholische Kirche nimmt Stellung zur Entfernung des Uterus

Katholische Kirche nimmt Stellung zur Entfernung des Uterus

Die katholische Kirche hat nach 25 Jahren wieder Stellung zur Entfernung von Gebärmüttern genommen. Üblicherweise als unzulässig, da sterilisierend eingestuft, wird die Entfernung durch die Kongregation für die Glaubenslehre und Papst Franziskus nun als moralisch erlaubt eingestuft, wenn sich der Uterus in einem unveränderbaren Zustand befindet, der keine Fortpflanzung mehr erlaubt. 

Kommentar

"Religionsunterricht macht unmündig"

Der Religionsunterricht an staatlichen Regelschulen kann seine Existenz argumentativ nicht rechtfertigen, was das Fach aber keineswegs davon abhält, sein Ende mit allen Mitteln in die Länge zu ziehen. Erst kürzlich zog Luxemburg "Reli" den Stecker. Weshalb dieser Schritt auch in Deutschland lange überfällig ist, findet zahllose zwingende Gründe.

Bildmotiv des Stuttgarter Zukunftssymposiums

Humanismus versus Transhumanismus – Teil 1

Im November 2018 fand in Stuttgart das Zukunftssymposium "Mensch bleiben im Maschinenraum" statt, bei dem es eine Podiumsdiskussion zum Thema "Humanismus versus Transhumanismus" zwischen Michael Schmidt-Salomon (Sprecher und Vorstand der Giordano-Bruno-Stiftung) und Bernd Vowinkel gab. Der hpd dokumentiert (in zwei Teilen) die dabei vorgestellten Thesen von Bernd Vowinkel.

Rinderhälften in einem Kühlhaus

Belgien: Verbote rituellen Schlachtens treten 2019 in Kraft

Im nordbelgischen Flandern ist mit dem ersten Januar ein Verbot rituellen Schlachtens ohne Betäubung in Kraft getreten. Wallonien soll im September 2019 folgen. Beim rituellen Schlachten gibt es Unterschiede zur nicht religiös gebundenen üblichen Schlachtung. Diese werden teilweise aus den Reihen des Tierschutzes und der Religionskritik bemängelt. Religiöse Gemeinschaften protestieren gegen das Verbot.

Rezension

Eine Zeitreise, die es in sich hat

"Wie ich Jesus Star Wars zeigte" – der schräge Titel von Joachim Sohns Roman ist keinesfalls metaphorisch zu verstehen, sondern beschreibt ziemlich genau, was sich zwischen den Buchdeckeln abspielt. Den Leser erwartet eine einfallsreiche Satire über den Ursprung und die Wirkmächtigkeit von Religionen.

Symbolbild

World Hijab Day

Das Kopftuch als Symbol der Freiheit oder des Zwangs?

Der "World Hijab Day" wurde von US-Amerikanerin Nazma Khan am 1. Feburar 2013 ins Leben gerufen. Nazma Khan stammt selbst aus Bangladesch und lebt seit ihrem 11. Lebenjahr in den USA. Ihr Ziel ist es, durch diesen Tag ihre Meinung in Bezug auf die Verschleierung von Frauen im Islam mit anderen zu teilen und zu zeigen, dass das Tragen eines Kopftuches nicht ein Symbol für Unterdrückung und Zwang ist, sondern dass es immer mehr Frauen gibt, die ihr Kopftuch aus freien Stücken und mit Stolz tragen.

Termine

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Rezension

Miteinander reden, auch wenn es weh tut

Der Psychologe und Autor Ahmad Mansour sorgt sich um die Debattenkultur in Deutschland. In seinem neuen Buch „Haltung ohne Hass“ beschreibt er, wie und warum politischer Streit eskaliert und was geschehen muss, damit Menschen wieder verschiedene Meinungen aushalten.

Mitglieder des Arbeitskreises Säkularität & Humanismus

Berliner SPD-Arbeitskreis Säkularität und Humanismus wählt neuen Vorstand

Sieben Impulse für Koalitionsgespräche in Berlin

Der "Arbeitskreis Säkularität und Humanismus der SPD Berlin" hat am Mittwoch, 28. Oktober, im Willy-Brandt-Haus einen neuen Vorstand gewählt. Den Vorsitz übernimmt eine Doppelspitze aus Dr. Felicitas Tesch und Philip Schunke.

