Symbolbild

Warum die kirchlichen Sonderrechte ein Auslaufmodell sind

Privilegien ohne Rückhalt

Kirchensteuer, Staatsleistungen aus Steuermitteln, der Sonderweg beim kirchlichen Arbeitsrecht, der konfessionelle Religionsunterricht an staatlichen Schulen: Eine aktuelle INSA-Umfrage zeigt: 31 Prozent der Bürger befürworten eine Einschränkung dieser Privilegien – ein Trend, der mit 39 Prozent ausgerechnet unter CDU/CSU-Anhängern am stärksten ausgeprägt ist.

Kinderglaube, Erbsensuppe, ewige Verdammnis

ÜBERLINGEN. (hpd) „Mama, der Pfarrer hat gesagt, dass Erbsen Sünde sind.“ „Ach Quatsch, mein Kind, da hast Du etwas falsch verstanden.“ „Nein, er hat von der Erbs-Sünde erzählt und gesagt, das sei ganz schlimm und dass wir sie alle hätten; und ich esse doch Erbsensuppe sooo gerne!“

Fronleichnam: Achtung, dr´ Zoch kütt

KÖLN. (hpd) Gerade der Rheinländer ist ja wegen seiner vielen Volksweisheiten und Sprüche bekannt. Ein zum Thema passender ist: „Egal, ob Karneval oder Fronleichnam, Hauptsache dr´ Zoch kütt“ (Hauptsache der Umzug kommt). Beide werden jedenfalls in Köln todernst genommen und daher liegt es mir natürlich fern, mich über derlei Umzüge lustig zu machen.

Offener Brief an den Vorstand der SPD

ERLANGEN. (hpd/bfg) Der Vorstand des Bund für Geistesfreiheit hat in einem Offenen Brief an den Parteivorstand der SPD dazu aufgefordert, dass der beschämende Beschluss einer Nicht-Anerkennung eines Arbeitskreises „Laizisten in der SPD“ zurückgenommen wird. Man werde das ansonsten bei zukünftigen Wahlempfehlungen berücksichtigen.

Gott mit uns: Unternehmen Barbarossa

BERLIN. (hpd) Heute jährt sich der Beginn des Unternehmens Barbarossa zum 70. Mal. Am 22. Juni 1941 drang die Wehrmacht mit über drei Millionen Soldaten in die Sowjetunion ein. Obwohl das Konzept des Blitzkriegs schnell fallengelassen werden musste, weil der deutsche Vormarsch auf Moskau im ersten Kriegswinter stockte, zogen sich die Kämpfe an der Ostfront insgesamt fast vier Jahre hin.

Kommunismuskritik von Ehemaligen

(hpd) Der Historiker Mario Keßler portraitiert in seinem Buch ehemalige Kommunisten, die mit Bewegung, Ideologie und System brachen und kritische Studien zu deren Entwicklung und Inhalten vorlegten. Der Band beeindruckt durch seinen hohen Informationsreichtum zu Leben und Werk der drei Genannten, hätte aber noch stärker analytisch und vergleichend ausgerichtet sein können.

Feiern ohne Ende!

WELT. (hpd) Weltweit wird der Welthumanistentag zelebriert. Auch im gesamten deutschsprachigen Raum wird dieser Tag als „Weg zur Verbreitung der Bewusstheit des Humanismus als philosophische Lebenshaltung und Maßnahme zur Veränderung der Welt” begangen: von der Erscheinung des Firefox 5 bis zum Thementag Energie der Zukunft auf Phoenix. Selbst der Sommer hat diesen Tag für sein Einsetzen auserwählt.

Protest zum Papst-Besuch formiert sich

FREIBURG. (hpd) In Freiburg im Breisgau soll die letzte Etappe der apostolischen Reise von Joseph Ratzinger, der unter dem Namen Benedikt XVI. seit 2005 die katholische Kirche regiert, nach Deutschland ein furioses Finale finden. Wie auch in Berlin und Erfurt entwickelt sich in Freiburg nun ein Bündnis von Menschen, die den Kirchenführer nicht willkommen heißen.