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Eine interessante journalistische Monographie

„Wie die Demokratische Partei Trump großmachte“

Welchen indirekten Anteil die Demokraten selbst an Trumps Wahlsiegen hatten, wird in Berichterstattungen und Diskussionen häufig ignoriert. Dass sie sich zugunsten des großen Geldes von den kleinen Leuten abgewandt haben, ist in einem Buch zum Thema die zentrale These: „Die Undemokraten“ von Jörg Wimalasena.

Millionen für die katholische Kirche

Katholische Kirche beteiligt sich nicht an Renovierungskosten für Bekenntnisschule

Nein, wir geben nichts

Die katholische Kirche erfreut sich an den knapp 800 katholischen Bekenntnisschulen in Nordrhein-Westfalen, werden sie doch zu 100 Prozent von der öffentlichen Hand bezahlt. Wenn aber eine verschuldete Stadt eine solche Schule für viele Millionen Euro renoviert und die Kirche um Hilfe bittet, wird diese Bitte wortreich zurückgewiesen. Das zeigt ein Fall aus dem nordrhein-westfälischen Städtchen Haan.

Patrick Stewart

Nachruf auf Sir Patrick Stewart (13. Juli 1940 – 28. Oktober 2026)

Der Humanist auf der Brücke

Captain Jean-Luc Picard von der „USS Enterprise“ war wohl seine bekannteste Rolle: Der Schauspieler Patrick Stewart ist am 28. Oktober im Alter von 86 Jahren an einer Demenzerkrankung verstorben. Doch auch sein Engagement als Aktivist und Schirmherr der britischen Organisation Humanists UK verdient Beachtung. In der Rolle des Captain Picard brachte er einem Millionenpublikum humanistische Werte näher.

Rentner, alte Menschen

Was die amerikanische Rentendebatte mit dem New Deal zu tun hat und warum sie auch für Deutschland interessant ist

Sozialversicherung: Ein überraschender Blick in die USA

Bernie Sanders, der Senator aus Vermont, will die amerikanische Rentenversicherung, die Social Security, langfristig finanziell absichern und zugleich ihre Leistungen verbessern. Dazu schlägt er vor, ihre Finanzierungsbasis zu verbreitern und insbesondere hohe Einkommen stärker heranzuziehen.

Säkularer Stand beim Tag der Deutschen Einheit

„Bremen hat uns mit offenen Armen empfangen”

Drei Tage, zwei Zelte auf der Einheitsmeile und ein Publikum, das zugewandt stehen blieb: Der Zentralrat der Konfessionsfreien blickt auf ein Bürgerfest zurück, das einen riesigen Zuspruch brachte. Mit Lesungen, Präsentationen und Diskussionen am Informationsstand stellte er in direkter Nachbarschaft mit dem AK Polis säkulare Politik und die Aufklärung über die Gefahren des Politischen Islam zur öffentlichen Debatte. Auch der hpd präsentierte sich am Stand.

Bundesadler im Bundesverfassungsgericht

75 Jahre Bundesverfassungsgericht

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Das Bundesverfassungsgericht ist in Deutschland zu einer Institution geworden, die hohes Ansehen genießt. Ihm sind wegweisende Entscheidungen zu verdanken. Darüber sollte allerdings nicht übersehen werden, dass gleichfalls kritische Rückfragen geboten sind. Anlass zur Kritik bieten nicht nur die Entscheidungen, die das Karlsruher Gericht zu den Vorrechten der Kirchen getroffen hat.

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Die geplante Verleihung des „Marburger Leuchtfeuers 2026“ an Bilal Farouk El-Zayat sorgt für Kontroversen. Im Zentrum der Debatte stehen seine dokumentierten Verbindungen zu islamistischen Milieus und der Umgang der Humanistischen Union Marburg mit der Kritik an ihrer Preisträgerwahl.

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„Warum sind manche Länder reich und andere arm?“ – Das war die Ausgangsfrage, die sich drei Ökonomen gestellt haben. Zur Beantwortung der Frage wählten sie jedoch einen für die Ökonomie unüblichen Ansatz, denn sie interessierten sich dezidiert für den Einfluss der Religion auf die historische Entwicklung des Wirtschaftswachstums. Sie kamen zum Ergebnis, dass Religion das Wachstum sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

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Der hpd hatte über die geplante Verleihung der Auszeichnung „Marburger Leuchtfeuer" berichtet. Es ging vor allem um die Verbindungen des Preisträgers Bilal Farouk El-Zayat zu islamistischen Milieus, über die bereits 2018 berichtet worden war.