Pilger sahen wir keine

KINDBERG/Stmk. (hpd) Eine kleine Truppe österreichischer und deutscher Atheisten hat am Wochenende dem Waldbesitzer Sepp Rothwangl einen Solidaritätsbesuch abgestattet. Der Waldbesitzer hatte weltweite Aufmerksamkeit erregt, als er auf seinem Waldstück auf einem Pilgerweg nach Mariazell Priestern mit unbegleiteten Kindern den Zutritt verboten hatte.

Humanistische Verbände in einem Landesverband

POTSDAM. (hpd/hvd) Was die Länder Berlin und Brandenburg in den vergangenen 20 Jahren nicht geschafft haben, ist den Humanistischen Verbänden gelungen. Die Mitglieder und Delegierten der Organisationen haben am vergangenen Samstag mit großer Mehrheit die Grundsatzbeschlüsse zur Verschmelzung zu einem neuen, gemeinsamen Landesverband Berlin-Brandenburg gefasst.

Briefkastenmission in Weeze

WEEZE. (hpd) Alle Jahre wieder am 2. Donnerstag nach Pfingsten feiern die Katholiken das Fronleichnamsfest, das auf die Phantasie einer Ordensfrau zurückgeht. In Nordrhein- Westfalen und einigen anderen Bundesländern ist dieses religiöse Fest ein gesetzlicher Feiertag.

Lernen über Migranten und Flüchtlinge

BUDAPEST. (hpd) Der 20.Juni ist Internationaler Tag der Flüchtlinge. Ein Tag um auf die verheerende Situation vieler Flüchtlinge aufmerksam zu machen. Am Wochenende trafen sich WissenschaftlerInnen, MenschenrechtsaktivistInnen und LehrerInnen aus verschiedenen Ländern Europas in Budapest, um weiter an einem Projekt zu arbeiten, das nicht umsonst "Wunder" heißt.

Kommandoaktion in Österreich

WIEN. (hpd) Die österreichische Bundesregierung schenkt Religionsgemeinschaften und religiösen Besserverdienenden ab 2012 rund 30 Millionen Euro im Jahr. Weitgehend auf Zuruf der katholischen Kirche und ohne vorhergehende Diskussion. Der Absetzbetrag für den Kirchenbeitrag wurde verdoppelt, mehr wurde nicht kommuniziert.

Cover

Rezension

Fremde Feinde

Verhaftet, angeklagt, hingerichtet. Der Prozess gegen Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti gilt als einer der unfairsten der amerikanischen Justizgeschichte. Die Beweislage, die den beiden italienischen Einwanderern die Schuld an einem Raubmord gab, war brüchig. Sie mussten am 23. August 1927 sterben – trotz weltweiter Proteste. Waren sie unschuldig?

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Wenn öffentliche Stellen ein Bild von Musliminnen zeichnen, das Islamisten in die Karten spielt

„Wir müssen uns diversitätssensibel aufstellen. Unsere Angebote sollen Migranten und Muslime ansprechen.“ − „Stimmt. Lass uns ein Bild mit einer Frau mit Hijab auf unsere Homepage setzen!“ Doch dies wird weder der Realität von Migration noch der von Musliminnen gerecht. Letztlich erweist es der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Und Islamisten werden sich die Hände reiben.

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Diffamiert die Linkspartei evangelikale Christen?

Aufregung im Wahlkampf von Sachsen-Anhalt: Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit Thomas Rachel wirft der Partei Die Linke vor, in ihrem Wahlprogramm den christlichen Glauben zu diffamieren und evangelikales Christentum mit Jihadismus gleichzusetzen. Bei genauer Lektüre erweist sich jedoch weniger das Wahlprogramm, denn Rachels Interpretation als fragwürdig.

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Streit um IStGH spitzt sich zu

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Fremde Feinde

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